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cuehe
08.09.2016, 14:59
@ viehdoc
hart arbeiten, damit es in der Zukunft hoffentlich besser wird :)

Krass.. Möchte auch gerne promovieren, erhoffe mir ausbaubare Themen und Ansätze, habe aber noch unglaublich viele Fragen..

Du bist im 8. Semester und machst eine Doktorarbeit?
Habe immer nur gelesen, dass man dies in D und AT nur nach abgeschlossen Studium machen kann.. Ganz im Gegensatz zu den den Humanis.. Habe ich da was falsch verstanden? :)
Wäre echt klasse

DrJoa
08.09.2016, 15:58
nene, viehdoc ist schon fertig mit dem studium, aber ich glaub der semesterzähler da läuft nicht automatisch mit und irgendwie vergisst man ständig, den zu aktualisieren ^^.
also eigentlich kann man bei uns nur nach abgeschlossenem studium promovieren. es gibt aber wohl leute, die z.b. im praktischen jahr anfangen, wenn sie in der industrie praktikum machen und schonmal erste versuchsreihen machen, wenn sie dort hinterher dann weitermachen können. ist natürlich nicht schlecht, wenn man den start schon geschafft hat, aber sicher auch wahnsinnig anstrengend neben den prüfungen dann "drin" zu bleiben im thema...

cuehe
08.09.2016, 18:20
:) wäre echt schön,/ wenn man während des Studiums promovieren könnte..

Lohnt sich das? Ganz stumpf gefragt.. Habe schon öfters gehört, dass promovierte TAs u.U. nicht deutlich mehr verdienen als die ohne Titel..
Wie sieht das bei Diplomates aus, wenn man es denn endlich geschafft hat?

Nickel1992
09.09.2016, 09:15
:) wäre echt schön,/ wenn man während des Studiums promovieren könnte..

Lohnt sich das? Ganz stumpf gefragt.. Habe schon öfters gehört, dass promovierte TAs u.U. nicht deutlich mehr verdienen als die ohne Titel..
Wie sieht das bei Diplomates aus, wenn man es denn endlich geschafft hat?

das kommt immer drauf an, wo man dann arbeitet denk ich. Manche Praxen wollen denk ich z.B. gerne, dass man nen Doktor hat, vor allem wenn man als Teilhaber einsteigen will oder so. Denk mal wenn man "ganz normal" als Tierarzt arbeitet, braucht man den nicht unbedingt.

Beim Diplomate hab ich nur mal gehört, dass sich das wohl lohnen soll, wenn man erstmal damit fertig ist. Da muss man dann aber sicher auch erstmal ne entsprechende Stelle finden...

cuehe
09.09.2016, 12:19
Ich habe nicht so viel Ahnung davon. Aber habe schon öfters gehört, dass die Bildung einer Gewerkschaft für TAs in D nicht möglich ist. Stimmt das?

cuehe
09.09.2016, 12:25
@ Nickel
Danke :)

Elvira93
10.09.2016, 10:14
Ich habe nicht so viel Ahnung davon. Aber habe schon öfters gehört, dass die Bildung einer Gewerkschaft für TAs in D nicht möglich ist. Stimmt das?

ja, das stimmt leider, weil es keinen Arbeitgeberverband gibt, der dem sozusagen "entgegen" stehen würde. Es wurde ja jetzt ein "Bund angestellter Tierärzte" gegründet. Da bleibt abzuwarten, inwiefern der sich durchsetzen wird.

Viehdoc
11.09.2016, 16:55
ja, das stimmt leider, weil es keinen Arbeitgeberverband gibt, der dem sozusagen "entgegen" stehen würde. Es wurde ja jetzt ein "Bund angestellter Tierärzte" gegründet. Da bleibt abzuwarten, inwiefern der sich durchsetzen wird.

genau das ist das Problem... in eine Gewerkschaft einzutreten bringt dir z.B. dann was, wenn du in der Industrie arbeitest oder beim Land, aber bei nem "normalen" Tierarzt können die dir nicht wirklich weiterhelfen. Außer vielleicht ein bisschen wenns ums generelle Arbeitsrecht geht.

Elvira93
12.09.2016, 19:03
Außer vielleicht ein bisschen wenns ums generelle Arbeitsrecht geht.

Was ja oft schon ein Problem ist...

cuehe
13.09.2016, 10:08
Musste erstmal ein wenig nachlesen. Bin auch noch von der Fülle an Infos überwältigt.
Persönlich, weiß ich mich nicht einzuordnen, da ich mit dem Gedanken spiele, nach den Studium vorerst in AT zu bleiben und eigentlich sogar weiter weltwärts möchte..Die Situation in D wirkt ein wenig abschreckend.

Da stand sehr vieles mehr in dem Bericht :)
( darf ich URLs hier angeben?)

Hatte gelesen, das wohl laut bpt eine Neubildung einer Praxis-Assistenten-Gewerkschaft, die endlich Tarifverhandlungen vornehmen kann, am besten sei.

Leider solle es den Assistenten an Motivation fehlen. Sie seien schwer zu bekommen, zu verwalten.. Es fehlt an Geld und Infrastruktur..
Ich glaube auch das ist das Problem, also mangelnde Motivation..

Es klingt ziemlich pessimistisch.

cuehe
13.09.2016, 10:17
Hatte gelesen, das wohl laut bpt eine Neubildung einer Praxis-Assistenten-Gewerkschaft, die endlich Tarifverhandlungen vornehmen kann, am besten sei.

Also es wurde nicht direkt so formuliert, es sei eine von mehreren Ansätzen, sorry.
Aber wäre vielleicht dies in Anbetracht aller Vor- und Nachteile vorerst nicht die praktikabstle Lösung?

Viehdoc
13.09.2016, 22:30
Also es wurde nicht direkt so formuliert, es sei eine von mehreren Ansätzen, sorry.
Aber wäre vielleicht dies in Anbetracht aller Vor- und Nachteile vorerst nicht die praktikabstle Lösung?

aber diese "Gewerkschaft" bräuchte ja einen Gegenspieler in Form von Arbeitgebern... solange die sich nicht zusammenschließen, kann es ja keinen Tarifpartner geben. Es macht keinen Sinn, mit einzelnen Arbeitgebern zu verhandeln, das wäre ja ein Fass ohne Boden :/.

DrJoa
14.09.2016, 13:35
aber diese "Gewerkschaft" bräuchte ja einen Gegenspieler in Form von Arbeitgebern... solange die sich nicht zusammenschließen, kann es ja keinen Tarifpartner geben. Es macht keinen Sinn, mit einzelnen Arbeitgebern zu verhandeln, das wäre ja ein Fass ohne Boden :/.

aber irgendwann müssen sich doch mal die ersten gewerkschaften gegründet haben und das gleiche problem gehabt haben...
ein problem ist ja auch, dass sich die arbeitgeber, die nicht in nem verbund sind, die den tarifvertrag ausgehandelt haben, nicht an diesen tarifvertrag halten müssen...

cuehe
14.09.2016, 20:39
Gibt nicht so vieles zu beachten.. Ich dachte zuerst, dann mangelt es den Arbeitgebern an Motivation ..

Jetzt sieht es noch unerfreulicher aus..
Ich halte noch an der Vorstellung, dass sich trotzdem ein Verein für Assistenten oder so bildet und geschlossen auftritt, aufklärt, vermittelt, vielleicht sogar einzelne Arbeitgeber mit Preisen für schlechteste Arbeitsbedingungen ausstattet etc..(was weiß ich schon..) Für so eine Präsenz sorgt, dass Arbeitgeber es nicht ignorieren können und agieren müssen..

Denn es passiert doch sonst nichts ?!.. Augenscheinlich funktioniert es ja, auch mit Gegnern..

cuehe
14.09.2016, 20:41
Gibt nicht so vieles zu beachten
Ja.. Autocorrect. Noch, sollte da stehen :) sorry

cuehe
14.09.2016, 20:46
aber irgendwann müssen sich doch mal die ersten gewerkschaften gegründet haben und das gleiche problem gehabt haben...

Oh ja.. Da denke ich gleich an die Arbeiterausfstände im 19. Jahrhundert. Es hat zwar sehr lange gedauert, aber heute genießen wir dadurch unsere Arbeitsrechte, Krankenversicherung...

Viehdoc
18.09.2016, 11:38
Gibt nicht so vieles zu beachten.. Ich dachte zuerst, dann mangelt es den Arbeitgebern an Motivation ..

Jetzt sieht es noch unerfreulicher aus..
Ich halte noch an der Vorstellung, dass sich trotzdem ein Verein für Assistenten oder so bildet und geschlossen auftritt, aufklärt, vermittelt, vielleicht sogar einzelne Arbeitgeber mit Preisen für schlechteste Arbeitsbedingungen ausstattet etc..(was weiß ich schon..) Für so eine Präsenz sorgt, dass Arbeitgeber es nicht ignorieren können und agieren müssen..

Denn es passiert doch sonst nichts ?!.. Augenscheinlich funktioniert es ja, auch mit Gegnern..

es hat sich ja jetzt ein "Verein" organisiert: "Bund angestellter Tierärzte e.V." nennt der sich ;)

http://www.bundangestelltertieraerzte.de/

Nickel1992
19.09.2016, 10:32
es hat sich ja jetzt ein "Verein" organisiert: "Bund angestellter Tierärzte e.V." nennt der sich ;)

http://www.bundangestelltertieraerzte.de/

ist da schon jemand von euch Mitglied?

Nurse4U
19.09.2016, 11:04
Ist bestimmt ne gute Sache. Jetzt kann man nur hoffen, dass es Früchte trägt. Aber alles muss ja irgendwie anfangen.

Steph94
20.09.2016, 10:17
ist da schon jemand von euch Mitglied?

Kann man da denn schon Mitglied werden, wenn man noch Student ist?