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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich suche gerade ein Thema" Thread



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rirateme
25.04.2013, 23:58
@maniac89:

Ich hab Lebenslauf mitgeschickt, aber keine Zeugnisse (braucht man i.d.R. nicht). Und fächermäßig hab ich eigtl. schon auf ein Fach eingeschränkt, aber trotzdem auch mal eine fachfremde Gruppe angeschrieben, um es mir ein bisschen offen zu halten.

rirateme
26.04.2013, 00:07
@maniac89:

Ich hab Lebenslauf mitgeschickt, aber keine Zeugnisse (braucht man i.d.R. nicht). Und fächermäßig hab ich eigtl. schon auf ein Fach eingeschränkt, aber trotzdem auch mal eine fachfremde Gruppe angeschrieben, um es mir ein bisschen offen zu halten.

roxolana
26.04.2013, 13:00
Bewerbt ihr euch fächermäßig queerbeet, einfach was euch interessant vorkommt, oder schränkt ihr das ein? Und wenn ihr ne Mail schickt, packt ihr dann auch noch den Lebenslauf und Zeugnisse dazu?

Ich habe mir angesehen, was die AGs machen, und wenn es mir interessant vorkam, habe ich mich beworben. Bis jetzt fand ich aber nicht so viele Gruppen wahnsinnig interressant. Lebenslauf habe ich 1 mal mitgeschickt, weil es auf der Seite mit den Bewerbungsinfos stand und 1 mal, weil es angefordert wurde, ansonsten nicht. Zeugnisse gar nicht, habe die Noten aber im Lebenslauf vermerkt.

still-waiting?
29.04.2013, 22:52
Sagt mal, ich hatte heute ein Gespräch und alles klang echt super. Das Thema interessiert mich, der Betreuer ist nett (und man hört auch nur gutes über ihn) und auch der Aufwand ist im Rahmen meiner Vorstellungen. Jetzt plagen mich die Gedanken, dass es sozusagen nicht für eine Doktorarbeit reicht. Hattet ihr auch solche Bedenken? Wenn ja, wie habt ihr sie aus dem Weg geräumt?

Wieviele Seiten muss denn so eine Arbeit haben und wie kann ich ungefähr abschätzen das Thema da auch ergiebig genug dafür ist?

Wie lange kann man sich nach einer Zusage zeit lassen bis man denen eine Zu- oder Absage schickt?

Fallen euch noch intelligente Fragen an den Betreuer ein, außer:
- Genaues Thema und was erarbeitet werden soll
- Arbeitsaufwand und eingeplante Zeit
- Methoden für die Arbeit, z.B. Patienten abtelefonieren, bestimmte Untersuchungen etc
- soll auch ein Paper dazu verfasst werden
- nicht so ganz einfach, aber ich hab mal gefragt: bleibt der Doktorvater auch mit hoher Wahrscheinlichkeit (bei den älteren generationen ja nicht ganz unberechtigt die Frage)
- Was wird mir an Daten zur Verfügung gestellt, was muss ich selbst erarbeiten

Für weitere Fragen und ein paar Tips zur Entscheidungsfindung ob Ja oder Nein wäre ich euch echt dankbar :)

roxolana
30.04.2013, 21:13
Klingt doch gut. Warum denkst du, dass es nicht reichen sollte?

Fragen (hab ich mir mal hier aus dem Forum zusammenkopiert)


- Wurden schon andere Doktoranden betreut und haben die ihre Arbeiten erfolgreich und im anvisierten Zeitraum abschliessen können?
- Um was für eine Doktorarbeit handelt es sich? Experimentell? Klinisch-experimentell? Statistisch?
- Wenn experimentell: Sind die verwandten Methoden etabliert oder müssen erst eigene entwickelt werden?
- Ist eine Zustimmung der Ethikkommision erforderlich und wenn ja, wurde bereits ein Antrag gestellt?
- Existieren Arbeiten zu dem Zielthema bzw lässt sich ein verwertbares Ergebnis erwarten?
- Wieviel Zeit ist für deine Arbeit vorgesehen und wer wird dein Betreuer sein und wie gut ist der erreichbar?
ob noch andere an dem Thema arbeiten, was es bisher für Ergebnisse gibt....... ich würde auch mal nach dem Team fragen. Gibt es MTA's oder irgendwelche Assistenten, die einen betreuen, wieviel Zeit hat dein Betreuer, gibt's noch andere Doktoranden in dem Labor (mit denen kannst du auch mal reden)...
Auch die Frage, ob schon mal jemand die Arbeit abbrechen musste, ist wichtig.
Hat er klare Vorstellungen, wie Deine Taetigkeit aussieht?
kannst Du Dich an ihn wenden, falls Probleme oder Verzoegerungen auftreten?
Ist Wechsel in andere Stadt geplant?
So Sprueche wie "Veroeffentlichung garantiert" oder "Klar wird die Ethikkommission zustimmen - nur noch Formsache" wuerden bei mir die Alarmglocken schrillen lassen. So einfach ist es praktisch nie. Je praeziser ein Betreuer auf potentielle Schwierigkeiten eingeht, desto eher hat er sich Gedanken um das Projekt gemacht.

Mach auch klar, das du wissen möchtest, welche Ansprüche an dich gestellt werden und sag auch, was du zu tun bereit bist. (Beispiel: Ich habe von vornherein klargestellt, dass ich mir kein Freisemester nehmen möchte und auch drauf angewiesen bin, meinen Nebenjob in normalem Umfang weiterzumachen - das war kein Problem und läuft bisher auch gut. Ist aber besser wenn man halt klare verhältnisse beiderseits schafft).

Wie lange dauert denn in der Regel die Datenerhebung bei einer klinischen Arbeit?
Faustregel: Doppelt so lange wie Doktorvater/Betreuer sagen.
Das ist in der Regel keine arglistige Täuschung, sondern beruht auf deren Wahrnehmung wie lange sie - als mit der Materie fest vertrauten - dafür meinen zu brauchen.

still-waiting?
30.04.2013, 21:40
Danke roxolana, das ist super von dir :)

Ich bin grad einfach komplett überfordert, weil ich nie gedacht hätte dass ich schnell was spannendes finde was vom Arbeitsaufwand her gut klingt und so.

Ich hab mir da Gedanken gemacht, weil das alles so "einfach" klingt. Aber ehrlich gesagt kenn ich mich da auch nicht aus mit dem Thema und bis man alles Beschrieben und ausgewertet hat kommen sicher ein paar Seiten zusammen.

Es ist eine klinisch experimentelle Arbeit, bei der ein neues (aber schon etabliertes) Verfahren mit einem alten verglichen wird und es soll darstellen, dass das neue natürlich besser ist ;) Da aber die neue Methode wirklich viel angewendet wird hab ich da auch keine Bedenken. Das ganze wird an ca 60 Patienten des neuen Verfahrens und einigen (da weiß ich noch nicht wie viele er da genau will) vom alten untersucht und ich muss die Leute nur anrufen und dann noch einige Daten auswerten. Für mich klingt das nach "wenig zu tun" oder ist das einfach normal für eine Arbeit bei der primär mal der Titel im Vordergrund steht ;) ?

roxolana
01.05.2013, 21:15
Hm, verstehe ich nicht so ganz. Wenn es eine experimentelle Arbeit ist, dann musst du doch auch selber messen? Wenn du nur Daten auswertest, die jemand anders erhoben hat, ist es ja nicht so richtig experimentell.

Ich hab langsam keinen Bock mehr. Bewerbungen 4 + 5 seit letzte Woche raus, und auch noch keine Rückmeldung... Ich seh mich schon irgendwann das nächstbeste Thema nehmen, das mich anspringt. Initivativbewerben sucks.

still-waiting?
01.05.2013, 22:34
Da hast du auch wieder recht... Aber so stehts in der Ausschreibung. Vll sollte ich mich da nochmal schlau drüber machen.

Ich drück dir ganz feste die Daumen, dass du was findest! Kennst du denn vll Leute die da wo du studierst ne Doktorarbeit schreiben? Dann kannst du die ja mal fragen ob in der Arbeitsgruppe demnächst noch was geplant ist... Oder magst du ne ganz spezielle Fachrichtung machen?

roxolana
02.05.2013, 12:46
Naja, ich suche nach was, was mich wirklich interessiert. Ich hab ja ein Kind, das heißt meine Zeit ist eh sehr begrenzt, und wenn ich sie für eine Doktorarbeit verwende, dann brauche ich auch ein Thema welches mich interessiert, sonst werde ich die Motivation wahrscheinlich nicht aufbringen können... Und die Richtungen, die ich spannend finde, habe ich langsam schon fast alle abgeklappert...

still-waiting?
02.05.2013, 17:55
Das kann ich natürlich verstehen, dass man die wenige Zeit nicht in ein mäßig interessantes Thema stecken will.
Aber du bist ja auch noch sehr früh dran, oder? Da kannst du dich ja vll auf Wartelisten setzen lassen oder in 3 Monaten einfach nochmal alle abklappern... Vergeben denn die Richtungen die du gut findest überhaupt Themen?

roxolana
04.05.2013, 19:44
Ich habe zumindest von allen, wo ich mich beworben habe, Dissertationen aus den letzten Jahren gefunden. Wartelisten... Das Problem ist ja, dass die Leute sich nicht melden oder ein Freisemester erwarten. Ich glaube, sowas wie Wartelisten gibt es hier nicht wirklich.

Haru
20.05.2013, 11:13
Kennt jemand ein Institut/Klinik etc. wo man in kurzer Zeit ( 6-12 Monate) eine Diss machen kann ?
Also bevorzugt eine kurze statistische Arbeit o.ä. ?
Ich bin schon als Assistenzarzt berufstätig, aber in Norddeutschland bezüglich der Diss flexibel.
Für Tipps wäre ich dankbar

Laelya
20.05.2013, 11:38
Schau mal auf die Seite des Promotionsbüro der Charité (hab die Internetseite gerade nicht parat ist aber über google zu finden) da werden immer wieder statistische DA angeboten sie nur sehr wenige treffen verlangen und von zu Hause gemacht werden können. Einige meiner Kommilitonen haben das dann in 6-12 Monaten geschafft. Kannst ja mal schauen :-)

konstantin
23.05.2013, 11:10
ENDLICH ein Thema gefunden!

roxolana
24.05.2013, 13:05
Tja, bei mir sah es ja lange Zeit so aus, als würde es gar nicht werden, und jetzt hab ich gleich 3 Angebote. Eins habe ich schon aussortiert. Bei den anderen beiden brauche ich noch Entscheidungshilfe:

1. Die Gruppe, wo ich mich als Allererstes beworben habe. Treffen, dann keine Antwort mehr. Habe ich zwar schon innerlich abgehakt, aber da ich das Thema so spannend finde, habe ich mich doch noch zu einem erneuten Kontaktversuch entschlossen. Und es kam tatsächlich eine Email zurück. Nächste Woche habe ich noch einen Termin, aber bislang stehen weder Thema noch konkreter Betreuer fest. Also Pro: 1. interessantes Themengebiet der AG 2. in einem Bereich, wo ich mir später sehr gut vorstellen kann, zu arbeiten; Contra: 1. lange Anfahrt 2. Doktorvater schwierig zu erreichen (wird aber im Endeffekt eh nicht mein direkter Betreuer sein)

2. Fach, was mich eigentlich so GAR nicht interessiert (sorry, Schamanen ;) ), aber das Thema an sich ist nicht uninteressant, die Methoden finde ich sogar ziemlich spannend, und die Betreuung soll ausgezeichnet sein (sagen aktuelle Doktoranden). Misstrauisch wie ich bin, macht mich aber die Tatsache stutzig, dass der Betreuer in keiner Danksagung der von ihm betreuten Arbeiten namenlich erwähnt wird. Wie kann es sein, dass die Doktoranden erst total begeistert sind, aber zum Schluss allen möglichen Leuten danken, nur nicht ihm? Gibt es irgendwelche Probleme, die immer am Schluss auftauchen? Wahrscheinlich bin ich paranoid, mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt.

still-waiting?
26.05.2013, 18:18
Also ich würde bei einem ungenauen Thema etwas vorsichtig sein. Außer es ist einigermaßen eingeschränkt. Sonst forscht du mal hier und mal da und dann will der Doktorvater aber doch lieber nochmal ne andre Richtung... Das hab ich schon von einigen gehört, deswegen war mir ein relativ gut eingegrenztes Thema wichtig.Ich würde da mal das Treffen abwarten und wenn du sagst, das ist so klasse, dass du in Kauf nehmen würdest ein bisschen länger zu brauchen, weil du mal keinen erreichst etc, dann würd ich eher das spannende Thema nehmen in dem du vll auch arbeiten möchtest.

Bei dem andren... Naja, man befasst sich ja nicht nur mit den Methoden, sondern auch mit den Erkrankungen drumrum. Wenn dich die auch interessieren, klingt das als Variante 2 wenn das erste doch doof ist ja gar nicht schlecht. Ich würde einfach mal probieren Kontakt zu Leuten aufzunehmen die schon bei den Betreuern gearbeitet haben. Vll ist es nur nicht üblich die da zu erwähnen wenn es keiner macht. Aber ohne das mal abgeklärt zu haben wäre ich auch skeptisch!

Ich drück dir die Daumen, dass du das passende findest :)

roxolana
30.05.2013, 18:51
Danke fürs Daumendrücken. Also, ich war bei dem Treffen, und es klang alles sehr interessant. Thema und Betreuer haben wir geklärt, er will mir jetzt noch Literatur schicken. Ich hoffe jetzt darauf, dass es jetzt nicht schon wieder monatelange Funkstille gibt, denn dieses Thema gefällt mir im Moment sehr gut...

MarcJost
09.07.2013, 13:53
Steht mir auch noch bevor :/