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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste "andere Berufsgruppen"



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Absolute Arrhythmie
28.03.2013, 09:19
Hmm, mein früher Spät ist dann ja so ähnlich wie dein Z, el suenio. Ich find das gar nicht sooo schlecht, Ich steh dann oft um halb 9 auf, geh noch Laufen und kann dan entspannt zur Arbeit fahren. Und abends kann man rein theoretisch noch was machen. Unser Z geht von 9-17, das ist total doof, weil ich dann sowohl hin als auch zurück im Berufsverkehr stecke -.-
Ich freu mich wenns draußen morgens und später abends wieder heller ist, dann kann ich mit dem Rad zur Arbeit :) Ich muss da nämlich durch den Wald, und das mag ich nicht im Dunkeln *grusel*

el suenio
28.03.2013, 18:25
Nee, wenn ich 11.30 Uhr anfange, muss ich schon 10.30 Uhr losfahren, um mich auf Parkplatzsuche zu machen. Von daher bleibt mir null Zeit für irgendwas und ich hab da auch keine Lust, 7 Uhr aufzustehen, dass ich noch was schaffe. Und nach dem Dienst hab ich auch keine Zeit mehr, weil ich spätestens 22 Uhr im Bett verschwunden bin. Schlafbedürfnis und so ;-) Aber ich brauch mir da ja gar keine Gedanken drüber machen, denn ich hab ja Frühdienst, Gott sei Dank :-))

Figueira
30.03.2013, 22:14
DaJosh:

Gestresst bin ich zwar derzeit nicht, aber ich hab einfach so 0 Bock mehr auf die Pflege. Es ist und bleibt ein wichtiger Zweig, aber der ist sowas von nix für mich. Das allmorgendliche Patientengeschrubbe geht mir inzwischen zwar weniger auf die Nerven, aber das ewig gleiche Abarbeiten der anfallenden Arbeit geht mir tierisch aufn Keks. Keine Abwechslung, kein wirklicher Anspruch. Das für mich im Moment anspruchsvollste ist, alle möglichen Details bei der Versorgung von 15 Patienten im Kopf zu behalten. Ich bin halt n Kerl... mehrgleisiges Arbeiten bei >5 Spuren beeinflusst schonmal den Durchblick. Das ist übrigens auch einer der wenigen Punkte wo ich mir bei Zeiten schonmal so meine Gedanken mache, wie man den Durchblick bei der Visite behalten soll. Aber für dafür arbeitet man ja interdisziplinär mit der Pflege.... gell? ... idealerweise.

Du sprichst mir aus der Seele! Ich bin zwar weiblich, habe aber trotzdem meine Probleme, bei 10+ Patienten alles im Kopf zu behalten. Ist also nicht unbedingt ein Männerproblem, sondern wahrscheinlich einfach Typsache (Deine Sorgen, was die Visite betrifft, teile ich...).
Den Durchblick zu behalten und keine Details zu vergessen, finde ich auch das Schwierigste an der Pflege auf Normalstation. Das erklärt auch, warum ich es auf ITS recht gut fand trotz der Wascherei (ich dachte lange, dass es das ist, was mich an der Pflege nervt). Lieber habe ich über zwei Pat. wirklich jeden Pups im Kopf als von 15 Pat. die Hälfte zu vergessen.
Nur noch bis September... dann ist die Ausbildung vorbei und ich geh in den OP - oder im besten Fall studieren.

Absolute Arrhythmie
31.03.2013, 09:14
An das "Merken" gewöhnt man sich aber im Laufe der Zeit. Das kommt echt mit der Erfahrung!

Absolute Arrhythmie
02.08.2013, 20:37
Puh, ich muss mich jetzt hier mal "anonym" auskotzen, weils bei uns gerade so dermaßne beschixxen läuft... Zuerst läufts grad ganz und gar nicht rund mit den Stationsärzten - den Oberarzt kann man eh vergessen. Wir haben explosives "Patientenmaterial" (eine Borderlinerin, zwei manische, mehrere psychotische Patienten) die sich gegenseitig fast an die Gurgel gehen. Die Reaktion der Ärzte ist dann nur Schulterzucken und so Sätze wie "Ja, das will ich jetzt nicht hören, dass kann man später noch klären" oder "Was soll ich da jetzt tun?". Da steht mir manchmal echt nur noch der Mund offen (und ich bin sonst echt niemand, der Konflikte scheut.).
Eben der Oberknaller: Kollegin krank, ne andere Kollegin muss(!) um vier Uhr morgen früh antanzen obwohl sie bis nach 20 Uhr gearbeitet hat... Meine Fresse - langsam hab ich wirklich keinen Bock mehr da drauf. Fürn Appel und n Ei sich Sonntags, Nachts, Feiertags, IMMER den Allerwertesten aufzureißen, und von niemandem, wirklich niemandem in der eigenen Abteilung dafür als Berufsgruppe auch nur Respekt zu bekommen, ist manchmal echt kaum noch auszuhalten.
Das Gemeine ist ja, dass man sich echt kaum dagegegen wehren kann.
Heute mittag war ich so fertig (nachdem ich grad drei Streithähne alleine trennen und beruhigen musste) - meine Kolleginnen haben mich zwar so gut es ging dann unterstützt, aber von Seiten der Ärzte kam nix, ich war einfach nur noch enttäuscht... Ich hab echt überlegt (bzw überlege noch) ob ich nicht doch kündigen soll und mir irgendnen Job ohne Verantwortung suche... Das ist so Mühsam!

Ksüscha
02.08.2013, 21:40
Ja manche Ärzte sind eine Geschichte für sich . Trotzdem ist es vielleicht gut solche Erfahrungen zu sammeln , denn wenn man später z. B. selbst Arzt ist , weiß man dann am besten , was man tuen kann um die Krankenschwestern zu unterstützen.

*milkakuh*
03.08.2013, 13:37
Liebe AA, in unserem Job kommt man leider manchmal an seine Belastungsgrenzen, ich kann dich sehr gut verstehen! Ich wollte dir nur raten, nicht vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen, schließlich musst du als Fachkraft relativ wenige Stunden arbeiten um auf ein vernünftiges Gehalt zu kommen. Hinterher bereust du deine Entscheidung gekündigt zu haben....Was sagt denn eure Leitung dazu? Sind schonmal Gespräche gelaufen? Wie wäre es mit Supervision? Leider kann ich dir nicht viel mehr raten, sondern nur sagen, dass wahrscheinlich auch wieder bessere Zeiten kommen werden...:knuddel:

Absolute Arrhythmie
03.08.2013, 17:37
Danke milka!
Genau das habe ich mir dann auch gedacht, nachdem der erste Zorn verflogen war. Woanders verdient ich weniger Geld und hab vllt den gleichen Scheiß. Ich muss ja nur noch fünf Wochen Vollzeit arbeiten, danach werd ich davon ja kaum noch was mitbekommen.
Supervision haben wir seit über einem Jahr nicht mehr gehabt (und das finde ich in der Psychiatrie echt kritisch!), und man merkt auch, dass dadurch was fehlt.
Meine Stationsleitung ist aber wirklich nett und legt sich auch immer wieder mit PDL und auch Ärzten an, um unsere Interessen zu vertreten. Der ist aktuell im Urlaub, wird das aber ganz sicher erfahren (vor allem das mit den angeordneten Überstunden.).
Ich genieße jetzt erstmal mein Frei, muss Montag schon wieder ran und möchte mich bis dahin bestmöglich erholen! :D

Absolute Arrhythmie
21.08.2013, 17:11
Noch 19 Arbeitstage bis zum Studium. Oh man, das ist wirklich nicht mehr lang!

*milkakuh*
22.08.2013, 23:48
Noch 19 Arbeitstage bis zum Studium. Oh man, das ist wirklich nicht mehr lang!

Das geht jetzt rasend schnell, das wirst du sehen! Der Countdown läuft! :)

Absolute Arrhythmie
23.08.2013, 09:28
Das geht jetzt rasend schnell, das wirst du sehen! Der Countdown läuft! :)

Langsam wandelt sich meine nostalgische Melancholie auch eher in hibbelige Vorfreude :D

Absolute Arrhythmie
12.12.2013, 17:22
Ich habe morgen (vorerst) meinen letzten Nachtdienst als Krankenschwester :)

sheep
12.12.2013, 18:09
oha, steigst du komplett aus? wie kommt's?

ich werd meinen intrumentösen-job vorerst behalten. die paar dienste/monat sind wirklich gut mit dem studium vereinbar, das team/die ärzte sind super, es gibt relativ gutes geld und man hat nen guten praxisbezug... hab jetzt über weihnachten wieder 3 nächte und freu mich drauf! =)

wie auch immer... nen ruhigen letzten dienst wünsch ich dir ;)

Absolute Arrhythmie
12.12.2013, 18:19
Ich hab nen neuen Job ab Januar in dem ich keinen Nachtdienst mehr machen muss, und das Krankenhaus ist auch näher :-)

el suenio
29.04.2014, 12:58
Uuuuaaaahh, apropos Nachtdienst. Ich hab gerade einen furchtbaren Nachtdienst hinter mir:-(( Wir haben nicht mal ein Pause gemacht und haben noch bis 6.30 Uhr durchgearbeitet. Ich freu mich schon auf die nächsten 3 Nachtdienste -.-

Absolute Arrhythmie
29.04.2014, 18:07
Ich würd am liebsten gar nicht mehr in der Pflege arbeiten müssen. Meiner neuer Job als Springer im Pflege-Pool ist naturgemäß viel anstrengender als mein lauer Sitzjob in der Psychiatrie. Ich vermiss meine Patienten und Kollegen und hasse es ständig zusätzlich zur Uni am Wochenende arbeiten zu gehen.
Aber leider führt da wohl kein weg dran vorbei, eine wirklich sinnvolle Jobalternative bei der ich so viel verdiene fällt mir nicht ein.

@el suenio: wieviel Nächte musst du denn in der Ausbildung noch machen? Wasn das für ne Station wo man die ganze Nacht ackert?

PrinzessinAmygdala
29.04.2014, 21:39
Das mit dem durcharbeiten kenn ich von Intensiv auch.
Habe wahrscheinlich bald in meinem neuen Job auch keine Nächte mehr.

Snowcake
29.04.2014, 21:50
@ AA Kannst du nicht wieder versuchen eine Stelle in der Psychiatrie zu bekommen? Oder Derma, Augen...das sind ja in der Regel auch sehr entspannte Fächer?

H&M
29.04.2014, 23:28
Ich würd am liebsten gar nicht mehr in der Pflege arbeiten müssen. Meiner neuer Job als Springer im Pflege-Pool ist naturgemäß viel anstrengender als mein lauer Sitzjob in der Psychiatrie. Ich vermiss meine Patienten und Kollegen und hasse es ständig zusätzlich zur Uni am Wochenende arbeiten zu gehen.
Aber leider führt da wohl kein weg dran vorbei, eine wirklich sinnvolle Jobalternative bei der ich so viel verdiene fällt mir nicht ein.



Wieviel Stunden gehst Du denn bzw. wieviele Dienste machst du denn so im Monat ? Lässt sich das halbwegs mitm Studium vereinbaren ?

Absolute Arrhythmie
30.04.2014, 05:04
Ich arbeite nur so durchschnittlich drei Dienste im Monat. Das geht schon. Aber ich bin einfach kein Typ für Normalstation. Ne andere Stelle wär halt wieder weiter weg und mir mehr Arbeit verbunden. Aktuell kann ich zu Fuß zur Arbeit gehen.