PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2 A16/B44 prä-OP-Diagnostik bei primärem Hyperparathyreoidismus



Seiten : [1] 2

Unregistriert
08.10.2014, 15:03
Richtig - gerade mit der Betonung auf möglichst hohe Senseitivität und Spezifität - ist meiner Ansicht nach: Sonographie und 99mTc-Sestamibi-Szintigraphie

"Die Sonographie des Halses kann bei Patienten mit pHPT in zwei Drittel der Fälle das Nebenschilddrüsenadenom lokalisieren. Szintigraphische Untersuchungen gehören in der Lokalisationsdiagnostik des Hyperparathyreoidismus zur Routine. Die 99mTc-Methoxyisobutylisonitrile (sestaMIBI)-Szintigraphie kann mit hoher Sensitivität in über zwei Drittel der Fälle singuläre Nebenschilddrüsenadenome nachweisen. Zusammen mit der Sonographie liegt die Sensitiviät der präoperativen Lokalisation auf > 90%."

(Quelle: www.endokrinologicum.com, steht genau so aber auch in "Pichelmayers Chirurgische Therapie", Springer Verlag)

MissGarfield83
08.10.2014, 15:11
Vergisst du nicht die Worte "wirtschaftlich" und "kostengünstig" ?

Budda2014
08.10.2014, 15:13
Die Kosteneffizienz ist da aber nicht gegeben. Keine Ahnung wie teuer die Untersuchung ist. Denke aber, dass sie sehr viel kostet.

Unregistriert
08.10.2014, 15:15
Du hast vollkommen recht, da stand AUCH "Kosteneffizienz" :-)
Glaube aber trotzdem, dass die Szinti richtig ist, da sie in DEM Standardwerk der chirurgischen Therapie als Standardvorgehen genannt wird, während "weitergehende nicht-invasive Bildgebungstechniken (CT, MRT)" als nachrangig bezeichnet werden.

aber, wer weiß schon, was das IMPP denkt...

TheArtfulRobber
08.10.2014, 15:19
Was denn dann?

IceEngine21
08.10.2014, 15:20
Sono ist günstig. 40-50€
Szinzi Schilddrüse war 220€
inkl Material
Waren die Preise bei mir, privat 3.5facher Satz!!

Also meiner Meinung nach nicht so viel und diese Kombination ist richtig. Auf keinen Fall MRT + CT + PET (>3000€)
Die anderen Dinge sind rein morphologische Bildgebung, keine Informationen zum Stoffwechsel

Mr. Moe
08.10.2014, 15:23
Eben, es ging ja nicht nur um die Kosteneffizienz sondern diese in Kombination mit höchstmöglicher Spezifität und Sensitivität. Und da müsste dann doch Antwort E stimmen, denn was bringt es zwei kostengünstigere Untersuchungen zu machen, die aber nicht wirklich zielführend sind und man dann sowieso Diagnostik anschliessen muss. So dachte ich mir das jedenfalls.

Unregistriert
08.10.2014, 15:27
http://online-media.uni-marburg.de/radiologie/bilder/endo/hpt/hpt1.htm#hpt4

1. Ultraschall
2. CT
3. MRT
4. Szintigraphie

wpe47
08.10.2014, 15:33
Aber wenn ich ein IMPP-Mensch wär und mir diese Frage überlege und als Antwort gerne die Standarddiagnostik hören möchte, dann lass ich doch einfach das Wörtchen kosteneffizient weg? Aber hier liegt doch die Betonung schon auch auf kosteneffizient, deswegen CT und Sono?

AgyptRa
08.10.2014, 15:35
Und was für tolle Informationen bringen mir ein CT?

Budda2014
08.10.2014, 15:37
Und was bringt dir die "hochauflösende Szintigrafie? Du siehst, dass da was ist, kannst es aber nicht lokalisieren. Dann nimmst du ein Sono dazu und was dann? Keine Lokalisationsdiagnostik als Schnittbild. Man operiert einfach drauf los?

Unregistriert
08.10.2014, 15:42
das szinti ist halt gut, wenn es atopes nebenschilddrüsengewebe gibt, das man wahrscheinlich ohne nicht finden würde.

Allerdings:
Obwohl der Nutzen einer präoperativen Lokalisationsdiagnostik einschließlich Nebenschilddrüsenszintigraphie kontrovers diskutiert wird, dürften ausgewählte Hochrisikopatienten und solche mit lebensbedrohlichen Adenomen einen Zugewinn durch die Nebenschilddrüsenszintigraphie haben. (Quelle: deutsche gesellschaft für nuklearmedizin)

Da muss man sich schon wundern, warum uns solche Fragen gestellt werden müssen...

Unregistriert
08.10.2014, 16:00
ich glaube auch Szinti richtig ist, da mit CT man schlechte sensivität und spezifität hat.

Unregistriert
08.10.2014, 16:11
Das sich fast gleich viele Studierende für beide Antwortmöglichkeiten entschieden haben zeigt ja deutlich, wie bescheuert die Frage ist. Ich habe auch lange zwischen CT/Sono und Sono/Szinti geschwankt, mich dann schlussendlich für Sono/Szinti entschieden, weil es mMn spezifischer als ein CT ist. Trotzdem ist es mit Sicherheit teurer...--> BULLSHIT-Frage!

Unregistriert
08.10.2014, 16:38
unter anderem steht dort auch lokalisationsdiagnostik.... und nur szinti ist für lokalisation eher schlechter als ct (mrt vllt wiederum zu teuer,obwohl besser...)

piw57
08.10.2014, 16:39
Die Frage ist doch welchen Stellenwert hat die Untersuchung? Ist ja schön dass das CT vielleicht günstiger sein mag, aber ich sehe meine Nebenschilddrüsen nicht, weil ich keine Möglichkeit habe spezifisch einen Gewebetyp hervor zu heben (PET/Szinti). Wenn sie ektop liegen sollten dann sehe ich sie wirklich bestenfalls mit dem Szinti, aber ganz sicher nicht mit dem CT. Ich brauche beim pHPT ja kein Staging. Liegen sie nicht ektop dann reicht dem Chirurgen sicher auch nur das Sono, aber das weiß ich eben vorher nicht.

Nec
08.10.2014, 16:40
Kosteneffizienz ist ja nun auch nicht gleich Kosten! Ich denke hier ist also wirklich das Verfahren mit der höheren Sensitivität gefragt... Welches das ist weiß ich aber auch nicht. Ich habe Szinti angekreuzt ;-)

Unregistriert
08.10.2014, 16:41
mit den szinigraphischen Markern kann man in der OP mittels Detektor die genaue Lokalisation finden... so wird es ja zu Teil auch mit den Sentilel-LK beim Mamma-Ca. gemacht, Tc99 ist doch ein Gamma-Strahler... wenn das während der OP genutz wird (und ein CT und Szint sind in etwa gleich teuer) finde ich ist das ein hoch sinnvoller Einsatz

Nec
08.10.2014, 16:42
Meinte Spezifität sorry. Mann warum gibt es hier denn keine Bearbeitungsfunktion!

bpg54
08.10.2014, 16:44
gibt es

//Edit
hier