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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An die Reiterinnen (bzw. Reiter) unter euch!!



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abi2012
21.08.2012, 11:30
Hallo,
ich schreibe mein Anliegen mal in dieses Forum, da ihr ja schon länger am studieren seid ;-)
Also, ich werde im Herbst anfangen zu studieren.
Mein Problem: Ich habe ein Pferd, und mein Umfeld will mir ausreden, es mitzunehmen.
Ich habe auch schon in vielen Foren gelesen, dass es einfach UNMÖGLICH ist, Medizinstudium und Pferd zu vereinbaren.
Hat jemand von euch Erfahrungen damit oder hält womöglich sogar selbst ein Pferd?
Es würde natürlich in Vollpension stehen.
Außerdem würde ich mir eine RB suchen.
Glaubt ihr , dass es möglich wäre, 4 mal pro Woche zum Pferd zu kommen (zB Dienstag, und dann Freitag, Samstag,Sonntag) ?? In stressigen Wochen müsste es ein paar Tage stehen.

Hat man in der Klinik wirklich mehr Zeit als in der Vorklinik??

Vielen Dank schonmal!

Kackbratze
21.08.2012, 11:41
Reiten geht. Man kann sich ja zeitlich anpassen und ist flexibel.

dreamchaser
21.08.2012, 11:44
Ich kenne genug Leute, die Reiten und Medizinstudium gut miteinander kombiniert haben (es gibt ja auch andere Sportarten, die sind ja ebenso zeitintensiv - ein Triathlon läuft sich ja auch nicht in 15 min.). Eine hat ihr Pferd im PJ mitgenommen (innerhalb D. auf dem Land) und hatte immer Zeit dafür.

CedricHH
21.08.2012, 15:19
Ich weiß nicht, wie intensiv du den Sport machst. Aber ein Pferd schafft man eigentlich gut.

coeur
22.08.2012, 12:48
Reite selber und habe Kommilitonen mit eigenen Pferden in der Unistadt: Mit der nötigen Organisation und mal einem Tag Koppel funktioniert es, also lass dir nur nichts ausreden. :-)

Strodti
22.08.2012, 12:53
Notfalls kannst du dir doch eine nette Reitbeteiligung suchen, die sich mit um das Pferd kümmert, wenn du Unistress hast. Aber ich kenne mehrere Reiterinnen, die ihr Studium gut hinbekommen :-) Ein guter Ausgleich zur Uni ist wichtiger als viele denken!

Kackbratze
23.08.2012, 20:39
In manchen Unistädten (Berlin/HH/München) kann das ein teures Hobby werden, aber insgesamt lässt sich das, auch aus eigener Erfahrung, gut unter einen Hut bringen!

Zünder
23.08.2012, 22:02
In manchen Unistädten (Berlin/HH/München) kann das ein teures Hobby werden, aber insgesamt lässt sich das, auch aus eigener Erfahrung, gut unter einen Hut bringen!

Man muss es ja nicht im Poloclub Klein Flottbek unterstellen, gibt auch im Umland gute Ställe für kleines Geld...

Kackbratze
23.08.2012, 22:41
Ja, aber "Umland" ist ein weites Feld, wenn man es günstig haben muss.

netfinder
23.08.2012, 22:45
bei grossen Staedten ist es auch eine Frage der Zeit, die man braucht, um ins "Umland" zu gelangen.

abi2012
26.08.2012, 23:40
ja, das mit dem Ausgleich hab ich mir auch gedacht, aber wahrscheinlich wird das eh in Stress ausarten...
.
Genau das is das Problem mit dem "Umland".

Auto hab ich leider nicht, von daher müsste der Stall ja möglichst citynah sein. Ich hab mal recherchiert und In Regensburg

und Ulm kostet dann allein die Unterbringung fast immer 400 Euro :eek: Dann hätte sich die ganze Aktion eh erledigt :heul:

fluffy_duck
03.09.2012, 22:52
Also zeitlich lässt es sich gut machen - auch schon in der Vorklinik und sogar mit Nebenjob. Muss halt bei Bedarf auch mal ein Tag Koppel oder Kurzprogramm drin sein.

Avalox
05.09.2012, 17:05
Eine Freundin von mir hat ihr Pferd letztes Jahr auch mitgenommen und bereut es überhaupt nicht. Reiten ist einfach ein super Ausgleich, es reicht ja manchmal sogar einfach nur eine Stunde, in der man das Pferd beschäftigt und dann auf andere Gedanken kommt, und eine RB schafft auch genügend Freiraum. Sie hat das damals so gemacht, dass sie das Pferd erstmal zuhause gelassen hat, um dann in Ruhe nach einem geeigneten Stall zu suchen. Für ein paar Wochen findet man ja meistens immer jemanden, der sich kümmern kann. Ich hoffe jetzt, dass ich erstmal zur Uni pendeln kann und mir um einen Stall keine Sorgen machen muss - Weil Abgeben ist echt keine Option.

ehemaliger User_29072015
01.06.2014, 10:14
Darf ich fragen ob ihr es mit Pferd geschafft habt?
Ich möchte mir nämlich auch ein Pferd kaufen, denn das im Kreis gezuckel kotzt mich an, muss wieder mein eigener Herr sein :-) Und nach 23 Jahre behaupte ich mal gut genug zu reiten ;-)

Ich habe auch vor eine Reitbeteiligung mit ins Boot zu holen.

Brownie
01.06.2014, 11:56
studium mit pferd erfolgreich beendet :D
allerdings hab ichs nur etwa 3 mal die woche in den stall geschafft, sonst ist er von anderen geritten worden. und vorm examen auch mal 2 wochen gar kein stall. aber ich denke, wenn man etwas organisierter, was das Leben und die Zeit angeht, ist als ich, dann schafft man es auch jeden Tag in den Stall.
zum thema stadt ist teuer.... also wir zahlen auf dem Land trotzdem 320 Euro und müssen Sonntags selbst misten....

Miss_Verständnis
01.06.2014, 12:39
Ich habe auch eine Freundin mit Pferd, die Medizin studiert hat und nebenher sogar noch Zeit für ehrenamtliche Arbeit usw. hatte. Ich denke, wenn man sich gut organisiert, geht das!

ehemaliger User_29072015
01.06.2014, 12:54
Sehr gut :-)

bei mir würde es 170 im sommer und 200 im Winter mit VP kosten :-)

fallenangel30487
17.06.2014, 20:52
Sehr gut :-)

bei mir würde es 170 im sommer und 200 im Winter mit VP kosten :-)
Das ist ja echt günstig....aber ich finde die Unterschiede sowieo mega krass.... bei mir zuhause zahlt man 160-350 EUR und hier in Mainz mind. 300 +x...

Ich hab jetzt während des Studiums auch wieder mit dem Reiten angefangen und zeitlich geht das echt gut. Hab aber leider kein eigenes Pferd nur eine Reitbeteiligung auf dem Pferd einer Freundin.....

sheep
18.06.2014, 17:15
Darf ich fragen ob ihr es mit Pferd geschafft habt?
naja "geschafft" noch lange nicht, aber bisher läuft es ganz gut mit meinen beiden (denke mal, dass sich daran in der "klinik" auch nicht allzu viel ändern wird - und wenn, dann eher im positiven sinne ;-))

ich bespaße derzeit neben studium und job zwei eigene pferde (inkl. regelmäßiger turniervorstellung meines wallachs) - die beiden stehen das ganze jahr über in vp auf nem hof, der von uni (großstadt!) bzw. meiner wohnung aus in jeder hinsicht (ab/öffis) super zu erreichen ist. ausserdem bietet er mit halle(n) und ganzjährig bereitbaren/beleuchteten außenplätzen wirklich gute voraussetzungen, um auch abends im tiefsten winter oder bei schietwetter nochmal schnell zum pferd zu düsen... also echt top bedingungen für eher vielbeschäftigte studis! :-top
leisten kann ich mir den spaß allerdings nur, weil ich mich nebenbei auch ein wenig in (jungpferde)beritt & unterricht einbringe. aber selbst das funktioniert. mit nem guten zeitmanagement bleibt auch immer noch genügend freiraum für freunde/familie, sodass niemand zu kurz kommt (okay, 2 wochen vor wirklich wichtigen klausuren vielleicht schon - da werden die pferde dann halt mal von guten freunden/ner rb mitversorgt/bewegt...) ;-)

schaffs im schnitt übrigens 4-5x pro woche locker zum stall, die restlichen tage deckt meine rb ganz gut ab.

The Proteinkinase
24.06.2014, 21:18
Ich hatte mein Pferd auch während des Studiums. Klar gab es in den Klausurphasen auch mal Zeiten in denen ich nicht so viel Zeit hatte. Aber wenn das Pferdchen ausreichend auf die Wiese kommt und man eine zuverlässige Reitbeteiligung hat ist das kein Problem. Ich konnte gerade in stressigen Phasen echt richtig gut abschalten wenn ich im Stall war!
Als dann allerdings die Kinder kamen war das dann doch zu viel im Studium und das Pferdchen hatte dann doch sehr viel mehr frei :-))