Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anatomie- Sobotta + KLB ausreichend?
ehemaliger User_25062015
19.10.2013, 22:23
Ja ihr Prof ist scheinbar ein schlauer Mensch und hat ein sehr studentenfreundliches Buch empfohlen. Was daran haha sein soll..nuja.
Overshoot
20.10.2013, 09:18
eigentlich muss es ausreichen. stimmt, der sobotta ist kein lehrbuch, aber die neuste auflage ist wirklich das non-plus-ultra meiner meinung nach. die texte sind nicht ausschweifend wie in der dualen reihe, (wo man meistens gar keine lust hat die ellenlangen texte zu lesen, mit z.T. nur recht wenigen informationen) sondern kurz und knackig auf den punkt gebracht und vermitteln alle relevanten informationen. selbst die biomechanik der gelenke im bewegunsapparatband ist für einen atlas sehr ausführlich beschrieben.
für die topographie ist es eh top. die zeichnugen sind zwar nicht immer so gut (prometheus halt deutlich besser), jedoch enthalten sie unglaublich viele beschriftungen und für die besserwisser so viel klein kariertes zeug auf latein, fast auf benninghoff-niveau^^ ich hab zuvor z.b. noch nie im prometheus oder in der dualen reihe von einem centrum semiovale oder glomus choroideum gehört- udn wer lust hat kann die sehnenfächer auch auf latein lernen:D:D (vagina tendinum muscolorum abductoris pollicis longi et extensoris pollicis brevis- bis man das druafhat mit jedem sehnenfach vergehen jahre..^^)
und für teile wie vegetatives nervensystem muss man aber tatsächlich auf ein kurzlehrbuch oder den prometheus umsteigen. trotzdem istder sobotta ein geheimtipp, weil alle vom prometheus geblendet sind (ich auch im 1. semester)^^ nur die bilder sind nicht so schön.
mit etwas gesunden menschenverstand lässt es sich auch ohne lehrbuch lernen, und nur mit atlas! bis jetzt durch 3 testate ohne probleme so durchgekommen
Der Sobotta ist sehr detailreich. Die Frage ist, ob man es so genau wissen muss. Gibt auch mit weniger Detailwissen im Prometheus mehr als genug zum Auswendiglernen.
Sobotta und KLB sind m.M.n. nicht ausreichend, da der Sobotta ein reiner Atlas ist und in den KLB viel fehlt und auch zu kurz kommt. Was bringen einem viele Begriffe, die nicht näher erläutert werden?
Eher ist ein Taschenlehrbuch anzuraten, wobei die Duale Reihe ein Lehrbuch kombiniert mit einem KLB ist. Ich bevorzuge den Prometheus mit der Dualen Reihe.
Wie haben bloß die Millionen Medizinstudenten ihre Testate und Physikum bestanden, bevor es die Duale Reihe und den so supertollen Prometheus gab??? :-nix
Letzten Endes liegts an einem selbst, was man aus dem Büchern rausnimmt und dass man die Sachen lernt, die die Profs so hören wollen. Ich bleib dabei, dass man bei der Dualen Reihe verdammt schnell den Überblick verlieren kann, weil so viel Zeugs drumherum steht. Wenn man die KLB kann, ist das in 95% der Fälle ausreichend, denn die meisten Profs verlangen ein solides Basiswissen,wenns was spezielles sein soll, ist es auch nur im Nebensatz der großen Werke vermerkt oder Spezialgebiet des Prüfers, was man (hoffentlich) meist vorher erfährt. Bei Thieme-KLB standen damals in der 1. Auflage schon Sachen drin, die in unseren Präptestaten gefragt und im Waldeyer oder Lippert o.ä. so nicht drinstanden (jaja ... ist erst 7 Jahre her, aber das waren damals die Standardwerke und inzwischen gibts einfach zu viel Auswahl an Büchern :-nix). Ich bin mit Kombi KLB + Atlas jedenfalls super durchgekommen und so ziemlich alle meine Kommilitonen auch (DR und Promi kamen gerade bei uns so halbes Jahr vor Physikum raus). Und es ist auch noch immer der Tip, den unsere Ersti-Tutoren weitergeben. Der kleine Benninghoff soll da wohl auch noch gut geeignet sein, aber was kurzes für Überblick, ein großes Lehrbuch zum anschauen plus Atlas hat noch jeden durch die Anatomie gebracht. Mit 5 oder mehr Büchern zu bringen, ist m.E. Schwachsinn
Es ist natürlich etwas verwegen im 1. Semester (und noch dazu vor der ersten Klausur) darüber zu diskutieren welche Lehrbücher am besten sind, aber ich bringe mich hier dennoch einmal ein:
Prometheus ist vom Inhalt her IMHO ungefähr vergleichbar mit einem "traditionellen" Atlas (z.B. einer alten Sobotta-Auflage) plus KLB. Nachdem früher viele Leute mit Atlas und KLB bestanden haben ist es nicht weiter verwunderlich dass heute viele "nur" mit dem Prometheus bestehen.
Ich persönlich finde LLBs (:-))) lehrreicher als KLBs da sie einem etwas mehr Hintergründe näherbringen, Begriffe erklären, usw., während die KLBs meist sehr prüfungspragmatisch sind und nur dann wirklich was bringen wenn man schon eine gute Idee vom Stoff hat. Bei LLBs muss man nicht 100% des Stoffes verinnerlichen während man bei KLBs einen viel höheren Prozentsatz dessen was drin steht verinnerlichen muss was ich persönlich anstrengend finde. Deshalb habe auch ich mich nach langem Hin und her für die Duale Reihe plus Prometheus entschieden - denn in der Dualen Reihe ist das LLB bei kontinuierlichem Lernen vermutlich noch schaffbar, aber man hat gleichzeitig auch noch das KLB zum Wiederholen, fürs Physikum, usw.
Für das big picture hat man ja zusätzlich auch noch die Vorlesungen - ich hoffe dass unsere Anatomie-Vorlesungen gleich gut sein werden wie unsere Biologie-Vorlesungen.
Wie haben bloß die Millionen Medizinstudenten ihre Testate und Physikum bestanden, bevor es die Duale Reihe und den so supertollen Prometheus gab??? :-nix
n
Es gibt sogar Studenten, die es geschafft haben nachdem Prometheus und Duale Reihe rauskamen. Also zumindest den Schein zu bekommen, Physikum steht ja noch aus :-oopss
Ich hatte den Sobotta, weil ich die Bildchen schöner fand, es dazu ne nette App gab und der einfach weniger gekostet hat. Reingeguckt hab ich dann eigentlich nur fürs Knochentestat, bisschen Muskeln am Anfang und später nochmal für Kopf/Hals. Der Organatlas ist bei heute unaufgeschlagen, den kann ich als neu verkaufen *hust*
Duale Reihe hatte ich, weil sie alle hatten und sie als non plus Ultra angepriesen wird. Bin dem zum ersten Testat mit einem Riesen Berg Halbwissen zu allem möglichen angetreten, da eben in der Dualen Reihe bergeweise Kram drinstand und ich es einfach nicht geschafft hab, das alles zu lernen. War ein eher unangenehmes Testat -.-
Da unser Tischprof ganz besondere Vorlieben zum Thema Lehrbuch hatte, hab ich mir dann sein Lieblingsbuch besorgt und wir wurden glücklich bis zur letzten Anatomieprüfung ;-)
Was ich eigentlich nur sagen will: man kann mit jedem Buch (oder sogar sehr minimalistischer Altlasnutzung) bestehen, wenn man sich reinhängt und das kann, was in dem Buch steht. Und im Zweifel mal nachhören, welches Buch der Tischprof so gut findet.
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