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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Orthopädie und Chirurgie, eine Männerdomäne?



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airmaria
10.10.2003, 17:02
Original geschrieben von Katharina die Grosse
... aber ich finde Frauen fuer diese Richtungen sogar SEHR geeignet, denn gerade bei der Orthopaedie bedarf es doch eines gewissen Einfuehlungsvermoegens in den Koerper des Patienten

.. nein, auch wir haben keine Vorurteile!

:-)) :-)) :-))

"Mary" airmaria

hibbert
10.10.2003, 17:35
Original geschrieben von Katharina die Grosse
. Sorry, aber ich finde Frauen fuer diese Richtungen sogar SEHR geeignet, denn gerade bei der Orthopaedie bedarf es doch eines gewissen Einfuehlungsvermoegens in den Koerper des Patienten und der Mann, bei dem ich vorher war, der war eher so auf Effekthascherei aus, knack und knietsch und was haben wir denn da?! :-notify
:-meinung
In diesem Sinne :-top
Katharina


Ich hatte ja mal eine ÄRZTIN, die war Alkoholikerin, ich glaube Frauen sind da auch prädestiniert so im Arztberuf zu enden....

:-))

eva_luna
10.10.2003, 17:39
Original geschrieben von airmaria


Ist klar... und gleich erzählst Du uns noch, daß Du gut Autofahren kannst?!



na klar!!!!! :-)) :-))

stez
10.10.2003, 17:40
:-top

Hibbert alte Hippe, ich gratulier Dir recht herzlich zum 500.

Alles Gute und mach weiter so! ;-)

Gruss stEz :-top

Hellequin
10.10.2003, 17:47
Original geschrieben von hibbert



Ich hatte ja mal eine ÄRZTIN, die war Alkoholikerin, ich glaube Frauen sind da auch prädestiniert so im Arztberuf zu enden....

:-))

Es gibt wohl eine Studie bei Medizinstudenten, die wohl
zeigt das Frauen eher zu Depressionen neigen und die
Männer eher zum Alkoholismus. :-((
Na dann Prost :-blush

Lava
10.10.2003, 18:02
Ich würde das nicht als entweder-oder sehen.... Ich weiß zwar noch nichts über Psychiatrie, aber ich denke, für DEpressionen ist man in irgendeiner Weise veranlagt, während Alkoholismus vielleicht was ist, wo jeder reinrutschen kann. Aber das ist ja nicht Thema dieses Threads, obwohl Männer wirklich manchmal ein Grund für Depressionen sind :-D

katja82
22.02.2004, 14:44
huhu, ich bin auch begeistert von der orthopädie!!!!! wie ist das eigentlich mit sportmedizin, ist das einfach eine zusatzausbildung??? und wenn, kann man diese zusatzausbildung quasi zusätzlich zu JEDER facharztausbildung machen?? und wie lange dauert so eine zusatzausbildung???

vlg,

katja

Lava
07.03.2004, 10:50
Durch meine Famulatur in der Unfallchirurgei fang ich auch langsam an, mich dafür zu interessieren... Irgendwie ist das cool und es steckt auch mehr dahinter, als man zu Anfang vermuten mag. Visuelles Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, Fingerspitzengefühl und natürlich auch ne Portion Gewalt. ;-) Das mit der Kraft sehe ich nicht so eng. Das ist nichts, was man sich nicht auch als Frau antrainieren kann - wenn man nicht gerade ein schmächtiger Zwerg ist *g*
In dem KH, wo ich famuliere gibt's übrgens auch einige Chirurginnen - auch in der Unfallchirurgie. Allerdings mussten wir beide, wenn wir allein operiert haben, jedesmal (peinlich peinlich) einen männlichen Kollegen holen, weil wir irgendwas nicht auf die Reihe bekommen haben. Das lag aber mehr an mangelnder Erfahrung als an mangelndern Kraft.
Tja, aber ich sollte auch erwähnen, dass die Assistenzärztin mehr als einmal über die Ungerechtigkeit Frauen gegenüber gestöhnt hat. Weniger, was das Klima im KH angeht sondern mehr die Suche nach einer Stelle. Sie ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und meinte, da hat man einfach mal megaschlechte Karten - obwohl die Kinder inzwischen alt genug sind, auch mal allein zuhause zu bleiben. :-(

Ach ja, was ich an der Chirurgie defintiv vermisse, ist der Patientenkontakt. Die Visite wird im Eiltempo durchgezogen und außer dem Lokalbefund interessiert einen Unfallchirurgen auch nicht wirklich, was mit dem Pat los ist - das ist dann das Problem des Anästhesisten. :-dagegen

Raveneye
12.04.2004, 18:17
Aaaaaaaaaaaaah, ich wollte schon nen neuen Thread zum Thema starten, aber vielleiicht ist hier ja auch noch Leben drin. Also, ich gehöre auch zur Riege weiblich, ledig, jung sucht Job als Chirurgin. :D
Momentan bin ich in der Bewerbungsphase, sehr stressig und sehr unbefriedigend, weil die Kliniken wohl nciht wissen, was da so auf sie zukommt ab Herbst, aber das ist was anderes.

Jedenfalls, ich bewerbe mich auf ÄiP in der Chirurgie und peile Schwerpunkt Unfallchirurgie an. Sollte ich kapitulieren wollen, mach ich Allgemein, da kann ich imerhin die "kleine Chirurgie" machen. Aber so ganz ohne nähen, schnippeln (gern auch andersrum ;-) ), neee! Blöderweise hab ich's nciht so mit den "kleinen Fächern" wie HNO, Gyn etc., wo man auch mal in den OP kommt. Entweder oder.

ich kenne auch die Quoten-Chirurgin, allerdings sind die wirklich (ne ÄiP, eine OÄ und auch eine Prof.) ziemlich ruppige Damen, eher kräftig gebaut und mit "Ellenbogen". Zum Glück kann ich in Zeiten der Not bzw. der Verzweiflung auch an eine zarte, blonde Assistentin in der Unfallchirurgie denken, das baut mich dann wieder auf. :D

Ich nähe ganz gut, denke ich, aber Heimwerken überlaß ich meinem Vater. Noch... :D Ich glaube aber nicht, daß man Fähigkeiten mit dem IKEA-Regal unbedingt auf den OP übertragen kann/sollte.

Hat eine(r) von Euch ne Ahnung, was das mit Orthopädie - Unfallchirurgie wird? Ist das dann echt ein und dasselbe? Und ab wann?

Und sind ein paar ÄiPs der Chirurgie anwesend? Mag davon vielelicht eine über ihre Erfahrungen in der "Männerdomäne" berichten?

Ciao, LG und noch einen schönen Ostermontag-Abend,
Ravy

Lava
16.04.2004, 13:13
Hallo Raveneye,

wo hast du dich denn überall beworben? Von der Assistenzärztin auf der Station meiner letzten Famu weiß ich, dass es in Berlin ganz schlecht mit Stellen aussieht. Deshalb arbeitet sie ja auch in Königs Wusterhausen, also etwas außerhalb. Gibt es in kleineren Häusern keine Jobs? Vielleicht auch im Osten? Hast du Kinder, Ehemann oder sonstwelche Verpflichtungen? Mich würd mal interessieren, aus welchen Gründen man abgelehnt wird und ob das Männer gleichermaßen betrifft.

Raveneye
17.04.2004, 14:18
Hi!

Ich hab mich auch nur in München beworben. Obwohl ich keine "Verpflichtungen"in Form von Mann und Kindern hier habe. ich will eigentlich trotzdem hier bleiben. Mal sehn. Hab noch Hoffnung. :-?
Ich wüßte auch gar nicht, wo ich anfangen sollte, wenn ich mich jetzt Deutschlandweit bewerben sollte.

Die Gründe, warum man abgelehnt wird, sagt Dir sowieso keiner. Vielleicht, nachdem Du in der "Vorrunde" ...momentan keine freie Stelle und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute, bla..."

Gibt es keine Jobs? Also ARBEIT gibt es sicher genug. Aber AiPler stellt man eben nicht mehr ein, wolange man nicht weiß, wie man den morgen bezahlen soll.

Du hast ja noch ne Weile hin bis dahin, Janine, oder? Wenigstens das dürfte also bis dann geklärt sein. :-))

Ciao,
Ravy

Lava
17.04.2004, 17:17
Ja, hab noch ne ganze Weile ;-)

Hm... dabei müssten doch gerade AiPler gefragt sein... als billige Arbeitskräfte, die z.B. Leute ersetzen, die gerade in Schwangerschaftsurlaub sind oder so. Als Lückenfüller quasi. Aber da wird die Lage in München sicher ähnlich sein wie in Berlin. Versuchs doch mal außerhalb von München!

Dr.med.L
17.04.2004, 19:13
Hi,

ich würde auch gerne mal Chirurgin werden. Du hast schon Recht, ist auf jeden Fall eine Männerdomäne, aber wenn man´s wirklich will dann klappt das schon.Außerdem bin ich mir sicher dass das in den nächsten Jahren für uns besser ausschaut.

-Alles ist möglich-

wünsch dir viel Glück!!

Lava
19.04.2004, 21:39
Willkommen im Club der Optimistinnen!