Speranza100
12.05.2013, 19:51
Hallo ihr,
ich schreibe euch weil sich mir im Moment der Kopf ein wenig dreht und ich hoffe vielleicht Meinungen/ Anregungen zu bekommen.
Ich arbeite in der Inneren als Berufsanfängerin und merke nun schon nach wenigen Wochen dass ich wohl doch besser auf mein bacuhgefühl hätte hören sollen was die Stelle angeht, ich habe mich locken lassen mit "erstmal lange keine Nachtdienste" und "keine Notaufnahme im Haus sondern im Nachbarhaus", und "viele junge Kollegen". nach den ersten Wochen merke ich, dass mein Bauchgefühl das schon damals mulmig war deutlich nein sagt. findet ihr die zeit ist zu kurz, um Entscheidungen zu treffen?
Die Punkte die mich sehr stören sind, dass die OÄ schlecht erreichbar sind, es gibt keine geregelte Oberarztvisite sondern er schneit einfach irgendwann mal rein, das kenne ich anders aus dem PJ bin ich da verwöhnt? dann soll man die Sonographien nach 3x komplett alleine machen und ich habe davon wirklich wenig ahnung, bin ich einfach zu dumm und hätte es mir mehr aneignen müssen oder ist es legitim das nicht gut zu können? wem soll das etwas bringen wenn ich den Schallkopf draufhalte und keine Supervision dabei ist?
schon die ersten tage schlug mir eine ziemliche Unzufriedenheit auch unter den Aisstenten entgegen die alle nur darauf warten wieder zurück in das Nachbarhaus zu rotieren, diese beiden Kliniken kooperien, ich hatte mich in der anderen auch zuerst beworben, allerdings gab es da lange keine Stellen. Aber: Jetzt gibt es Stellen. Sie haben ausgeschrieben und es wäre zu verlockend, das ernsthaft in Angrff zu nehmen. das Klima soll drüben deutlich besser sein und auch die Supervision, allerdings ist da halt die Notaufnahme, was ich aber merklich sogar glaube ich vermissen würde in meinen ersten 1,5 Jahren, erst dann würde ich frühestens dorthin rotieren. (die beiden Häuser kooperieren in dem Teil).
ich möchte meinen Facharzt für Allgemeinmedizin mache und ich scheue wirklich keine Arbeit, aber für geregelte Arbeitszeiten weiß ich nicht ob ich den Rest in Kauf nehmen soll oder doch lieber wechsel (wenns denn möglich ist) und dafür dann zwar Nachtdienste zu schieben aber auch effizient zu lernen.
waren meine Erwartungen zu hoch? oder kann man schon eine faire Einarbeitung verlangen? Ist es OK auf seinen Bauch zu hören?
wie seht ihr das mit dem Vorhandensein der Notaufnahme? ist es eine Illusion dass man als Anfänger da falsch ist? oder ist mein gefühl richtig, dass es zwar hart ist und anstrengend aber das man auch trotzdem sehr viel mitnimmt dort nach einer Einarbeitung als Berufsstarter?
ich würde mich sehr über Anregungen freuen, da es mir Kopf zerbrechen bereitet. ich könnte mich theoretisch nächste Woche im anderen Haus vorstellen. ich weiß nicht, wie groß der Luxus sein darf das unser Stellenmarkt gerade halbwegs entspannt ist. ich bin jemand der viel Wert aufs Klima legt und dann auch leistungsfähig ist, aber ist es eher eine Illusion dass das besser wird?
Viele Grüße
viele Grüße
ich schreibe euch weil sich mir im Moment der Kopf ein wenig dreht und ich hoffe vielleicht Meinungen/ Anregungen zu bekommen.
Ich arbeite in der Inneren als Berufsanfängerin und merke nun schon nach wenigen Wochen dass ich wohl doch besser auf mein bacuhgefühl hätte hören sollen was die Stelle angeht, ich habe mich locken lassen mit "erstmal lange keine Nachtdienste" und "keine Notaufnahme im Haus sondern im Nachbarhaus", und "viele junge Kollegen". nach den ersten Wochen merke ich, dass mein Bauchgefühl das schon damals mulmig war deutlich nein sagt. findet ihr die zeit ist zu kurz, um Entscheidungen zu treffen?
Die Punkte die mich sehr stören sind, dass die OÄ schlecht erreichbar sind, es gibt keine geregelte Oberarztvisite sondern er schneit einfach irgendwann mal rein, das kenne ich anders aus dem PJ bin ich da verwöhnt? dann soll man die Sonographien nach 3x komplett alleine machen und ich habe davon wirklich wenig ahnung, bin ich einfach zu dumm und hätte es mir mehr aneignen müssen oder ist es legitim das nicht gut zu können? wem soll das etwas bringen wenn ich den Schallkopf draufhalte und keine Supervision dabei ist?
schon die ersten tage schlug mir eine ziemliche Unzufriedenheit auch unter den Aisstenten entgegen die alle nur darauf warten wieder zurück in das Nachbarhaus zu rotieren, diese beiden Kliniken kooperien, ich hatte mich in der anderen auch zuerst beworben, allerdings gab es da lange keine Stellen. Aber: Jetzt gibt es Stellen. Sie haben ausgeschrieben und es wäre zu verlockend, das ernsthaft in Angrff zu nehmen. das Klima soll drüben deutlich besser sein und auch die Supervision, allerdings ist da halt die Notaufnahme, was ich aber merklich sogar glaube ich vermissen würde in meinen ersten 1,5 Jahren, erst dann würde ich frühestens dorthin rotieren. (die beiden Häuser kooperieren in dem Teil).
ich möchte meinen Facharzt für Allgemeinmedizin mache und ich scheue wirklich keine Arbeit, aber für geregelte Arbeitszeiten weiß ich nicht ob ich den Rest in Kauf nehmen soll oder doch lieber wechsel (wenns denn möglich ist) und dafür dann zwar Nachtdienste zu schieben aber auch effizient zu lernen.
waren meine Erwartungen zu hoch? oder kann man schon eine faire Einarbeitung verlangen? Ist es OK auf seinen Bauch zu hören?
wie seht ihr das mit dem Vorhandensein der Notaufnahme? ist es eine Illusion dass man als Anfänger da falsch ist? oder ist mein gefühl richtig, dass es zwar hart ist und anstrengend aber das man auch trotzdem sehr viel mitnimmt dort nach einer Einarbeitung als Berufsstarter?
ich würde mich sehr über Anregungen freuen, da es mir Kopf zerbrechen bereitet. ich könnte mich theoretisch nächste Woche im anderen Haus vorstellen. ich weiß nicht, wie groß der Luxus sein darf das unser Stellenmarkt gerade halbwegs entspannt ist. ich bin jemand der viel Wert aufs Klima legt und dann auch leistungsfähig ist, aber ist es eher eine Illusion dass das besser wird?
Viele Grüße
viele Grüße