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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie lange für Bewegungsapparat lernen?



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Nurbanu
16.12.2013, 21:09
Stimmt, da war doch mal was in Termi, nannte sich u-Deklination:-oopss

yoomii94
17.12.2013, 04:29
Stimmt, da war doch mal was in Termi, nannte sich u-Deklination:-oopss

Termi, was ist denn das??? :P :P steht momentan ziemlich weit unten auf meiner liste

Nessiemoo
17.12.2013, 07:08
@*milkakuh*: Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln, Nerven, Lymphknoten, Lymphabfluss, Blutgefäße, Plexus, Dermatome - inkl. einem Teil des Halses (also alles was beim Hals unseren Professores zufolge zum Bewegungsapparat gehört ;-)).

Dafür hatten wir 5 Wochen...

iMario
17.12.2013, 08:25
Dafür hatten wir 5 Wochen...

Wir von Mitte Oktober bis jetzt. Vom Stoffumfang her im Prinzip der komplette Prometheus-Band zum Bewegungsapparat + Histo.

McBeal
17.12.2013, 09:46
Wir hatten im Semester alle zwei Wochen ein Testat über einen Teilbereich des Bewegungsapparats und mindestens eine Woche davon hat man auch immer gebraucht. Ich würde wohl, wie man so schön sagt, "zwischen den Jahren" beginnen.

LG
Ally

FlameIngo
20.12.2013, 12:27
Wir haben in Heidelberg gleich im ersten Sem. die Anatomie: Osteologie, Extremitäten und gestern Situs. Ende Januar Hals/Kopf, Anfang Februar ZNS. Bei Extremitäten schien es wichtig zu sein, zu wissen, was bei Ausfällen der Nerven an allen möglichen Stellen passiert. Die Muskelgruppen sollte man auch können, sowie ihre Funktion. Meines Erachtens ist systematisches Verständnis wichtig und mit Fakten zu erweitern. Ansätze sind ungefähr zu wissen, aber nicht super genau. Bsp, was bei mir dran kam: Freie Themenwahl, also Glutealregion erklären, Hautinnervation am Po, ischiokrurale Muskulatur, ein bisschen Knie, Nervus ulnaris.

*milkakuh*
20.12.2013, 12:34
Krass, das ist bei uns ganz anders. Wir hatten 6 Colloquien im ersten Semester: Thorax Osteo + Artikulationen (mit Ligamenten, Schleimbeuteln und so), Obere Extremität Osteo + Artikulationen, Untere Extremität Osteo + Artikulationen, Thorax Muskeln + Thoraxwand und Kanäle, Obere Extremität Muskeln + Faszien, Kanäle und Retinaculi, Untere Extremität Muskeln + Faszien, Kanäle und Retinaculi. Bei uns wurde aber auch wirklich alles im Detail geprüft, genau Ansätze und Ursprünge + Funktion der Muskeln. Bei dem ganzen Zusatzkram mussten wir z.B. auch Begrenzungen, Bestandteile usw. wissen. Also zumindest bei uns hat oberflächliches Wissen nie gereicht..

FlameIngo
20.12.2013, 12:44
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es oberflächlich war. Wir mussten das auch alles wissen, nur geprüft wurde in einer viertel Stunde bei jedem etwas anderes (natürlich ohne vorher zu wissen was), und nur manche konnte spontan das Einstiegsthema wählen. Wenn man etwas nicht lernt, gilt ja oft Murphys Law. Gefäße sollte man auch können natürlich, sowie Funktionen der Muskeln. Nur manchmal war es nicht so wichtig, den Ansatz auf die Fossa genau zu können, sondern so gut, dass die Fkt. daraus ableitbar ist
Abgesehen davon war Osteo ein extra Testat, als Knochen, Bänder, Gelenke usw, wie schon erwähnt.

Es geht hier nicht darum, zu beurteilen, was "krass" anders, besser oder mehr ist (weil Medizin-Studenten ja immer gerne sagen, wie wenig sie für die überdurchschnittliche Menge an Stoff, im Vergleich zu anderen Unis, gemacht haben). Ich wollte nur sagen, worauf bei uns Wert gelegt wurde, und da waren neben den Fkt. eben vor allem auch klinische Bezüge

*milkakuh*
20.12.2013, 12:47
War gar nicht als Angriff gemeint ;-) Find es nur spannend, wie unterschiedlich geprüft wird! Sollte nicht heißen, dass ihr weniger wissen müsst!

FlameIngo
20.12.2013, 12:55
Ich bin jedenfalls froh, auch wenn es interessant ist, wenn in sechs, sieben Wochen Anatomie erstmal vorbei ist. Man kriegt schon alle Testate hin, wenn man am Ball bleibt und rausfindet, was wichtig ist bei den Profs..

*milkakuh*
20.12.2013, 12:57
Ja, ich finde es auch extrem anstrengend...aber da müssen wir wohl durch...

andi93
20.12.2013, 14:44
Ich geb mal meinen Senf dazu. In frankfurt haben wir direkt mit bewegungsapparat mitte oktober angefangen und am 13.12 hatte ich mdl. Prüfung. Ich hab stetig ein bisschen gelernt und das hat dicke gelangt. Muskeln hab ich definitiv zu detailliert gelernt. Aber es kommt imer auch auf den Prof an. Ich denke 4 Wochen ist ne gute Zahl, wenn man stetig was macht. 5 wochen ist vielleicht besser. So ne pufferwoche ist gut. Mit stetig meine ich auch nicht täglich. Sondern eher mal so einen Tag 3 h und dann 2 Tage nichts, aber halt im Präpkurs in der Uni wiederholt... Und dann wieder nen Tag mit vllt auch mal 4h brutto Lernzeit

//stefan
22.12.2013, 16:43
bin modellstudiengang, hatten aber auch den kompletten bewegungsapparat. mir haben dicke 3 wochen gereicht, allerdings mit "mut zur lücke". autochtone rückenmuskulatur sowie fuß/hand komplett (!!!) weggelassen. bei uns wurde relativ viele fragen auch mit klnischen bezügen verknüpft (zB sensibles eigenes dermatom des n. axillaris etc.), so dass ich mich mehr auf die klassiker als auf die exoten konzentriert habe. für tiefes und wirklich fundiertes wissen reichen sicherlich keine 4 wochen... aber das muss ja jeder machen wie er will. bei uns gab´s leute, die fast den kompletten ersten band des prometheus in den ferien vorher zusammengefasst haben... :O!! mir reichen >60% ;-)!

Muriel
22.12.2013, 20:17
Wenn man weiß, dass Andi P. einen prüft, würde ich diesen großzügigen Mut zur Lücke nicht haben :-D

//stefan
25.12.2013, 22:04
der gute ist sehr entspannt geworden. aber es hat auch damit zu tun, WER vor ihm steht. der hat den ein oder anderen richtig durch die prüfung "geführt". augenzwinkernde, dekollete-tragende weibchen geringen altern sind voll vor die wand (leiche) gelaufen.. :D

ich bin bisher gut drumherum gekommen... wenn ich pech hab, krieg ich den in neuro-ana im vierten, das wäre natürlich der GAU.

Muriel
26.12.2013, 10:11
Ich durfte drei Mal das Vergnügen haben: ZNS, Situs, Physikum. Ein Traum ;-) Aber hat ja alles hingehauen. Ein gutes Gefühl ist es im Vorfeld dennoch nicht. Aber ZNS war schon heavy.