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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : präklinische Therapie ACS bei bestehender Vorbehandlung mit Marcumar/NOAK/,...



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Brutus
04.03.2014, 06:19
Kenne ich auch nur so. Und wenn das auch der Herzist oben so sieht, wird es schon so sein. ;-)
Aber auch hier die Frage: Wenn ich präklinisch im RTW vor Ort Medis p.o. gebe, was erwarte ich denn dann? Dass das Medikament innerhalb der 3-10 Minuten Fahrtzeit seine Wirkung entfaltet? Meiner Meinung nach kann alles, was durch die MDP muss, in der Klinik gegeben werden. Ändert für den Patienten präklinisch nix. Ich will ja nicht erst vor Ort 30 Minuten warten bis die Medikamente wirken und erst danach losfahren...

grundewelle
13.03.2014, 19:59
Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht mehr nachgeforscht, aber bei uns hat vor kurzem ein Kerl mit Doktortitel in Biochemie angeführt, dass man ASS und Marcumar nicht kombinieren solle. Als Grund hat er angeführt, dass die Acetylsalicylsäure wohl den Effekt von Marcumar massiv "erhöht". Ich weiß leider nicht mehr, ob er das mit einem gehemmten Abbau oder wie auch immer begründet hat.

Zudem soll bei uns (Köln) laut LNA (Kardiologe, der nebenbei kathetert) ASS in einer Dosierung von 125-325mg i.v. gegeben werden. Bei Patienten, die ASS in der Dauermedikation haben soll es nicht mehr, oder nur in Dosierungen um 125mg gegeben werden. Plavix höchstens, wenn es der HK ausdrücklich wünscht.

andréw
13.03.2014, 20:05
Also das mit den 125-325 beim ASS "kenne" ich dann aber als p.o. und das mit dem ASS in der Dauermedikation ist ein "heiss umkämpftes" Thema, Non-Responder etc… Schlussendlich muss man doch sagen, was kann man "falsch" machen, praeklinisch nichts, zumindest in dieser Situation