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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfen nein! das ist giftiges Aluminum



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Kackbratze
10.10.2014, 17:22
Der Kollege, der sich impfen lässt sagt, er hatte einmal eine "echte" Influenza, das will er nie wieder haben.
Erfahrung macht klug...

Ich war ehrlich gesagt von den Impfmüden bzw. den "mir egal"-Leuten mehr enttäuscht als von meinem Impfgegner. Bei dem ist IMHO eh Hopfen und Malz verloren. Wer sich nicht mit EBM auskennt, kennt sich auch nicht mit impfen aus, die Indifferenten, die es dann nicht machen lassen finde ich schlimmer.

Naja, ich lass mich impfen, ich kann nicht alle retten.

Eilika
10.10.2014, 17:22
Grippe ist bei uns im Spital demnächst auch wieder dran. Habe zum Glück meinen Spital-Ausweis noch und hoffe, dass ich zu einem Termin gehen kann... dann nehme ich das noch gratis mit ;-) Entweder prä- oder dann eben postpartal...

Relaxometrie
10.10.2014, 17:33
Was die Grippeimpfung angeht, so bin ich davon auch nicht überzeugt. Daraus schließe ich aber ausschließlich, daß ich mich wahrscheinlich nicht mehr dagegen impfen lasse.
Patienten werde ich nach wie vor laut Leitlinie zur Impfung raten, wenn sie zu einer der Gruppen gehören, für die die Impfung empfohlen ist. Auch wenn die unten aufgeführte Studie zu dem Schluß kommt, daß gerade eine der Hauptzielgruppen nicht von der Impfung profitiert.

Die Studie (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22032844)
Die Schlußfolgerung der Studie:
"Influenza vaccines can provide moderate protection against virologically confirmed influenza, but such protection is greatly reduced or absent in some seasons. Evidence for protection in adults aged 65 years or older is lacking."

Miss_H
10.10.2014, 18:07
Ich bin ein absoluter Impfbefürworter, aber bei der Grippeimpfung habe ich noch so meine Zweifel. Die beziehen sich hauptsächlich auf folgende 2 Punkte:
1.) Wirksamkeit (s. Relaxo)
2.) statistische Erhebung der Grippetoten (Ja es sterben tatsächlich mehr Menschen im Winter als im Sommer. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation.)
Ich habe (natürlich aus Faulheit) noch nicht Pubmed nach Studien durchforstet. Vielleicht könnt ihr ja einfach eure Argumente mit Studien untermauern (falls es auch nicht zu viel Arbeit ist).

Kackbratze
10.10.2014, 18:32
Schnelle Recherche:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24046301

Minoo
11.10.2014, 12:12
Bei der Grippe-Impfung hege ich auch so meine Zweifel. Grund dafür ist auch die Frage nach der Wirksamkeit. Es ist nicht gesagt, dass mich nach der Impfung eben auch genau diese Viren befallen. Welceh Grippeviren uns erreichen können wird ja nur kalkuliert, da schaut man z.B nach Australien, was da gerade los war und dann bastelt man einen Impfstoff zusammen. Hmm...schlecht ist das sicher nicht, aber solange ich nicht zur Risikigruppe gehöre, lass ich die Grippeimpfung auch lieber sein.
Da Thema der Kombinationsimpfungen finde ich auch spannenend. Ein 6-facher Virenmix ist schon nicht ohne. Auch dass es da anscheinend keine galenischen Inkompatibilitäten gibt...der einzige Vorteil für die Kinder ist doch, dass sie nicht so oft gepiekst werden oder gibt esda auch pharmakologiscge Erklärungen, warum man eher Kombi-Impfstoffe verwendet?

Muriel
11.10.2014, 12:34
@Grippeimpfung: das Thema hatten wir heute erst. "Nach der Grippeimpfung wird man erst recht krank. Jeder, den ich kenne, kriegt da hinterher IMMER ne Erkältung."

Genau! Die ist Schuld, dass ich jetzt in meinem sauer verdienten Urlaub mit ner Sinusitis hier hänge!

Stephan0815
11.10.2014, 12:36
Hmm...schlecht ist das sicher nicht, aber solange ich nicht zur Risikigruppe gehöre, lass ich die Grippeimpfung auch lieber sein.

Sofern du Patientenkontakt hast - und soweit ich weiß hat man den in einer Apotheke ständig - solltest du diese Einstellung vielleicht noch einmal überdenken. Denn diese Patienten können sehr wohl zu eben dieser Risikogruppe gehören. Und falls du dir eine Influenza eingefangen hast, weil ungeimpft, bist du dann auch sehr wohl eine Gefahr für diese Risikogruppe.
Dieses Risiko kann man also ebenso mit einer Impfung senken, nicht um 100%, aber so niedrig, wie nur gerade möglich.

Shizr
11.10.2014, 12:43
Bei der Grippe-Impfung hege ich auch so meine Zweifel. Grund dafür ist auch die Frage nach der Wirksamkeit. Es ist nicht gesagt, dass mich nach der Impfung eben auch genau diese Viren befallen.
Ja, die Influenza-Impfung ist nicht perfekt, aber Influenza ist auch ein mieser Hund, der sich ziemlich schnell verändert. Drei, vier wichtige Stämme impfen ist halt schon super, weil man damit eben diese (tendenziell die aktuell häufigsten) ziemlich sicher ausschaltet.




Da Thema der Kombinationsimpfungen finde ich auch spannenend. Ein 6-facher Virenmix ist schon nicht ohne.
Und nur eine Erkrankung ist i.d.R. deutlich schlimmer als die pöhse, pöhse, ach so belastende Mehrfachimpfung.

Ich habe einen Großonkel, der als Kind Polio hatte. Seit frühester Kindheit habe ich regelmäßig bei Familienfeiern vor Augen geführt bekommen, was diese "harmlosen Kinderkrankheiten" anrichten, wenn man sie lässt.

Und in meiner Rettungsdienstzeit hab ich mal ein Kind mit Keuchhusten gefahren. Der kleine Kerl hat richtig gelitten.
Das kriegst du mit allen Impfungen zusammen nicht hin.
Masern sind auch nicht ohne, einer von tausend infizierten stirbt. Auch heute noch.
Mumps kann kleine Jungs unfruchtbar machen. Und nein, das ist kein bloßes theoretisches Risiko.


Solange es keine klare Evidenz gibt, dass Mehrfachimpfungen schlechter sind als die entsprechende Menge Einzelimpfungen, ist es schlichtweg unvernünftig, nicht mehrfachzuimpfen.
Und diese Evidenz gibt es nicht. Nur dieses dubiose "Ohhh, die armen Kinderchen, so viele Impfungen auf einmal, das ist doch ganz schlimm belastend"...


Impfungen sind - man verzeihe mir den Pathos - die segensreichste Erfindung in der Geschichte der Medizin. Danach kommt ganz lange NICHTS.

WackenDoc
11.10.2014, 13:07
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/38_13.pdf?__blob=publicationFile
Hier noch eine Untersuchung über die Effektivität des Impfstoffs der vorletzten Saison.
Und ja, besser die ca. 60% Schutz als gar keiner und eine Impfung kann auch schwere Verläufe verhindern, selbst wenn sie die Erkrankung nicht verhindert.

Und ich weiss echt nicht, was ihr immer mit den Kombiimpfstoffen habt. Die sind nicht unsicherer als die Summe der einzelnen (Evtl. sogar sicherer, weil jede Impfung z.B. die Gefahr eines Spritzenabszesses oder die mechanische Schädigung der benachbarten Strukturen birgt).

Der Körper schafft es tagtäglich mehrere Erreger gleichzeitig zu bekämpfen. Ohne dass etwas schlimmes mit dem Immunsystem passiert.
Und jetzt sollen ein paar Antigene von Erregern die sich nicht einmal mehr vermehren können, das Immunsystem überfordern? Wie soll das überhaupt gehen?

Kackbratze
11.10.2014, 16:05
Und jetzt sollen ein paar Antigene von Erregern die sich nicht einmal mehr vermehren können, das Immunsystem überfordern? Wie soll das überhaupt gehen?

Weil wir doch so wenig darüber wissen. Deswegen kann man so schön spekulieren!

Stephan0815
11.10.2014, 16:15
Ich hab aus sicherer Quelle gehört, daß es etwas mit Ektoplasma zu tun haben muss.
Wenn man einen Tropfen zu viel davon im oder am Körper drauf hat, dann wirbelt so ne Impfung einem das ganze Immunsystem durcheinander. Das ist dann wie im Knochenmark bei ner Leukämie!

WackenDoc
11.10.2014, 16:16
Ich verfolge gerade den Hype um die evtl. mal kommende Ebola-Impfung.
Die entsprechenden Diskussionen auf den FB-Seiten der großen Nachrichtensender sind richtig klasse.

Also eine Theorie: Ebola wurde von der US-Regierung erfunden/entwickelt, weil die Pharmafirmen mehr Kohle scheffeln wollen und dank Zwangsimpfung den großen Reibach machen werden.
Dabei gibt es die Version, dass es jetzt erstmal gut verbreitet wird, damit wir alle Angst haben oder alternativ, haben diese ganzen Patienten gar kein Ebola, wird aber so getan als ob, damit wir alle Angst haben.

EVT
11.10.2014, 18:16
Das Argument mit dem Gewinn der Pharmafirmen verstehe ich nie. Kranke Leute bringen doch mehr Geld ein als eine Impfung?
Oder soll sich das dann durch die Impfung für alle doch wieder rentieren?

WackenDoc
11.10.2014, 18:36
Das Argument ist, entweder, dass diese Krankheiten gar nicht existieren, also Phantasiegebilde sind, oder dass sie nicht in dem behaupteten Ausmaß existieren oder auch, dass Impfungen gar nicht für den Rückgang dieser Erkrankungen zuständig waren/sind.

Es werden somit Personen geimpft, die auch ohne Impfung gar nicht krank werden würden. Und im günstigsten Fall werden diese auch noch durch die Impfungen schwer krank, was noch zusätzliches Geld bringt.

Minoo
12.10.2014, 09:11
Solange es keine klare Evidenz gibt, dass Mehrfachimpfungen schlechter sind als die entsprechende Menge Einzelimpfungen, ist es schlichtweg unvernünftig, nicht mehrfachzuimpfen.
Und diese Evidenz gibt es nicht. Nur dieses dubiose "Ohhh, die armen Kinderchen, so viele Impfungen auf einmal, das ist doch ganz schlimm belastend"...
Das sehe ich ein, ich wollte auch nur wissen, ob es diese Evidenz nicht gibt, weil sie sich in Studien nicht herausgestellt hat oder weil man das einfach noch gar nicht untersucht hat.



Impfungen sind - man verzeihe mir den Pathos - die segensreichste Erfindung in der Geschichte der Medizin. Danach kommt ganz lange NICHTS.

*gefaelltmir* Nein dert Pathos ist hier ausnahmsweise angebracht. Dem stimme ich auch voll und ganz zu. Meine Bedenken waren nur bezüglich der Kombination von verschiedenen Impfstoffen.

Phosphorsalzperle
13.10.2014, 11:35
Also eine Theorie: Ebola wurde von der US-Regierung erfunden/entwickelt, weil die Pharmafirmen mehr Kohle scheffeln wollen und dank Zwangsimpfung den großen Reibach machen werden.
Dabei gibt es die Version, dass es jetzt erstmal gut verbreitet wird, damit wir alle Angst haben oder alternativ, haben diese ganzen Patienten gar kein Ebola, wird aber so getan als ob, damit wir alle Angst haben.
Das ist doch Quatsch. Die Pharmafirmen waren doch schon lange dabei an einem Ebola-Impfstoff zu bastel, nur war noch keiner so gut, dass er in die Klinischen Studien gehen konnte. Natürlich steht erstmal die Frage nach der Wirschaftlichkeit eines neuen Arzneimittels an, bevor er von einer Firma auf den Markt gebracht wird. Aber dass es ein abgekartetes Spiel zwischen der US-Regierung und ihrer Panikmache und den Pharmafirmen geben soll, halte ich für genauso unwahrscheinlich

WackenDoc
13.10.2014, 11:38
Ich hab nur eine der Theorien dargestellt, die derzeit im Umlauf sind. Ich finde die auch Quatsch.

Minoo
13.10.2014, 18:11
Ich hab nur eine der Theorien dargestellt, die derzeit im Umlauf sind. Ich finde die auch Quatsch.

:-)das beruhigt mich. Und von Theorien wissen wir ja, dass sie nur so lange von Wert sind bis sie wiederlegt werden.
Der mediale Hype um Ebola ist aber in der Tat enorm. Ich mag das langsam schon nicht mehr hören, da man eh nur max. die Hälfte glauben sollte.

EVT
13.10.2014, 18:17
Was glaubst du denn nicht?