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dmtec
27.05.2013, 17:28
Was ist das eigentlich für eine Frage... fühlst Du dich gewachsen Fahrrad zu fahren.

Das PJ ist im Grunde nichts anderes als ne längere Famulatur. Wenn Du dich bewährst und dich integrierst kriegst Du immer mehr Aufgaben und Kompetenzen. Dass Du dann Patienten alleine betreust ist auch cool, und da immer ein Assistent oder OA ansprechbar ist brauchst Du nie Angst zu haben was zu verkacken. Verkacken tut man eh täglich bei irgendwas. Also locker durchatmen und ran!

Die Frage ob man sich gewachsen fühlt stellt sich garnicht, man muss ja eh durch.

MuluGulu
27.05.2013, 21:44
Ich denke, da sind einige Fehler in deiner Herangehensweise:
1.) höre nie auf ältere Studenten, denn sie übertreiben nur
2.) schätze deine Fähigkeiten ein und geh immer an deine Grenzen (aber nicht darüber hinaus)

Man kann auch als Famulant Patienten komplett übernehmen, wenn man sich ordentlich reinhängt und sich nicht zu fein ist, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen und den Patienten wieder abgibt.

Also, schön entspannen, viele Praktika machen und dann frag ich mich echt, was am PJ die große Herausforderung sein soll. Eigentlich erwartet hier (Deutschland) niemand was von dir. Wenn du was kannst, sind alle froh und danken dir für deine Hilfe.

Gruß

Bandwurm
08.07.2013, 17:11
Ich habe in meinem Wahltertial in der Psychiatrie alleine Patienten betreut; da ich später auch dort eine Zeit lang gearbeitet habe, habe ich im nachhinein erfahren: Ich habe immer Patienten selber betreut, die schon lange bekannt waren und bei denen fast jeder Klinikarzt die halbe Krankheitsgeschcihte runterbeten konnte, also PJ-sicher. Ansonsten hatte ich übliche Aufgaben, wie Blutentnahme und körperliche Untersuchungen und konnte viel mitlaufen. Hatte allerdings Glück mit dem Chef und Kollegen, haben sich alle sehr bemüht mir die Psychiatrie zu erklären.
Die "Pflichtertiale" waren gemischt. Aber zumindest wurde ein "das kann ich nicht" immer akzeptiert.