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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ambulante Patienten im Dienst - Facharzt-Vorstellung?



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Muriel
12.03.2013, 09:10
Ihr lacht... Genau den Fall hat ein Kollege mal erlebt. Dann noch nulla lux auf dem steinharten Auge der Patientin, die aber irgendwie nicht so schlau war zu sagen, dass das schwierig werden könnte mit dem Gucken, und schon wurde die Patientin, die dann tatsächlich ein akutes Abdomen hatte, was ja durchaus mal durch einen Glaukomanfall vorgetäuscht werden kann, in die Augenklinik gekarrt. Eigentlich löblich, dass mal jemand dran denkt, aber in diesem Fall dann doch übertrieben ;-)

WalterSobchak
12.03.2013, 11:45
Pädiatrie:
Wir sind ab 20 Uhr allein im Haus. Alles, was dann ambulant kommt, wird primär (und meistens auschließlich) durch den diensthabenden gesehen. Das ist je nach WB-Stand jemand mit mind. 12 Monaten Erfahrung oder ein "so-gut-wie-FA" bzw. FA. Kommen die Kinder mit FA-Einweisung sollen wir zumindest telefonisch RS halten.
Es gibt bei uns sogar einen sehr "spaßigen" Niedergelassenen, der verlangt, dass wir auch IHN noch anrufen, wenn wir Kinder, die er eingewiesen hat, wieder schicken. Da kann man sich dan nen ewigen Lex anhören, wie blöd man denn sei und ob man etwa seine Diagnose infrage stelle. Hab ihn mal 2 Uhr Nachts angerufen (die Eltern kamen mit der gar nicht so unüblichen vorsorglich ausgestellten "Wenns schlimmer wird, gehen sie mal ins KH"-Einweisung), seit dem brauchen wir das nicht mehr machen :-D

Inmeinem alten Haus musste jedes Kind mit Fieber <3 Monate durch nen FA gesehen werden, Einweisungen (weg geschickte und aufgenommene) telefonisch besprochen werden...