Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abschaffung Studientage ab 2013 oder 2014
Ich weiß ja nicht wie ihr lernt, aber ich kann 30 min in der Stationsküche oder der Cafeteria nicht lernen. Mal was in Herold oder Müller nachschlagen geht. Aber wirklich lernen? Das ist Quatsch. Nachher wird die Pause nach 5 Stunden OP-Assistenz als Lernzeit deklariert oder die Wartezeit bis der aufzunehmende Patient vom Röntgen wieder da ist. Nein danke.
Naja, bei uns hängt es vom Fach und der Anzahl der PJler in selbigem ab. Die jetzigen in der Chirurgie werden wohl eher keine Zeit zum rumsitzen haben :-(Also in der Inneren gibt es an den meisten Tagen durchaus längere Phasen an denen die PJler nix zu tun haben. Viele haben da z.B. immer Examen online gekreuzt (wird ja uninteressant wenn das schriftliche wieder vor das PJ wandert).
Und wenn ein PJ mal nen Tag frei braucht (oder möchte), dann geht das eigentlich immer... auch ohne Fehltage zu zählen...
Miss_Verständnis
17.12.2012, 23:36
Strodti, ich meinte ja auch nicht , dass man in der Cafeteria lernen soll, sondern wollte damit lediglich sagen, dass man anstatt sich in die Cafeteria zu setzen, wenn mal auf Station nicht viel los ist,man auch im Arztzimmer mal ne Runde in ein Buch schauen kann... (ist nur mein Eindruck gewesen, dass sich manche PJler gern in die Cafeteria verziehen...) Ich denke sooooo extrem wichtig, dass man nicht mal ein wenig Nachlesen kann während eines Tages, ist man als Student auch wieder nicht...
Ich glaube offiziell stehen uns in Wü 4h pro Woche zum Selbststudium zur Verfügung?
In der Inneren stimmt es, dass man zwischendurch immer mal wieder etwas Leerlauf hat. Ich bin aber nicht der Typ der sich dann gut hinsetzen kann und anfängt zu lernen wenn ich nicht weiß wann ich wieder gebraucht werde.
In der Chirurgie kommt es auf das Interesse des Einzelnen an. Es gab genug Leute die kaum im OP waren die hätten Zeit gehabt, es gibt aber eben auch Interessierte dann hat man eben keine Zeit. Wobei ich dann ja auch im OP (hoffentlich) was mitnehme.
In der Ortho gabs da gar nicht. Da stand man wenn man Pech hatte an einem Tag in 4 TEPs. Überleitungszeiten sind da auch nicht so lang dass es sich da lohnt. Und wenn ich dann mal nicht in TEPs stand habe ich die Zeit lieber genutzt um in andere OPs oder die Ambulanz zu gehen. Ins Buch kann ich danach immer noch schauen.
Was ich an den wegfallenden Studientagen eher schlimmer finde ist, dass man überhaupt keine Zeit mehr hat um Termine während der "normalen" Arbeitszeit wahr zu nehmen. Sprich Arzt- und Behördengänge o.ä. Bei mir wars im ersten Tertial auch echt gut, dass ich mit den Studientagen meine Dr. Arbeit abdecken konnte. Bei mir wars letztendlich aber so, dass ich insgesamt mit den 10 Fehltagen mehr Tage frei hätte als mit den 8 die ich in der Inneren hatte. In den anderen Tertialen gab es keine. Aber wenn es dann keine Dienste bzw. Überstunden abfeiern gegeben hätte wäre ich total aufgeschmissen gewesen.
alternativ ordentliche pj-seminare wären doch auch ein anfang....
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.