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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beschwerde sinnvoll?



Peter21
22.08.2003, 17:37
Betreff: Tag 1, Gruppe B, Frage 114

Reversibilität Enzymkatalysiwerter Reaktionen

ich will ja nicht krümelkackerisch klingen,aber ich finde die Frage einfach sehr ungenau formuliert.
Mir ist klar, das die Kreatinkinase als einziges Enzym SELBST die Hin- u. Rückreaktion katalysiert, aber genau da liegt meiner Meinung nach der Haken: ich denke, es ist aus der Fragestellung nicht eindeutig zu entnehmen, das es ein und dasselbe Enzym sein muss, welches eine Reaktion katalysiert, "...die innerhalb der Zelle unter physiologischen Bedingungen reversilbel ist?"
So formuliert denke ich einfach, dass ALLE Enzyme Reaktionen katalysieren, die reversibel sind.
Bin ich mit der Ansicht zu pingelich oder lohnt sich eine Beschwerde beim IMPP?

PS: Wie formuliert man eine Beschwerde an das IMPP?

daredevil
22.08.2003, 17:52
servus!

ich finde deinen einwand nicht blöde!!

auch mich hat allein diese nicht eindeutige formulierung dazu gebracht, doch die falsche lösung anzukreuzen.

bei einer beschwerde wende dich doch einfach an dein LPA. formloser einspruch gegen die frage reicht glaube ich schon aus.

Huepftigger
22.08.2003, 17:53
Wieso Beschwerde beim LPA? Die haben damit ja nicht viel zu tun. Beschwerde ans IMPP dürfte mehr bringen... :-meinung

daredevil
22.08.2003, 17:56
weil einsprüche generell an das LPA gerichtet werden müssen. steht jedenfalls in dem informativen blättchen.

aber zur sicherheit kann man natürlich noch ne e-mail ans impp senden... :-top

Lava
22.08.2003, 19:02
OK, es könnten auch andere Enzüme gemeint sein. Aber meiner Meinung nach ist keine der Reaktionen, die von den anderen Enzümen katalüsiert wird reversibel! Man kann einfach nicht einen Phosphatrest auf ADP übertragen (außer bei der Substratkettenphosphorlierung, die hier nicht genannt wurde), jedenfalls nicht von Glucose-6-P aus oder einem phosphorlierten Enzüm...
Wenn ihr die Frage lest, geht es hier nicht um das Enzüm selbst sondern um die REAKTION, die es katalüsiert.

PS.: Tschuldigung für die ü's, aber es geht nicht anders :-blush

Spatzenhirn
22.08.2003, 21:37
also genau genommen ist jede reaktion reversibel, ob mit oder ohne enzym. nur verlaufen die reaktionen ohne enzyme oft mit minimaler geschwindigkeit und liegt das gleichgewicht wie zum beispiel bei atp-hydrolyse oder bei der atp-abhängigen phosporylierungen interkonvertierbarer enzyme gemäß der freien gibbschen energie sehr sehr stark auf einer seite so daß die rückreaktion eigentlich fast gar nicht stattfindet. aber eben nur FAST gar nicht.
aber wenn man es so genau nehmen wollte, ist so ziemlich jede impp-frage anfechtbar... und der erfolg wird sich hierbei wohl in grenzen halten.

hab die frage jetzt nicht genau im kopf, aber um auf deine überlegung zurückzukommen, daß es ja nicht das gleich enzym sein muß, das die rückreaktion katalysiert: bei dem beispiel mit der glucose-6-p ist ja die hinreaktion per hexo/glucokinase glucose+atp zu glucose-6-p+adp nicht gleich der reaktion glucose-6-p zu glucose und phospat, welche durch die glu-6-phospatase katalysiert wird. insofern wäre die rückreaktion eine andere reaktion und nicht die umgekehrte hinreaktion. also daher nicht reversibel. glaub darauf will das impp hier hinaus.

Lava
23.08.2003, 16:39
1.) Stand in der Frage was von phüsiologischen Bedingungen

2.) Ist die Hüdorlüse von Glc-6-P nicht die Rückreation von Glc + ATP -> Glc-6-P + ADP.

Spatzenhirn
23.08.2003, 17:15
ich dachte daß hätt ich grad genau so erzählt!? aber trotzdem nett daß dus nochmal wiederholst.

Lava
23.08.2003, 20:35
Ups! Ja :-blush Hab das Wörtchen "nicht" überlesen. Kannst du das nicht auch so fett schreiben wie das IMPP? :-D

Huepftigger
24.08.2003, 13:20
Er kann nycht zumindest mit Ybsilohn schreiben :-))

Spatzenhirn
25.08.2003, 14:38
mich würd ja mal interessieren, wieviele punkte du jetzt eigentlich gemacht hast, janine.
schließlich hast ja genug von deinem tollen punktekonto erzählt. und mindestens 130, besser aber 140 punkte pro tag und so....