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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeit vor mündlicher Prüfung



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Norali
17.07.2014, 19:43
Im Gegenteil, Ziel wäre es ja, die Wartezeit bei einem bestimmten Prüfer zu verringern, in dem zB einfach davon ausgegangen wird, dass besagter Prüfer länger prüft und dafür andere Prüfer einen Prüfling mehr haben. Oder, oder..
Aber natürlich wird die Uni das mit Vergnügen dazu nutzen, die Prüfungszeit zu verkürzen, so dass 50% durchfallen, weil man uns ja gerne durchfallen lässt und am Ende bin natürlich ich daran Schuld, weil ich mich über eine zu lange Wartezeit beschwert habe ;)

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 19:48
Wie gesagt, ich hoffe, dass du sie dadurch eben nicht in die Kacke reitest. Auch Beschwerden eines Einzelnen können Dozenten ärgern. Warum diese Wartezeit durchaus verständlich ist, wurde schon versucht dir verständlich zu machen. Aber gut, herzlichen Glückwunsch zum Testat.

Kandra
17.07.2014, 20:10
Naja, ich finde schon auch, dass man sich ruhig mal beschweren darf, wenn man fast 2h auf eine Prüfung warten "darf". Ist bei uns damals auch einigen passiert (teilweise waren die um 8 da und kamen um 13 Uhr dran), nach massiven Protesten wurde erstens verstärkt darauf geachtet, dass die Testate wirklich nur maximal 7-10 Minuten pro Prüfling dauern und die Leute dann zeitlich gestaffelt einbestellt, immer 5-6 Leute pro Stunde, das ging sich dann ganz gut aus.
Man muss sich auch als Student nicht alles gefallen lassen ;)

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:12
Ich finde 2 Stunden sind durchaus was anderes als 5 Stunden. Ich sähe darin keinen Grund mich zu beschweren..

EVT
17.07.2014, 20:13
Das ist auch so ein Aspekt, dass es ueberall gleich sein sollte.
Wobei das Laengerpruefen wahrscheinlich meistens zum Vorteil des Studenten ist, um ihn doch noch durchzukriegen.

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:16
Wobei das Laengerpruefen wahrscheinlich meistens zum Vorteil des Studenten ist, um ihn doch noch durchzukriegen.

Sowas ginge dann nicht mehr. Dann wirds halt ne Stoppuhr-Prüfung. Da wirds dann garantiert auch jemanden geben, der sich beschwert "Määh zu wenig Zeit für das viele Wissen, das ich abgefragt wurde" Usw. Und wenn einen sowas stört wie "2 Stunden in nem lauten Vorraum warten"..dann bittet man seine Kommilitonen halt sich nicht aufzuführen wie ein Haufen von Kindergartenkinder.

Kandra
17.07.2014, 20:16
Ich finde 2 Stunden sind durchaus was anderes als 5 Stunden. Ich sähe darin keinen Grund mich zu beschweren..

Ernsthaft nicht? Sprich, du findest das völlig ok, dass du (und nur du und nicht noch 5 andere) um 10 Uhr zur Prüfung erscheinen sollst und dein Prüfer dann gegen 12 Uhr mal aufkreuzt?

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:17
dein Prüfer dann gegen 12 Uhr mal aufkreuzt?

Sowas hab ich noch nie erlebt. Ich musste wenn dann so lange warten, weil eben nen Haufen Prüflinge vor mir waren, und was soll ich sagen..ja, das kann ich durchaus aushalten. Und so hab ichs auch bei der TE verstanden. Dass das von dir geschilderte nicht geht, ist sogar mir klar. Aber davon bin ich hier nicht ausgegangen.

Kandra
17.07.2014, 20:22
Sowas hab ich noch nie erlebt. Ich musste wenn dann so lange warten, weil eben nen Haufen Prüflinge vor mir waren, und was soll ich sagen..ja, das kann ich durchaus aushalten. Und so hab ichs auch bei der TE verstanden. Dass das von dir geschilderte nicht geht, ist sogar mir klar. Aber davon bin ich hier nicht ausgegangen.

So genau kann man das finde ich nicht rauslesen. Für mich klang das eher so, als sei der Prüfer erst nach 2h aufgetaucht. Aber ich fände das auch bei einer "Massenprüfung" nicht ok. Für mich und alle anderen Menschen mit Prüfungsangst ist das nämlich schon ein Unterschied, ob ich noch 2h zu Hause habe, wo ich mich effektiv ablenken kann (oder auch nicht ^^) oder ob ich 2h vor einen Prüfungsraum sitze, wo ich in der Regel keinen wirklichen Rückzugsraum habe. Zumal ich es abgesehen davon, von einer Universität schon erwarten kann, dass die in der Lage sind, Prüfungen so zu planen, dass maximal 30min bis 1h Verspätung auflaufen. Das ist ganz normal und da kann man nichts machen. Alles drüber ist menschliches Organisationsversagen.

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:24
Gut, da kann man noch ewig rumdiskutieren, seh ich halt anders.^^ Ich hab keine Prüfungsangst, sondern nur die normale Nervosität vor Prüfungen, daher isses mir wumpe, ob ich nun zwei Stunden vorher bereits im Vorraum bin oder Zuhause. Lernen tu ich in der Zeit eh nichts mehr.

EVT
17.07.2014, 20:25
Sowas ginge dann nicht mehr. Dann wirds halt ne Stoppuhr-Prüfung. Da wirds dann garantiert auch jemanden geben, der sich beschwert "Määh zu wenig Zeit für das viele Wissen, das ich abgefragt wurde" Usw. Und wenn einen sowas stört wie "2 Stunden in nem lauten Vorraum warten"..dann bittet man seine Kommilitonen halt sich nicht aufzuführen wie ein Haufen von Kindergartenkinder.

Wie im muendlichen Physikum, da ist es auch fuer alle gleich und es geht um mehr. Fairer waere es sicherlich, auch wenn es nicht fuer alle vorteilhaft waere.
Um Ruhe bitten: Da bin ich pragmatisch und gehe nicht davon aus, dass sich da alle dran halten werden ;-)

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:28
Um Ruhe bitten: Da bin ich pragmatisch und gehe nicht davon aus, dass sich da alle dran halten werden ;-)

Zumindest so, dass nicht rumgebrüllt wird wie im Affenhaus, das geht schon.
Und nochmal zur Stoppuhr-Prüfung: Ich bin froh, dass ich so ne Prüfungsweise noch nicht erlebt habe..wie bereits gesagt wurde, ich denke nicht, dass das unbedingt zum Vorteil der Prüflinge wär (Und seien wir ehrlich...die TE würde auch eher nach Vorteil gehen, als nach Fairness, so wie die meisten Studenten eben auch..).

][truba][
17.07.2014, 20:33
Mir gehts wie Sanguis. Musste auch schon mal länger auf ne Prüfung warten. Klar kann das nerven aber wenns mal länger dauert, ist es so. Vlt. geht es einem auch mal so?!

Wurde auch schon mit Stoppuhr geprüft. Macht (für mich) eigentlich keinen großen Unterschied. Es wurde allerdings in der Stoppuhrprüfung ziemlich quer durch den Stoff "gerannt" (dafür nicht tief).

cicely
17.07.2014, 20:38
Viele Leute haben aber Prüfungsangst oder fühlen sich aus anderen Gründen nicht wohl dabei, unnötig lange in lauter, beengter Atmosphäre auf den Prüfungsbeginn zu warten, und dass das gegebenenfalls Einfluss auf das Prüfungsergebnis hat, dürfte wohl nachzuvollziehen sein, auch wenn man selbst nicht betroffen ist.

Bei uns kam sowas (in Form einer Massenprüfung) nur im ersten Semester in Anatomie vor, und diese ging trotzdem nach Stoppuhr - es war also der geplante Ablauf, dass die letzten die in den Saal gehen drei bis vier Stunden vor Prüfungsbeginn in Herden-Manier im Hörsaal eingesperrt werden... Finde ich nicht richtig und wurde auch von vielen Seiten kritisiert, inzwischen wurde das in der Form auch abgeschafft.

Unangekündigt zwei Stunden warten zu müssen finde ich aber nochmal eine Nummer härter und durchaus einen guten Grund für eine Beschwerde. Das wissen die Organisatoren doch vorher, dass nicht alle gleichzeitig drankommen, dann kann man die Prüflinge gestaffelt einbestellen. Alles andere finde ich reichlich unverschämt den Studenten gegenüber, das darf man ruhig anprangern, ohne dass einem vorgeworfen wird, man würde nachfolgende Semester "in die Kacke reiten". Von einer Universität darf man doch eine sinnvolle und gerechte Prüfungsplanung erwarten.

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:44
Jetzt sagt vielleicht noch eine sinnvolle und für alle gerechte Prüfungsplanung....

EVT
17.07.2014, 20:44
Man muesste einfach nur genuegend Puffer einplanen, dann kann man auch laenger pruefen, ohne sofort in Verzug zu geraten.
In Muenster war es beim einen Testat in alphabetischer Reihenfolge, beim naechsten dann wieder umgekehrt etc.
Klar moechte jeder das, was zum eigenen Vorteil ist, ist ja auch voellig normal und verstaendlich ;-)

Ich finde schon, dass dieses lange Warten in der unruhigen Atmosphaere zusaetzlich nervoes gemacht hat. Rausgehen kann man auch nicht, da man sonst vielleicht seinen Namen nicht hoeren wuerde.

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:45
Joa, hier steht Meinung gegen Meinung, ich hab meine. Wenn die TE sich beschweren möchte, soll sie das tun, ändern könnte das hier eh keiner.

EVT
17.07.2014, 20:47
Aber wir koennen ihr mit Argumenten und Alternativen helfen ;-)

Wenn man Angst hat, kann man sich auch an die Fachschaft wenden, dann uebernehmen die das.
Oder wenn die auch Angst hat, kann man sich an die bvmd wenden, wenn es um so eigene Regeln zum PJ geht z.B., die nicht mit der ApprO konform sind.

][truba][
17.07.2014, 20:48
Bei uns gab es sogar gestaffelte Zeiten und man musste u.U. trotzdem warten.
Was will man machen, wenn ein Prüfer die Studenten so lange prüft, bis das letzte aus ihnen raus geholt ist?

Stoppuhr wäre ne Möglichkeit und sich vorher in der zu prüfenden Gruppe absprechen wann wer dran ist. Kann man vorschlagen. Viel Erfolg.

LG Thomas

ehemaliger User_25062015
17.07.2014, 20:48
Ich bin ja der Meinung, dass sie sich im Leben nicht über die Wartezeit beschwert hätte, wenn sie nicht durchgefallen wäre. Aber ja, versucht ihr zu helfen.