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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbung für Assistentenstelle



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EntenFreundin
15.09.2012, 23:24
Wenn man an einen Ort gerne möchte... teils aus persönlichen Gründen (1 bis 2 gute Freunde leben dort) und teils weil man sich die Region gut vorstellen kann zum leben, aber halt nicht weil die Klinik da irgendwas spezielles zu bieten hätte (wirbt mit Familienfreundlichkeit, etc, aber betrifft mich ja nicht ohne Familie), sondern halt mehr oder weniger aus persönlichen Gründen.....
... Erwähnt man das denn im Anschreiben, warum man dort hin möchte oder dass man dort hin möchte, oder wartet man ob man eingeladen wird und sagt das denn erst im Gespräch wenn sie fragen ???
Und wenn im Anschreiben, wo und wie erwähnt man das ?

ich komme übrigens aus einer sehr beliebten Großstadt mit sehr angespannter Stelensituation, wo die in Kleinstädetn grundsätzlich misstrauisch sind, ob ich nicht sobald ich kann, eh zurück gehe.... Hab ich schon mehrmals erlebt, dass die einem diesbezüglich sehr auf den Zahn gefühlt haben.... einmal was das sogar die Eingangsfrage im Gespräch "Was treibt sie denn aus der Großstadt hier zu uns in so ein Kaff ?"

In dem Fall ist es aber nun wirklich mal so, ich möchte gerne in diese Ecke, und wann und wie bringe ich das am besten rüber ?

ehem-user-19-08-2021-1408
16.09.2012, 17:46
Im Anschreiben würde ich höchstens nur erwähnen "private Gründe", wobei das fachliche/Forschungs- Interesse auf jeden Fall überwiegen sollte.
Falls du im Gespräch darauf angesprochen wirst, kannst du ja sagen, dass du dort Familie hast (Lieber "Familie" sagen als "Kumpels" :-)) )

LG

EntenFreundin
18.09.2012, 14:00
Im Anschreiben würde ich höchstens nur erwähnen "private Gründe", wobei das fachliche/Forschungs- Interesse auf jeden Fall überwiegen sollte.
Falls du im Gespräch darauf angesprochen wirst, kannst du ja sagen, dass du dort Familie hast (Lieber "Familie" sagen als "Kumpels" :-)) )

LG

Danke erstmal für die Antwort.
Mal überlegen ob ich da über das Fach selbst hinaus was besonderes fachliches entdecke, was ich da nennen kann.
Ansonsten schreib ich vielleicht ich möchte dort aus persönlichen Gründen hin... hm.

Naja, "Kumpels" würd ich auch nicht sagen, eher "Freunde" ;-)

Noch jemand ne Idee ?

EzRyder
22.09.2012, 23:34
Ein Freund von mir würde gerne wissen wie ihr euch verhalten würdet, wenn es bei 2 Doktorarbeitsversuchen blieb.
1. In der Bewerbung
2. Im Vorstellungsgespräch.

Er beabsichtigt gerne einen neuen Versuch und ist an Forschung interessiert.

Danke und kollegiale Grüße besonders an Kackbratze

psycho1899
23.09.2012, 09:34
Ein Freund von mir würde gerne wissen wie ihr euch verhalten würdet, wenn es bei 2 Doktorarbeitsversuchen blieb.
1. In der Bewerbung
2. Im Vorstellungsgespräch.

Er beabsichtigt gerne einen neuen Versuch und ist an Forschung interessiert.

Danke und kollegiale Grüße besonders an Kackbratze

Im Anschreiben würde ich den Wunsch zur Promotion erwähnen... irgendeinen wissenschaftlichen Schwerpunkt aus dem Portfolio als besonders interessant rauspicken, das man in dem Bereich gerne aus wissenschaftlich tätig werden möchte und in diesem Rahmen gerne seine Promotion machen möchte. Das ich bereits zwei Versuche, eine Promotion abzuschließen, unternommen habe, würde ich in der Bewerbung nicht erwähnen.

Wenn's im Vorstellungsgespräch angesprochen wird (z.B. wieso haben Sie nicht bereits während des Studiums promoviert?), je nach tatsächlichen Gründen halt die mehr oder weniger geschönte Wahrheit angeben ;-)

Kackbratze
23.09.2012, 12:49
In der Bewerbung hat das IMHO nix verloren, abgebrochene Führerscheinprüfungen stehen da ja auch nicht drin ;-)

Falls es im Vorstellungsgesrpäch zu der Frage kommt, muss man abwägen, was man will.
Möglichkeit 1: Lügen. Wer soll es bitte überprüfen? (ich hab bisher noch nicht adäquat forschen können)
Möglichkeit 2: "Ja, ich habs 2x probiert, aber xxx (Arbeit 1 wegen schlechter Ergebnisse abgebrochen, Arbeit 2 wurde zurückgezogen/Betreuer schlecht, wasauchimmer).

Das wichtigste ist, dass man im Bewerbungsgespräch gut aussieht, d.h. im Zweifel nicht alle dunklen Flecken auf der Weste erwähnen, wenn sie nicht relevant sind (siehe Führerscheinprüfung).

Das Interesse an Forschung/Promotion da ist, ist ja wieder ein ganz andere Fragestellung, mit der er offensiv umgehen kann.

EzRyder
23.09.2012, 13:07
Danke, Leute!

Strodti
23.12.2012, 11:46
Ich stecke im 2. PJ-Tertial und werde im Oktober 2013 mein HEX schreiben. Bewerbungen für eine Assistelle zum 1.12. oder 1.1.2014:

1. Lohnen sich Initiativbewerbungen schon ein halbes Jahr vorher? (also so Juni/Juli?)
2. Bei Häusern, die ich nicht kenne, würde ich gerne 1-2 Tage hospitieren. Gerne auch schon während des 3. Tertials, da ich die Zeit zwischen HEX und Arbeitsbegin so kurz wie möglich halten wollte. Hat das jemand gemacht oder in seiner Abteilung gesehen und kann mir sagen, ob das sinnvoll ist?
3. Durch meine Doktorarbeit (schreibe ich gerade) habe ich 2 Co-Autorschaften (werden bis zur Bewerbung wohl noch 1-2 dazu kommen) und 2 Poster als Erstautor (einmal mit Posterpreis). Die würde ich in den wissenschaftlichen Lebenslauf reinnehmen, die Co-Autorschaften bei Postern (mein Doktorvater und mein Betreuer haben meine Daten teilweise in Postern mitgenutzt, daher stehe ich bei 8 Postern irgendwo in mittlerer Stelle mit drauf) würde ich weglassen. Sinnvoll?

Ist zwar alles noch etwas hin, aber mich beschäftigt das gerade. Vielleicht mag ja jemand kurz etwas dazu schreiben :-)

Zünder
23.12.2012, 12:13
...daher stehe ich bei 8 Postern irgendwo in mittlerer Stelle mit drauf) würde ich weglassen. Sinnvoll?


Würde ganz großkotzig schreiben: "..., sowie Mitwirkung an unzähligen Postern zur o.g. Thematik."

:-D:-))

EntenFreundin
23.12.2012, 12:33
1. Lohnen sich Initiativbewerbungen schon ein halbes Jahr vorher? (also so Juni/Juli?)

Wenn Du etwas bestimmtes willst auf jeden Fall. Musst denn halt reinschreiben ab wann Du anfangen könntest.



2. Bei Häusern, die ich nicht kenne, würde ich gerne 1-2 Tage hospitieren. Gerne auch schon während des 3. Tertials, da ich die Zeit zwischen HEX und Arbeitsbegin so kurz wie möglich halten wollte. Hat das jemand gemacht oder in seiner Abteilung gesehen und kann mir sagen, ob das sinnvoll ist?

Hospitieren ist auf jeden Fall sinnvoll, denn siehst Du wie das Arbeitsklima ist und solltest Du mehrere Möglichkeiten haben ist die Entscheidung leichter wenn man in etwa weiss wie es dort ist. Im dritten Tertial schon hospitieren würde ja heissen ggf. vor einer Einladung... Kann man machen, aber es ist eher üblich bei einer Einladung nach einer Hospitation zu fragen oder im Vorstellungsgespräch. Manche Chefs kommen auch von sich aus auf einen zu und wollen eine Hospitation.



3. Durch meine Doktorarbeit (schreibe ich gerade) habe ich 2 Co-Autorschaften (werden bis zur Bewerbung wohl noch 1-2 dazu kommen) und 2 Poster als Erstautor (einmal mit Posterpreis). Die würde ich in den wissenschaftlichen Lebenslauf reinnehmen, die Co-Autorschaften bei Postern (mein Doktorvater und mein Betreuer haben meine Daten teilweise in Postern mitgenutzt, daher stehe ich bei 8 Postern irgendwo in mittlerer Stelle mit drauf) würde ich weglassen. Sinnvoll?

Wieso weglassen ? Die gehören alle auf die Publikationsliste am Endes des Lebenslaufes. Im Text extra erwähnen muss man sie nicht unbedingt wenn sie dort aufgelistet sind, es sei denn es passt gerade.
Ich hab nen Komilitonen mit ähnlich viele Publikationen und wisseschatftlichen Aktivitäten und der wurde von quasi allen Unis eingeaden, an denen er sich beworben hatte, selbst wenn die gerade keine Stelle hatten.... von daher ist frühzeitig bewerben durchaus sinnvoll, wenn man die Wahl haben möchte.

Strodti
23.12.2012, 12:37
Naja... dachte, dass es nicht gut aussieht, wenn bei 10 Postern nur 3 Paper rauskommen :-D

EntenFreundin
23.12.2012, 12:58
Naja... dachte, dass es nicht gut aussieht, wenn bei 10 Postern nur 3 Paper rauskommen :-D

Du bewirbst Dich "nur" als Assistenzarzt und nicht als naturwissenschaftlicher Postdoc .... würde mal behaupten bei 90% deiner Komilitonen stehen weniger als 3 Paper (unabhängig von der Posterzahll) .... Ich denke nicht dass das Verhältnis zwischen Paper und Posterzahl bei einer Bewerbung als Assistenzarzt von Bedeutung ist..... Wenns Dich so verunsichert, denn liste halt nur die Hälfte der Poster auf.... Denke der Ausbeute an Einladungen ist identisch, egal wie Du es machst...

... Es sei denn Du bewribst Dich auf reine Forschungstellen, wo Du ggf mit Naturwissenschaftlern konkurrierst.... Aber so wie es sich anhört scheint das nicht der Fall zu sein.

den2013
24.12.2012, 06:52
Eine wichtige Frage, bitte antworten:


An wenn soll ich die Anrede schreiben wenn ich eine bewerbung per E-mail schicke und es eine gleich zwei Personen in der Stellenanzeige gibts die ich kontaktieren kann.

Es sieht so aus: Bei fachlichen Fragen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Chefarzt der Klinik
und die bewerbung soll ich an die Peronalabteilun/Verwaltungleiter schicken.

UND ich kann nicht anrufen! Ich lebe im Ausland und nicht im Deutschland, und es gibt zu viele Anzeigen wo ich das gleiche machen soll

ich schicke im E-mail textfeld das glecihe Anschreiben und in den Bewerbunganlagen habe ich auch das Anchreiben neben den lebenslauf und zeugnissen beigeleg.

Soll ich vielleicht im E-mail die Personalleiterin ansprechen und im E-mail den Chefarzt??

Bin sehr dankabr fuer irgendwelche Antwort

Haru
24.12.2012, 07:22
ich würde immer den chefarzt in der anrede ansprechen und die bewerbung auch immer an den chefarzt schicken. der chefarzt entscheidet und niemand aus der Personalabteilung. Wenn du es an die Personalabteilung schickst, geben die es dem chef, dann kannst du es auch direkt dem chef schicken.

Strodti
24.12.2012, 09:05
Danke, EntenFreundin.

Ich habe eigentlich keine besonderen wissenschaftlichen Ambitionen, sondern möchte nur über eine gute Bewerbung meine Chancen bei größeren Krankenhäusern steigern.

EntenFreundin
24.12.2012, 10:24
Danke, EntenFreundin.

Ich habe eigentlich keine besonderen wissenschaftlichen Ambitionen, sondern möchte nur über eine gute Bewerbung meine Chancen bei größeren Krankenhäusern steigern.

Hm, also an Unikliniken kommt das sicher gut an mit einer langen Publikations- und Posterliste.
Wenn u Dich an großen Häusern außerhalb der Uni bewirbst, denn würde ich nicht zu dick auftragen mit wissenschaftlichen Aktivitäten.
Ich hab das mal von einem Komilitonen gehört, der wissenschaftlich sehr aktiv war und entsprechend viele Publikationen hatte, dass einige außeruniversitäre Häuser ihn deswegen nicht genommen haben, weil sie der Meinung waren, der wechselt sowieso in einem Jahr an die Uni.
Sprich, sie investieren erst in ihn und denn geht er wieder.
Oder Du machst denen im Gespräch denn klar, dass Du vorhast zu bleiben und keine wissenschaftliche Karriere planst.
Muss nicht immer so sein, aber ich hab sowas schon gehört.

EntenFreundin
24.12.2012, 10:31
Eine wichtige Frage, bitte antworten:


An wenn soll ich die Anrede schreiben wenn ich eine bewerbung per E-mail schicke und es eine gleich zwei Personen in der Stellenanzeige gibts die ich kontaktieren kann.

Es sieht so aus: Bei fachlichen Fragen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Chefarzt der Klinik
und die bewerbung soll ich an die Peronalabteilun/Verwaltungleiter schicken.

UND ich kann nicht anrufen! Ich lebe im Ausland und nicht im Deutschland, und es gibt zu viele Anzeigen wo ich das gleiche machen soll

ich schicke im E-mail textfeld das glecihe Anschreiben und in den Bewerbunganlagen habe ich auch das Anchreiben neben den lebenslauf und zeugnissen beigeleg.

Soll ich vielleicht im E-mail die Personalleiterin ansprechen und im E-mail den Chefarzt??


Ins eigentliche Anschreiben gehört immer der Name des Chefs !

Wenn Du das als Mail an die Personalabteilung schickst, denn würde ich das Anschreiben mit Chef-Anrede in den Anhang der Mail tun (zu den anderen Unterlagen) und ins Textfeld der Mail an die Personalabteilung nur kurz schreiben auf welche Stellenanzeige Du Dich beziehst und eine Bitte die Unterlagen an den Chef weiterzuleiten.

den2013
25.12.2012, 04:52
danke schoen EntenFreundin, ich mache das so!! sehr gute denkenweise

Autolyse
25.12.2012, 09:21
Naja... dachte, dass es nicht gut aussieht, wenn bei 10 Postern nur 3 Paper rauskommen :-D
Ich würde sagen, wenn das ein Problem wäre müsste ich mir wesentlch mehr Sorgen machen. Ich stehe bei mehreren Vortragsabstracts als Koautor drauf werde aber beim letztendlichen "Two-Digits"-Paper mit Joint-Authorship beteiligt sein - das passt auch nicht ganz zusammen.

Ich hatte eigentlich nicht vor an der Uni zu bleiben, insofern mache ich mir da schon Sorgen damit bei den nichtuniversitären Häusern durchzufallen, gerade wenn ich lese, dass das durchaus passieren kann. Aber was tun? Verschweigen kann ich das Paper ja schlecht, das fällt ja sofort beim ersten Googeln auf...

Feuerengelchen
25.12.2012, 11:16
Nun, ich weiß mindestens ein Haus (kleineres akad Lehrkrankenhaus), das Papers sogar finanziell fördert und wo der Chef auch Unterstützung für Publikationen anbietet. Insofern glaube ich nicht, dass es außeruniversitär schlecht aussieht wenn man hier Erfahrungen vorweisen kann.