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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbung auf's "Innere-Jahr" o. ä.



Dr. Glucosidase
11.12.2012, 16:39
Ein "Hallo!" an alle, die wie ich für den FA fachfremde Jahre, z.B. in der Inneren absolvieren müssen...

Wie habt Ihr Euch eigtl beworben? "Sehr geehrte/r Herr/Frau Blablabla, ich brauche die Stellen bei Ihnen, auch wenn ich keine Ahnung mehr von Innere/whatever habe. In 366 Tagen bin ich garantiert wieder weg und in die Zeit bis dahin möchte ich möglichst ruhig absitzen, nur "leichte" Fälle bekommen, möglichst keine Dienste machen müssen, immer pünktlich Feierabend haben und nicht den ganzen Tag in Katheterlabor & Co rumstehen müssen - das brauche ich eh nie wieder." :-D

Hab Ihr euch explizit auf ein "Innere-Jahr" o.ä. beworben? Kann mir kaum vorstellen, dass man für einen so kurzen Zeitraum überhaupt eine Stellenzusage kriegt. Oder habt Ihr einfach geschrieben, Ihr seid doch noch zur Inneren bekehrt worden? Aber fällt das nicht auf, wenn man schon 4 WBJ voll hat?

Evil
11.12.2012, 16:42
Och, in der Chirurgie hab ich mich als angehender Allgemeinmediziner genauso beworben, für 1 Jahr. War kein Problem.

Sealwolf
11.12.2012, 17:10
es gibt ja auch fächer, wo die fremdjahres-ableistenden einen guten teil, manchmal sogar die mehrheit in der abteilung stellen (z.b. psych-fremdjahr der neurologen). dann gibt es gewöhnlich ganz klare hausinterne regelungen, wo und wie man üblicherweise eingesetzt wird, um einen guten überblick zu kriegen, aber nicht ins spezielle (hier: psychotherapie etc.) abzugleiten. leider wird man als neurologe aber, im gegensatz zu deiner keine-dienst-forderung, schneller ins dienstsystem eingebunden denn als reine psych-anfänger (da man ja die notfall-basics für die dienste schon kann (können sollte)) :-)

würde das in so einem "grossen" fach wie innere schon deutlich aussprechen, gleichzeitig aber positive (!) ziele formulieren, z.b. "möchte mir einen fundierten überblick verschaffen". man kann ja auch "erstmal ein jahr" vereinbaren, ohne gleich explizit den ausstieg zu zementieren; wer weiss, vll. gefällts einem ja im fremdfach besser als "daheim"..? :-)

med_in_1
11.12.2012, 20:55
ich arbeite selbst in der Inneren...

Eine gute Möglichkeit wäre eine Schwangerschaftsvertretung. Dazu kannst du dich ja mal im erweiterten Freundes/Bekanntenkreis umhören. Gerade in der Inneren (die Allgemeinmedis brauchen ja Innere) ist eine begrenzte Zeit gar kein Problem. Sprich: nur eine begrenzte Zeit Innere ist teilweise eher die Regel, aus Ausnahme....
Aber auch so....
In unserem Haus arbeiten bspw. viele Berufsanfänger. Wenn du dann aus Fach X kommst, dich also dort auskennst und auch mal für ein paar konsilarische Fragen zur Verfügung stehst UND Berufserfahrung hast, dann müssten die schon vor Bewerbern überquellen (was sie zumindest bei uns gar nicht tun), wenn sie dich nicht nehmen...

Fire
05.08.2013, 14:49
Hi @ all

ich übernehme jetzt mal de Thread bevor ich ein neues erstelle.

Bei mir fast dasselbe Prob. Will Päd aber nicht das Richtige gefunden. Daher will ich mich jezt in Innere bewerben. Könnte sogar sein, dass ich dan bleibe aber eher nicht.

Habe 0 Erfahrung als Doc... soll ich nun für innere begeistert sein oder erwähnen in der bewerbung, dass ich mich langfristig in der päd sehe und bevor ich anfange ein Fremdjahr einlegen will...
Habe irgendwie das Gefühl, dass man dann eher unbeliebt ist, da einarbeitung etc. sowieso länger dauert und wenn man nach 1 jahr weg ist man eigtl. zu wenig in der klinik war.

SuperSonic
05.08.2013, 14:56
Welche Einarbeitung?

Fire
05.08.2013, 21:43
@supersonic

war das jetzt eine eher ironische frage?
könntest du mir evtl. per PN schreiben in welchem schönen Haus du arbeitest ;)

Ich hatte mit einem Innere Chef mal ein Gespräch gehabt und der meinte das so. Daher würden sie auch gerne zB mind 18 mon Vertrag machen, da es sich sonst nicht lohnen würde.

Einarbeitung zwecks Neuling: Theorie in Praxis umsetzen, Stationsalltag, Dienste, Je nach Haus praktisches...

Coxy-Baby
05.08.2013, 22:12
Welche Einarbeitung?

Hübscher Insider wa?

SuperSonic
05.08.2013, 23:21
Dann verrate ich mal was von meinem Insider-Wissen:

Weder in meinem PJ-Haus noch in den meisten Häusern, wo ich hospitiert habe, gibt es eine systematische, geschweige denn ausführliche Einarbeitung des Frischfleischs für die Innere-Abteilungen. Vor diesem Hintergrund ist die Aussage, dass sich erst ein 18-Monats-Vertrag "lohnen" würde, einfach absurd. Das könnte dir aber ohnehin wurscht sein, denn auch einen 60-Monats-Vertrag kann man nach 12 Monaten kündigen. Aber pssst, nicht weitersagen!

Fire
06.08.2013, 10:39
Es gibt sicherlich sehr viele Kliniken, in denen es keine EInarbeitung in Innere stattfindet. Das muss aber nicht heißen, dass das überall die Regel ist. Die Ärzte von der Klinik, dessen Chef ich geredet habe waren zumindest mit der Einarbeitung zufrieden.

Achnee; eine Kündigung - höre ich zum ersten Mal

Übrigens; vielen Dank dafür, dass du mir bei meiner Frage zwecks der Bewerbung um ein Jahr Innere oder Innere als 1. Wahl weitergeholfen hast.

SuperSonic
06.08.2013, 11:33
Dafür ist das Forum doch da. ;-)

Im Ernst, an anderer Stelle wurde ja schon geschrieben, dass kürzere Zeiten in der Inneren kein Problem sind (an Unikliniken sogar üblich bei Halb- bis Jahresverträgen...). Wenn du ein gutes Haus findest: schön. Ob der Chef dann einen 12- oder 36-Monats-Vertrag anbietet, ist wie gesagt nebensächlich.