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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : NEF-Einsatz: Sekundärtransport/Verlegung



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Merlins Erbe
28.06.2013, 13:42
BGA war ok, NA- und sogar Disoprivan-Perfusor gabs noch, nachdem die Schwester wieder da war, und ab! Fenta aus der Hand unterwegs.

Brutus
28.06.2013, 13:45
Wir fahren natürlich mit viel Licht und Ton. :-)
Und die NIBP auf 3 Minuten Intervall. Ist die O2-Sättigung besser geworden?
Vll. noch die Pupillen gelegentlich checken...
Und harren der Dinge, die da kommen. :-nix

Merlins Erbe
28.06.2013, 14:05
Jo,

bis auf "Blutdruckmodulation" via Noradrenalin und Volumen war die Fahrt dann ok, wir wurden erwartet und die Pat. hat letztlich alles gut überstanden!

Wer hätte anders gehandelt? Sprich: keine ITN, ITN im RTW usw.

Bis zum nächsten Beispiel!

Brutus
28.06.2013, 15:18
Nee, genauso ist es gut. Ich bin da mittlerweile etwas sensibilisiert. Da soll man richtig kranke Menschen mit rudimentärer Ausstattung durch die Gegend kutschieren. Und was da teilweise im Vorfeld rüberkommt ist einfach grottenschlecht.
Trotz Faxanmeldung an die Leitstelle gehen wichtigste Informationen verloren. Da ist ein vergessener MRSA noch die kleinste Sorge. Da regt sich bei uns (fast) keiner mehr drüber auf.
Letztens noch gehabt: Meldung - Aneurysma cerebral. Verlegungsfahrt. Monitor und Sauerstoff. Wie als NAW mit einem der älteren RTW unterwegs. Medumat Standard, Corpuls3 ohne ABP, keine Perfusoren an Bord usw. usf...
Im Krankenhaus fragst Du Dich, wieso der Patient denn da 3 EK, 5 FFP, diverse Faktoren und NA, Dobutamin, Propofol und Sufenta laufen hat. Und damit leidlich stabil... Ach so, den Tubus hatte man auch vergessen anzugeben, war ja auch nur mit 50% O2 und einem Peep von 8 beatmet...
Und die Auflösung: naja, Aneurysma war schon richtig. Nur leider nicht cerebral, sondern ein Aortenaneurysma Stanford B.
Mit DER Information hätte ich den Transport etwas anders angegangen. Zumal wir extra für solche Patienten ein eigenes Fahrzeug mit (fast) ITW-Ausstattung haben, in dem man genügend Platz zum Arbeiten hat...
Nur, es sollte ja schnell gehen und dann erneut ein Fahrzeug anfordern, was dann auch wieder 20min + dauert...
Da ist m.M.n. noch einiges zu tun, egal wo man fährt. Vor allem ist es ja so, dass die Kollegen in der Klinik teilweise überhaupt nicht verstehen, dass da draußen, in der bösen Welt, doch einige Sachen anders sind, und nicht so einfach, mit dem Rückhalt des Hintergrundes / anderer Kollegen, bewältigt werden...

Danke schön!

MissGarfield83
28.06.2013, 15:34
@brutus : Du hättest Sie ja intubiert - hättest du sie hyperventiliert beatmet ? Und wie hättest du sie gelagert?

Brutus
28.06.2013, 15:47
@brutus : Du hättest Sie ja intubiert - hättest du sie hyperventiliert beatmet ? Und wie hättest du sie gelagert?

Intubiert ja. Hyperventiliert nein. Die Fachgesellschaften sagen ja mittlerweile: Normoventilation, Normovolämie, Normotonie. BZ im Normalbereich, Temperatur normal.
Lagerung: 30° Oberkörperhochlagerung. Also so pi mal Daumen...

MissGarfield83
28.06.2013, 16:54
Danke dir - dachte halt an "neuroprotektive" Beatmung - deswegen fragte ich. Aber was im Buch so steht und die aktuelle Realität sind ja eh meist 2 verschiedene Paar Schuhe. ;-)

Merlins Erbe
28.06.2013, 21:05
Hatten die Pat. normoton (na gut, unter Noradrenalin), mit ner SpO2 von 95% und nem CO2 von 35 abgegeben ;-)