Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Kliniksstudenten
Luffy123
19.05.2019, 17:32
Hallo Leute,
ich hätte mal eine Frage zum PJ in der Schweiz, vielleicht kann mir da jemand was in Kürze sagen oder war schon dort:
Zum PJ im Frühjahr (Mai) 2020 möchte ich gerne mein Wahlfach im 2. Tertial (geht von September-Dezember) in der deutschsprachigen Schweiz in der Neurologie an einem Unispital absolvieren, u.a. in Basel, da ich die Stadt schon mehrmals besichtigt habe.
Wie läuft denn das mit den Bewerbungen ab? Einfach eine schlichte Bewerbung samt Unterlagen oder habt ihr da ein Motivationsschreiben hingeschickt?
Könnt ihr neben Basel noch andere Unispitale empfehlen?
Vielen Dank für eure Antworten.
Chamomilla10
19.05.2019, 21:03
Hallo Luffy,
ich kann dir leider noch kein Spital empfehlen, aber denke, dass du dich schnellstmöglich bewerben solltest, weil die Schweiz ziemlich beliebt ist.. Ich starte erst im Frühjahr 2021 ins PJ und hab schon jetzt von mehreren Krankenhäusern Absagen bekommen, weil sie bereits voll sind (hab aber zum Glück jetzt einen coolen Platz gefunden).
Bzgl. Bewerbung und benötigte Unterlagen findest du auf der Homepage der jeweiligen Klinik/Spital Informationen. Ist in der Regel aber nicht besonders kompliziert- sind alle sehr freundlich!
Viel Erfolg- halt uns am Laufenden!
Sehr viele Unispitäler gibts in der Deutschschweiz ja nicht ;-) Da wirst du wahrscheinlich nicht wahnsinnig viel Auswahl haben, wenn du schon in 16 Monaten starten willst.
Chamomilla10
24.05.2019, 18:28
Favorisiert ihr schon ein bestimmtes Fach bzw. wenn ja- wie weit seid ihr denn so?
Ich bin echt froh, dass man durch die Praktika doch einen ganz guten Einblick bekommt (und ich noch etwas Zeit hab). Manche Fächer hatte ich schon abgeschrieben und sind eigentlich doch ziemlich cool, andere Fächer konnte ich schnell ausschließen, weil ich gemerkt hab, dass das nichts für mich wäre. Bin sehr gespannt, wie sich das bei allen noch so entwickelt :)
Private Pyle
25.05.2019, 08:46
Früher dachte ich immer, dass ich ein chirurgisches Fach machen will. Je länger ich im Studium bin und je mehr Patientenkontakt ich habe desto sicherer bin ich mir, dass es was klinisch-theoretisches wird. Momentan tendiere ich stark zu Mibi/Hyg.
Confused.
25.05.2019, 14:36
Pharmaklausur wird spitze. Den ganzen Tag am lernen und beim kreuzen fehlt immer ein Detail um die Frage korrekt zu beantworten. FML.
Heerestorte
05.06.2019, 09:25
Nächsten Mittwoch habe ich die letzte Pflichtveranstaltung meines Studiums. So schnell geht es vorbei.
Da habe ich gar nicht mehr richtig dran gedacht und als ich vorhin dran erinnert wurde,
war ich doch schon echt kurz sentimental....:-blush
Arrhythmie
06.06.2019, 10:37
Ich hab auch gesehen: Nur noch 8 x zur Uni. Dann ist Sense.
Puh.
Komisch aber ich bin auch sehr froh. Ich bin jetzt seit 2014 am pendeln. Und in meinem Erststudium auch. Ich bin immer gependelt..... Gefühlte Milliarden Jahre :-)) Und jetzt ist es dann mal wirklich erstmal vorbei. Ich freu mich schon ein bisschen, auch wenn es mir nie großartig viel ausgemacht hat.
Nächsten Mittwoch habe ich die letzte Pflichtveranstaltung meines Studiums. So schnell geht es vorbei.
Da habe ich gar nicht mehr richtig dran gedacht und als ich vorhin dran erinnert wurde,
war ich doch schon echt kurz sentimental....:-blush
Mir gehts genauso :-))
Confused.
06.06.2019, 17:24
17 Punkte, einer fehlt. Eine Frage wurde aus der Wertung genommen. In der Studienordnung steht folgendes:
"Eine schriftliche Erfolgskontrolle gilt als bestanden, wenn der Studierende mindestens 60 Prozent der maximal erreichbaren Punkte erzielt hat. Im Antwort-Wahl-Verfahren gilt dies ebenso, wenn die Zahl der vom Studenten erreichten Punkte um nicht mehr als 10 Prozent die durchschnittlichen Leistungen der Studenten unterschreitet. Kommt diese Gleitklausel zur Anwendung, so müssen für das Bestehen der Prüfung mindestens 50 Prozent der maximal erreichbaren Punkte erzielt sein."
60% von 29 sind leider 17,4. Ich geh davon aus, dass ich also wegen 0,4 Punkte nicht bestanden hab.
Kann mir jemand dazu evtl. was sagen oder mir anderweitig weiterhelfen?
Bei uns gabs 30 Fragen, da wurden auch 2 oder 3 rausgekommen, sodass die Einser Grenze bei 25.2 oder so war. Danach wurden allen Leuten alle rausgestrichenen Fragen allen als gut angerechnet. Ob das allgemein gilt, weiß ich nicht.
Choranaptyxis
06.06.2019, 19:41
Bei uns sind wegen gestrichenen Fragen Leute auch schon durchgefallen. Heißt, sie hatten eigentlich bestanden, glaube mit Nachteilsausgleich, dann wurde eine Frage aus der Wertung genommen, Veränderung der Grenzen und schwupps, durchgefallen. Vermtulich nicht erlaubt, aber so viel Handhabe hat man da ja nicht.
Nachtschrank
06.06.2019, 21:19
Moment, das geht?
escitalopram
07.06.2019, 07:39
Unsinn, natürlich geht das nicht. Und wenn das tatsächlich passiert sein sollte, ist das nicht rechtens. Einfach beim Dekanat melden.
Choranaptyxis
07.06.2019, 08:00
Und wenn das Dekanat nichts macht? Klagen wegen einer Klausur? Da schreibt man einfach nach, das geht schneller.
Kenne einen Kommilitonen, dem das selbst passiert ist in der Vorklinik und bei einer Klausur in der Klinik hat ein Student selbst in der Gruppe drum gebeten, bitte keine Fragen mehr rauszunehmen, weil ihn letzes Mal das das Bestehen gekostet hat und auch dieses Mal das dann hätte passieren können.
Sollte nicht sein, ist nicht erlaubt, aber was will man mal eben so auf der Stelle machen?
Heerestorte
07.06.2019, 08:27
Und wenn das Dekanat nichts macht? Klagen wegen einer Klausur? Da schreibt man einfach nach, das geht schneller.
Kenne einen Kommilitonen, dem das selbst passiert ist in der Vorklinik und bei einer Klausur in der Klinik hat ein Student selbst in der Gruppe drum gebeten, bitte keine Fragen mehr rauszunehmen, weil ihn letzes Mal das das Bestehen gekostet hat und auch dieses Mal das dann hätte passieren können.
Sollte nicht sein, ist nicht erlaubt, aber was will man mal eben so auf der Stelle machen?
Denkst du nur, dass das Dekanat nichts machen würde oder habt Ihr das probiert?
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass sich das Dekanat dafür interessieren würde,
wenn ein Institut sich nicht an geltendes Recht hält.
Ansonsten an die Fachschaft wenden, die finden vllt mehr Gehör beim Dekanat.
Ja panisch
07.06.2019, 08:30
War das beim Impp jetzt im Frühjahr nicht auch so, dass eine Frage ganz rausgenommen wurde (ohne Nachteilsausgleich)?
Bei uns wurden in den Semesterklausuren solche Fragen immer im Sinne der Studenten gewertet (also jeder kriegt einen Punkt), aber kann mir schon vorstellen, dass mancher Prof nichts schenkt (wenn es sich um einzelne Fragen handelt), selbst wenn sie die Fragestellung vermasselt haben... aber da kann man schlecht was machen.
Ich glaub, dass man hier zwei Dinge unterscheiden muss. Man darf wegen einer rausgenommenen Frage, bei der man die ursprünglich als richtig angesehene Antwort hatte, nicht durchfallen oder eine schlechtere Note bekommen. Das ist korrekt, zumindest in den IMPP-Examina und auch in vielen Studienordnungen. (Keine Ahnung ob es auch in der Approbationsordnung verpflichtend für Uni-Klausuren steht.) Das ist der sogenannte Nachteilsausgleich.
Aber Confused hat ja gar nicht geschrieben, dass das bei ihm der Fall war - er hat nur geschrieben, dass eine Frage rausgenommen wurde. Und wenn eine Frage rausgenommen wird, und man deshalb Pech hat bei den Notengrenzen, kann es natürlich schon sein, dass man die nächstbessere Note halt um weniger als einen Punkt versäumt, oder wegen weniger als eines Punktes nicht besteht.
Es macht also IMHO einen Unterschied, ob er eigentlich 18/30 gehabt hätte, und jetzt nicht besteht, weil er nur 17/29 hat (das wäre das im ersten Absatz beschriebene Szenario, in dem bei IMPP-Examina der Nachteilsausgleich greifen würde), oder ob er eigentlich 17/30 gehabt hätte, und jetzt nicht besteht, weil er nur 17/29, also weniger als 60% hat (das im zweiten Absatz beschriebene Szenario).
Für Details muss man natürlich die Studienordnung lesen usw. Am einfachsten ist es wohl, bei der Fachschaft nachzufragen.
Choranaptyxis
07.06.2019, 16:52
Denkst du nur, dass das Dekanat nichts machen würde oder habt Ihr das probiert?
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass sich das Dekanat dafür interessieren würde,
wenn ein Institut sich nicht an geltendes Recht hält.
Ansonsten an die Fachschaft wenden, die finden vllt mehr Gehör beim Dekanat.
Ich habe mich nicht ans Dekanat gewandt, betraf mich bisher nicht. Da aber alle Ergebnisse bei uns (wie vermutlich überall) übers Dekanat laufen, die beschriebenen Erfahrungen von Kommilitonen aus 2 verschiedenen Fächern stammen, einmal Vorklinik, einmal Klinik, und mindestens ein drittes Fach statt 30 Fragen in der Prüfung 32-33 stellt, damit, falls 2-3 Fragen rausgnommen werden, immer noch mindestens 30 Fragen zur Bewertung herangezogen werden können, dürfte das bekannt sein und entweder geduldet oder erlaubt sein. Passiert ja auch nicht sehr häufig, das sind dann eher so Dinge wie Notengrenze herabgesetzt, und dann mit einer Frage weniger hinterm Komma Prozentverschiebungen, die schließlich das Aus bedeuten.
Außerdem, wo kein Kläger, wo kein Richter. Und ich kenne entfernt auch 1-2 Kommilitonen, die sich in der Fachschaft engagieren und sagen, naja, wenn man durchfällt, hat man wohl nicht genug getan.
Aber gut, bislang sind die Fälle, die ich kenne, immer noch gut ausgegangen.
@confused, hattest du vorher 18/30 oder 17/30? Ich kenne es nur so, dass, wenn es anfangs 17/30 waren, das ganze nicht reicht, so ärgerlich das ist. Aber da ist jmd an deiner Uni bestimmt schlauer, wie es bei euch läuft.
Confused.
07.06.2019, 21:37
Ich habe 17/30, mittlerweile wurden aber 2 Fragen rausgenommen und die Bestehensgrenze sollte somit bei 17 Punkten liegen.
Die Hoffnung stirbt also doch zuletzt.
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