Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bio-Lebensmittel
Gerade auch Kinder, die ja zum Teil überhaupt nicht mehr in der Lage sind, ne Rolle vorwärts, geschweige denn rückwärts zu machen.
Ich konnte in Kindertagen auch nur schwer eine Rolle rückwärts und damals war ich eher untergewichtig als normal ;-)
Aber es stimmt schon, ich finde es auch erschreckend wie dich viele Kinder schon sind. Da muss man halt irgendwie mal ansetzten. Aber wo? Wenn die Kinder kein ordentliches Essen bekommen, wie sollen sie es lernen....
Da muss man halt irgendwie mal ansetzten. Aber wo? Wenn die Kinder kein ordentliches Essen bekommen, wie sollen sie es lernen....
Indem man bspw. in die Schulen geht und dort Aufklärung betreibt. Da wird durchaus einiges getan. Aktuell läuft z.B. ein bundesweiter Wettbewerb: "Klasse, Kochen!" (http://bildungsklick.de/pm/85445/kochen-in-der-schule-ist-cool/)
Vor kurzem habe ich auch einen Bericht über Kantinen-Essen an Schulen gesehen, wo es erhebliche Unterschiede in der Qualität/Verarbeitung des Essens gibt. Dies wäre ja auch ein Aspekt, den man bei der Schulwahl seines Kindes, berücksichtigen könnte. Natürlich muss man da dann auch wiederum bereit sein, tiefer ins Portemonnaie zu greifen.
PS: Ich war nie wirklich gut im Rad schlagen :-oopss
Solche Projekte helfen den Kindern aber auch nicht, wenn sie dann zu Hause trotzdem immer nur Pizza und Currywurst vorgesetzt bekommen.
Ich konnte als Kind weder Purzelbäume rückwärts, noch Rad schlagen, noch irgendwas anderes, was mit Turnen zu tun hatte :-keks Ständig draußen war ich trotzdem und noch nie in meinem Leben was anderes als untergewichtig ;)
ich bin froh, dass es noch andere gibt, die kein rad können ^^
Solche Projekte helfen den Kindern aber auch nicht, wenn sie dann zu Hause trotzdem immer nur Pizza und Currywurst vorgesetzt bekommen.
Klingt fast so, als hättest du bessere Vorschläge zu machen?
Natürlich erreicht man mit solchen Aktionen nicht alle. Hier wird auch einfach versucht, über die Kinder an die Eltern ran zukommen. Denn die sind ja die Hauptverantwortlichen. Man erhofft sich ja auch dadurch, dass die Kinder zu Hause ihr neu erworbenes Wissen weitergeben und die Eltern, im besten Fall, dieses Wissen umsetzen bzw. in ihren Alltag nach und nach integrieren. Was bleibt dem Staat sonst auch übrig? Es ist nicht verboten, seine Kinder mittels Fastfood zu ernähren, leider! Solche Projekte von vornherein als sinnlos abzutun, ist m.M.n. aber auch keine Lösung!
Hier mal ein paar Passagen eines Idealfalles. Darüber bin ich zufällig gestolpert und musste beim Lesen hin und wieder schmunzeln. :-))
http://www.zeit.de/2008/18/Pausenbrote-Interview-King-18
Die ZEIT: Herr King, was findet ein Kind, das einen Sternekoch zum Vater hat, in seiner Pausenbrotdose?
Johannes King: Wenn es meins ist: eine angebissene Stulle. Meine Kinder haben es gehasst: diesen Abdruck in der Mitte, an der besten Stelle. :-D
Bei uns zu Hause ist es so: Wenn es Bratkartoffeln gibt und einer greift zum Ketchup, stehe ich auf und gehe.
Aber neulich war ich mit ihnen essen, und da haben sie Wasser bestellt. Ich fragte: Ach, keine Cola? Was ist los? Jemand krank? Meine 26 Zuckerwürfel, da bin ich mir sicher, werden sie nie vergessen.
Und um mal wieder zum Thema zurück zu kommen. Was haltet ihr hiervon: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/internet-metzger-buchmann-im-gespraech-der-wurst-ein-gesicht-geben-11621867.html
Ich finde es gut! Auch, wenn es auf den ersten Blick zunächst etwas makaber erscheinen mag. Dadurch wird einem doch wieder bewusst, dass das Schnitzel auch mal gelebt hat und schafft so auch wieder mehr Respekt vor dem Tier!
Hat da mal jemand "bestellt" und kann vielleicht berichten??
Michael72
23.10.2012, 13:43
Mal unsortiert ein paar Gedanken von mir:
- ich kaufe Biomilch, weil dann wenigstens die reelle Chance besteht, dass die Kühe nicht mit Kühen gefüttert werden.
- wenn jeden Tag 50 Leute zum Bauern fahren um dort Milch zu kaufen ist das im Vergleich zu dem einen LKW, der sie zum Supermarkt bringt eher eine ökologische Katastrophe. Gut, andererseits fahren die 50 Leute dann halt zum Supermarkt...
- Wer garantiert mir denn, dass der Bauer Müller auf dem Wochenmarkt, der von niemandem geprüft und kontrolliert wird, tatsächlich besseres Gemüse verkauft als Iglo?
- ich habe kein moralisches Problem mit dem Essen von Tieren und mir ist bewusst, dass es viele Menschen gibt, die Fleisch essen wollen, also muss dieses Fleisch irgendwie produziert werden. Ich persönlich fände es sinnvoller den Menschen zu vermitteln, Fleisch wieder wert zu schätzen. Also den Fleischkonsum zu verringern und Qualität zu bezahlen statt das Kilo Fleischabfall für 2,99 im real zu kaufen. Ganz im Sinne dessen, sich wieder an die eigentliche Bedeutung des Wortes "Sonntagsbraten" zu erinnern. Der war vor allem deswegen besonders, weil es ihn nur Sonntags gab und nicht täglich.
- Mit Äpfeln aus Chile oder Argentinien habe ich auch kein Problem. Die kommen Kilotonnenweise mit dem Schiff und werden dann eben von Hamburg oder Rotterdam aus verteilt. Kostet auch nicht mehr CO2 als wenn die Bauern direkt an die Supermärkte liefern würden.
- Letzten Endes wäre der Umwelt am meisten geholfen, wenn man nicht mehr mit dem Auto zum Supermarkt fährt, sondern mit dem Rad. Das ist die Masse des Transportweges der Lebensmittel, nicht das Schiff, das Flugzeug oder der LKW, der millionenfache individuelle Transport nach Hause.
- Letzten Endes wäre der Umwelt am meisten geholfen, wenn man nicht mehr mit dem Auto zum Supermarkt fährt, sondern mit dem Rad. Das ist die Masse des Transportweges der Lebensmittel, nicht das Schiff, das Flugzeug oder der LKW, der millionenfache individuelle Transport nach Hause.
Juhu :) Ich habe nur ein Rad oder ich gehe zu Fuß :) Eine gute Tat ;-)
Ich habe schon mal eine Reportage über den Internet-Metzger gesehen. Fand ich ganz gut.
Also bei Milch schau ich nicht so oft auf das Preisschild, aber ich kaufe mir meistens Landliebe Milch ohne Gentechnik und da finde ich keinen Unterschied zu Biomilchgeschmack.
So, habe mir nun Landliebe Milch gekauft. Sie schmeckt mit ihren 3,8% und vermutlich wegen weiteren Faktoren (z.B. Futter) besser als die normale 3,5% H-Milch, aber sie hat so einen länger (zu lange) anhaltenden fettigen Nachgeschmack. Die frische Biomilch aus der Kühltheke schmeckt doch anders und mir besser :-) Vielleicht liegt es an der Haltbarmachung. H-Biomilch will ich aber nun nicht auch noch testen.
kauft ihr generell eher H-milch oder frische?
Frische, ich mag den Geschmack von H-Milch nicht.
H-Milch
lange haltbar - und das ohne Kühlung
mehr Platz im Kühlschrank
immer genug auf Vorrat zu Hause
man muss nicht mehrmals die Woche Frischmilch kaufen gehen (wenn hoher Verbrauch ist wie bei Familien)
Frischmilch nur pur zum trinken. Oder zum essen mit Datteln.
Gast26092018
27.10.2012, 20:49
Ich kaufe immer Frischmilch, ich trinke recht viel Milch.
Bei Milch kaufe ich meistens haltbare Bio-Milch. Mittlerweile trinke ich aber doch recht viel davon, deswegen habe ich mir vorgenommen, jetzt auf frische umzusteigen, da sie einfach immer schnell aufgebraucht wird.
Da es ja um Bio-Lebensmittel und nicht nur Milch geht, achtet ihr denn darauf und kauft im Bio-Laden? Ich achte sogar bei Kaffee drauf und kaufe einen fair-trade Kaffee, da ich deren Engagement für die Bauern in Äthiopien einfach toll finde (bei Interesse könnt ihr unter hier war mal ein Werbelink mehr über die Hilfsprojekte erfahren). Dafür gebe ich auch gerne etwas mehr Geld aus. Ich kaufe auch keine Milka mehr oder so, sondern die von Gepa.
Gibt es hier Gleichgesinnte? Manchmal fühle ich mich wie ein Exot, weil ich so sehr auf sowas achte!
Absolute Arrhythmie
05.11.2012, 15:38
Ich trinke die H-Milch von Alnatura, aber vor allem deshalb, weil sie mir am besten schmeckt.
Ansonsten versuche ich soweit es geht darauf zu achten im Winter keine Erdbeeren zu kaufen und bei Eiern und Produkten mit Eiern drin bin ich pingelig und kaufe nur Bio. Bei Milchprodukten greif ich gern zu Andechser, weil da der Naturjoghurt und der Quark einfach am besten schmecken.
Fleisch esse ich sehr wenig, dann allerdings meisten auch kein Bio *schäm*
Ich finds sehr schwer sich "ethscih korrekt" zu ernähren. Vor allem weil ich dann auch noch daran denken muss, dass es ja beim Essen nicht aufhört mit dem wahnsinn. Die Jeans wird von Kindern in Indien genäht. Das Smartphone wird von Billigarbeitern produziert, die ohne Schutz mit Chemikalien hantieren müssen, diese Liste lässt sich unendlich erweitern... Die Welt ist einfach schlecht!
Hat von Euch jemand eine gute Bezugsquelle für Bio- Fleisch oder qualitativ gutes Fleisch insgsamt?
Hi, Reflex: Ich kann nur das empfehlen:
Mir fällt zum Thema artgerechte Tierhaltung auch noch das "Neuland"-Label ein ... von Ökotest sehr gelobt worden (als einziges Nicht-Öko-Label) Die Eier haben noch so etwas wie "Aroma" und das Fleisch ist sehr gut. Gibts in deiner Nähe in Gelsenkirchen.
Ausserdem ist bei "Bioland" die Tierhaltung wirklich sehr gut und das Futter ok (wir waren als ich klein war öfters bei deren Hof in Essen-Heidhausen, Essen-Werden), aber ich kann mir gerade Keines regelmässig leisten :-blush
google mal "Gelsenkirchen + Neuland" & "Bioland + Maas" (weiss nicht, ob ich hier Links setzen kann :D)
Danke, ich hab eine Bioland Metzgerei um die Ecke gefunden, die gehört zu einem Verbund von Thönes. Ich teste morgen mal deren Hähnchen. Wir haben beschlossen unsere Ernährung ein wenig umzustellen. Mehr saisonales Gemüse, weniger Fleisch, dafür qualitativ besseres Fleisch und mehr Fisch (selbst geangelt) Mal sehen wie das hinhaut. 4 Hähnchenschenkel für 15€ ist schon ein stolzer Preis, morgen weiß ich ob das auch das Geld wert ist. :)
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