Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karrierenachteil bei spätem Studienbeginn?
Universitas
17.01.2015, 11:22
Natürlich geht das. Und Medizin ist hier noch ein gutes Fach, nicht so viel Anwesenheitspflicht.
Ich meine es liegt auch an der Art des Jobs, ich arbeite entspannt und kann Arbeitszeit zum lernen nutzen. Dass das auch wirklich geht, habe ich bereits bewiesen und meine Leistungen waren ausnahmslos 'sehr gut'. Gründe warum ich das Studium damals nicht beendet habe lagen woanders, aber von der Komplexität her stand es Medizin in nichts nach.
Schnecke, 89 ist dein Geburtsjahr? Ok wir sind fast gleich alt. Wovon soll man bitte in unserem Alter sonst leben? Eltern, doch nicht ernsthaft oder? Bafög? Das reicht nicht.
Schnecke89
17.01.2015, 16:25
Gründe warum ich das Studium damals nicht beendet habe lagen woanders, aber von der Komplexität her stand es Medizin in nichts nach.
Du hast NICHT Medizin studiert und ABGEBROCHEN, und erzählst uns dass man Medizin mit Job abschliesst und es sich ausschliesslich eigen finanziert?
^^
Absolute Arrhythmie
17.01.2015, 16:41
Schnecke89, dass du es nicht kannst heißt nicht, dass alle anderen es auch nicht schaffen können ;-)
ehemaliger User_25062015
17.01.2015, 16:55
Schnecke89, dass du es nicht kannst heißt nicht, dass alle anderen es auch nicht schaffen können ;-)
:-meinung
Ich habe mein Studium selbst finanziert und habe nur am Ende (PJ) etwas Geld meiner Eltern angenommen. Hatte eine Mischfinanzierung aus Bafög (ca. 250 Euro) und einer 25 % Stelle in der Pflege. Waren dann zwei Wochenenden und 1-2 Dienste unter der Woche (also pro Monat). Damit kam ich dann auf ca. 800 Euro und damit kann man als Studi recht komfortabel leben. Günstiges WG Zimmer, in Uni-Städten brauchst meistens kein Auto... mit 600 Euro geht das.
Kann sein, dass es in München oder anderen teueren Städten schwieriger ist. In Marburg geht das.
Ich finanziere mein Studium auch selbst. Bafög hab ich bisher maximal 140 € bekommen, meistens sogar noch weniger.
Bisher hab ich immer 2 Monate meiner Semesterferien Vollzeit beim Rettungsdienst gearbeitet. Im Semester hab ich maximal 2-3 Dienste im Monat gemacht, manchmal auch gar keine. Ich hab sogar die 4 Wochen vor dem mündlichen Physikum Vollzeit (38,5 h/Woche, 3-Schichtsystem) gearbeitet. Organisation ist alles.
Ich kenne viele Leute, gerade mit Wartezeit, die ihr Studium allein finanzieren. Große Sprünge kann man nicht machen und eine abgeschlossene Ausbildung ist natürlich von Vorteil aber das ist nun wirklich kein Hexenwerk.
][truba][
18.01.2015, 09:53
Ich kriege jetzt das erste mal 27 Euro Bafög. Sonst alles über Arbeit (2-3 WE´s als GuK) und Studienkredit finanziert.
Regelstudienzeit und das nicht mal so schlecht im Durchschnitt. Geht alles. Spass machts aber nicht.
Ich würde vll hier noch einmal auf das SBB Stipendium verweisen, passt auch zum Thema "späterer Studienbeginn". Wer es nicht kennt, es ist ein Stipendium speziell für Studenten mit Berufserfahrung. Und es hat den Vorteil, dass es Einkommens und Vermögensunabhängig ist. Zudem ist es höher als der Bafög Maximalsatz.
Universitas
18.01.2015, 17:15
Du hast NICHT Medizin studiert und ABGEBROCHEN, und erzählst uns dass man Medizin mit Job abschliesst und es sich ausschliesslich eigen finanziert?
^^
Meine Noten waren ausnahmslos sehr gut. Und das Fach nicht einfach.
Es gibt andere Gründe abzubrechen als Misserfolg oder Burnout. Heutzutage ist ein strategischer Abbruch besser als in der Kategorie Zweitstudent zu landen, wo die Chancen mehr und mehr schwinden. ;-)
Wenn du nicht arbeiten kannst oder willst, ok für dich.
Ansonsten ist dem hier nichts hinzuzufügen:
Schnecke89, dass du es nicht kannst heißt nicht, dass alle anderen es auch nicht schaffen können ;-)
:-dafür
Schnecke89
20.01.2015, 02:53
Ich finanziere mein Studium auch selbst. Bafög hab ich bisher maximal 140 € bekommen, meistens sogar noch weniger.
Bisher hab ich immer 2 Monate meiner Semesterferien Vollzeit beim Rettungsdienst gearbeitet. Im Semester hab ich maximal 2-3 Dienste im Monat gemacht, manchmal auch gar keine. Ich hab sogar die 4 Wochen vor dem mündlichen Physikum Vollzeit (38,5 h/Woche, 3-Schichtsystem) gearbeitet. Organisation ist alles.
Ich kenne viele Leute, gerade mit Wartezeit, die ihr Studium allein finanzieren. Große Sprünge kann man nicht machen und eine abgeschlossene Ausbildung ist natürlich von Vorteil aber das ist nun wirklich kein Hexenwerk.
Selbst wenn ich da auf 2000 netto im Monat komme, und die 2-3 Dienste mal mit 100 euro berechne (?), könnte ich nicht damit mein studium finanzieren.
Allein die Miete ist bei mir höher. Und ich habe kein Loft um den Hochbegabten zuvorzukommen.
^^
Da hätte ich teilzeit in der vorklinik arbeiten müssen.
Und bei der Pflichtzeit dort, wohl nur nachts. ^^
Schnecke89
20.01.2015, 02:55
Heutzutage ist ein strategischer Abbruch besser als in der Kategorie Zweitstudent zu landen, wo die Chancen mehr und mehr schwinden. ;-)
..... und der Fuchs wandte sich von den Trauben ab.
*Neuritis Ulcerosa*
20.01.2015, 04:10
Und ich habe kein Loft um den Hochbegabten zuvorzukommen.
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Bin ich wohl nicht hochbegabt genug für. :-nix :-))
Absolute Arrhythmie
20.01.2015, 05:08
Gut, wenn deine Miete mehr als 2000 € beträgt, dann scheinst du nicht in einer typischen studentischen Situation zu sein. Ich zahle 300 €, die zu verdienen stellt weniger ein Problem dar.
Das unterstützt aber meine Annahme, dass DU die Finanzierung nicht schaffst, und das keinesfalls eine allgemeingültige Wahrheit darstellt was du sagst.
Universitas
20.01.2015, 06:10
..... und der Fuchs wandte sich von den Trauben ab.
Offenbar bist du nicht nur zum Thema Job schlecht informiert, auch von den Bedingungen für Zweitstudenten hast du keinerlei Ahnung.
Es macht keinen Sinn mit dir zu diskutieren, mehr als ein paar Stammtischparolen in den Raum werfen, kannst du nicht.
Wenn du schlecht organisiert bist oder nur schlecht bezahlte Jobs kennst, dein Problem.
Ich ziehe meinen Weg vor.
Das unterstützt aber meine Annahme, dass DU die Finanzierung nicht schaffst, und das keinesfalls eine allgemeingültige Wahrheit darstellt was du sagst.
Ein Geisterfahrer? Hunderte! :-))
Ist ja logisch, dass es für etliche Studenten schlichtweg nicht machbar ist, das Studium zu finanzieren wenn es eine Person nicht schafft.
Aber vielleicht lag das bei mir auch an den Geldscheinen, die meine Oma mir manchmal zugesteckt. Die werdens wohl gerettet haben ;-)
Absolute Arrhythmie
20.01.2015, 07:16
"Hier haste ne Mark, kannste dir ein Eis kaufen!"
:-))
Vielleicht (sehr wahrscheinlich) meinte sie aber auch, dass die zwei Monate 2000€ in den Semesterferien und 100€ jeden Monat während des Semesters eben nicht die komplette Finanzierung gewährleisten. Wobei bei jeden Semesterferien das ja schon vier Monate mit dem Verdienst wären und damit sicherlich völlig ausreichend ;-)
So habe ich das auch verstanden und dann eben auf die Monate im Semester ohne Vollzeit arbeiten, nur mit den Diensten, runterrechnen.
Aber irgendwann muss man ja auch KPP und Famulaturen machen, also kann man nicht jedes Jahr vier Monate arbeiten.
Wo braucht man denn auch in Deutschland als Student mehr als 2.000 Euro im Monat für die Miete? ;-)
Absolute Arrhythmie
20.01.2015, 12:39
Hmm, vllt wenn man ein Haus hat? :-))
Ansonsten kann man ja während des Semesters deutlich mehr als 100 € verdienen (für 2-3 dienste bekomme ich zb Allein schon 200-300 €) . Wenn man kein Bafög bekommt kann man ja ne halbe stelle machen theoretisch, das wären dann je nach Job 600-800 Euro, plus arbeiten in den Ferien. Wem das nicht reicht, dem ist wohl nicht zu helfen.
Was natürlich alles nicht heißt dass*das Spaß macht, aber ich bin mir sicher, dass man auch so das Studium schaffen kann.
Will hier jetzt nicht meine kompletten Finanzen ausbreiten aber ich arbeite Tatsache "nur" 2 Monate Vollzeit im Jahr, bekomme dafür dann aber bisschen mehr als 2000 €/Monat und nutze das dann als Grundstock. Mit 2-3 Diensten verdiene ich auch mehr als 100 € und z.B über Weihnachten und die anderen Semesterferien mach ich dann auch mehr Dienste.
Irgendwie bin ich immer rund gekommen bisher.
KPP musste ich keins machen.
Famulaturen bisher auch noch nicht. Das das versuche ich zeitlich/örtlich so zu planen, dass nicht die ganze Finanzierung zusammenbricht. Man braucht natürlich schon nen einigermaßen flexiblen Arbeitgeber und ne Ausbildung. Meine Schwester kann sich durch Kellnerjobs jetzt nicht völlig allein finanzieren.
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