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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Opt-Out - Unterschreiben oder nicht?



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Christoph_A
13.11.2013, 09:17
Na schau, also alles halb so wild und kein Grund, opt out zu bervorzugen. In der Zeit zwischen FA Prüfung und OA Hintergrundaufnahme wird sicher noch genug operiert werden und das geht ja den meisten Chirurgen so. Und daß einem vor den ersten selbständigen Hintergründen die Pumpe geht, das ist, denke ich, normal, war bei mir auch so gewesen.

Lava
13.11.2013, 09:26
Naja, ich habs unterschrieben. Ich kann gut damit leben.

Christoph_A
13.11.2013, 09:26
So seh ich das auch!

harmink
13.11.2013, 12:04
Na mit Demuthaltung hat das gar nichts zutun. Das hängt davon ab was man erreichen möchte bis zur Facharztreife. Und das muss jeder für sich entscheiden.

Natürlich muss man nicht opt out unterschreiben, damit man seinen Katalog vollbekommt bzw die Stempel. Auch muss keiner kostenlose Überstunden schieben ... bla bla bla ... :-)

Der Punkt den ich angeführt habe, ist dass man durch opt-out/Überstunden - ob bezahlt oder nicht - nach 6J mehr Stunden im Op gestanden ist als jemand der das ganze eben nicht macht, weil er nur 48h/Wo maximal im Haus sein darf. Und, dass das bei chirurgischen Fächern etwas anders ist als bei Internistischen-Funktionsbereichen (abhängig von Lernkurve, Spektrum des Gebietes/Hauses...)

Nicht mehr und nicht weniger

Christoph_A
14.11.2013, 10:51
Naja, wenn man sich selber Überstunden schönreden muß, bitte. Macht man eh genug. Aber nach nem 8h Tag noch übermüdet 2-3h vor sich hinzuoperieren hilft sicher Deinen Patienten und Deiner Lernkurve groß weiter......
Komisch, daß es auch genug Chirurgen gibt, die gute Operateure ohne endlose Überstunden geworden sind, aber, wie isses so schön in der Physik, Leistung=Arbeit/Zeit.....blabla..........:-)

harmink
14.11.2013, 12:23
Naja, wenn man sich selber Überstunden schönreden muß, bitte. Macht man eh genug. Aber nach nem 8h Tag noch übermüdet 2-3h vor sich hinzuoperieren hilft sicher Deinen Patienten und Deiner Lernkurve groß weiter......
Komisch, daß es auch genug Chirurgen gibt, die gute Operateure ohne endlose Überstunden geworden sind, aber, wie isses so schön in der Physik, Leistung=Arbeit/Zeit.....blabla..........:-)

Schönreden musst du dir scheinbar warum du nicht diesen Weg eingeschlagen hast oder warum auch immer
Anderen es schlecht zureden macht es aber nicht besser
Wer nach 8h übermüdet ist, ist dann vielleicht nicht geeignet? Oder er wird ein guter Operateur nach 10Jahren und nicht nach 8Jahren.

Der TE hat doch gefragt ob Opt-out oder nicht. Das Argument ist, dass man mehr Stunden machen darf und damit mehr Exposition bekommt.

Immer dieses unnötige schlecht reden in diesem Forum, v.a. beim Thema Ehrgeiz/viel Arbeiten/Doktorarbeit/Forschung etc.
Studenten, Ärzte die Motivation für sowas suchen, suchen in diesen Foren vergebens...
Aber Schlechtredner und frustrierte findet man in allen Bereichen zuhauf, aber das ist das Internet :D

Ich klink mich aus, letzter Forenbeitrag

Nurbanu
14.11.2013, 12:53
Tja, es gibt eben solche und solche. Manche haben nichts in ihrem Leben zu tun, als sich auf ihre Karriere zu konzentrieren. Welch bedauerliches Leben. Und andere sehen den Job als das was er ist: Mittel zum Zweck.

Evil
14.11.2013, 14:15
Schönreden musst du dir scheinbar warum du nicht diesen Weg eingeschlagen hast oder warum auch immer
Anderen es schlecht zureden macht es aber nicht besser
Wer nach 8h übermüdet ist, ist dann vielleicht nicht geeignet? Oder er wird ein guter Operateur nach 10Jahren und nicht nach 8Jahren.

Der TE hat doch gefragt ob Opt-out oder nicht. Das Argument ist, dass man mehr Stunden machen darf und damit mehr Exposition bekommt.

Immer dieses unnötige schlecht reden in diesem Forum, v.a. beim Thema Ehrgeiz/viel Arbeiten/Doktorarbeit/Forschung etc.
Studenten, Ärzte die Motivation für sowas suchen, suchen in diesen Foren vergebens...
Aber Schlechtredner und frustrierte findet man in allen Bereichen zuhauf, aber das ist das Internet :D

Ich klink mich aus, letzter Forenbeitrag
Vor 50 Jahren war das eine lobenswerte Einstellung!

Christoph_A
14.11.2013, 15:22
Nur zum Abschluß: Mit einem Schwerpunktfacharzt in Mindestzeit, 5 Zusatzbezeichnungen und nem entspannten Praxisjob muß ich mir in beruflicher Sicht erstens nix mehr beweisen und zweitens sicher nix schönreden.
Alles andere hat ja Evil schon schön gesagt im Vorthread. Frohes schaffen noch und genieß den Burn out! Der kommt bei so einer Einstellung gratis noch dazu, toll, oder?

Anne1970
14.11.2013, 16:30
... und ich dachte: Früher ist vorbei? :grins:

Feuerblick
14.11.2013, 18:01
Nee, früher kommt gerade wieder :-wand

Anne1970
14.11.2013, 18:05
:-? Aua!

Lava
14.11.2013, 18:13
Den Eindruck hat mir mein Chef aber auch grad vermittelt.

John Silver
15.11.2013, 23:49
Ich halte es für ein Gerücht, dass man wesentlich mehr OP-Erfahrung sammelt, wenn man opt-out unterschreibt. Diese Dinge haben wenig miteinander zu tun.
Bei meinem aktuellen Arbeitgeber habe ich opt-out unterschrieben. Bei uns geht es nämlich nicht um Überstunden (ich mache ca. 4-5 pro Monat, und das als Darmzentrumskoordinator, Ultraschallausbilder etc., bin also nicht unterbeschäftigt), sondern um das Dienstmodell mit 24-Stunden-Diensten. Wenn man nicht unterschreibt, kann man keine 5 Dienste pro Monat machen (was für mich akzeptabel ist). Wer es sich leisten kann oder will - bitte; ich nehme das Geld gerne mit, bei uns werden die Dienste ganz gut bezahlt.
Wenn es allerdings darum ginge, mit opt-out massenweise Überstunden zu rechtfertigen bzw. zu legalisieren, so würde ich nicht unterschreiben.

anignu
16.11.2013, 11:57
Wenn das passiert, kann man Opt-Out ja immer noch unabhängig vom Arbeitsvertrag kündigen, oder?

John Silver
17.11.2013, 23:03
Klar, allerdings sollte man beachten, dass die Kündigungsfrist meist 6 Monate beträgt.

Kackbratze
19.11.2013, 08:02
Ja, das kann man.