PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Pflegepraktikum als Indikator



Seiten : 1 [2]

Kyutrexx
27.05.2013, 18:21
Nochmal zur Ausgangsfrage:
Das Pflegepraktikum hat rein gar nichts mit der ärztlichen Tätigkeit oder dem Studium zu tun.

Das ist einfach ein Boot Camp, durch das man durch muss.
Mehr nicht.

WiWi18
27.05.2013, 18:34
Man kann wohl bei den wenigsten Studiengängen vorher abschätzen, wie der jeweilige Beruf am Ende ist.

Ich hatte halt schon einen Fehlschuss. Ein Drittstudium wird nicht drin sein. Darum versuche ich diesmal etwas zu finden, wo die Wahrscheinlich hoch genug ist, dass es mir gefällt. Derzeit suche ich nach Indikatoren für die Wahrscheinlichkeit, dass dem bei Medizin so ist. Ich bin kein 9-to-5-Jobber, der nur deshalb arbeitet, um schnellstmöglich mit Bier vor der Glotze zu hängen. Ich will einen Beruf, in dem ich aufgehen kann - mit der Arbeit verbringt man die meiste Zeit des Lebens.

Könnt ihr denn eine professionelle Beratung empfehlen? Ich kenne nur die vom Arbeitsamt, und die ist, vorsichtig formuliert, von zweifelhafter Qualität.

Herzkasperl
28.05.2013, 08:35
Bei der Studienberatung an den Unis kann man Glück und Pech haben. Die Unis haben aber auch in der Regel Psychologen für Studenten - die machen häufig einen guten Job, was man so mitbekommt. Was Du noch versuchen kannst, ist die ganze "Fach"literatur. Wie komme ich zu meinem Traumjob u.ä.... Das Lösungskonzept ist überall gleich: Die eigenen Vorlieben, Stärken, Schwächen kennen lernen und dann zusehen, welcher Beruf dazu passt. Ich habe schon das Gefühl, dass bei Dir nicht primär ein Mangel an Wissen über die Ausgestaltung verschiedener Jobs da ist.

maniac89
28.05.2013, 11:17
Wenn man das KPP aufgrund der pflegerischen Tätigkeiten schrecklich findet oder weil die Stimmung im Team so mies ist und man von allen Seiten nur angemotzt wird, dann sagt das sicher nichts über die Eignung für den Arztberuf aus.
Wenn einen allerdings die Krankenhausatmosphäre bedrückt und man sich von den Kranken abgestoßen fühlt, ist das für mich schon eher Grund für Zweifel an der Studienwahl. Wobei wohl selbst da ein Gewöhnungseffekt vorhanden ist..