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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Koalitionsvertrag - Termingarantie?



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Thomas24
28.12.2013, 21:16
Alter Schwede :eek:

Man muss es sehen, sonst glaubt man es nicht- und das sind sogar FAZ Leser?!
Möchte nicht wissen, wie die Leserkommentare bei anderen Zeitungen (z.B. aus Hamburg) aussehen. Spooky:-((

anignu
28.12.2013, 23:10
Mehr als arbeiten kann man nicht und wenn man als Niedergelassener nur Teilzeit arbeitet... tja pech. (Oder gibt es da eine gewisse Verpflichtung für den Kassensitz?)
Also meines Wissens hat man mit einem Kassensitz schon gewisse Verpflichtungen. Man muss halt soundsoviel Sprechstunde anbieten und wenn man da keine Zeit hat sich einen Vertreter besorgen oder so... die genauen Details hab ich da nicht, aber eine gewisse Verpflichtung ergibt sich aus dem Sicherstellungsauftrag der KVen

Kein Thema! Termine grundsätzlich abschaffen. Alle kommen morgens um halb acht und dann geht die Sprechstunde bis 13 Uhr, danach Pause, und ab 14:30 weiter bis 17:00 Uhr. Wer dann nicht dran war, kann morgen gerne wiederkommen... :-nix
Meine ehemalige Hausärztin hatte das... ein Wartezimmer, eine Arzthelferin (im Verbandszimmer) und ein Sprechstundenzimmer. Man ist zu den Sprechzeiten hin und hat sich bei der Arzthelferin angemeldet und sich dann ins Wartezimmer gehockt. Wenns geläutet hat ist derjenige der am Längsten gewartet hat aufgestanden und hat sich vors Sprechzimmer gesetzt. Und dann hat einen irgendwann die Ärztin reingeholt... Unglaublich aber das hat funktioniert. Und zwar sehr gut.
Wobei ich mir nicht sicher bin ob sie einfach gegangen ist wenn noch viele Leute im Wartezimmer waren. Das wär ja dann eher deine Strategie.

dreamchaser
29.12.2013, 13:23
4 Wochen für fachärztliche Vorstellung....nur blöd, dass in einer Krankenhausambulanz dann spätestens im Dienst ein kleiner Assistent steht, der ggf. noch weit entfernt ist vom Facharzt. Je nach Maxime des KH muss dann eben eine stationäre Aufnahme erfolgen, damit am nächsten Tag ein FA den Pat. begutachtet - oder es wird nur kurz telefonische Rücksprache gehalten - oder der Patient ohne einen Facharzt gesehen zu haben wieder nach Hause geschickt...oder, oder, oder...Skandal!!

Thomas24
29.12.2013, 13:44
Die Facharztsache ist die Augenwischerei um zu verdecken, das parallel die Vorsorgeuntersuchungen zusammengestrichen werden sollen.
Damit wird dafür gesorgt, dass das später metastasierte Colon-CA zwar nicht im Rahmen der Prävention im T1-Stadium entdeckt wird, aber per Gesetz garantiert ist, dass die pall. Chemo beim Onkologen garantiert innerhalb von 4 Wochen nach Diagnosestellung stattfinden wird.
Toll, oder?

Das ganze wird dann noch medienwirksam flankiert vom IQWIG

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gesundheitspolitik-medizinpruefer-haelt-viele-vorsorgeuntersuchungen-fuer-unsinn-12730526.html

Und dann beissen einige Leser auch dankbar in den angebotenen Köder...(oder ins Gras?)
"...Und die meisten Untersuchungen der Aerzte sind absolut ueberfluessig bzw. schaedlich, auch beim Zahnarzt. Ich schaetze die Anzahl der ueberfluessigen Operationen auf 50%, und viele fuehren zu lebenslangen Problemen oder zum Tod. Das ganze System gehoert entmistet, es dient doch vor allem dem extrem hohen Einkommen der Aerzte und Pharmaunternehmen. Schluss mit Abzocken."

Absolute Arrhythmie
29.12.2013, 14:45
Sowas darf man gar nicht lesen :-kotz

Ich glaub ich lern doch lieber noch Fleischwarenfachverkäuferin.

Nurbanu
29.12.2013, 15:05
Dann jubelst du den Leuten Gammelfleisch unter.

nie
29.12.2013, 15:11
Sowas darf man gar nicht lesen :-kotz

Ich glaub ich lern doch lieber noch Fleischwarenfachverkäuferin.


Ist jetzt bisschen schräg aber mein erster Gedanke beim lesen des Threads war: "boah, die Kommentare in der FAZ les ich besser nicht, dann will ich nur wieder mein Studium schmeißen und Wurstfachverkäuferin werden."
Scheint offensichtlich ein weit verbreiteter Plan B unter Medizinstudenten zu sein :-))

Absolute Arrhythmie
29.12.2013, 15:21
Ist jetzt bisschen schräg aber mein erster Gedanke beim lesen des Threads war: "boah, die Kommentare in der FAZ les ich besser nicht, dann will ich nur wieder mein Studium schmeißen und Wurstfachverkäuferin werden."
Scheint offensichtlich ein weit verbreiteter Plan B unter Medizinstudenten zu sein :-))

Die Ähnlichkeit zwischen Metzger und Chirurg ist ja auch recht hoch. Dann schraubt man ein bisschen den Anspruch an sich selbst herunter und heraus kommt der Wunsch nach einer Wurstwarennahen Ausbildung als Backup! Ist doch stringent logisch! :D

Tensoranalysis
29.12.2013, 19:17
Wie wärs denn mit einer anderen Strategie?

Einfach mal mehr arbeiten. Die 6 Stunden, die die Niedergelassenen arbeiten ,haben wohl noch niemanden in die Psychose gestürzt.
Die bösen Formularsamstage sind wohl bei 20 K Monatseinkommen auch vertrettbar. Selbst wenn bei einem Anästhesist nur 15 K pro Monat sind, sind diese Einkommen ,die sich die Ärzte gönnen, angesichts ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und ihrer Ausbildung völlig ungerechtfertigt.
In keinem anderen Beruf verdient man so einfach diese Gehälter. Und vor allem mit den geistigen Kompetenzen,die die meisten Ärzte mitbringen, nicht.

Die süffisanten Kommentare zur FAZ-Leserschaft kann ich nicht verstehen- vorallem die indirekten Kommentare zu Schichtmodellen und Fleischfachverkäufern.
Somit zeigt sich doch nur die (unbegründete) Statusgeilheit der Generation Y, die sie im Medizinstudium befriedigen will, was mir auch unklar ist, da Ärzte mit ihren 2-Monatspromotionen nun gänzlich keinen Status haben, auch wenn das dubiose Tabellen, auch in der FAZ, anders darstellen mögen.

Feuerblick
29.12.2013, 19:21
Oha, hat sich etwa ein SPON-Leser hierher verirrt? :-))

Muriel
29.12.2013, 19:25
Irgendwas mache ich falsch. Ich verdiene in der Praxis leider nicht mal ein Viertel der 20000. Und für meine Diss habe ich zwei Jahre im Schnitt 30h im Labor verbracht. Was ist da schief gelaufen?

:-top

Feuerblick
29.12.2013, 19:27
Hätteste mal was Gescheites gelernt! :-)) Ich hab blöderweise nicht nur weniger verdient, sondern auch deutlich mehr als 6 Stunden/Tag gearbeitet. Hätte auch was Gescheites lernen sollen... :-nix

EKT
29.12.2013, 19:28
20 K Monatseinkommen.

Von wem sprichst du?


In keinem anderen Beruf verdient man so einfach diese Gehälter. Und vor allem mit den geistigen Kompetenzen,die die meisten Ärzte mitbringen, nicht.

Woher kennst du unserer geistigen Kapazitäten?


2-Monatspromotionen.

Ich habe eine 10-Tage-Promotion!:-)):-)):-))

Nurbanu
29.12.2013, 19:30
Pfft, ihr seid doch die Kirchenmäuse unter der Ärzteschaft. Die 90% mit Porsche und Villa melden sich bloß nicht zu Wort. ^^

Absolute Arrhythmie
29.12.2013, 19:55
Ich hab meinen Porsche bei der Einschreibung bekommen, ihr nicht?

Reflex
29.12.2013, 19:56
Wie wärs denn mit einer anderen Strategie?

Einfach mal mehr arbeiten. Die 6 Stunden, die die Niedergelassenen arbeiten ,haben wohl noch niemanden in die Psychose gestürzt.
Die bösen Formularsamstage sind wohl bei 20 K Monatseinkommen auch vertrettbar. Selbst wenn bei einem Anästhesist nur 15 K pro Monat sind, sind diese Einkommen ,die sich die Ärzte gönnen, angesichts ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und ihrer Ausbildung völlig ungerechtfertigt.
In keinem anderen Beruf verdient man so einfach diese Gehälter. Und vor allem mit den geistigen Kompetenzen,die die meisten Ärzte mitbringen, nicht.

Die süffisanten Kommentare zur FAZ-Leserschaft kann ich nicht verstehen- vorallem die indirekten Kommentare zu Schichtmodellen und Fleischfachverkäufern.
Somit zeigt sich doch nur die (unbegründete) Statusgeilheit der Generation Y, die sie im Medizinstudium befriedigen will, was mir auch unklar ist, da Ärzte mit ihren 2-Monatspromotionen nun gänzlich keinen Status haben, auch wenn das dubiose Tabellen, auch in der FAZ, anders darstellen mögen.

Es ist natürlich wesentlich einfacher gesellschaftliche Feindbilder in Stammtischmanier zu pflegen ohne wirklich Ahnung von Gehältern, Arbeitszeiten und Motivation der Arbeit zu haben und vor allem macht das auf uns einen wirklich qualifizierten und differenzierten Eindruck...

DrSkywalker
29.12.2013, 20:05
Wie wärs denn mit einer anderen Strategie?

Einfach mal mehr arbeiten. Die 6 Stunden, die die Niedergelassenen arbeiten ,haben wohl noch niemanden in die Psychose gestürzt.
Die bösen Formularsamstage sind wohl bei 20 K Monatseinkommen auch vertrettbar. Selbst wenn bei einem Anästhesist nur 15 K pro Monat sind, sind diese Einkommen ,die sich die Ärzte gönnen, angesichts ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und ihrer Ausbildung völlig ungerechtfertigt.
In keinem anderen Beruf verdient man so einfach diese Gehälter. Und vor allem mit den geistigen Kompetenzen,die die meisten Ärzte mitbringen, nicht.

Die süffisanten Kommentare zur FAZ-Leserschaft kann ich nicht verstehen- vorallem die indirekten Kommentare zu Schichtmodellen und Fleischfachverkäufern.
Somit zeigt sich doch nur die (unbegründete) Statusgeilheit der Generation Y, die sie im Medizinstudium befriedigen will, was mir auch unklar ist, da Ärzte mit ihren 2-Monatspromotionen nun gänzlich keinen Status haben, auch wenn das dubiose Tabellen, auch in der FAZ, anders darstellen mögen.

s.o...

Thomas24
29.12.2013, 22:22
Wie wärs denn mit einer anderen Strategie?

Einfach mal mehr arbeiten. Die 6 Stunden, die die Niedergelassenen arbeiten ,haben wohl noch niemanden in die Psychose gestürzt.
Die bösen Formularsamstage sind wohl bei 20 K Monatseinkommen auch vertrettbar. Selbst wenn bei einem Anästhesist nur 15 K pro Monat sind, sind diese Einkommen ,die sich die Ärzte gönnen, angesichts ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und ihrer Ausbildung völlig ungerechtfertigt.
In keinem anderen Beruf verdient man so einfach diese Gehälter. Und vor allem mit den geistigen Kompetenzen,die die meisten Ärzte mitbringen, nicht.

Die süffisanten Kommentare zur FAZ-Leserschaft kann ich nicht verstehen- vorallem die indirekten Kommentare zu Schichtmodellen und Fleischfachverkäufern.
Somit zeigt sich doch nur die (unbegründete) Statusgeilheit der Generation Y, die sie im Medizinstudium befriedigen will, was mir auch unklar ist, da Ärzte mit ihren 2-Monatspromotionen nun gänzlich keinen Status haben, auch wenn das dubiose Tabellen, auch in der FAZ, anders darstellen mögen.

Fehlt was? Mal drüberschauen...
DIE niedergelassenen Ärzte arbeiten zu wenig. Check.
Sie verdienen zu viel. Check.
Ihre Qualifikation und Tätigkeit steht in keiner Relation zu ihren exorbitanten Einkommen. Check.
Es gibt eine Menge Tätigkeiten, die in Relation zu den eklatant überbezahlten Medizinern mehr Grips und Können erfordern. Check.
Denn schliesslich ist der Großteil der Ärzte doof. Check.
Dann noch was über Status- und Geldgeilheit und irgendwas über Witzpromotionen...

Hm, fast alles drin- es fehlen noch ein paar Zeilen über den dekadenten Fuhrpark, sowie die extravagante Freizeitvergnügungen (Segeln, Ski?) an landschaftlich reizvoll gelegenen Orten (gerne von der korrupten Pharmalobby gesponsert, äh, ergaunert- auf dem Rücken der armen GKV Patienten versteht sich).

Tensoranalysis
29.12.2013, 22:24
Nicht lustig.

Aber egal. Die Termingarantie finde ich nicht schlecht, dass die Leute einfach versorgt werden, die den Ärzten besagte Luxuseinkommen garantieren. Irgendwie entwickelt man natürlich schon ein Anspruchsdenken, wenn man sieht ,wie seine Abgaben bei einer Gruppe so das 20fache des Durchschnittseinkommens garantieren.
Dass die ärztliche Versorgung dabei eben grottenschlecht ist, trägt nicht gerade zur Rechtfertigung besagter Einkommen bei.

Inhaltlich noch kurz: in eurem Forum schreibt ihr doch selbst ,dass das statistische Bundesamt bei HNO 150 K Praxisüberschuss im "Mittelfeld" ansiedelt. Somit sind die Einkommen leider Fakt ,statt Fiktion.

Thomas24
29.12.2013, 22:37
Nicht lustig.

Aber egal. Die Termingarantie finde ich nicht schlecht, dass die Leute einfach versorgt werden, die den Ärzten besagte Luxuseinkommen garantieren. Irgendwie entwickelt man natürlich schon ein Anspruchsdenken, wenn man sieht ,wie seine Abgaben bei einer Gruppe so das 20fache des Durchschnittseinkommens garantieren.
Dass die ärztliche Versorgung dabei eben grottenschlecht ist, trägt nicht gerade zur Rechtfertigung besagter Einkommen bei.

Inhaltlich noch kurz: in eurem Forum schreibt ihr doch selbst ,dass das statistische Bundesamt bei HNO 150 K Praxisüberschuss im "Mittelfeld" ansiedelt. Somit sind die Einkommen leider Fakt ,statt Fiktion.

Ich stolpere täglich über die Massen von armen Patienten, die in den Krankenhausfluren und Arztpraxen verenden, weil Sie bislang nicht versorgt wurden. Wenn das Einkommen ca 20 fach über dem dt. Durchschnittseinkommen liegen soll, muss ich noch ein paar Takte mit meinem Arbeitgeber sprechen- das dt. Durchschnittseinkommen liegt schließlich über 3 K/ Monat, ergo will ich über 60 k/ Monat. Nicht weniger.

Und über die schlechte ärztliche Versorgung kannst du doch eigentlich nur froh sein. Wäre Sie gut, hättest du schließlich einen Kritikpunkt weniger, n´est- ce pas?