Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WS 14/15 wer noch?
Ich glaube, dass hier alle sagen wollen, dass man alles in die Powerpoint klatscht. Man kann alles mitlesen, daher schreibt man wenig mit und schaltet irgendwann ab, weil man denkt, wenn man das Skript (also die Folien) hat, dass man das sowieso nochmal lesen kann.
Es ist eben nicht so, wie man es in der Schule meist gelernt hat. Da wurde stets gesagt, die Powerpoint dient nur der Unterstützung. Da sollte nicht der ganze Text drauf sein, den du dann nur abliest. An sich ist Powerpoint ja nicht schlecht. Es geht glaube ich nur darum, wie man es nutzt.
also ich bin auch ein ersti und bin jetzt schon kein fan von powerpoint. also ob seminare oder vorlesung es ist ja immer powerpoint. vollgeschriebene folien die dann von dozenten präsentiert werden die ja eigl keine richitgen lehrer sind. ist es nicht paradox? man soll lehre genießen. aber die "lehrenden" sind gar keine lehrer? natürlich muss man sich selbst auch damit beschäftigen und im studium scheint ja vieles selbststudium zu sein aber es wär doch gut wenn man da eine balance hat. momentan hab ich das gefühl obwohl in in vorlesungen und oder seminaren bin dass ich das alles selbst (er-)lernen muss.
ist vllt auch nur ne gewöhnungssache... :-(
1. Was ist denn bitte ein "richtiger Lehrer"?! Wer Bachelor/Master Lehramt Gymnasium studiert, hat ca. 2 Semester Pädagogik/Didaktik/Fachdidaktik/Psychologie und ca. 8 Semester in den beiden Unterrichtsfächern (also ca. 4 Semester pro Unterrichtsfach). Wer Universitätsdozent ist, hat 10 Semester in seinem Unterrichtsfach studiert und zusätzlich noch eine Promotion und zusätzlich meist noch eine Habilitation, Erfahrung im Schreiben und Präsentieren wissenschaftlicher Arbeiten, manchmal auch eine Koautorenschaft bei einem Lehrbuch. Ich bezweifle, dass die ca. 2 Semester Pädagogik/Didaktik/Fachdidaktik/Psychologie einen großen Unterschied machen :-))
2. Wer sagt, dass man die Lehre "genießen" soll? Die Universität erfüllt zwei Zwecke: wissenschaftliche Forschung und wissenschaftliche (Aus-)Bildung. Der primäre Zweck sollte also sein, dass sie den Studenten eine gute wissenschaftliche (Aus-)Bildung bietet, nicht dass sich die Studenten gut unterhalten fühlen.
3. Ein großes Lehrbuch in einem großen Fach hat meist 800-1200 Seiten. Man kann sich ziemlich schnell ausrechnen, dass eine Vorlesung also schon rein zeitlich nicht alles abdecken kann, sondern einem nur einen ersten Überblick vermitteln, ein Gerüst zu geben das einem hilft dann selbst den Stoff zu erarbeiten, Zusammenhänge und klinische Anwendungen besser zu erläutern als in den meisten Lehrbüchern.
4. Was genau soll das Problem an Powerpoint sein? Mit Overhead-Folien oder einem Tafelbild hätte man genau dasselbe Problem.
Man hat an der Uni einfach viel mehr Stoff pro Jahr, also darf man sich nicht erwarten dass einem dieser im Unterricht gleich vollständig vorgekaut wird wie in der Schule. Das wäre schon rein zeitlich ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem impliziert ja schon der Begriff "Studium", dass man sich Stoff auch selbst erarbeiten soll um so, zumindest im seltenen Idealfall, ein echtes Verständnis von ihm zu erlangen.
4. Was genau soll das Problem an Powerpoint sein? Mit Overhead-Folien oder einem Tafelbild hätte man genau dasselbe Problem.
z.b dass in kürzester zeit eine enorme fülle an informationen präsentiert werden. es reichen ein paar klicks und die folien werden im eiltempo durchgegangen. außerdem führt das zur informationsflut. die tafel oder ein flipchart sind begrenzt. eine pp-datei hingegen nicht.
z.b dass in kürzester zeit eine enorme fülle an informationen präsentiert werden. es reichen ein paar klicks und die folien werden im eiltempo durchgegangen. außerdem führt das zur informationsflut. die tafel oder ein flipchart sind begrenzt. eine pp-datei hingegen nicht.
Ja, aber der Stoff wird dadurch ja nicht weniger. Man würde dann einfach einen noch kleineren Teil des prüfungsrelevanten Stoffes in der Vorlesung abdecken. Ob der durchschnittliche Student mehr lernt, wenn man 10% des Stoffes langsam durchgeht, als wenn man 25% des Stoffs schnell durchgeht?
Angii_ka
09.11.2014, 21:07
1. Was ist denn bitte ein "richtiger Lehrer"?! Wer Bachelor/Master Lehramt Gymnasium studiert, hat ca. 2 Semester Pädagogik/Didaktik/Fachdidaktik/Psychologie und ca. 8 Semester in den beiden Unterrichtsfächern (also ca. 4 Semester pro Unterrichtsfach). Wer Universitätsdozent ist, hat 10 Semester in seinem Unterrichtsfach studiert und zusätzlich noch eine Promotion und zusätzlich meist noch eine Habilitation, Erfahrung im Schreiben und Präsentieren wissenschaftlicher Arbeiten, manchmal auch eine Koautorenschaft bei einem Lehrbuch. Ich bezweifle, dass die ca. 2 Semester Pädagogik/Didaktik/Fachdidaktik/Psychologie einen großen Unterschied machen :-))
2. Wer sagt, dass man die Lehre "genießen" soll? Die Universität erfüllt zwei Zwecke: wissenschaftliche Forschung und wissenschaftliche (Aus-)Bildung. Der primäre Zweck sollte also sein, dass sie den Studenten eine gute wissenschaftliche (Aus-)Bildung bietet, nicht dass sich die Studenten gut unterhalten fühlen.
3. Ein großes Lehrbuch in einem großen Fach hat meist 800-1200 Seiten. Man kann sich ziemlich schnell ausrechnen, dass eine Vorlesung also schon rein zeitlich nicht alles abdecken kann, sondern einem nur einen ersten Überblick vermitteln, ein Gerüst zu geben das einem hilft dann selbst den Stoff zu erarbeiten, Zusammenhänge und klinische Anwendungen besser zu erläutern als in den meisten Lehrbüchern.
4. Was genau soll das Problem an Powerpoint sein? Mit Overhead-Folien oder einem Tafelbild hätte man genau dasselbe Problem.
Man hat an der Uni einfach viel mehr Stoff pro Jahr, also darf man sich nicht erwarten dass einem dieser im Unterricht gleich vollständig vorgekaut wird wie in der Schule. Das wäre schon rein zeitlich ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem impliziert ja schon der Begriff "Studium", dass man sich Stoff auch selbst erarbeiten soll um so, zumindest im seltenen Idealfall, ein echtes Verständnis von ihm zu erlangen.
also: naja richtige lehrer kann man wohl nicht definieren. finde aber schon dass einige lehrer aus meiner schule das ziemlich gut gemacht haben und als ich als schülerin viel mitgenommen habe. aber da hast du sicherlich recht, uni ist ein bisschen anders. hängt ja auch damit zusammen dass es wirklich viel stoff ist was man lernen kann/soll und und und.
hahaha und mit "genießen" war nicht gemeint dass man spaß dabei haben soll und es so toll finden soll. lol habe mich doppeldeutig ausgedrückt. meinte genießen eher im sinne von "bekommen, empfangen, kriegen....". kann man so oder so verstehen.
generell hast du aber mit deinen punkten schon recht. verstehe ja was du meinst, finds trotzdem erst einmal erschreckend. wenn man so ins erste sem kommt weiß man ja noch nicht wie das studium so wird und es an der uni so läuft..
man muss sich erstmal gewöhnen :-(
z.b dass in kürzester zeit eine enorme fülle an informationen präsentiert werden. es reichen ein paar klicks und die folien werden im eiltempo durchgegangen. außerdem führt das zur informationsflut. die tafel oder ein flipchart sind begrenzt. eine pp-datei hingegen nicht.
Absolut! Genau so sehe ich das auch. Aber alle die das Gegenteil behaupten, haben entweder verdammt gute Profs, die den Stoff super lehren, oder sie haben sich einfach an dieses System gewöhnt. :D
ich denke beides trifft da zu. dabei setzen wir uns dank dieser fülle an medien eigentlich schon ständiger einer immensen informationsflut aus und reizen unser wahrnehmungsvermögen ziemlich aus.
Angii_ka
16.11.2014, 19:15
hahah stimmt wohl auch. mit der zeit gewöhnt man sich wohl an alles :P hab bisher noch keinen burner prof gesehen. nur einen, den ich erst im zweiten semester wahrscheinlich habe, aber da kann ich bisher nur sein aussehen beurteilen lol :D
Uhlala... voll der heiße Prof also?! Mir sind bislang nur alte Knackis über den Weg gelaufen. Haha, aber ist auch nicht so, als wenn ich mich dafür interessieren würde, wie gut sie aussehen. Hauptsache sie machen ihre Arbeit einigermaßen gut und stellen nicht allzu schwere Klausuren. :D
Angii_ka
22.11.2014, 17:31
lol nicht allzu heiß. aber geht schon, wenn ich den mit meinem freaky chemie prof vergleiche... der sieht echt schräg aus. voll in seinem element (im wahrsten sinne des wortes :D)
aber natürlich hast du recht. die sollten ihre arbeit gut machen. aber wenn man in der vl nicht mehr zuhören kann kann man ja den prof anhimmeln :D hehehe quatsch das traut man sich doch gar nicht :-blush:-blush
Haha! Wie süß ;-) In meinem Institut sind alle viel zu alt. Die kann man nicht mehr attraktiv finden. :P
Hi, mal ein kleiner zwischenstand unter uns erstis: würdet ihr sagen, dass euere entscheidung pharmazie zu studieren richtig war, wie sind die ersten wochen euch ergangen und gab es etwas, womit ihr so gar nicht gerechnet habt?
von meiner seite hatte ich einen guten start und der übergang von schule zum studium war doch leichter als gedacht. was mich erstaunt hat, ist der hohe praxisanteil. ich wusste zwar, dass wir viel im labor stehen, aber nicht so viel. ich finds aber ziemlich cool. soviele versuche habe ich in meinem ganzen chemie-lk nicht gemacht wie jetzt in dern ersten 4 uni-wochen.
SchiSchi93
27.11.2014, 16:40
Huhu,
also ich hatte auch einen recht guten Start ins Studium, aber mein Praxisanteil sieht ziemlich mager bis jetzt aus ^^
Ich habe gerade mal alle 2 Wochen ein 5 stündiges Chemiepraktikum und da lernen wir halt die basics für die Quali und Quanti Praktikas im 2. Semester. Aber ansonsten macht das Studium insgesamt Spass :)
Phosphorsalzperle
27.11.2014, 19:28
Huhu,
Ich habe gerade mal alle 2 Wochen ein 5 stündiges Chemiepraktikum und da lernen wir halt die basics für die Quali und Quanti Praktikas im 2. Semester. Aber ansonsten macht das Studium insgesamt Spass :)
so whats wo stuierst du denn? Ich stand im ersten Semester fünf Woche lang an 4 Nachmittagen im Labor und habe brav meine Salze untersucht und sogar noch Aufschlüsse und Grenzprüfungen gemacht, da war mir noch nicht bewusste, dass man einige Dinge nicht brachen brauch und sich auch hübsch richtige Werte ausdenken darf.
Aber warte mal ab, der Praxisanteil wird sich stetig steigern:) Es gibt einige Semester, da kommst du aus dem Labor gar cht mehr raus. Besonders schön im Sommer bei Temperaturen um die 30 °:-))
ich bin außerdem echt froh in hh an einem kleinen institut gelandet zu sein. sein semester hat man richtig schnell kennengelernt und die assistenten kennen einen inzwischen auch schon beim namen. eine gewisse anonymität kann zwar manchmal ein vorteil sein, z.b wenn es um mitarbeit in seminaren geht, aber ich bin der meinung, dass es sich in kleinen gruppen viel besser lernt.
wie ist das bei euch?
SchiSchi93
30.11.2014, 15:28
so whats wo stuierst du denn?
Ich studiere in Tübingen, da trauen die Profs anscheinend uns Erstis das stundenlange stehen im Labor noch nicht zu ^^ aber unsere Assistenten haben auch gemeint, dass wir im 1. Semsester 80% Theorie haben,aber im 2. Semester das genau umgekehrt wäre.
Angii_ka
30.11.2014, 18:18
helllo, joa ich komme langsam klar. am anfang war es schwer wieder ins lernen reinzukommen. in meiner ausbildung habe ich zwar auch gelernt, aber nicht so viel stoff in kürzester zeit :P und zu den praktika: ich habe auch lange nachmittage und stehe im labor. sei froh, dass es noch entspannter zugeht. habe von allen bisher gehört dass es immer mehr wird. man hat im semester wohl auch schonmal mehrere praktika. also da kann man schön von einem ins nächste gehen.. -.-
Wir sind auch nicht so ein großes Semester, daher kennt man sich jetzt schon gut. Hier ist die Situation ähnlich, Hanno. Ich mags. Bin nicht anonym und nicht nur eine Nummer im System. Die Assistenten sind im Praktikum sehr nett und helfen auch, wenn man nicht weiterkommt. Die Experimente finde ich persönlich super. Wir haben immer die Vorschriften vorliegen und können selbstständig alles durchführen. Das finde ich klasse, weil man dadurch einfach am besten lernt. Mit den langen Nachmittagen muss ich euch auch Recht geben, ist manchmal nervig und lang. Aber am Wochenende hat man dann Zeit für andere Dinge.
Was mich allerdings nervt, ist,dass viele jetzt schon anfangen Stress zu machen und Panik vor den Klausuren haben. Daher der Meinung sind, dass man jetzt schon alles können sollte. Meine Güte, dass Semester hat doch erst vor einem Monat so richtig angefangen....
hej na, ja die selbstständigkeit im labor finde ich auch klasse. ganz anders als in der schule, wo man jeden schritt vom lehrer kontrollieren lassen muss.
jetzt wird uns nur gesagt "passt auf" und "informiert euch" über die r- und p- sätze und das war's.
was macht ihr denn genau im ersten praktikum? wir müssen gerade salze analysieren.
ach jaa, erstes semester.. salze! das war irgendwie ganz cool. aber auch blöd, wenn man so ein kack salz hatte und son scheiß aufschlussverfahren machen musste.
wir hatten da mehrere stationen. am anfang konnte es nur ein salz sein, dann eine mischung von salzen und dann auch mal ionen die man schwer nebeneinander nachweisen konnte. erinnere mich da an barium und strontium. oh gott, i hate it. hatte da eine D- Analyse. nennt man das bei euch auch so ?
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