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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : nach PJ- warum so viele Abtrünnige?



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Solara
04.12.2012, 17:36
:-wand

Kackbratze
04.12.2012, 18:42
*popcornmampf*
Friseurin, ein gutes Beispiel! Ich habe einen fast ähnlichen Job und bekomme dafür mehr Geld. Ungerecht, oder? Schöne Menschen machen wir Beide.
*popcornweitermampf*

Absolute Arrhythmie
04.12.2012, 18:55
*popcornmampf*
Friseurin, ein gutes Beispiel! Ich habe einen fast ähnlichen Job und bekomme dafür mehr Geld. Ungerecht, oder? Schöne Menschen machen wir Beide.
*popcornweitermampf*

Jaja, bla, ich merk schon dass kein Interesse an ner Diskussion besteht. Ich hatte es auch schon beim ersten Popcorn mampfen bemerkt -.-
Ich konnte es mir trotzdem net verkneifen, denn ich persönlich kann von meinem Krankenpflegegehalt, das nun echt net besonders dicke ist - gut leben. Wenn ich daran denke was Ärzte verdienen, fängt meine Kreditkarte an zu glühen und die Bekleidungsgeschäfte in der Innenstadt lassen nochmal ne Wagenladung Klamotten extra kommen.
Mag aus eurem erhabenen Blickwinkel komisch sein, aber für mich als Schwester ist ein Arztgehalt eine erstrebenswerte Verbesserung!

Coxy-Baby
04.12.2012, 18:56
Aber als Arzt hat man doch gar keine Zeit mehr die Kohle auszugeben.....

Absolute Arrhythmie
04.12.2012, 19:06
Aber als Arzt hat man doch gar keine Zeit mehr die Kohle auszugeben.....

Dann halt der Internet-Shop -.-

novembergirl
04.12.2012, 19:09
ah, langsam wird mir einiges klarer.
dieser arzt im praktikum war anscheinend unterbezahlt und hat einige vom arztberuf abgehalten? seit 2003 ist anscheinend viel passiert, wenn sich die schwundrate so gravierend geändert hat.
da hab ich wohl was durcheinandergeschmissen. ja, die quote bezieht glaub ich auch die ganzen leute ein, die im physikum etc. scheitern.
das beruhigt mich. also ist der praxisschock im pj anscheinend doch nicht so schlimm.

milz
04.12.2012, 19:19
Ich konnte es mir trotzdem net verkneifen, denn ich persönlich kann von meinem Krankenpflegegehalt, das nun echt net besonders dicke ist - gut leben.
Und kannst du davon eine Famile ernähren?

Absolute Arrhythmie
04.12.2012, 19:29
Und kannst du davon eine Famile ernähren?

Naja, ich habe keine Familie. Aber ich weiß von zigtausenden Pflegekräften und anderen niedrig bezahlten Menschen in Deutschland, die es irgendwie schaffen eine Familie zu finanzieren. Das ist mit Sicherheit nicht einfach und nicht toll. Da man als Arzt mehr verdient (und jetzt behaupte bitte mal niemand das Gegenteil -.-), sollte es daher auch machbar sein, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. das man immer mehr verdienen "könnte" oder "müsste" ist mir klar. Darum gehts mir ja auch gar net. Ich find nur die Darstellung, dass man als Arzt ja ach so arm dran wär und nix verdienen würde, angesichts anderer Berufsgruppen, die auch Verantwortung haben, ziemlich arrogant und auch ein wenig weltfremd.

][truba][
04.12.2012, 19:33
Und kannst du davon eine Famile ernähren?


Hätte ich eine gehabt, hätte ich das durchaus gut geschafft. Allerdings mit damaliger Partnerin.
Allein wirds dann schon ungemütlich.

LG Thomas

abi07
04.12.2012, 19:53
dass man als Arzt ja ach so arm dran wär und nix verdienen würde, angesichts anderer Berufsgruppen, die auch Verantwortung haben, ziemlich arrogant und auch ein wenig weltfremd.
Das wäre dann wirklich weltfremd - aber ich habe auch noch nie einen Arzt behaupten hören, sein Gehalt würde ihm gerade so zum Überleben reichen...

Nessiemoo
04.12.2012, 19:53
Ich finde wer jetzt Medizin studiert in Hoffnung reich zu werden, hat auch irgendwas falsch verstanden.

Die Bezahlung finde ich aber gut...von meiner momentane Bafög-situation zumindest.

Ich habe es auch so verstanden, dass meistens wenn es um die schlechte Bezahlung geht, geht es eher über die un/ unterbezahlten Überstunden/ Wochenenden und Diensten

epeline
04.12.2012, 21:42
es geht ja auch bei dem schimpfen über die bezahlung nicht darum, ob man sich seine brötchen leisten kann.... finde dieses "man kann doch davon leben"-argument deshalb auch ziemlich haltlos. auch den vergleich mit berufen, die eine ganz andere laufbahn und ausbildung voraus setzen.

wenn ich mir überlege, dass jemand, der mit 16 einen schulabschluss macht und eine lehre beginnt, einfach mal 10 jahre länger in renten- und was weiß ich für kassen einzahlt als ich, finde ich durchaus berechtigt, dass man die möglichkeit bekommt, das später ausgleichen zu können. 10 jahre erzeugen schon ein defizit, von schulden, die man für das studium oft macht mal abgesehen (in diesen 10 jahren lebt man ja nicht für umsonst...)

und ja, ich weiß, dass auch andere berufe unterbezahlt sind.
aber "anderen geht es schlechter" ist doch auch kein grund, um an der eigenen situation nichts verändern wollen zu dürfen... (jetzt nicht nur aufs gehalt bezogen sondern auch auf viele andere lebensbereiche).

Kackbratze
04.12.2012, 21:50
um an der eigenen situation nichts verändern wollen zu dürfen...

Ja, nur das "andere verdienen viel weniger" bedeutet doch, dass man eher will, dass man selber endlich gerechterweise weniger verdient. Über den Verdienst Anderer kann man als blasierter und überbezahlter Arzt schlecht bestimmen...und mit solchen Sachen spielt man den Gewerkschaften und Arbeitgebern in die Karten, die genau das Gleiche behaupten, selbst wenn man wesentlich mehr arbeitet, anders ausgebildet wurde und eine höhere Verantwortung trägt.

*popcornwegstellfüsserunterundfernseherausstell*

Nessiemoo
04.12.2012, 22:10
Man kann auch gleichzeitig Ärzte mit anderen Berufen vergleichen...zB Piloten bei Lufthansa. :-)) Oder Finanzbanker.

Da ist es ja echt Hungerlohn was ein Arzt kriegt. XD

Absolute Arrhythmie
05.12.2012, 09:29
Naja, ich will ja auch nicht dass Ärzte auf die Straße gehen um für ein niedrigeres gehalt zu demonstrieren. Oder das Friseure und Ärzte nen sozialistischen Einheitslohn bekommen :D
Aber man sollte doch meiner Meinung nach bei allem Gejammer (auf hohem Niveau eben) im Hinterkopf behalten, dass man für ein gutes und finanziell abgesichertes Leben eine gewisse Dankbarkeit haben kann. Ich weiß ja nicht wie viele hier wirklich aus "unteren Schichten" (ich nenns mal so, weil mir nix besseres einfällt) kommen. Meine Eltern hatten nicht stuidert, sondern Ausbildungsberufe, und für meine alleinerziehende Mutter war es dann als ich klein war schon ziemlich knapp. Ich bin erst letztes Jahr zum ersten Mal vom eigenen Geld richtig in den Urlaub gefahren. Zwei- bis dreimal im Jahr wegzufahren ist ja für viele Leute "normal", für mich war eine Flugreise immer Luxus, nur so als Beispiel.

Aber das Gehalts-Thema hat nix mit der eigentlichen Diskussion zu tun, also sorry :)

Zünder
09.12.2012, 18:52
*popcornwegstellfüsserunterundfernseherausstell*


Mit Vollendung des 12. Lebensjahres schon Chirurg. Nicht übel.

Kackbratze
09.12.2012, 21:47
Mit Vollendung des 12. Lebensjahres schon Chirurg. Nicht übel.

Manche sind dafür eben geboren, andere müssen den Traum erst noch leben.