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Brutus
19.08.2013, 11:35
S.o.
Es war nicht nur "mal einer".
Außerdem gibt es sowas wie rechtliche Prinzipien, die unabhängig vom einzelnen Vertrag sind.
Es gibt auch sowas wie Erfahrung im Umgang mit Versicherungsverträgen, die zu generalisierbaren Aussagen führen.
Aber hey ... Erfahrung.
Das ist ja nur in der Medizin was wert.
NIEMAND kann sich in irgendwas, das ein Arzt macht reindenken und reinarbeiten, wenn er nicht selbst erlebt hat.
Weil nichts davon irgendwie andere Lebensbereiche berührt oder gar die Arbeit von Juristen.
How dare of me ...
Meine Güte! Du hast Stuss erzählt und nun versuchst Du es über viel zu lange Beiträge zu kaschieren!
Erfahrung kannst Du überall sammeln! Ich habe ALLE Folgen von Schwarzwaldklinik, E.R., Greys Anatomie und Quincy gesehen. Und? Bin ich deswegen jetzt Arzt? Ja sicher! Könnte man meinen, wenn man Deine Beiträge so liest...
Warum gehst Du eigentlich noch studieren? Konntest Du Dir Deine langjährige Erfahrung im Umgang mit Ärzten, Kliniken und anderen Mandanten nicht anrechnen lassen? Das sollte doch eigentlich zur AO reichen!
Nochmal: Deine Aussagen zur Haftpflichtversicherung waren falsch, mindestens aber ungenau! Und genau DAS haben wir versucht, Dir zu erklären.
Dass wir dies nicht konnten, liegt natürlich daran, dass wir a) zuwenig Erfahrung im Einzelnen und Lebenserfahrung im Besonderen haben und b) Du Dir sowieso alles so zurechtbiegst, wie Du es brauchst. Im Zweifelsfall einfach so lange drumherum schwafeln, bis niemand mehr die eigentlichen Themen auf die Reihe bringt...

Solara
19.08.2013, 11:36
Huch,

keiner ausser dir hat Ahnung im Bereich der Rechtswissenschaften? Ich wäre an deiner Stelle ein klein wenig vorsichtiger, du bist nicht alleine mit Berufserfahrung in anderen Bereichen.
Und falls du tatsächlich in diesem Bereich gearbeitet haben solltest: du formulierst viel zu ungenau um dir das abzunehmen.

Du hast selber nicht als Arzt gearbeitet, meinst aber alles besser zu interpretieren zu können als langjährig Erfahrene.
Und wirfst den anderen hier vor, in "deinem" Bereich nicht mitreden zu können?
Erkennst du ein Muster?

Solara
19.08.2013, 11:40
Eine typische Laienmeinung.

Immobilien generieren regelmäßige Kosten.

So kostet eine Eigentumswohnung monatliches Hausgeld, egal ob sie bewohnt ist oder nicht.
Sofern sie untervermietet wird, fallen diverse Gebühren, Steuern und Abgaben ab.



Nehmen wir allein diese beiden Begriffe, die von dir in Zusammenhang gebracht wurden.
Fällt dir was auf?

Kyutrexx
19.08.2013, 11:44
Du Dir sowieso alles so zurechtbiegst, wie Du es brauchst.
Die Quintessenz juristischen Arbeitens.


Und falls du tatsächlich in diesem Bereich gearbeitet haben solltest: du formulierst viel zu ungenau um dir das abzunehmen.
Schonmal versucht dich im Alltag (oder in Foren) Laien gegenüber juristisch korrekt auszudrücken?

Dann versteht niemand mehr was du willst, weil die rechtswissenschaftliche Terminologie und die Alltagssprache viel zu stark voneinander abweichen.

Alleine bei Begriffen wie "grundsätzlich" oder "regelmäßig" weiß kein Nichtjurist, was exakt damit gemeint ist.
Wenn man es benutzt, weiß der andere nicht, was du damit sagen willst und kann die Bedeutung deiner Aussage nicht verstehen.

Kann schließlich nicht jeder Mensch ein inniges Verhältnis mit Herrn Palandt haben.



Fällt dir was auf?
Ja, dass man am Tag vor dem Physikum keine Essays mehr schreiben sollte.
Und ja, der Fehler ist offensichtlich.

Solara
19.08.2013, 11:48
Schonmal versucht dich im Alltag (oder in Foren) Laien gegenüber juristisch korrekt auszudrücken?

Dann versteht niemand mehr was du willst, weil die rechtswissenschaftliche Terminologie und die Alltagssprache viel zu stark voneinander abweichen.

Alleine bei Begriffen wie "grundsätzlich" oder "regelmäßig" weiß kein Nichtjurist, was exakt damit gemeint ist.
Wenn man es benutzt, weiß der andere nicht, was du damit sagen willst und kann die Bedeutung deiner Aussage nicht verstehen.

Kann schließlich nicht jeder Mensch ein inniges Verhältnis mit Herrn Palandt haben.


LOL - ich bin fasziniert, wie wenig du von dem liest, was dir geantwortet wird.
Keine Angst, wir verstehen dich auch, wenn du dich juristisch korrekt auszudrücken vermagst.

Palandt - nein, doch eher Schönfelder sind keine Unbekannten.

Kyutrexx
19.08.2013, 11:54
LOL - ich bin fasziniert, wie wenig du von dem liest, was dir geantwortet wird.
Keine Angst, wir verstehen dich auch, wenn du dich juristisch korrekt auszudrücken vermagst.

Palandt - nein, doch eher Schönfelder sind keine Unbekannten.
Korrektur.

DU.
Offenbar hast du selbst juristischen Hintergrund.

Frag doch mal einen Laien, was "grundsätzlich" bedeutet. Dir poppt dabei dann vermutlich der zentimeterdicke Teil aus einem der gängigen Kommentare durch den Kopf.
Oder lass dir mal von jemandem erklären, welche rechtliche Folge der Unterschied zwischen Gebühr und Beitrag macht.

Oder lass dir mal von einem ARZT erklären, wann ein Behandlungsvertrag zustande kommt und wann GoA gilt.

Und so weiter.


Im Übrigen sind die Schönfelder Dinger ein Graus.

Brutus
19.08.2013, 11:55
So, und nachdem wir jetzt hier ins Land des Jurastudiums abgedriftet sind, kommen wir jetzt wieder zurück zu den notwendigen Versicherungen, die man als Berufsanfänger so braucht.
Und ich denke, da ist genug von dieser Seite gekommen!

Solara
19.08.2013, 12:03
So, und nachdem wir jetzt hier ins Land des Jurastudiums abgedriftet sind, kommen wir jetzt wieder zurück zu den notwendigen Versicherungen, die man als Berufsanfänger so braucht.
Und ich denke, da ist genug von dieser Seite gekommen!

DU hast viel zu viel Versicherungen *g*.

John Silver
19.08.2013, 13:27
Schmarrn. Ich mag kein Jurist sein, aber mit Sprachverständnis habe ich sicher weniger Probleme, als Du, da ich offenbar meine Gedanken präziser formulieren kann. Deine Abhandlung zur Privat- bzw. Berufshaftpflicht ist wirr, und zumindest mißverständlich; wenn mehrere Personen Deine Worte angeblich falsch oder gar nicht verstehen, aber seltsamerweise gleich interpretieren, liegt der systemische Fehler sicher nicht in der zufällig gleichen Perversionsneigung dieser Personen, sondern in Deiner mißverständlichen und unpräzisen Ausdrucksweise.

Ferner möchte ich anmerken, dass ein (vermeintlicher) Experte für Rechtsfragen jedweder Art nicht zwangsläufig als ein guter Berater bezüglich (vermeintlich) notwendiger Versicherungen für einen Arzt taugt.

par
19.08.2013, 14:32
"If you can't explain it to a six year old, you don't understand it yourself"
Albert Einstein

test
19.08.2013, 19:36
Woher hast Du die 5 Jahre?
Bei beiden Versorgungswerken, in die ich bisher eingezahlt habe, steht in der Satzung:
"Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente hat das Mitglied nach Zahlung von mindestens einem Monatsbeitrag.".
Wie hoch (oder eher: wie gering) die Berufsunfähigkeitsrentenzahlung nach der Einzahlung von nur einem Monatsbeitrag ist, weiß ich allerdings nicht.
Aber von einer 5-Jahres-Frist habe ich nichts gefunden.

Hm, stimmt ich finde die Regel bei erneuter Recherche irgendwie jetzt auch nicht mehr. Ich hatte mich vor Aufnahme meiner ersten Tätigkeit damit auseinander gesetzt und dachte, dass ich damals diese Regel gefunden hätte. Ich konnte es aber jetzt auch nicht mehr finden. Keine Ahnung, ob es so eine Regelung früher gab oder mir meine Erinnerung einen Streich gespielt hat. :-nix ;)
So hat man sogar ab sofort dann eine BU Absicherung. Bei Auseinandersetzung mit der Materie komme ich schon wieder ins Überlegen, ob ich meine private BU nicht kündigen sollte und das Geld nicht lieber freiwillig mehr ins Versorgungswerk einzahle ;-)

Mano
19.08.2013, 22:04
Zur Altersvorsorge:
Ich denke es kommt auf einen gesunden Mix an - und deine eigene Zukunftsplanung. Wer von allem etwas hat, wird schon nicht so richtig auf die Schnauze fliegen, egal wie sich die Märkte in Zukunft entwickeln.
- Versorgungswerk: Hier ist man sowieso Mitglied und im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung bekommt man doch eine recht vernünftige Versorgung. Und selbst wenn meine "Rente" in 40 Jahren doch mal geringer ausfällt als heute prognostiziert, wird es sicher immer noch genug zum Leben sein. Lasst euch umbedingt eure Altersrente mal von denen berechnen (geht online, kostet nix), dann hat man zumindest mal eine grobe Zahl (gilt übrigens auch für deren BU-Versicherung!)
- Aktien: Einzelaktien sind sicher nur was für Leute, die viel Zeit und Interesse investieren möchten (und die lesen hier bestimmt nicht mehr mit). Von klassischen Aktienfonds halte ich nicht viel - hier geht einfach soviel Geld neben her an zusätzlichen Kosten drauf, dass muss alles erstmal erwirtschaftet werden...
- ETFs: Ich kaufe über einen Sparplan monatlich eine gewisse Menge an ETF-Aktienfonds (Welt, Europa). Die Kosten dabei sind minimal - kein Ausgabeaufschlag und Verwaltungskosten von deutlich unter 1%. Das schafft kein klassischer Fonds - deshalb werden ETFs auch wenig beworben und wohl von keinem Makler angeboten. Wenn man sucht findet man aber verschiedene Angebote auf dem Markt - Stiftung Warentest hat dazu auch einige interessante Artikel.

Mactator
20.08.2013, 00:21
huch, hier geht es aber rund. :-blush

erstmal danke für die antworten.

trotz eures geplänkels scheint ihr alle die meinung zu vertreten, dass man sicher nicht zu einem makler gehen muss/sollte.


zu den "etf-aktienfonds" habe ich noch nichts gehört, was nicht verwundert. werde ich mir ansehen, wenn ich geld habe :-))

lohnt es sich denn eine wohnung zu kaufen und anstatt miete zu zahlen den kredit abzustottern.
sobald man umzieht kann man die wohnung verkaufen und erhält seine gezahlte miete (+mehr?) zurück. (man bewohnt die wohnung selber)


kyutrexxx. viel erfolg beim munteren kreuzen :-top

Mano
20.08.2013, 18:51
"lohnt es sich denn eine wohnung zu kaufen und anstatt miete zu zahlen den kredit abzustottern.
sobald man umzieht kann man die wohnung verkaufen und erhält seine gezahlte miete (+mehr?) zurück. (man bewohnt die wohnung selber)"

Nein, weil du damit bei deiner Geldanlage alles auf eine Karte setzt.
Nein, weil du nicht weißt, ob auch deine Wohnung eine Wertsteigerung erfährt - oder 100m weiter in fünf Jahren ein Flughafen gebaut wird.
Nein, weil du dich um alles selber kümmern musst; gleichzeitig aber immer auch auf die anderen Eigentümer angewiesen bist.
Nein, weil du heute nicht weißt wo und mit wem du in fünf Jahren wohnen möchtest.
Nein, weil du in den ersten Jahren vor allem Zinsen, Maklercourtage, Notar usw. abbezahlst.

Ja, weil du in deinen eigenen vier Wänden wohnst und das toll ist.
Ja, wenn du trotzdem noch genug Geld übrig hast um es in alternative Anlageformen (Aktien usw.) zu invesitieren und damit eine breite Streuung erreichst.
Ja, wenn du eine Wohnung deutlich unter Preis erwerben kannst.
Ja, wenn du die Wohnung vermietest, renovierst und das ganze von einem guten Steuerberater so einfädeln lässt, dass sich Ein- und Ausgabe ausgleichen und du die Wohnung nach 10 (?) Jahren verkaufst ohne wirklich selber dafür bezahlt zu haben.
Ja, wenn du 100%ig weißt, dass du bis zur Rente in der Wohnung wohnen bleibst.

Hat also alles seine Vor- und Nachteile. Aber grundsätzlich ist eine einzelne Immobilie sicher nicht die super-sichere Geldanlage als die sie oft dargestellt wird.

Kantolis
18.10.2013, 09:14
ich würde aber an deine pernönliche deine private vorsorgen. was machst du eigentlich wenn du alt bist und nicht mehr arbeiten kannst...du musst dir im klaren sein was für dich sinvoller ist zu investieren.

Hilla8
17.02.2014, 07:35
Hallo,

die Versicherungsprodukte auf dem Markt sind extrem zahlreich. Es wäre jedem Fall ratsam die Angebote und die Konditionen der jeweiligen Versicherung genau zu prüfen.

Wichtig in Ihrem Fall sind die Berufshaftpflicht. Doch diese brauchen sie erst abschließen, wenn die für einen Arzt oder ein Krankenhaus arbeiten werden.

Viele zukünftige Ärzte vergessen jedoch folgende Punkte gänzlich:
die Berufsunfähigkeitsverischerung und die private Altersvorsorge.

Der Markt für diese beiden Produkte sind sehr hart umkämpft.
Gerade bei der Auswahl der privaten Altersvorsorge ist große Vorsicht gefragt. Hier sollte der Verbraucher nicht das erst beste Angebot wahrnehmen. Besser ist es, die Policen und deren Leistungsniveau genau zu prüfen und gegenüber zu stellen.
Nur so kann der Versicherte die Vor- und Nachteile gut erkennen. Auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ist so am besten ermittelbar.

Die bekanntesten Vorsorgen sind die Riester- und Rürup-Rente. Die staatliche Zulagen und steuerlichen Begünstigungen sind in beiden Fällen fast identisch. Nur Arbeitnehmer könne die Riester abschließen. Selbstständige un Freiberufler sind bezugsberechtigt für die Rürup-Rente.

schmapie
17.02.2014, 08:26
Soweit ich weiß kann man als Arzt nicht riestern, da man in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlt. Nur wenn man einen Riesterer heiratet geht das meines Wissens nach. *gefährlicheshalbwissenahoi*

kartoffelbrei
17.02.2014, 14:00
Soweit ich weiß kann man als Arzt nicht riestern, da man in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlt.

Hat mir meine Versicherungsmaklerin so auch neulich erzählt.

DrSkywalker
17.02.2014, 18:38
Hallo,

die Versicherungsprodukte auf dem Markt sind extrem zahlreich. Es wäre jedem Fall ratsam die Angebote und die Konditionen der jeweiligen Versicherung genau zu prüfen.

Wichtig in Ihrem Fall sind die Berufshaftpflicht. Doch diese brauchen sie erst abschließen, wenn die für einen Arzt oder ein Krankenhaus arbeiten werden.

Viele zukünftige Ärzte vergessen jedoch folgende Punkte gänzlich:
die Berufsunfähigkeitsverischerung und die private Altersvorsorge.

Der Markt für diese beiden Produkte sind sehr hart umkämpft.
Gerade bei der Auswahl der privaten Altersvorsorge ist große Vorsicht gefragt. Hier sollte der Verbraucher nicht das erst beste Angebot wahrnehmen. Besser ist es, die Policen und deren Leistungsniveau genau zu prüfen und gegenüber zu stellen.
Nur so kann der Versicherte die Vor- und Nachteile gut erkennen. Auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ist so am besten ermittelbar.

Die bekanntesten Vorsorgen sind die Riester- und Rürup-Rente. Die staatliche Zulagen und steuerlichen Begünstigungen sind in beiden Fällen fast identisch. Nur Arbeitnehmer könne die Riester abschließen. Selbstständige un Freiberufler sind bezugsberechtigt für die Rürup-Rente.

Was soll dieser Werbetext hier? Werden nicht schon genug Mediziner von der Versicherungswirtschaft ausgenommen?

Lizard
21.05.2014, 14:41
Ich krame das mal raus, da ich versicherungstechnisch nicht so wirklich bewandert bin.:D

Heute war ich bei meinem Versicherungsberater zwecks Berufshaftpflicht und Rente.
Das einzige was m.E. sinnvoll erschien war die KlinikRente Plus, mit dem Nachteil, dass die bei einem AG Wechsel evtl. nicht weiterlaufen kann.

Macht es Sinn zusätzlich zum Versorgungswerk noch die KlinkRente zu nutzen oder ist es sinnvoller ggf. mehr ins Versorgungswerk einzubezahlen ?

Mein Plan sieht so aus:

- Sobald ich im Versorgungswerk bin, werde ich wohl die private BU kündigen (sehr teuer durch Risikozuschlag).In BaWü gibts da wohl keine Wartezeiten.
- Lasse mir vom Versorgungswerk mal meine Rente berechnen
- evtl. KlinkRente zusätzlich
- Rechtsschutzversicherung habe ich (bei Eintritt in einen Berufsverband ggf. kündigen)
- Haftpflichtversicherung (Privat + Beruf ) habe ich

Hab ich was vergessen ? Hat jemand Verbesserungsvorschläge ? :-)

LG
Lizard