Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist medizin das richtige für mich?
Coxy-Baby
14.11.2013, 21:22
Würdest du denn sofort einen Platz kriegen?
pluto1987
14.11.2013, 23:04
Nö. Müsste ems test schreiben im juli.
Coxy-Baby
14.11.2013, 23:20
Na dann fang doch damit einfach mal.....falls du dann nen Platz kriegst kannst du ja gucken ob es was für dich ist...
Ich:1-Gott:0
15.11.2013, 10:39
Das was du schilderst ist wischi waschi. Das Studium verlangt alles ab und zwar nicht weil es besonders die Intelligenz herausfordert, sondern weil man sehr oft beißen muss um weiter zu kommen. Ich mag auch keine Chemie und Physik konnte ich nicht ausstehen, BC bringt mich zum kotzen und mit Physiologie kann ich mich auch nicht in jedem Themengebiert anfreunden. Jetzt muss ich Mikrobiologie pauken...gefühlte 10000000XX Bakterien und Viren...ich wäre untergegangen, wenn ich nicht gerade brennen würde irgendwann Arzt zu sein oder zumindestens etwas mit meinem Abschluss anfangen zu können. Bei dir höre ich keinen wirklichen Wunsch heraus und wünschen ist auch nicht wollen. Wenn du es nicht willst und dir nicht den Arsch aufreist bekommst du keinen Platz oder scheiterst spätestens am Physikum. Scheitern ist kein Beinbruch und gehört dazu, aber wenn man es nicht wirklich will, steht man nicht mehr auf.
Auch in anderen Gebiten kann man helfen und Medizin ist nicht das Helferfach schlechthin. Viele wissen gar nicht, wie viel Schaden die eigentlich anrichten während sie Arzt sind und meinen etwas tolles zu vollbrigen. Jeder Beruf hat seine Schattenseinten. Allein der Wunsch zu Helfen ist doch keine Begründung für den Berufswunsch Arzt. Findest du nicht auch?
Werde Müllmann, die helfen mir auch jeden Tag. Werde Busfahrer, ohne ihn würde ich nicht zur Arbeit kommen. Werde Koche, die MEnschen lieben es zu essen. Verstehst du was ich meine?
Besuche ein paar Vorlesungen, mach ein Praktikum und dann gehe tief in dich ohne die Beihilfe anderer und frage dich wer du werden willst. Nicht WAS, sonder wer! Diese Frage solltest du dir stellen und dann beginnen deinen eigenen Traum zu leben.
flopipop
15.11.2013, 12:57
Ich möchte einfach mit menschen arbeiten und helfen, aber auch was geistig herausforderndes.
das ist doch kein grund, medizin zu studieren! warum sagst du nicht einfach: ich will sicheren arbeitsplatz, sozialen status, prestige und geld? wozu sich selbst wie ein sonntagsberwerber die sülze mit dem "menschenhelfen" vorheucheln? das fach an sich, die arbeit als arzt muss dich interessieren, dann musst du bereit sein, hart dafür zu arbeiten und auch unangenehme und uninteressante fächer durchmachen. wenn du durchhälst, bekommst du die o.g. lorbeeren. finde erst heraus, was dir am leben am wichtigsten ist: familie, geld, macht, freizeit,weltverbesserung? dann lässt sich der berufswunsch eher eingrenzen.
Christoph_A
15.11.2013, 13:45
Wie wärs einfach mit nem praktischen Versuch: Fang an zu studieren, wenns Dir gefällt und Du es drauf hast, wirst das Studium schaffen, wenn nicht, wirst eh scheitern. Also, in dem Fall, studieren geht über philosophieren.
Kackbratze
15.11.2013, 14:12
Und damit Jemandem den Studienplatz wegnehmen, der es verdient hätte Medizin zu studieren, weil er/sie es will und schon vorgelernt hat?
Ich bin dagegen.
Coxy-Baby
15.11.2013, 14:15
Ach komm Bratze du hast ja auch 6 Jahre nen Medizinstudienplatz besetzt und bist dann Chirurg geworden....
Kackbratze
15.11.2013, 17:08
Ja, aber das war damals, als es noch genug Studienplätze für Alle gab.
Heutzutage bekommen immer die empathischen Nullen kit Einserabi den Platz und für diejenigen, die es echt verdient hätten, bleibt nur die Wartezeit oder das teure Ausland.
Selbst HamNat und Co. sind nicht gerecht gestaltet, sondern fördern nur die falschen Leute.
Witten ist da die Ausnahme, aber leider nur ein Tropfen auf den heissen Felsen.
Ich:1-Gott:0
15.11.2013, 17:13
Es ist kein Wegnehmen, wenn du es dir erarbeitet hast! Dann hast du es dir verdient einen Versuch zu starten, wenn du es möchtest.
So egoistisch sollte man seiner Zukunft wegen sein. Wer sagt, dass der andere es nicht verkackt?
Kackbratze
15.11.2013, 18:02
Es gibt Menschen, die sind dafür geboren ihren Lebenstraum zu leben. Und dann wird ihnen die Chance auf ein erfülltes Leben von hochschulstart und Einserabiturienten genommen.
Coxy-Baby
15.11.2013, 18:05
Witten ist da die Ausnahme, aber leider nur ein Tropfen auf den heissen Felsen.
Amen Bruder! Ich finde ja auch weiche Faktoren wie Berufswunsch seit Kindergarten, Auslandspraktika (aber nur 3.Welt) sollten viel mehr berücksichtigt werden. Ich wäre auch dafür Empfehlungsschreiben mit einzubeziehen und je nach Impact-Factor des Schreibers den Kandidaten schneller zuzulassen.
besonders die zukünftige herzchirurgen.
Ich:1-Gott:0
15.11.2013, 18:16
Es gibt Menschen, die sind dafür geboren ihren Lebenstraum zu leben. Und dann wird ihnen die Chance auf ein erfülltes Leben von hochschulstart und Einserabiturienten genommen.
Nur weil jemand von etwas träumt, heißt es noch lange nicht das er es sich verdient hat. Arbeite dir den Arsch wund und verdiene dir deinen Traum. Da gibt es kein genommen. Ein Einserabiturient hat auch für seinen Platz geschuftet.
Du willst es? Dann tu was dafür und laber nicht nur!
Das ist meine Sicht der Dinge.
du merkst aber schon, dass das alles nicht so ganz ernst gemeint ist? ;-)
Witten ist da die Ausnahme, aber leider nur ein Tropfen auf den heissen Felsen.
Ein Tropfen, für den man ein fettes Bankkonto braucht. Auch nicht unbedingt das Ei des Columbus, finde ich.
Ich:1-Gott:0
15.11.2013, 19:18
du merkst aber schon, dass das alles nicht so ganz ernst gemeint ist? ;-)
Wenn du mich meinst, dann Nein. Ich habe zu viele Menschen kennen gelernt, die tatsächlich so denken.
Eine gerechte Studienplatzvergabe kann es erst dann geben, wenn der Empath-O-Meter eingesetzt wird! Das würde dem Threadersteller auch wertvolle Hinweise liefern, ob das Medizinstudium für ihn das richtige ist.
Zufällig habe ich gerade in meiner Garage einen Prototypen, gegen ein geringes Entgelt stelle ich ihn gern testweise zur Verfügung. Näheres per PN!
Ein Tropfen, für den man ein fettes Bankkonto braucht. Auch nicht unbedingt das Ei des Columbus, finde ich.
da man das komplette studium auch nachher zurückzahlen kann, gibt es in witten nicht nur bonzenkinder, ganz im gegenteil. glaubt einem nur keiner... auf jeden fall immer noch günstiger als 6 bis 7 jahre verdienstverlust verschmerzen.
Danke dir für deine meinung. Das hat mir wirklich ein bisschen geholfen. Ich habe halt mehr den beruf als das studium vor augen. Bin ein sehr guter lerner, darum würde es mir nicht soooo schwer fallen. Hab derzeit eine berufliche sinnkrise und deshalb überlege ich in alle richtungen.
was machst du denn im moment und was gefällt dir daran/was nicht?
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