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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium ohne Uni?



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EVT
06.06.2014, 18:08
Es koennen aber auch nicht alle in attraktiven Staedten arbeiten, soo viele Stellen gibt es da ja auch nicht. Auswandern kommt auch nicht fuer alle in Frage.
Viele bleiben doch in der Heimat oder zumindest in der Naehe, wenn man mehr Studenten hat, hat man auch eine groessere Wahrscheinlichkeit, dass da welche aus allen Regionen dabei sind.
Deshalb soll doch auch eine Uni in Brandenburg gegruendet werden.

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 18:15
Meinst du echt, dass jemand,der 67000 Euro fuer ein Studium hingeblättert hat, sich mit nem uebelsten Kuhkaff als Arbeits-/Wohnort zufrieden gibt? Irgendwie kann ich mir das schlecht vorstellen..

EVT
06.06.2014, 18:36
Warum nicht? Vielleicht jemand aus der Region um Nuernberg herum. In Kassel gibt es z.B. auch ein Stipendium vom Kreis Fulda. In Ungarn von Sachsen, wie Rhachis schon meinte. Es gibt auch auf dem Land reiche Leute, die gerne dableiben wollen ;-)
Und die uebelsten Kuhkaeffer haben ja erst gar keine Krankenhaeuser.

Ich finde sowieso, dass man viele kleine Krankenhaeuser schliessen sollte.

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 18:51
Uebelste Kuhkäffer haben keine Krankenhäuser? Harharhar :-)) Da hab ich anderes erlebt. ;-)
Naja, wir werden sehen wie sich das ganze entwickelt. ;-)

EVT
06.06.2014, 20:08
Vielleicht haben wir auch einfach eine andere Vorstellung von Kuhkaeffern ;-) Krankenhaustechnisch zaehlen Kleinstaedte fuer mich noch nicht dazu. Auch wenn sie langweilig sein moegen und ich als Grosstadtkind da nicht leben moechte ;-)

Pupskopf
06.06.2014, 20:29
Die Kollegen von der ärztekammer sachsen oder wer da dieses stipendium für ungarn mit hausarztverpflichtung anbietet werden sich noch wundern, ich wette das 90% der leute sich da wieder rauskauft bzw. sich über den freizügigkeitsparagraphen da wieder rausklagt.

EVT
06.06.2014, 20:50
Um sowas zu verhindern, muss man die Vertraege eben gut machen. Aber wenn man sich wieder rauskaufen will, kann man auch direkt einen Kredit aufnehmen...

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 20:59
Das hab ich ja gar nicht richtig registriert..es GIBT bereits diesen Blödsinn zur Hausarzt (Landarzt?)-Verpflichtung?

ehemaliger User_11062015
06.06.2014, 21:00
wollte ich auch gerade sagen.
diejenigen, die sich ein rausklagen leisten könnten, würden sich das Studium denke ich mal auch selber finanzieren. Damit werden Leute angeworben, die primär keine finanzielle Rückenstärkung haben und/oder auf Kredit angewiesen sind.

EVT
06.06.2014, 21:03
Wieso Bloedsinn?
Ich habe mal gelesen (war von irgendeinem Landaerzteverband, also keine ganz schlechte Quelle) , dass man fuer Landaerzte primaer die Kinder von Landaerzten gewinnen sollte oder andere Studenten vom Land. Die koennten eher einschaetzten, ob das was fuer sie waere. Wenn die ohne Foerderung nicht im Ausland studieren koennten, why not?

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 21:07
Weil man so ne Entscheidung doch nicht fällen kann noch bevor man angefangen hat zu studieren. :-nix Ich kanns nicht nachvollziehen. Da sind diese Abiturienten, die unbedingt Medizin studieren wollen, es aufgrund des NC nicht schaffen, nicht die nötige Kohle fürs Ausland haben und dann angeworben werden für dieses Landarzt-Ding. Die steigen megahappy auf dieses Angebot ein und bekommen aber vielleicht nach ein paar Semestern die Erkenntnis, dass ne Stadt doch ein bisschen mehr zu bieten hat. Tja was dann..

EVT
06.06.2014, 21:10
Als ob Leute vom Land noch nie in einer Stadt waren und die Moeglichkeiten nicht kennen wuerden...
Es gibt auch genug Leute, die das Landleben vorziehen und aus den Staedten wegziehen.

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 21:11
Achso naja klar gut, wenn du das eh alles so genau weißt, was diskutieren wir dann. :-nix

Feuerblick
06.06.2014, 21:12
Das würde ich auch nicht als Problem sehen. Aber es ist ja nun mal so, dass viele mit einer konkreten Vorstellung von ihrer späteren Facharztausbildung ins Studium starten und im Studium dann plötzlich Fachrichtungen finden, die ihnen besser gefallen oder besser zu ihnen passen. DAS könnte meiner Ansicht nach das größere Problem sein. :-nix

EVT
06.06.2014, 21:13
Das habe ich nicht gesagt und lasse ich mir von dir auch nicht unterstellen.
Ich habe gesagt, dass ich das aus einer vernuenftigen Quelle habe, war der bayerische Landaerzteverband oder sowas in der Richtung, ich muesste es auch wieder suchen. Aber so hatte ich das vorher noch nie gesehen und es erschien mir sehr schluessig.

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 21:17
Das würde ich auch nicht als Problem sehen. Aber es ist ja nun mal so, dass viele mit einer konkreten Vorstellung von ihrer späteren Facharztausbildung ins Studium starten und im Studium dann plötzlich Fachrichtungen finden, die ihnen besser gefallen oder besser zu ihnen passen. DAS könnte meiner Ansicht nach das größere Problem sein. :-nix

Ist doch das gleiche Prinzip mit Stadt/Land. Da gehen die hin und können sich am Anfang des Studiums super vorstellen als Landarzt zu arbeiten. Dann wird ein paar Semester lang studiert und aus irgendeinem Grund, sei es der Partner, der in der Stadt lebt und sich ein Landleben nicht vorstellen kann oder sonstiges, kommt eben die Erkenntnis, dass man als Landarzt doch nicht so glücklich werden könnte. Tja dann stehen sie da.

@EVT
Ich unterstelle gar nichts. Ich merke nur immer wieder, dass du Argumente anderer scheinbar nicht mal in Betracht ziehen möchtest. Aber seis drum.

Gesocks
06.06.2014, 21:23
[...] Da sind diese Abiturienten, die unbedingt Medizin studieren wollen, es aufgrund des NC nicht schaffen, nicht die nötige Kohle fürs Ausland haben und dann angeworben werden für dieses Landarzt-Ding. Die steigen megahappy auf dieses Angebot ein und bekommen aber vielleicht nach ein paar Semestern die Erkenntnis, dass ne Stadt doch ein bisschen mehr zu bieten hat. Tja was dann..
Die Stiftungen / KVen, über die das läuft sind doch auch nicht so blöd mit Stipendien zu werfen. Die werden sicherlich ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren durchführen, in dem auf die Plausibilität der Hausarztmotivation geachtet wird (Bundeswehr ist vielleicht ein vergleichbares Beispiel).

EDIT:
Ups, hatte nicht mehr aktualisiert...

ehemaliger User_25062015
06.06.2014, 21:27
Und jemand, der sich in so nem Gespräch/Auswahlverfahren super präsentieren kann und zu dem Zeitpunkt auch total überzeugt von der ganzen Sache ist, kann seine Meinung nicht ändern? Ich bezweifle, dass das alles so einfach ist..Wenns klappt, schön, ham wir n'paar Landärzte mehr.

lio
06.06.2014, 21:30
Warum nicht? Vielleicht jemand aus der Region um Nuernberg herum.
Du vergleichst nicht ernsthaft die Region Nürnberg (übrigens zweitgrößte Stadt Bayerns) mit irgendwelchen Dörfern in Sachsen oder Brandenburg!?

Pupskopf
06.06.2014, 21:49
Hat einer von euch realistisch vor dem Studium abschätzen können wie seine private Situation in 7-8 Jahren sein wird, mit wem man zusammen ist, was man dann am ende des studiums wirklich machen möchte...ich jedenfalls nicht und ich bin auch froh dass ich das nichts musste.