Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Venenkatheter (Zugang)
Ich:1-Gott:0
02.12.2013, 20:57
Sowas kommt vor, wenn man nicht den deutschen Luxus von Medizin genießt und sich draußen in der Pampa befindet...wobei die Frage nicht war wieso ich es tun musste, sondern warum es an Patienten nicht praktikabel ist.
Andererseits finde ich die Begründung mit der Venenklappe eher..naja.. Treffen kann ich die auch beim normalen Stechen.
Naja, ich finde die Venenklappen als Begründung schon ziemlich gut. :-)
Klar kann man die mit der Nadel durchstechen. DAS ist auch nicht das Problem. Es ist zwar einfacher, in Flußrichtung zu schieben, weil die Klappen dann aufgehen, wenn die Viggo vorgeschoben wird. Da kann man zwar auch einfädeln, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch eher niedrig. Der Hauptgrund dürfte aber sein, dass die Viggo ja die Vene eh schon gut ausfüllt. Wenn Du jetzt eine Infusion anstöpselst, und frei laufen lässt, dann wird die Klappe distal das machen, wozu sie da ist: nämlich zu! Damit staut sich die Flüssigkeit zwischen Viggo und Vene, da durch die Viggo der Abfluß auch noch behindert wird. Das bewirkt einen Übertritt von Flüssigkeit nach extravasal, Ödem, ... ... ...
Ich:1-Gott:0
02.12.2013, 22:06
Naja, ich finde die Venenklappen als Begründung schon ziemlich gut. :-)
Klar kann man die mit der Nadel durchstechen. DAS ist auch nicht das Problem. Es ist zwar einfacher, in Flußrichtung zu schieben, weil die Klappen dann aufgehen, wenn die Viggo vorgeschoben wird. Da kann man zwar auch einfädeln, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch eher niedrig. Der Hauptgrund dürfte aber sein, dass die Viggo ja die Vene eh schon gut ausfüllt. Wenn Du jetzt eine Infusion anstöpselst, und frei laufen lässt, dann wird die Klappe distal das machen, wozu sie da ist: nämlich zu! Damit staut sich die Flüssigkeit zwischen Viggo und Vene, da durch die Viggo der Abfluß auch noch behindert wird. Das bewirkt einen Übertritt von Flüssigkeit nach extravasal, Ödem, ... ... ...
Vielen Dank :) Habe mir einfach schon paar Mal Gedanken drüber gemacht und als dann tatsächlich einer die Frage stellte, war für mich die Frage ob es noch etwas anderes ausser den Venenklappen zu beachten gäbe. Das mit dem Ödem ist mir in der damaligen Situation nicht eingefallen. Wieder was gelernt :)
el suenio
03.12.2013, 09:35
Wieso nicht? Venenklappen halten doch keine Nadel auf...
Nee, das vllt. nicht, aber eine BE in distale Richtung gestochen? Ich glaub, da läuft dann eher wenig Blut in die Monovette, schätze ich zumindest.
"Autoinfusion": Nach dem Feiern, vor der Vorlesung in Mediziner-WGs doch beliebt gewesen. Aspisol, Pantozol und MCP in Vollelektrolyt wenn ich mich recht erinnere. Danach nen Kaffe-to-go plus Fluppe auf dem Weg in den Hörsaal...
*gefaelltmir* Hihi, das hat was :-))
Nee, das vllt. nicht, aber eine BE in distale Richtung gestochen? Ich glaub, da läuft dann eher wenig Blut in die Monovette, schätze ich zumindest.
Nöö, ^^das eben nicht! Für die BE ist es relativ egal, wie die Stichrichtung ist. Gestaut ist die Vene so oder so. und die Venenklappe verhindert ja nur, dass Blut zurück nach distal fließt. Das ist für die BE aber irrelevant, das Blut soll ja in die Monovette und nicht zurück in die Hand. Bei der Infusion sieht das wieder anders aus. Da dürfte der Fluß aus der Infusionsflasche dann direkt auf die Klappen drücken...
el suenio
03.12.2013, 11:15
Ach so, okay, das hätte ich jetzt nicht gedacht...Na dann werde ich das doch mal ausprobieren :cool:
Also 500ml Ringer i.v. und einen Kaffee hinterher dann bräuchte ich kein Lasix mehr
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