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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 3, Frage 15/39 Diskusprolaps LWK4/5



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Unregistriert
11.10.2013, 11:41
Hallo, bei der Frage mit dem Menschen der wegen der Lumboischialgie ne Spritze in den Rücken bekommen hat.

Kann mir da bitte ein radiologisch versierter Mensch erklären, weshalb das der nach kaudal gerichtete Diskusprolaps von LWK4/5 sein soll und nicht das akute epidurale Hämatom nach Spritzeninjektion?

AUch wenn man in T2 nicht richtig zwischen der Bandscheibe und dem Klotz im Spinalkanal unterscheidne kann, ist es doch so, dass in der T1 aufnahme ein duetlicher Signaunterschied zwischen der Bandscheibe und der RF im Spinalkanal besteht. Oder ist das in der axialen ein Prolaps?

Bitte um Erleuterung, Danke!

Unregistriert
11.10.2013, 11:50
Hallo, bei der Frage mit dem Menschen der wegen der Lumboischialgie ne Spritze in den Rücken bekommen hat.

Kann mir da bitte ein radiologisch versierter Mensch erklären, weshalb das der nach kaudal gerichtete Diskusprolaps von LWK4/5 sein soll und nicht das akute epidurale Hämatom nach Spritzeninjektion?

AUch wenn man in T2 nicht richtig zwischen der Bandscheibe und dem Klotz im Spinalkanal unterscheidne kann, ist es doch so, dass in der T1 aufnahme ein duetlicher Signaunterschied zwischen der Bandscheibe und der RF im Spinalkanal besteht. Oder ist das in der axialen ein Prolaps?

Bitte um Erleuterung, Danke!

Ich bin da auch nicht versiert, denke aber genau so!

die beiden Antworten sind in meinen Augen möglich.
Den Transversalschnitt kann man knicken, der ist qualitativ übrigens ne Katastrophe!
Bei den Sagitalschnitten finde ich auch, dass man gerade beim T2-Bild doch die Bandscheibe, die da in meinen Augen höchstens eine leichte Protrusion aufweist, von dem Klotz im Spinalraum abgrenzen kann, oder?
Und ich finde ebenfalls, dass, wenn das eine prolabierte Bandscheibe sein soll, das Teil doch extrem groß ist und dafür der Rest der zwischen den Wirbeln liegt mE viel zu normal aussieht...
korrigiert mich...

Unregistriert
11.10.2013, 11:53
ich hab mich blöderweise auch von der spritze verleiten lassen, zumal doch der ASR ausgefallen war, wenn ich mich recht erinnere...
habe einen erfahrenen radiologen konsultiert, der meinte, das wäre EINDEUTIG ein NPP (erklärung kann ich dir nicht liefern, hab gestern abend nicht mehr so gut zugehört ;)). ich finds immernoch schwierig....

Unregistriert
11.10.2013, 11:57
ich hab mich blöderweise auch von der spritze verleiten lassen, zumal doch der ASR ausgefallen war, wenn ich mich recht erinnere...
habe einen erfahrenen radiologen konsultiert, der meinte, das wäre EINDEUTIG ein NPP (erklärung kann ich dir nicht liefern, hab gestern abend nicht mehr so gut zugehört ;)). ich finds immernoch schwierig....

Ich lasse mir das gerne von einem versierten Radiologen erklären!

Mein ABER wäre:
EINDEUTIG ist das mE nicht. Ich finde als Berufsanfänger muss ich was eindeutiges EINDEUTIG auch erkennen können - wie den Vorderwandinfarkt an Tag 2. Auf dem Bild sehe ich eine massive Raumforderung und weiß, dass das für die Symptomatik verantwortlich ist und mir würden die Alarmglocken klingeln. Aber ob das Ganze jetzt n Prolaps ist (siehe Vorredner: das kann man doch abgrenzen in T2...) oder ein Hämatom... ich weiß nicht. Da bräuchte m,an mE einfach mal ein durchscrollbares Bild, damit man eine 3D-Vorstellung hat

Unregistriert
11.10.2013, 12:01
Also, zumindest für die Tatsache, das irgendwas an Reflexen ausfällt oder nicht, ist doch nicht relevant ob da jetzt ein Hämatom oder ein Prolaps der Bandscheieb ist, oder? Somit kann das nicht als schlaggebendes argument für den NP gewertet werden, zumal die Wurzeln zumindest nicht betroffen sind und egal was es ist, jede RF ja eine Klinik macht.

Unregistriert
11.10.2013, 12:03
aber eine "spritze in den rücken" bei rückenschmerz wird doch wohl kaum eine spritze in den Spinalkanal sein sondern doch wohl eher in die muskulatur, oder?

Unregistriert
11.10.2013, 12:03
ich hab mich leider auch fürs Hämatom entschieden. Diese Blider haben mich total verunsichert, habe bestimmt 30 Minuten drauf gestarrt. Das erste sah für mich auch noch nach Prolaps aus, aber die andern beiden haben mich so verunsichert. Da gibt s doch keine Verbindung zwischen dem Prolaps und der Bandscheib und was mich auch irritiert hat, war, daß man (auf dem 2ten Bil) so eine kleine "Fahne" sieht, die aus dem Prolpas raus dorsal zieht. Da dachte ich, das wäre bei nem Vorfall doch nicht so...
Bestimmt ist das für jemanden, der schon tausendmal Vorfälle im MRT gesehen hat, kein Thema, aber ich finde, die Bilder waren für uns Nicht-Radiologen scheiße gewählt.

Unregistriert
11.10.2013, 12:04
auf die durchscrollbaren bilder kannst du beim IMPP lange warten...

Unregistriert
11.10.2013, 12:05
aber eine "spritze in den rücken" bei rückenschmerz wird doch wohl kaum eine spritze in den Spinalkanal sein sondern doch wohl eher in die muskulatur, oder?

Diese Gedanken in allen Ehren, aber es gibt auch Behandlungsfehler auf dieser Welt... und wer weiß, wie der Arzt das infiltriert hat und was genau er da tat. Da steht nur Spritze im Rücken...

horsedoc
11.10.2013, 12:06
Hämatom könnte schon sein, würde aber voraussetzen dass der niedergelassene Orthopäde intraspinal gespritzt hat, eher unwahrscheinlich wie ich finde

Unregistriert
11.10.2013, 12:06
Ja klar, ich hab auch gedacht, daß das alles nicht so ganz passt, weder zu Hämatom noch zu Prolaps.
Wie schon gesagt, Bild 2 + 3 waren für mich als Unerfahrene einfach nicht so eindeutig zu werten und hätten sie nur das erste Bild genommen, wär alles klar gewesen... Ärgerlich!

Unregistriert
11.10.2013, 12:06
spritze in den rücken heißt vermutlich facetteninfiltration, was weiß ich.,,,
da es aber der orthopäde gemacht hat, der vermutlich nicht unter CT_kontrolle arbeitet, kann da auch mal was schief gehen... wobei er dann schon ziemlich blöd gestochen haben müsste...

Unregistriert
11.10.2013, 12:06
auf die durchscrollbaren bilder kannst du beim IMPP lange warten...

Das sage ich ja auch nicht, dass ich das will. Aber so ein Standbild ist scheiße, um sowas zu "diagnostizieren". Dann sololen sie einfach deutlichere Bilder nehmen. Das Forment-Zeichen haben sie ja auch hinbekommen, darzustellen!

Dr. Jekyll
11.10.2013, 12:09
beim tranversalschnitt gab es eine Lücke zwischen Bandscheibe und Raumforderung.

Kann sein, daß der schnitt ein stück tiefer als die "Ausquellhöhe" des entsprechenden Bandscheibenfaches ist.

Auf den seitlichen Bildern lief das doch aus der Banscheibe heraus

Unregistriert
11.10.2013, 12:14
ich zitiere den radiologen: "T1 dunkel=kein hämatom"

SteveMcQueen
11.10.2013, 12:15
Sah für mich recht eindeutig nach einem Sequester aus. Hab dann BSV genommen.

Unregistriert
11.10.2013, 12:15
Schau dir auf dem 2ten Bild die "Hinterkante" des Diskus mal genau an, da ist eindeutig eine durchgehende Linie. So wie bei den anderen Bandscheiben ober- und unterhalb.

Unregistriert
11.10.2013, 12:16
Schau dir auf dem 2ten Bild die "Hinterkante" des Diskus mal genau an, da ist eindeutig eine durchgehende Linie. So wie bei den anderen Bandscheiben ober- und unterhalb.

das habe ich mir auch gedacht, aber wenn man etwas weiter scrollen würde (könnte), würde man vermutlich die ausstrittsstelle sehen können...

The Proteinkinase
11.10.2013, 12:19
ich zitiere den radiologen: "T1 dunkel=kein hämatom"

trifft das nicht eher bei T2 zu?

Unregistriert
11.10.2013, 12:24
Ich sehe ja ein, daß der Prolaps richtig sein wird, da ja auch viel wahrscheinlicher, aber es frustriert, daß das IMPP nicht mal für so eine wichtige Sache wie das Examen gescheite Bilder bereit stellen kann. Und Vorfälle gibt s doch nun wirklich mehr als genug..