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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Teilzeitkräfte vs. Vollzeitkräft



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Präpmaus
28.12.2013, 11:43
Geändert wurden von mir lediglich Rechtschreibfehler, nicht jedoch inhaltliche Aussagen. Insofern "beweisst" Deine Markierung NICHTS.

Die Realität ist manchmal viel schwerer zu erfassen als die rosaroten Nachrichten von Politikern, Chefs und Wirtschaftsbossen. Der deutsche Staat und auch leider viele Kliniken ersticken beinahe an einem Berg von Schulden. Und als ich sonst in einer Praxis gearbeitet hatte, sagte mir mein damaliger Chef: Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, die Beiträge zum Versorgungswerk habe ich überwiesen! Und diese Aussage kam mir reichlich seltsam vor, deshalb habe ich denn nachgefragt was dort eingegangen ist. Nichts! Und das Versorgungswerk sagte dann auch noch, sie könnten Nichts machen bei der Rechtslage (damals). Und seitdem zählt für mich nur das Geld, was ich tatsächlich auf dem Konto oder in der Hand habe.

Nurbanu
28.12.2013, 11:53
Ach so....

Weil du es gar nicht geschrieben hast:

1) gehe ich darauf ein
2) geht EKT drauf ein
3) geht Coxy darauf ein
4) geht Brutus darauf ein
5) gibt's du EKT recht!
6) entwickelt sich ein Gesprächststrang daraus
7) gibt es eine öminöse Änderung des Beitrages deinerseits

26809

Präpmaus
28.12.2013, 12:04
So ist es: Als Angestellter bekommst Du nur den netto-Betrag ausgezahlt, z.b. 15 Euro pro Stunde. Der Restbetrag wird als abgeführt angegeben, das dem nicht immer so ist habe ich selber feststellen müssen.
Als Honorarzt bekommt man z.B. 70 Euro pro Stunde ausbezahlt. Und das Geld hat man erstmal.
Und ob beide auf einer Station arbeiten und sich die Arbeit fast nicht unterscheidet, ist dabei völlig egal. Dem Patienten auch. Nur dem Kontostand nicht. Und als Honorarzt wird stundenweise abgerechnet, manchmal sogar auf 1/4 Stunde genau. Und ob man als Assi mal 1 oder 2 Stunden länger da ist, ist völlig egal. Wenigstens der Chefetage, denn die interessiert besonders der Kontostand. Noch Fragen?

Brutus
28.12.2013, 12:09
Geändert wurden von mir lediglich Rechtschreibfehler, nicht jedoch inhaltliche Aussagen. Insofern "beweisst" Deine Markierung NICHTS.
Die Markierung soll gar nichts beweisen, sie zeigt nur, dass DU selbst was geändert hast. :-nix


Die Realität ist manchmal viel schwerer zu erfassen als die rosaroten Nachrichten von Politikern, Chefs und Wirtschaftsbossen. Der deutsche Staat und auch leider viele Kliniken ersticken beinahe an einem Berg von Schulden.
Jaa, mit der Realität scheinen einige Leute massiv Probleme zu haben...
Allerdings erschließt sich mir, mal wieder in Deinen Posts in diesem Thread, der Sinn dieser Aussage in diesem Thread nicht! Entweder Du hast was sinnvolles zum Thema Teilzeit / Vollzeit zu sagen, oder Du lässt es bitte!


Und als ich sonst in einer Praxis gearbeitet hatte, sagte mir mein damaliger Chef: Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, die Beiträge zum Versorgungswerk habe ich überwiesen! Und diese Aussage kam mir reichlich seltsam vor, deshalb habe ich denn nachgefragt was dort eingegangen ist. Nichts! Und das Versorgungswerk sagte dann auch noch, sie könnten Nichts machen bei der Rechtslage (damals). Und seitdem zählt für mich nur das Geld, was ich tatsächlich auf dem Konto oder in der Hand habe.
Und auch hier: Hat nix zu tun mit dem Thema hier. Wenn Du da ein Problem hattest, das Du noch aufgearbeitet haben möchtest, dann mach doch bitte einen eigenen Thread auf. Wenn nicht, dann verschone uns doch bitte mit Aussagen, die hier überhaupt nicht hinpassen!

Edit: neuer Post!

So ist es: Als Angestellter bekommst Du nur den netto-Betrag ausgezahlt, z.b. 15 Euro pro Stunde. Der Restbetrag wird als abgeführt angegeben, das dem nicht immer so ist habe ich selber feststellen müssen.
Du bekommst als Angestellter eine monatliche Abrechnung. Auf dieser steht detailliert, was an Steuern, Rentenversicherung, Krankenversicherung, etc. abgeführt wurde. Und natürlich, was an Dich überwiesen wurde. Wenn Du meinst, dass da was nicht stimmte, dann sprich den AG drauf an. Wenn Du dann immer noch meinst, dass er Dich übers Ohr haut, dann geh zur Staatsanwaltschaft, denn dann geht es um Steuerbetrug bzw. Sozialabgaben, die nicht bezahlt wurden. Da ermittelt die Staatsanwaltschaft dann selbstständig. Haben wir Dir alles schon mal in anderem Zusammenhang erklärt (der Transfusionsthread)...


Als Honorarzt bekommt man z.B. 70 Euro pro Stunde ausbezahlt. Und das Geld hat man erstmal.
Stimmt nur zum Teil. Klar hast Du das erstmal auf dem Konto. Und dann kommt das Finanzamt, die Krankenversicherung, die Rentenversicherung, alle anderen Berufsversicherungen... Also vorsicht mit solchen Äußerungen!


Und ob beide auf einer Station arbeiten und sich die Arbeit fast nicht unterscheidet, ist dabei völlig egal. Dem Patienten auch. Nur dem Kontostand nicht. Und als Honorarzt wird stundenweise abgerechnet, manchmal sogar auf 1/4 Stunde genau.
Und auch, wenn das jetzt noch weiter OffTopic geht: Der Honorararzt steht aber auch innerhalb von 10 Sekunden wieder ohne Arbeit auf der Straße, wenn keine Arbeit für ihn da ist. Der Angestellte bekommt dann trotzdem weiterhin seine Bezüge, denn den kann der AG nicht mal so eben vor die Tür setzen! Und dann überleg mal, wie schnell der Kontostand nicht mehr so üppig ist, wenn eben keine Arbeit angeboten wird, aber alle anderen (vor allem das Finanzamt) aber weiterhin dasselbe unterstellen!


So! Und nun noch ein Wort zum Sonntag! Wenn Du weiterhin über threadfremde Dinge diskutieren willst, dann werde ich alle Posts nach dem von Moorhühnchen hier abspalten und einen neuen Thread namens "Präpmaus' Ansichten" aufmachen. Dort kannst Du dann mit allen, die es interessiert über alle Deine Probleme diskutieren...

anignu
28.12.2013, 13:13
Ich wäre auch für Abspaltung... dann könnten wir wieder zum eigentlichen Thema kommen.

Darüber hab ich auch länger nachgedacht und komme und komme auf keine Lösung...

Nehmen wir die Leute die Kinder haben, deren Anliegen gewisse Dienste nicht machen zu müssen ist legitim.
Und wenn diese Leute dann vielleicht noch länger da sind haben sie auch noch die volle Rückendeckung des Chefs, denn der muss eher den langjährigen treuen Mitarbeitern den Vorzug geben als irgendjemand neuem der sowieso vielleicht bald wieder geht.
Und für die jungen/ungebundenen ohene Kinder die müssen das dann halt ausgleichen. Ist eigentlich relativ normal und dafür hab ich auch Verständnis. Natürlich könnte man es in der Chirurgie auch so machen, dass die Oberärzte ständig die Nachtdienste im Vordergrund abdecken, dann müsste man sie nachts nicht anrufen und die Assistenten könnten schlafen. Ist aber nicht so. Denn dafür habensie sich ja hochgearbeitet...

Saublöd... ich würde mal sagen: die Mischung machts. In einer Nachbarabteilung sind grad vier Ärztinnen schwanger. Also müssen plötzlich deren Dienste übernommen werden. Wahnsinn. Ansonsten, wenn sich das irgendwie die Waage hält, also ein paar Teilzeitkräfte oder ein paar Ausnahmen, dann kann das ganz gut sein und ist auch meiner Meinung nach wichtig für die eigene Perspektive. Immerhin will/brauche ich irgendwann auch mal gewisse Ausnahmen. Welche auch immer...

WackenDoc
28.12.2013, 13:26
Normalerweise machen Teilzeitkräfte Dienste anteilig gemäß ihrer Arbeitszeit mit. Es sei denn, es wurde was anderes vereinbart. Normalerweise müsste es dann mit den Diensten auch aufgehen- da man zumindest theoretisch mehr Teilzeitkräfte als Stellen haben kann.
Ich hatte aber auch schon so "nette" Kollegen(bzw. -innen), die sich diensttechnisch die Rosinen rausgepickt haben. Aber machen kann man da kaum was gegen, wenn es von der Führung gedeckt wird.

Wenn man die Teilzeitkräfte von Diensten befreit, dann finde ich es unfair, die zusätzlichen Dienste den Vollzeitkräften aufzubrummen. Eine Lösung wären eben Honorarkräfte.

Chaoskätzchen
28.12.2013, 13:33
Und für die jungen/ungebundenen ohene Kinder die müssen das dann halt ausgleichen. Ist eigentlich relativ normal ..

Das sehe ich anders: Man kann auch mit Familie in einer Klinikanstellung nicht nur nach den Rosinen picken. Warum soll ein ungebundener ohne Kinder denn nicht auch einen Grund haben, warum Nachtdienste oder ein Schichtdienstsystem sein Privatleben verUNmöglichen?

Ich persönlich finde, dass eine Teilzeitanstellung auch eine Teilzeitanstellung betreffend Dienstbeteiligung sein sollte. D.h. mit einer 50%-Stelle, werden auch anteilig 50%ig Nachtdienste übernommen. Die Arbeit sollte einfach weiterhin gerecht verteilt bleiben.

Man darf auch nicht vergessen, dass oft die ein oder andere Zusatzaufgabe an einem 100%ler hängen bleibt, da er einfach greifbarer ist.. häufiger anwesend.

Wir haben alle die Option für anteiligen Lohn anteilige Arbeit zu leisten. Aber eine Benachteiligung, damit zu begründen, dass ein anderer einen Ehepartner und Kinder zu Hause hat, finde ich nicht legitim.

Brutus
28.12.2013, 13:57
Tja, das Problem wird man letztendlich nur über Absprachen lösen können. Und wenn dann die "alten" Leute uneinsichtig sind, dann muss man auch mal dem Dienstplaner die Pistole auf die Brust setzen...
Ich komme ursprünglich aus einer Abteilung, in der von 30 Ärzten genau 4 Vollzeit gearbeitet haben. Alle anderen hatten 75% oder 50% Stellen, die Wochenweise ausgeglichen wurden (3 Wochen arbeiten -> 1 Woche frei). Und da die Teilzeitstellen fast alles FÄ waren, blieben die unbeliebten Dienste ITS an den WBA hängen, die beliebten Dienste NEF / und die Haus- und Rufdienste haben sich die anderen geteilt (gut, Haus-und Rufdienste waren auch FA-Dienste, aber selbst diese wurden primär unter den "alten" Hasen verteilt). Irgendwann hatten wir Vollzeit/WBA keinen Bock mehr auf im Schnitt 8 ITS-Dienste und haben dem OA erklärt, dass er doch Bitte/Danke auch mal alle FÄ, die sich in ihre Nischen zurückgezogen haben, auf die ITS einteilen solle. Gut, die haben dann zwar auch 1 bis max. 2 Dienste dort gemacht, aber das haben wir dann doch deutlich gemerkt!
Mit der Teilzeit ist es im Übrigen auch so eine Sache... Prinzipiell ist es ja so, dass man meint, 75% Teilzeit = 75% Anzahl Dienste. Jetzt muss man sich aber auch mal die Logik der Personaler genauer anschauen! Gerade in Zeiten des Arbeitszeitgesetzes kann Teilzeit böse nach hinten losgehen. Durch die Freiwochen / weniger Stunden haben die Teilzeitler deutlich mehr Vakanzen für Dienste! Und ein schlauer Personaler bei uns meinte damals: jaaaa - wenn die Vollzeitler nicht mehr arbeiten dürfen, weil sie über der 48h Grenze liegen, dann können ja die Teilzeitler deren Dienste mir übernehmen...
Das ist zwar sicher nicht im Sinne des Erfinders, aber rein rechtlich sicher nicht zu beanstanden.

Und zu den Modellen: auch hier denke ich, dass man über Absprachen am Meisten erreichen kann. Ich kenne eine Kollegin, die nur Nachts arbeitet. Ursprünglich weil sie zu Hause in eine Pflege eingebunden war, und sie Nachts am Besten dort fehlen konnte, und später dann, weil sie sich einfach dran gewöhnt hatte... Wenn jemand freiwillig so arbeitet, und die Anderen die "Tage" so abdecken, warum nicht?


Wir haben alle die Option für anteiligen Lohn anteilige Arbeit zu leisten. Aber eine Benachteiligung, damit zu begründen, dass ein anderer einen Ehepartner und Kinder zu Hause hat, finde ich nicht legitim.
Hmm, der Schuß kann aber auch nach hinten losgehen. Nämlich dann, wenn die Teilzeitler eben genau so argumentieren! Die machen dann nur noch die hälfte oder dreiviertel der Dienste der Vollzeitler... Und schwupps, steht man wieder mal angeschissen da als Vollzeitler! Denn wer muss wohl die Dienste übernehmen, wenn die Teilzeitler in ihren Freiwochen sind?
Da ist die Geschichte mit dem nicht greifbar nämlich recht real...

WackenDoc
28.12.2013, 14:14
Mal eine kleine Nebenfrage: Kennt ihr Häuser, die Kollegen nur für die NEF-Dienste einstellen? Und zwar nicht als Honorarkräfte, sondern fest über die NEF-besetzende Abteilung?

Brutus
28.12.2013, 14:22
Ja, gibt es. Ich kenne selbst 3 Häuser in der näheren Umgebung, die Ärzte nur für ihr NEF angestellt haben. Die Kollegen machen sowohl die Tagesdienste, als auch 24h Schichten auf dem NEF. Und von einem weiß ich, dass er in dem einen KH eine Teilzeitstelle für das NEF hat, und in seiner Freiwoche in dem anderen KH die NEF-Dienste als Honorarkraft mitmacht.

Chaoskätzchen
28.12.2013, 14:22
Hmm, der Schuß kann aber auch nach hinten losgehen. Nämlich dann, wenn die Teilzeitler eben genau so argumentieren! Die machen dann nur noch die hälfte oder dreiviertel der Dienste der Vollzeitler... Und schwupps, steht man wieder mal angeschissen da als Vollzeitler! Denn wer muss wohl die Dienste übernehmen, wenn die Teilzeitler in ihren Freiwochen sind?
Da ist die Geschichte mit dem nicht greifbar nämlich recht real...


Für die Argumentationskette brauche ich ein Beispiel. :)

Brutus
28.12.2013, 14:28
Nehmen wir eine fiktive Abteilung mit 10 WBA, 6 haben eine 75% Stelle, 4 arbeiten Vollzeit. Alle machen 3 Dienste, damit ist der Monat abgedeckt. Jetzt meckern die Vollzeitler über irgendwelche anderen Arbeitsbedingungen (denk Dir was aus, was Dich am normalen Ablauf stört, wo Deiner Meinung nach die Teilzeitler Schuld sind).
Wenn jetzt die Teilzeitler sagen: Hey, ich habe eine 75% Stelle, mache aber Dienste für eine 100% Stelle. Ich mache jetzt Dienst nach "Vorschrift" und mache nur noch anteilig Dienste... -> 6 Personen, die nur noch 2 Dienste machen. Daraus folgt: es sind von 6 Personen nur noch 12 Tage im Monat besetzt. Bleiben 18 Tage übrig für 4 Personen in Vollzeit. Und auf einmal machst Du mit Vollzeit nicht mehr 3 Dienste, sondern 5... :-nix

Chaoskätzchen
28.12.2013, 14:33
Aber: Das stand für mich eigentlich nie in Frage. Ein 75%-Stelleninhaber, macht natürlich nur 75%-anteilig Nachtdienste.

Dann teilen sich die 30 Tage auf 850% auf:
ein 75%ler muss dann 2.6 Nachtdienste im Monat übernehmen
ein 100%ler dann 3.5 Nachtdienste

psycho1899
28.12.2013, 14:50
Nehmen wir eine fiktive Abteilung mit 10 WBA, 6 haben eine 75% Stelle, 4 arbeiten Vollzeit. Alle machen 3 Dienste, damit ist der Monat abgedeckt. Jetzt meckern die Vollzeitler über irgendwelche anderen Arbeitsbedingungen (denk Dir was aus, was Dich am normalen Ablauf stört, wo Deiner Meinung nach die Teilzeitler Schuld sind).
Wenn jetzt die Teilzeitler sagen: Hey, ich habe eine 75% Stelle, mache aber Dienste für eine 100% Stelle. Ich mache jetzt Dienst nach "Vorschrift" und mache nur noch anteilig Dienste... -> 6 Personen, die nur noch 2 Dienste machen. Daraus folgt: es sind von 6 Personen nur noch 12 Tage im Monat besetzt. Bleiben 18 Tage übrig für 4 Personen in Vollzeit. Und auf einmal machst Du mit Vollzeit nicht mehr 3 Dienste, sondern 5... :-nix

Naja, ein wenig seltsame Rechnung, oder? 2 Dienste für 75%Stellen und 5 für 100%?

Dein Bsp. rechnet mit insgesamt 8,5 Stellen. Das wären etwa 3,5 Dienste pro Vollzeitstelle, i.e. die Vollzeitstellen machen abwechselnd 2 bzw. 3 Dienste (somit 15 Dienste abgedeckt) und die Vollzeitler machen 4/Monat und jeden vierten Monat nur 3 ;-)

Das Teilzeitstellen auch nur anteilig Dienste übernehmen ist ja jetzt eher üblich als die Ausnahme, oder? Jedoch über die anteilig weniger Dienste hinausgehende Sonderwünsche sollten Teilzeitstellen genauso wenig (oder viel) zustehen wie anderen Stellen und das jüngere ungebundene Kollegen die unliebsameren Diente übernehmen sollten ist totaler Quatsch. Würde ich auf jeden Fall mit mir nie machen lassen. Könnte ja genauso argumentieren, dass ich die WE dringend brauche, um an dem Status der Ungebundenheit zu arbeiten :-D

Brutus
28.12.2013, 14:57
Naja, die Rechnung wurde so damals aufgemacht. 3 Dienste gleich 100%, dann müssten die Teilzeitler nur 2 Dienste machen. Dass das im Gegenschluß hieß, dass die Vollzeitkräfte dann 4-5 Dienste machen müssten, hat man gepflegt übersehen.
In den Häusern, in denen ich bislang gearbeitet habe, war es tatsächlich so, dass die Teilzeitkräftig genau so viele Dienste gemacht haben, wie die Vollzeitbeschäftigten. :-nix
Warum weiß ich nicht, aber es wurde sogar von ihnen erwartet. Im Umkehrschluss kamen dann allerdings auch so komische Forderungen an die Vollzeitkräfte, in den Monaten, in denen man 2 Wochen Urlaub hätte, doch bitte alle Dienste in den verbleibenden Wochen zu machen, weil das würden sie ja schließlich jeden Monat auch so machen. :-nix

McBeal
28.12.2013, 15:00
Ist es nicht sogar gesetzlich geregelt, dass Teilzeitler eigentlich keine Überstunden machen und auch nur anteilig Dienste machen sollen? Ich meine, das hätte ich letztens mal gelesen und gehe mal suchen.

LG
Ally

Chaoskätzchen
28.12.2013, 15:01
Natürlich ist klar, dass jeder versucht das beste aus der Situation für sich herauszuholen. Aber wir sind uns alle einig, dass ein Schichtsystem welcher Art auch immer, unser aller Alltag erheblich beeinträchtigt. Von daher sollte auf beiden Seiten möglichst fair gespielt werden..

McBeal
28.12.2013, 15:02
Natürlich ist klar, dass jeder versucht das beste aus der Situation für sich herauszuholen. Aber wir sind uns alle einig, dass ein Schichtsystem welcher Art auch immer, unser aller Alltag erheblich beeinträchtigt. Von daher sollte auf beiden Seiten möglichst fair gespielt werden..

Und da ist eben die Frage, was "fair" ist.

LG
Ally

Chaoskätzchen
28.12.2013, 15:04
Rechenfehler sind unfair :-dafür

anignu
28.12.2013, 17:56
Ich war mal in einer Klinik in der sich ein ungebundenes "A" regelmäßig durchgesetzt hat gegen die Wünsche von Leuten mit Kindern. Urlaub in den Schulferienzeiten und kein Dienst an Weihnachten sollte meiner Meinung nach z.B. den Leuten mit Kindern vorrangig zur Verfügung gestellt werden. Nicht weil ich Kinder hab, sondern weil ich welche will. Und ich dann eben ein paar schwierigere Dinge zu organisieren hab als nur das eigene Privatleben. Und bei sonstigen Dienstwünschen muss man halt schauen. Wenns drum geht ob man ein romantisches Abendessen mit seiner Liebsten nun am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag macht, dann ist das meines Erachtens meist völlig egal. Dann man ich das halt wenns von den Diensten her grad gut ausgeht. Noch bin ich ja flexibel.

Aber wie schon erwähnt, es muss irgendwo passen und fair sein.