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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reha über Ärzteversorgung- wer hat Erfahrung



nonametoo
01.05.2013, 12:12
Hallo!

Bisher bin ich aufgrund einer chronischen Erkrankung aller 4 Jahre übr die Rentenversicherung zur Reha gefahren. Da ich nun selber Arzt bin, bricht nicht nur die medizinsche Versorgung (bislang über Kinderambulanz an Uniklinik) sondern auch die Absicherung über die Rentenversicherung weg.
Ich habe bereits zweimal bei der Ärzteversorgung nachgefragt, aber erhalte dort keine richtigen Antworten ("Stellen Sie erstmal den Antrag"). Laut deren Ordnung übernehmen sie maximal einen Anteil der Therapiekosten (ohne Unterkunft, Verpflegung in der Klinik usw).
Hat jemand von euch Erfahrung mit Reha über die Ärzteversorgung bezügl. Kostenübernahme, freie Klinikwahl etc.?

teletubs
02.05.2013, 11:54
Also ich habe in meinem ersten Jahr auch eine Reha über die Ärzteversorgung bekommen. Musste halt den üblichen Tagessatz für die ersten 28Tage (10Euro/Tag glaub ich) selber zahlen. Den Rest haben die gezahlt. Ist aber schon wieder sechs Jahre her, von daher weiss ich nicht, wieviel sich da jetzt geändert hat. Aber ich hatte damals keine Probleme...im Gegenteil...mein Antrag kurz zuvor ging über die KK, da ich noch studiert hatte und der wurde knallhart abgelehnt. Ging bis zum MDK...aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr.

nonametoo
03.05.2013, 21:15
Danke für deine Antwort, das klingt ja gut.

PMR-Doc
29.05.2013, 20:13
Falls das Thema noch aktuell ist:
Die Ärzteversorgung des Bundeslandes zwischen den Meeren hätte 50% der Reha-Kosten übernommen, auf den anderen 50% wäre ich als gesetzlich Krankenversicherte selbst sitzen geblieben. Bei (manchen?) privaten Krankenversicherungen könne man sich einen Tarif ausverhandeln, der diese 50% abdeckt. So die Auskunft anno Anfang 2011.
Bei mir selbst (Tumorerkrankung) war es so, dass die AHB problemlos von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wurde. Die Reha 1 Jahr (und weitere 2 OPs) später musste ich mir, trotz chronischer Krankheits- bzw. Therapiefolgen, massiv erstreiten. Laut Krankenkasse wäre der Tumor ja weg und ich somit gesund... Das Einlenken von Seiten der Kasse kam erst nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit nach der bislang letzten OP. Sonst hätte ich die 50% Kosten fressen müssen...
Hätte ich Versicherungszeiten in einer DRV gehabt, hätten die bezahlt. Wie bei allen DRV-versicherten Onko-Patienten auch. Habe ich aber nicht, da ich schon als Ärztin nach D gekommen bin und seitdem nur in der Ärzteversorgung versichert war.