Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stellenwchsel
Deshalb halte ich es für mäßig klug, sich geheim zu bewerben. Es ist besser, ein offenes Gespräch zu führen.
Ich würde aus Prinzip nichts vor dem neuen Vertrag bekannt geben und auch dann frühestens, wenn es auf die Kündigungsfrist zugeht. Ersteres, weil es eine private Angelegenheit ist, wenn ich den AG wechsle und mir der Chef auch nicht gleich erzählen würde, wenn er mich kündigen wollen würde, zweiteres, um möglichen Schikanen bzw. Benachteiligungen aus dem Weg zu gehen. Wenn sie schon unausweislich sind, dann so spät wie möglich.
blackcat86
02.07.2013, 23:07
Wahrscheinlich fände nicht nur ich es interessant wie viel Chefs normalerweise "recherchieren", wenn sich jemand bei Ihnen bewirbt (auch wenn es keine allgemein immer gültigen Richtlinien geben mag, es geht nur darum womit eher zu rechnen ist und was eher absurd ist). Und es scheint hier ja ein paar zu geben die das durchaus wissen könnten.
Moorhühnchen
02.07.2013, 23:25
Und was haltet ihr davon, an eine Klinik zurück zu gehen, an der man schon einmal gearbeitet hat?Schon 2x gemacht und für gut befunden. Einmal bin ich an ein Haus zurück, wo ich vorher in einer anderen Abteilung gearbeitet habe und dann bin ich wieder an die Stelle zurück, wo ich zwischendrin war. Ging relativ problemlos, auch wenn ich beim 3. Wechsel dann etwas länger (6 Monate) auf eine freie Stelle warten mußte.
Bei keinem der Wechsel hatte ich ein aktuelles Zeugnis und bat jeweils im Anschreiben darum, die Bewerbung vertraulich zu behandeln, da in ungekündigter Stellung. Hat soweit zumindest geklappt. :-)
Mein aktueller Chef ließ nur mal nebenbei so eine Bemerkung fallen, daß das Verhältnis zu meinem allerersten Chef (also dem vor Fachwechsel) ja wohl nicht so dolle gewesen sei. Von mir kann er das so nicht erfahren haben, denn offiziell war die Begründung für den Fachwechsel immer "es war halt das falsche Fach".
Entweder hatte der aktuelle Chef also ein Gespräch mit dem allerersten, worin dieser sich eher negativ über mich geäußert hat, oder der aktuelle Chef hat einfach eine Behauptung aufgestellt... ist mir heute auch egal!
Aus heutiger Sicht würde ich wieder alle Bewerbungen "geheim" und ohne vorherige Ankündigung abschicken. Mindestens 2 meiner ehemaligen Chefs spielten nämlich nach Bekanntgabe der Kündigung beleidigte Leberwurst und ich war froh, daß ich nicht früher mit offenen Karten spielen mußte. :-meinung
Feuerblick
03.07.2013, 13:01
Sehe ich genauso, Hühnchen. Gerade wieder durchexerziert.
Moorhühnchen
03.07.2013, 13:24
Sehe ich genauso, Hühnchen. Gerade wieder durchexerziert.Ei, schon wieder? Du machst mir Konkurrenz.... :-))
Feuerblick
03.07.2013, 13:45
Gell! :-))
dreamchaser
03.07.2013, 16:56
Damals hat mein neuer (jetziger) Chef mich sogar zunächst per Mail kontaktiert mit der Bitte um Kontaktaufnahme zur Vereinbarung eines Vorstellungsgespräches. Ich durfte dann weitgehend den Termin für das Vorstellungsgespräch vorgeben. Auch der Anruf zur Bestätigung der Stelle sollte von mir ausgehen, damit man mich nicht bei der Arbeit anrufen muss und ggf. im ungünstigen Moment erwischt. Fand ich gut gelöst, denn mein damaliger Chef wusste natürlich nix von der Bewerbung.
Du schon wieder, Funkel, was machste jetzt?
Ansonsten ist es zwar hoffnungsvoll, diesen gewissen Passus ins Anschreiben zu setzen - allerdings glaube auch ich, dass (v.a. wenn die sich nicht unbekannt sind) natürlich über den Bewerber austauschen.
Kackbratze
04.07.2013, 18:44
Es gibt Chefs die halten sich dran und dann gibt es echte Knallis, die solche Bewerbungen in der Abteilungskonferenz coram publico besprechen.
Immerhin weiss man dann, woran man ist...
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.