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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Asthma - wann schlägt Therapie an?



CorPulmonale
15.04.2014, 18:29
Hallo,

kann mir jemand sagen, wann man nach Beginn einer Therapie mit nem beta-Mimetikum + Cortison inhalativ bei nem erstdiagnostiziertem endogenen Asthma (-> Luftnot und chronischer Reizhusten als Hauptsymptome) mit obstruktiver Komponente in der Lufu eine subjektive Symptombesserung und Besserung der Obstruktion und Überblähung in der Lufu erwarten darf?

Sollte man schon nach nem Monat was merken? Oder dauert das mehrere Monate, bis die Überblähung in der Lufu und auch die Hauptsymptome rückläufig sind? Oder kann man darüber pauschal keine Aussagen machen?

Danke für Antworten!
CP

ninakatharina
15.04.2014, 20:04
eine subjektive besserung sollte durch das b2 mimetikum innerhalb minuten eintreten, oder nicht?

wenn nach einem Monat gar keine Besserung eingetreten ist, würde ich die diagnose überdenken.. bei nur unzureichender besserung gemäß der stufentherapie eine stufe hinauf gehen.

CorPulmonale
15.04.2014, 20:56
Jep, das mit dem betamimetikum ist klar. Aber wie lange muss man inhalieren, um die bronchiale Hyperreagibilität bzw. den chr. Reizhusten einigermaßen in den Griff zu bekommen? Und wann sind Veränderungen in der Lufu zu erwarten, was z.B. eine Überblähung angeht, so dass es Sinn macht, den Befund zu kontrollieren?
Ist jemand hier pneumologisch visiert?
Danke!

Evil
16.04.2014, 00:36
Objektive Verbesserungen, die man spirometrisch oder bodyplethysmographisch messen kann, sollten schon nach einem Monat vorhanden sein.
Subjektiv korreliert das nicht unbedingt, und gerade Husten ist ein sehr hartnäckiges Symptom, was auch noch durch ganz andere Dinge beeinflusst sein kann.

CorPulmonale
17.04.2014, 17:53
Danke! Ab wann kann man denn eine Normalisierung der Lufu bei Überblähung erwarten? Das dauert vermutlich mehrere Monate, oder?