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epeline
05.03.2013, 16:22
eigentlich finde ich dieses "warum diese klinik" auch irgendwie albern. ich weiß ja, dass es rein gehört, aber gerade bei berufsanfängern weiß man doch, dass sie sich egt in der infrage kommenden region wohl überall bewerben, gerade in gefragten fächern... :-nix

THawk
08.03.2013, 06:32
Für einen Berufseinsteiger halte ich auch die Frage "Warum dieses Fach?" relevanter als "Warum diese Klinik?". Ich habe in meinen Bewerbungen versucht beides zu beantworten und bin damit nicht so schlecht gefahren.

Nurbanu
10.03.2013, 10:30
Beispiel:
"Sie suchen eine motivierte und engagierte Assistenzärztin für die Innere Medizin. Da ich die gewünschten Eigenschaften mitbringe und mich die angebotene Stelle sehr interessiert, bewerbe ich mich hiermit in Ihrer Abteilung."

Ein Personaler liest das so:

Sie suchen eine motivierte und engagierte Assistenzärztin für die Innere Medizin.

Das weiß ich, ich habe die Stelle schließlich deshalb ausgeschrieben.

Da ich die gewünschten Eigenschaften mitbringe

Aha, jetzt hätte ich gerne noch einen Bezug resp. Beispiele für diese Eigenschaften.

mich die angebotene Stelle sehr interessiert

Ich hoffe doch stark, dass die Bewerbung aus Interesse erfolgt, aber so recht glauben mag ich es nicht.

bewerbe ich mich hiermit in Ihrer Abteilung

Das ist mir allein schon durch die Bewerbungsunterlagen klar.

Erkenntnisgewinn für den Personaler gleich Null --> ab auf den C Stapel

Individuell und passgenau muss die Bewerbung sein, ohne sinnlose Phrasen und Selbstverständlichkeiten (Ich bin flexibel, belastbar und teamfähig) und mit Bezügen zur Praxis (Eher so: Meine Flexibilität habe ich durch dieses und jenes bewiesen). Die Motivation für die Stelle und Klinik muss herauszulesen sein.

par
10.03.2013, 18:45
hier ein aktueller Artikel weils gerade gut passt: http://www.zeit.de/2013/08/bewerbung-anschreiben-ueberzeugen
(zum Thema gibt es natürlich viele Seiten im Netz)

Miss
10.03.2013, 20:17
Ich hab mir damals die Thieme-Mustervorlage angesehen und auch ein *Bewerbungsbuch* gekauft. Natürlich muß man seine eigenen Worte finden, aber so ein paar Hinweise, wie man es bitte auf keinen Fall machen sollte ;-) sind eigentlich ganz hilfreich. In besagtem Buch war immerhin eine Bewerbung auf eine Arzt-Stelle dabei. Insgesamt noch ein bißchen im Internet geguckt, Konsens war, eher altmodisch/ klassisch in diesem Beruf bewerben, eher nicht bunt-innovativ wie vielleicht für einen kreativeren Beruf notwendig :-nix Und dann jemand draufgucken lassen, den ich eloquent fand und vertraut habe.
Eher langweilige Bewerbung, aber genug Einladungen. Die nächste Bewerbung wird wahrscheinlich eine (für mich) größere Herausforderung ;-) (obwohl ich auch einfach in sehr großer Schrift *Fachärztin* dann! draufschreiben könnte :-)))