Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweitstudiumsantrag abgelehnt - und nun?



Seiten : 1 [2]

MediWoman
14.08.2014, 15:31
Ich kenne auch welche, die sind in Bochum und Marburg untergekommen. Die Teilplaetze werden ja auch verlost.

Gut zu wissen, danke!


Da ich nichts zu verlieren habe, werde ich auch diesmal vor Gericht ziehen. In der ersten Instanz kann ich mich ja noch selbst vertreten, dann schau ich mal weiter.

Oha, viel Erfolg! Wär cool, wenn du mal Bescheid sagst, wies so läuft :)

jennyli
15.08.2014, 08:30
Ich sehe den Vorteil einer Klage auch darin, dass HSS Stellung nehmen muss und man Feedback von Richter bekommt. Damit kann man arbeiten

jennyli
19.08.2014, 18:01
Poste es hier auch mal rein, damit die Info nicht verloren geht:

Habe nun schon mehrfach gehört, dass von HSS nicht zwingend geprüft wird, ob irgendwann mal ein Erststudium angetreten worden ist. Das wäre bei so vielen Erststudienbewerbern wohl auch zu viel verlangt.
Ferner muss man wohl auch nicht befürchten, dass einem der Studienabschluss im Nachhinein aberkannt werden, sollte eine 'Nach'prüfung von HSS tatsächlich mal erfolgen. Durch Ablegen der Prüfungen wird der Rechtsmangel geheilt.

Mir wurde dieser Weg als Winkelzug nun schon mehrfach nahegelegt - aber zum einen ist bei mir der Sonderfall gegeben, dass ich meine allg. Hochschulreife erst durch mein Erststudium erlangt habe, was ich deshalb nicht verschweigen kann - zum anderen bin ich auch einfach eine zu ehrliche Haut. Kann aber jeden verstehen, der darüber nachdenkt ... gerade wenn es bei der aktuellen Messzahl immer unwahrscheinlicher wird, doch noch reinzukommen.

meddream
16.09.2014, 13:00
Hallo,
ich wollte mich auch mal in die Diskussion einklinken und von meinen eigenen Erfahrungen berichten...Auch ich bin Zweitstudentin und wurde mehrmals bei HSS abgelehnt - ohne Kommentar, da mir außer Ärger und Wut nichts dazu einfällt.

Auch ich stand vor der Entscheidung, ob man aufgeben soll oder doch noch Alternativen suchen sollte. Ich habe mich für den schweren Weg entschieden - nach vielen Infos über ausländische (günstigere) Unis wie in Österreich, Schweiz oder Luxemburg hab ich ein Studium in Polen angefangen und die Vorklinik da gemacht. In Polen ist das Studium natürlich teurer, aber günstiger als in Ungarn zB (Alternativen sind auch Lettland oder Rumänien).

Ich will keine Werbung für das Ausland machen, aber ich kenne eure Lage nur zu gut und sehe rückblickend, wo ich jetzt in Deutschland die Klinik mache, dass sich dieser harte Weg gelohnt hat!!!!!! Natürlich ist es mir bewusst, dass nicht jeder aus privaten oder auch finanziellen Gründen sich das Studium im Ausland (bzw die ersten beiden Jahre idR) leisten kann - ich habe vorher gearbeitet und ansonsten wurde ich von meinen Eltern unterstützt und meine Beziehung hielt die 2 Jahre "Trennung" auch aus!
Es ist schwer, aber machbar und wo ein Wille ist, ist auch meistens ein Weg..... Und am Ende kann man wirklich stolz auf sich sein - nicht nur wegen dem Durchhaltevermögen sondern weil man auch 2 Uniabschlüsse vorweisen kann!

EVT
16.09.2014, 13:52
Es gibt auch Kredite für das Studium im Ausland. Ist günstiger als weitere Jahre zu verschwenden. :-)

Sammy
12.10.2014, 19:37
@meddream: (falls du das jetzt noch liest) Was mich dazu mal interessieren würde: wie sicher warst du dir denn, als du nach Polen gegangen bist, dass du für die Klinik einen Studienplatz in Deutschland bekommen würdest?

Ich überlege zurzeit auch noch, ob ich mich ernsthafter mit einem Studium im Ausland auseinandersetzen sollte. Zum anderen besteht ja auch noch eine gewisse (wenn auch rechnerisch nicht allzu große) Chance, einen Teilstudienplatz zu bekommen. Gerade die Option mit dem Teilstudienplatz sehe ich allerdings von daher kritisch, da ein "Zweitstudent" in dem Fall ja darauf angewiesen wäre, später eine Zulassung für ein höheres Fachsemester zu bekommen. Ich versuche im Moment herauszufinden, wie hoch dafür die Wahrscheinlichkeit wäre (denn im Gegensatz zu "uns" haben "Erststudienbewerber" letztlich ja die Sicherheit, über die Wartezeitquote irgendwann einen Vollstudienplatz fürs erste Semester zu bekommen und sich dann entsprechend hochstufen zu lassen), aber bisher will mir keine Uni irgendwelche Erfahrungswerte dazu geben.

Lange Rede, kurzer Sinn: mich würde einfach interessieren, ob du (oder sonst jemand hier) etwas mehr dazu weißt, wie riskant es wäre, später auf eine Zulassung für den klinischen Abschnitt zu vertrauen...

Grüße, Sam