Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alles eine Frage des Zeitmanagements ?!
MineBiene
06.09.2014, 23:22
Ja, das klingt ja auch vernünftig. Sonst ist das Studium doch echt überflüssig,findet ihr nicht? Man lernt ja nicht nur, um den Schein zu kriegen.... :-meinung Also natürlich kann man nicht alles können und schafft es nicht, den ganzen Stoff perfekt zu können.. Finde es aber wichtig, das Gelernte auch zu verstehen. Auch wenn der Plan nicht immer aufgeht und man eben doch alles nur noch auswendig lernt, um es noch irgendwie zu schaffen. Schwierig.....
Also das finde ich äußerst schwer. Ich will es auch immer verstehen. Hatte ich zum Beispiel erst neulich in OC. Ich wollte das alles wirklich verstehen und die ganzen Mechanismen etc. Aber man braucht halt den Schein und muss es wie du schon sagst irgendwie schaffen. Dann wird eben stupide auswendig gelernt, auch wenn es nicht die richtige Strategie und Lehrmethode ist. Da gebe ich euch ja recht... Daher auch dieses Thema. Wie schafft man das, dass man am Ende genug Zeit und Lust hat, es zu lernen und vor allem zu verstehen....?! Ich habe es bis jetzt nicht unter einen Hut gekriegt. :-heul
StuartProwerFaktor
07.09.2014, 07:46
Ich habe im Grundstudium gelernt, dass Verstehen zwar schön ist, in der Regel aber der Flasche weg. Die Gründe dafür sind ganz einfach:
a) Man kann manches gar nicht wirklich verstehen - zumindest so wie es gelehrt wird - da die Lehrenden es selbst nich verstehen.
b) Man muss vieles, gerade im Grundstudium auch nicht verstehen, da man es !wirklich! nie wieder braucht - außer vielleicht (ein wirklich sehr vages "vielleicht") im Rahmen einer Promotion, aber da würde man es dann eh wesentlich vertiefender noch mal selbst erlernen müssen.
c) Man hat einfach nicht die Zeit ... Verständnis benötigt Zeit und die hat man einfach nicht. Also ist es (leider) am ökonomischten den ganzen Müll einfach auswendig zu lernen und gut ...
Wer vernünftig lernt, der behält das Wissen länger und kann es später (zum Examen!) leichter auffrischen.
und unsere klausuren sind ja aufs bestehen ausgelegt, mit 60% ist man doch schon der totale streber :D
ich glaub das höchste, was mal jmd geschafft hat, waren 70-75%. und das ist ja auch so gewollt. man muss ja nur die grenze zwischen bestehen und nicht bestehen ziehen und nicht zwischen notenstufen.
ich war schon immer froh, wenn ich jede aufgabe in einer klausur bearbeiten konnte :D war aber nicht immer der fall und an zeitmangel lags nicht. da kamen einfach sachen wo man sich nur WTF gefragt hat. das hätte ich auch nicht mit noch mehr lernen gewusst.
Ich habe im Grundstudium gelernt, dass Verstehen zwar schön ist, in der Regel aber der Flasche weg. Die Gründe dafür sind ganz einfach:
a) Man kann manches gar nicht wirklich verstehen - zumindest so wie es gelehrt wird - da die Lehrenden es selbst nich verstehen.
b) Man muss vieles, gerade im Grundstudium auch nicht verstehen, da man es !wirklich! nie wieder braucht - außer vielleicht (ein wirklich sehr vages "vielleicht") im Rahmen einer Promotion, aber da würde man es dann eh wesentlich vertiefender noch mal selbst erlernen müssen.
c) Man hat einfach nicht die Zeit ... Verständnis benötigt Zeit und die hat man einfach nicht. Also ist es (leider) am ökonomischten den ganzen Müll einfach auswendig zu lernen und gut ...
Woooooo ist der gefällt mir Button! *gefaelltmir* :-) sehe das genauso!!
da kamen einfach sachen wo man sich nur WTF gefragt hat. das hätte ich auch nicht mit noch mehr lernen gewusst.
Hahah ach jaa, WTF kommt bei mir auch häufiger vor. Seitdem ich Pharmazie studiere ist das schon eine Standardvokabel geworden!!! :-))
Morphium
07.09.2014, 18:10
du streber;) aber sorry...das klingt echt nach nem harten Alltag
Ach nee, schön wär's. Also, ein Streber bin ich wirklich nicht. Ein bisschen strebsam und immer bemüht, die Klausuren auf Anhieb zu schaffen. Klappt auch nicht immer. Wenn man aber rechtzeitig anfängt, dann hat man nebenbei auch Zeit für Hobby, Familie etc. So klappt es bei mir ganz gut. :-)
MineBiene
07.09.2014, 22:43
und unsere klausuren sind ja aufs bestehen ausgelegt, mit 60% ist man doch schon der totale streber :D
ich glaub das höchste, was mal jmd geschafft hat, waren 70-75%. und das ist ja auch so gewollt. man muss ja nur die grenze zwischen bestehen und nicht bestehen ziehen und nicht zwischen notenstufen.
ich war schon immer froh, wenn ich jede aufgabe in einer klausur bearbeiten konnte :D war aber nicht immer der fall und an zeitmangel lags nicht. da kamen einfach sachen wo man sich nur WTF gefragt hat. das hätte ich auch nicht mit noch mehr lernen gewusst.
Good Point!
what das höchste sind 70-75 % . da macht klausurenschreiben sicher spaß, was? dann büffelt man also vor der klausur und kann letzendlich nur jede zweite aufgabe beantworten. Hm das verspricht also wohl hohe frustrationstoleranz. ist bestimmt ein guter trick der dozenten, so müssen sie auch nicht soviel korrigieren:-))
ach man gewöhnt sich dran ;)
und mir persönlich wars immer egal, wie viel % ich geholt hab, hauptsache man hat den schein ;) fragt doch eh keiner "naa, wie viel % hattest du in der oc klausur?"
Phosphorsalzperle
08.09.2014, 19:31
ach man gewöhnt sich dran ;)
und mir persönlich wars immer egal, wie viel % ich geholt hab, hauptsache man hat den schein ;) fragt doch eh keiner "naa, wie viel % hattest du in der oc klausur?"
Ne, doch bei uns leider schon. Das Institut führt sogar eine geheime Karteikarte über jeden STudenten, wo alle Klausurergebnisse anscheinend eingetragen werden. So hört man das jedenfalls, ob es stimmt, weiß ich aber auch nicht.
Jedenfalls wird die Kartei gerne bei Bewerbungen um eine Promotionsstelle herausgeholt.
Von einer Bekannten weiß ich, dass ihr der Prof dann sagte, dass sie in Chemie ja nun nicht der Überflieger war und ob sie sich das daher gut überlegt hätte mit der Promotion.
haha das ist bestimmt ein gerücht..obwohl..ich weiß, dass bei uns jedes institut eine karteikarte mit foto von uns hat. ob da allerdings auch die klausurergebnisse eingetragen werden weiß ich nicht.
zuzutrauen wäre es denen, da hast du recht^^
Phosphorsalzperle
09.09.2014, 13:32
ohja nen Foto haben unsere auch. Die werden dann auch gerne mal groß per Beamer auf dem Abiball an die Wand geschlagen
Angii_ka
13.09.2014, 20:33
ach du scheiße.. ist ja wie die stasi *gefaelltmirnicht* hehehe also wenn man gut ist dann ists ja nicht so wild.. aber wenn man nicht so die leuchte ist dann ist das ja blöd.. :P also liebe leute was lehrt uns das? einfach lernen und gut sein xD
also auf deine frage zu antworten. ich denke schon dass es nur davon abhängt wie diszipliniert man ist und dass man sich an den lernplan hält.
da hab ich aber keine guten chancen hehe :-((
MineBiene
13.09.2014, 20:43
ach, ich sage ja immer: einfach machen. Für den Moment ist es natürlich immer ätzend, aber im Nachhinein ist es dann gar nicht mal so schlimm. Jeder muss seine Lernstrategie entwickeln. Manch einer muss regelmäßig lernen und wiederholen, andere können nur unter Druck lernen und drei Wochen vor der Klausur reinhauen und kein Leben haben. Was eben besser klappt.
:-stud
Ne, doch bei uns leider schon. Das Institut führt sogar eine geheime Karteikarte über jeden STudenten, wo alle Klausurergebnisse anscheinend eingetragen werden. So hört man das jedenfalls, ob es stimmt, weiß ich aber auch nicht.
Jedenfalls wird die Kartei gerne bei Bewerbungen um eine Promotionsstelle herausgeholt.
Von einer Bekannten weiß ich, dass ihr der Prof dann sagte, dass sie in Chemie ja nun nicht der Überflieger war und ob sie sich das daher gut überlegt hätte mit der Promotion.
WTF!!!! krasser scheiß.. also finde es an sich nicht schlimm. Man muss ja irgendwie schon festhalten, wie die Ergebnisse der Klausuren waren, aber wenn man immer sagt, man braucht nur 50% zum Bestehen und hauptsache bestehen, dann ist es doch unfair die Ergebnisse rauszukramen und zu schauen, wie gut oder schlecht der/die Student/in in einer bestimmten Klausur war!
Außerdem kann man das an dem Klausurergebnis nicht festmachen, ob jemand für etwas geeignet ist oder nicht. :-meinung
bekommt ihr denn während euerem gesamten studium keine noten? das wäre ja krass. ich höre immer nur von freunden, die sich über ihre noten ärgern: da kommen dann so sprüche wie: ich habe nur eine 2,0 voll schlecht, dachte ich wäre besser. Jammern auf hohem Niveau, denke ich mir da immer. vor dem aspekt ganz cool, dass es sowas in pharmazie nicht gibt. aber wenn es wirklich so eine interne erfassung der leistungen gibt, ist das auch wieder nicht besser und erhöht konkurrenzkampf. für mich klingen 50 % -bestehensgrenze gerade ziemlich machbar...das wäre ja wie ne vier in der schule. aber ich glaube die messlatte hängt höher?!
*Neuritis Ulcerosa*
15.09.2014, 16:55
Ach lieber Hanno, um die Messlatte zu sehen brauchst du ein Fernrohr, und zwar ein ziemlich grosses :-))
50% Prozent klingt zwar relativ wenig, aber während meines Studiums gab es genug Klausuren, bei denen mehr als die Hälfte des Semesters auf der falschen Seite der 50%-Marke stand. *gefaelltmirnicht* Ich denke also, die meisten sind sich hier einig, dass da nicht noch mit Noten rumgeschmissen werden muss.
@Neuritis Ulcerose....erzähl das unseren zarten Erstis besser nicht, die lehnen sonst die Zusagen ab ;)
Hätte ich vor dem Studium das alles gewusst, wer weiß, ob ich dann jetzt im PJ stände.
Also wie gesagt, ihr solltet euch dem bewusst sein, dass es hart wird, aber man lernt auch damit umzugehen. Außerdem seid ihr dann ein ganzes Semester, dass da durch muss. Gegenseitiges Unterstüzung,gemeinsames Jammern, Schimpfen usw, treibt euch durch die Wüste.
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