Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Facharztgehalt und Assistenzarztgehalt
Tensoranalysis
29.12.2013, 19:30
Hi
Ich wollte mal aus erster Hand Informationen zu Arztgehältern haben:
Laut FAZ verdienen Assistenzärzte im Schnitt so 75 K und Fachärzte (angestellt UK) über 85 K ,aber unter 90 K.
Oberärzte liegen mittlerweile geschlossen bei über 120.
Bestätigt ihr diese Gehälter aus der Praxis?
Da man in anderen Berufen diese Gehälter nur mit qualitativ besserer Ausbildung bzw. mehr Köpfchen erhält (also nicht nur 6 Jahre Studium inklusive geschenkter 2-Monats-50 Seiten Promotion), wird das Medizinstudium ja immer attraktiver.
Zumal die Arztverbände ja 10 Jahre lang mit ihrer Mär des armen Arztes erfolgreich waren und aufgrund intransparenter Einkommensstatistken verschwiegen, dass die niedergelassenen Ärzte sich mittlerweile dumm und dämmlich verdienen. (Ohne Haftung (bis auf das der Selbstjustiz), ohne Risiko eines normalen Selbstständigen etc.)
Bestätigt ihr diese Gehälter aus der Praxis?
Nein.
Relaxometrie
29.12.2013, 19:43
Ich wollte mal aus erster Hand Informationen zu Arztgehältern haben:
Der Ton macht die Musik. Du spielst Dich hier auf wie der Kaiser von China und erwartest, dass wir unseren Gehaltszettel preisgeben?
Aber da Du ja selbstverständlich die Intelligenz, die Du uns absprichst, besitzt, weißt Du sicherlich, dass es in den Tarifverträgen Gehaltstabellen gibt, die nach Berufsjahr und Status (Arzt ohne Facharztbezeichnung, Facharzt, Oberarzt, leitender Oberarzt, Chefarzt) gestaffelt sind. Diese Tabellen sind im Internet einsehbar.
Was für einen Beruf hast Du denn, und wie wenig verdienst Du, dass Du hier so armselige Klischees über Arztgehalt und medizinische Dissertationen verbreiten musst?
Coxy-Baby
29.12.2013, 19:47
Trollo..... Wenn es so toll und einfach ist, mach es doch einfach.
PS: dämlich (nur mit einem m)
Relaxometrie
29.12.2013, 19:54
Ach, noch was: wenn Du uns bitte den FAZ-Artikel verlinken würdest? Du weißt doch.....man sollte immer eine Quellenangabe machen.
Tensoranalysis
29.12.2013, 20:01
Die Angaben der FAZ können ja nur inkl. Poolbeteiligungen, "Gutachten" , Diensten etc. zu Stande gekommen sein.
Darauf bezog sich die Frage.
Wenn man natürlich sein Gehalt um 35 Prozent steigern kann, indem man Dienste ableistet, ist das ärztliche Jammern völlig ungerechtfertigt.
In diesem Forum schrieb schon vor Jahren ein Typ, warum er Medizin studiere: Frauen ,Geld, Titel.
Dass der Dr.med. nach 12 BGB als akademischer Grad nicht Teil des bürgerlichen Namens ist, scheint in der Medizin wohl noch nicht angekommen zu sein. Insofern nicht verwunderlich ,als die Promotion ja einfach nebenher verschenkt wird.
Das sind also keine Klischees ,sondern einfach Fakten.
Dass Profilneurosen ,narzistische und psychopathische Persönlichkeitsstörungen bei ,vor allem, männlichen Ärzten verhältnismäßig häufig vorkommen, wurde ja auch im Zuge der Behandlungsfehlerskandale, Transplantationsskandale auch öffentlich publik.
Feuerblick
29.12.2013, 20:03
Möchte jemand ein bißchen Trollfutter haben? Hab ne Tüte im Sonderangebot erstanden :-))
Tensoranalysis
29.12.2013, 20:05
zu coxy:
Das überlege ich mir gerade. Ich habe damals auch das dafür notwendige Abitur gemacht, bin aber dann auf diese Arztpropaganda reingefallen.
Medizin ist eines der einfachsten Fächer. Ich habe allerdings "vor der Krise " Abi gemacht und man ging eben davon aus ,dass die Tarifangaben stimmten. (Da gab es aber noch BAT oder wie das hieß).
Von den überzogenen Gehältern im niedergelassenen Bereich möchte man ja gar nicht reden.
Der Hinweis zu den Rechtschreibefehlern wirft auch das passende Licht auf Ärzte. Wer sich über so Nichtigkeiten profiliert, kann eigentlich nur Arzt sein.
Glücklicherweise sprach ich in meinem Leben Ärzte nie mit "Herr Doktor" ,was einem OA in einer UK fast mal die Halsschlagader zum Platzen brachte, da dieser Profilneurotiker eben auch dachte ,er habe einen Titel :D.
Ein lustiges Völkchen
Coxy-Baby
29.12.2013, 20:05
Gerne ich hätte gerne welches in der Geschmacksrichtung "Arsen", alternativ nehme ich "Marcumar".... Ich werde dir meinen Butler zum Abholen vorbeischicken.
Ich tippe auf frustrierten Mathematik Doktorant oder noch schlimmer Mathelehrer...
Aber ehrlich wer so unkritisch einen polemischen Zeitungsarktikel für bare Münze nimmt, der kann eigentlich kein ernsthafter Akademiker sein...
WackenDoc
29.12.2013, 20:06
Ich hätte lieber ne Tüte Popcorn. Da bin ich doch glatt froh, dass ich heute nicht in´s Kino bin.
Wir machen alles falsch, ich seh's schon - T. könnte uns den Weg zeigen, wie wir mit nem Dienst 35% Gehaltssteigerung erreichen!
Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man fast schmunzeln.
Coxy-Baby
29.12.2013, 20:10
zu coxy:
..
Der Hinweis zu den Rechtschreibefehlern wirft auch das passende Licht auf Ärzte. Wer sich über so Nichtigkeiten profiliert, kann eigentlich nur Arzt sein...
Wie du die Leute in deiner Umgebung anquatschst ist mir absolut Scheißegal, was du so für Erlebnisse mit Ärzten hattest noch mehr.
Wenn du dich über die Dummheit von Ärzten hier auslassen willst, solltest du halt darauf achten ordentlich und fehlerfrei zu schreiben, es macht dich sonst unglaubwürdig(er).
DrSkywalker
29.12.2013, 20:10
Hier ist mein wie immer sehr geistreicher Beitrag sicherlich besser aufgehoben:
Ich will mal so sagen: Ich wusste bereits vor dem Studium von den 20k/Monat und der dazugehörigen 35 Stunden-Woche...deshalb habe ich es gemacht. Den Doktortitel in 12 Wochen habe ich gerne mitgenommen. So wie die Lehrer 25 Wochen im Jahr frei haben habe ich halt 20k im Monat...und ich rede von netto mein Freund! Wenn man wie ich jetzt den Sprung in die Praxis wagt, hat man aber auch Probleme: Welches Auto nehme ich heute zur Arbeit (Daimler oder Aston Martin?)? Am Mittwoch Golf oder doch Segeln? Und warum gibt es eigentlich hier um die Ecke keine Gucci, Prada oder Louis-V-Läden? Es lebt sich gut als der Baus of the Saus !
DrSkywalker
29.12.2013, 20:11
In der Klinik hatteich übringes als Berufsanfänger im ersten Jahr > 65k ! Gut, oder? :-))
Wenn man natürlich sein Gehalt um 35 Prozent steigern kann, indem man Dienste ableistet, ist das ärztliche Jammern völlig ungerechtfertigt.
Ich lade dich gerne ein, bei so einem 24-h-Dienst mitzulaufen und zu sehen, wie es ist, mitten in der Nacht aufzustehen, sich mit hochpsychotischen Patienten, verwirrten schreienden Dementen oder vollgekackten Alkolikern zu beschäftigen und bei alledem persönlich die Verantwortung auch für das übrige Personal und für 400 Patienten im Haus zu haben - und dann kannst du einschätzen, ob der dafür gezahlte Lohn gerechtfertigt ist.
DrSkywalker
29.12.2013, 20:14
Ich lade dich gerne ein, bei so einem 24-h-Dienst mitzulaufen und zu sehen, wie es ist, mitten in der Nacht aufzustehen, sich mit hochpsychotischen Patienten, verwirrten schreienden Dementen oder vollgekackten Alkolikern zu beschäftigen und bei alledem persönlich die Verantwortung auch für das übrige Personal und für 400 Patienten im Haus zu haben - und dann kannst du einschätzen, ob der dafür gezahlte Lohn gerechtfertigt ist.
Komm schon... Uns geht es richtig richtig gut. Jetzt hat es halt hier mal jemand durchschaut und ist frustriert, weil er als BWLLehrerDiplIng nicht mithalten kann. Hab Mitgefühl mit dem armen Jungen. Ist einfach immer doof, wenn die anderen mehr bekommen als man selbst (habe ich gehört, als Arzt kennt man dieses Gefühl nicht, höchstens unter Kollegen :-)) )
Quark, du trinkst doch die ganze Zeit Kaffee und flirtest mit dem Pflegepersonal. Komm doch jetzt nicht mit der Realität...
DrSkywalker
29.12.2013, 20:18
Quark, du trinkst doch die ganze Zeit Kaffee und flirtest mit dem Pflegepersonal. Komm doch jetzt nicht mit der Realität...
Kennen wir uns? Es scheint so! :-peng
Coxy-Baby
29.12.2013, 20:19
sich mit hochpsychotischen Patienten, verwirrten schreienden Dementen oder vollgekackten Alkolikern zu beschäftigen
Vielleicht seid ihr euch ja schon einmal im Dienst begegnet?
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.