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callida
16.01.2013, 10:46
Motivation ist extrem wichtig. Aber vor allem Physiologie
und Chemie sind Fächer, die einen zermürben können.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass man das als Arzt
so genau wissen muss. Grundlagen in diesen Fächern


Ich kenne keinen Arzt der sich noch an den ganzen Chemie-Quatsch erinnert. Physiologie sollte man schon können, wobei das natürlich nicht heißt dass du jedes Wort aus den Büchern kennen musst. Da hilft es weiter wenn man "Versteht" und nicht nur auswendiglernt. Dann kannst du dir die Antworten auch herleiten wenn sie MC-Antworten für dich nicht klar formuliert sind.

Sticks
21.01.2013, 22:57
ich hab für den ersten Teil Biochemie und Physiologie an meiner Uni von 8-23 Uhr gelernt! zwei Monate lang, keinen Tag frei!!! In den Wochentagen waren schonmal Vorlesungen und Praktika dabei, dass wars. Es klingt übertrieben, aber es war wirklich so. Ich ging am Ende auf dem Zahnfleisch-alle Scheine geschafft, der Rest war mir egal. Lieber alles geben was man hat, dachte ich mir. Joa. Ein Semester später geht es auch mit weniger lernen ;-) Mann muss für Physio nicht den Silbernagl, Duale Reihe, den Schmidt, das Thieme Kurzlehrbuch und Medilearn lesen, so wie ich das gemacht habe. Es reichen ein bis zwei Quellen. Dort lieber auf den Punkt gebracht und relevant.

elastic
23.01.2013, 08:14
es kommt auch auf effizientes Lernen an.
Bin jetzt Ende 3. Semester und habe außer Anatomieatlas noch kein Buch zwischen den Fingern gehabt (und mit diesem Minimalismus noch durch keine Prüfung gefallen). Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen...

Lotte19
23.01.2013, 10:01
es kommt auch auf effizientes Lernen an.
Bin jetzt Ende 3. Semester und habe außer Anatomieatlas noch kein Buch zwischen den Fingern gehabt (und mit diesem Minimalismus noch durch keine Prüfung gefallen). Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen...

Mit was hast du dann gelernt?
Wahrscheilich hattet ihr gutes Material von den Dozenten??

Gesocks
23.01.2013, 14:36
[...] Mann muss für Physio nicht den Silbernagl, Duale Reihe, den Schmidt, das Thieme Kurzlehrbuch und Medilearn lesen, so wie ich das gemacht habe. Es reichen ein bis zwei Quellen. Dort lieber auf den Punkt gebracht und relevant.
Gelinde gesagt halte ich das sogar für richtigen Quatsch. Zum Lernen reichen ein Lehrbuch und/oder ggf. ein Atlas pro Fach (für Anatomie vielleicht noch einer extra fürs Präpen). Sonst ist es zumindest kein Wunder, wenn man wochenlang nur in der Bib hängt.

Sticks
23.01.2013, 16:56
Gelinde gesagt halte ich das sogar für richtigen Quatsch. Zum Lernen reichen ein Lehrbuch und/oder ggf. ein Atlas pro Fach (für Anatomie vielleicht noch einer extra fürs Präpen). Sonst ist es zumindest kein Wunder, wenn man wochenlang nur in der Bib hängt.

richtig, ich gebe dir vollkommen recht und lerne mittlerweile auch ganz anders. Ich wollte damals halt alles zu einem Thema wissen, aber wir studieren halt auch nur Medizin. Auch da wird man nie alle Geheimnisse der Weltgeschichte erfahren. ;-)

elastic
24.01.2013, 13:20
Mit was hast du dann gelernt?
Wahrscheilich hattet ihr gutes Material von den Dozenten??

ich habe und werde weiterhin nur mit den Skripten von unseren Dozenten lernen. Damit fahre ich persönlich am besten. Jedem, der mich fragt, ob Medizin schwer sei antworte ich: Nein! Man muss nur lernen können. So gut wie nichts von dem, was ich an Horrorgeschichten über die Vorklinik gelesen/gehört habe, hat sich für mich bewahrheitet.
Hat man erstmal seinen eigenen Lernstil gefunden, dann läuft das "von alleine". Also nicht die Hoffnung aufgeben, erstmal den Fehler am eigenen Lernverhalten suchen!
Und ganz ehrlich, ich weiß gar nicht wie man effektiv aus fetten Lehrbüchern lernen soll, ich hab´s nie gemacht ;P

SuperSonic
24.01.2013, 13:38
Hast du schon mal Physikumsfragen gekreuzt?

elastic
24.01.2013, 13:44
ja, aber nur um zu gucken, wie so die Fragen sind.
Deswegen hab ich mir auch alle Medilearn Skripte angeschafft, das wird meine einzige Physikumsvorbereitung sein. Und natürlich kreuzen. Aber mit Physikum beschäftige ich mich erst 6 Wochen vorher so richtig intensiv. Muss reichen. Vorher macht für mich wenig Sinn, weil ich zu wenig Zeit hab. Die ML Skripte will ich aber schon jetzt in den kommenden Semesterferien ein mal durcharbeiten ;)

Sticks
24.01.2013, 13:48
ich habe und werde weiterhin nur mit den Skripten von unseren Dozenten lernen. Damit fahre ich persönlich am besten. Jedem, der mich fragt, ob Medizin schwer sei antworte ich: Nein! Man muss nur lernen können. So gut wie nichts von dem, was ich an Horrorgeschichten über die Vorklinik gelesen/gehört habe, hat sich für mich bewahrheitet.
Hat man erstmal seinen eigenen Lernstil gefunden, dann läuft das "von alleine". Also nicht die Hoffnung aufgeben, erstmal den Fehler am eigenen Lernverhalten suchen!
Und ganz ehrlich, ich weiß gar nicht wie man effektiv aus fetten Lehrbüchern lernen soll, ich hab´s nie gemacht ;P

dann scheinen das gute Skripte zu sein. Bei uns sind die auch OK, aber gerade in Physio sind bei vielen nur Abbildungen drauf, da bringt es mir nichts zu wissen, dass der Pfeil von a nach b geht sondern ich brauche eine Erklärung dazu.

elastic
24.01.2013, 13:56
dann scheinen das gute Skripte zu sein. Bei uns sind die auch OK, aber gerade in Physio sind bei vielen nur Abbildungen drauf, da bringt es mir nichts zu wissen, dass der Pfeil von a nach b geht sondern ich brauche eine Erklärung dazu.

ok, dann kann ich das natürlich sehr gut verstehen.
Bei uns sind die meisten Skripte "mundgerecht" gemacht und selten länger als 20 Seiten pro Vorlesung, viele Bilder mit Stichpunkten oder kurzen Sätzen. In Histo und Ana kriegen wir oft sogar lehrbuchartige Skripte. Also man kann sagen, dass man eigentlich nicht groß sortieren muss etc. Einfach die Dinger von vorne bis hinten drauf haben und man kann an die 100% erreichen in den Prüfungen ;)

Sticks
24.01.2013, 14:56
das klingt ja traumhaft :-)
ok, viele Seiten sind es bei uns auch fürs alleinige lernen nicht immer zu verwenden.

Lotte19
24.01.2013, 19:15
dann scheinen das gute Skripte zu sein. Bei uns sind die auch OK, aber gerade in Physio sind bei vielen nur Abbildungen drauf, da bringt es mir nichts zu wissen, dass der Pfeil von a nach b geht sondern ich brauche eine Erklärung dazu.

elastic hat sooo ein Glück echt :)

Bei uns sind die Vorlesungsfolien meistens (bis auf 2 Ausnahmen) auch nicht zu gebrauchen.
In Chemie gibt es sogar keine, nur Tafelanschrieb...

Und zu der Sache mit dem Lernstil: kann ich 100%ig unterschreiben. Ich denke das ist die größte Hürde im ganzen Studium. Man muss erstmal lernen zu lernen.

Sticks
24.01.2013, 22:09
wir haben sogar eine eigene Plattform, Blackboard, dort kann man sich die meisten Sachen als Folie runter laden. Aber ich kann mich auch noch an die organische Chemie erinnern bei der mit einem Folienstift gearbeitet wurde….:-(

Aber das beste find ich noch, dass die Folien für 100% auszureichen scheinen. Das nimmt schon einmal die Arbeit der Quellen zusammensuchen und abwägen von Wichtigkeiten.