Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfungen für Studierende ?
ehem-user-04-04-2022-1208
20.10.2014, 17:55
Wie es der zufall will, haben wir heute Impfungen durchgenommen mit so einem Empfehlungskalender vom RKI ... :D Hätte ich nur 1 Tag warten müssen ... :)
Ich frag ez trotzdem mal in die Runde, da mir fehlt:
- Pneumokokken
- Rotaviren
- Meningokokken C
- Varizellen
- Influenza
- HPV ... :D
viel ^^
Mir fehlt aus deiner Liste nur Rota, aber bin ja auch kein Säugling mehr. ;-)
Varizellen hatte ich, aber durch den neuen Check beim Gyn weiß ich jetzt auch, dass ich einen ausreichenden Titer habe.
Es gibt da ja schon eindeutige Empfehlungen vom RKI, musst du dir einfach mal durchlesen.
HPV bei Männer ist auch gar nicht so abwegig. ;-)
Wird aber nur bis 16/18 bezahlt und kostet danach pro Spritze wohl 500€ ^^
Hattest du echt keine Windpocken Instinct?
Ach, ich wusste gar nicht, dass es bei Jungen überhaupt übernommen wird, ist dann wahrscheinlich individuell.
Ich wusste nur, dass die STIKO Sachen es empfohlen hat.
Ich hatte einen Gesamtpreis von 300 Euro im Kopf.
(...)
HPV bei Männer ist auch gar nicht so abwegig. ;-)
In seinem Alter ist es irgendwie schon ein wenig abwegig. Und ich glaube eher nicht @Instinct, dass es an den fehlenden Impfungen liegt, dass du in letzter zeit häufiger krank warst. Da sind andere Faktoren deutlich wahrscheinlicher. Oder war das nicht deine Überlegung?
Absolute Arrhythmie
20.10.2014, 19:25
Vor allem werden kaum meningokokken ursächlich gewesen sein ^^
Du meinst, mangels Zielorgan? Glaub ich nicht ;-)
Absolute Arrhythmie
20.10.2014, 19:58
Du meinst, mangels Zielorgan? Glaub ich nicht ;-)
Made my day! :-))
Wie es der zufall will, haben wir heute Impfungen durchgenommen mit so einem Empfehlungskalender vom RKI ... :D Hätte ich nur 1 Tag warten müssen ... :)
Ich frag ez trotzdem mal in die Runde, da mir fehlt:
- Pneumokokken
- Rotaviren
- Meningokokken C
- Varizellen
- Influenza
- HPV ... :D
viel ^^Du musst Dich vielleicht doch mal persönlich beraten lassen, Pneumokokken ist für bislang ungeimpfte Erwachsene erst ab dem 60. Lebensjahr empfohlen, Rota ist nur für Kleinkinder bis glaub zwei Jahre empfohlen, Meningokokken und HPV nur für Kinder bzw. Jugendliche, Windpocken wird bei ungeimpften Erwachsenen ohne durchgemachte Windpocken nur in Ausnahmefällen (Organtransplantation, sonstige Immunsupression, ...) nachgeimpft.
Influenza höchstsinnvoll, weil wir ja keinen der eh schon geschwächten Patienten anstecken wollen.
papiertiger
20.10.2014, 20:56
Windpocken wird bei ungeimpften Erwachsenen ohne durchgemachte Windpocken nur in Ausnahmefällen (Organtransplantation, sonstige Immunsupression, ...) nachgeimpft.
Das sieht der PJ-Infozettel meines Chirurgie-Hauses allerdings anders, da wird u.a. ein Varizellen-Impfschutz explizit für die PJler empfohlen. Ist (für mein Verständnis) auch nicht ganz sinnfrei, ist ja nicht unwahrscheinlich dass man unter Umständen sowohl mit Kindern als auch mit entsprechend gefährdeten Personen Umgang haben wird und dann fröhlich Vektor spielen könnte. Spannend wäre die Frage, ob man dann seitens der betriebsärztlichen Stelle auch die Impfung für lau bekommt. ;-)
Was ja quasi unter besondere Umstände fiele: Kontakt zu Risikopersonen gehört auch dazu laut STIKO, hab ich bloß nicht abgetippt. Womit wir wieder bei der individuellen Beratung sind.
Mein Hausarzt hat bei mir Polio aufgefrischt, weil das wohl für Angehörige des Gesundheitswesens empfohlen sei, weil man da eben eine gewisse Chance hat, dass eingereiste Patienten einem da was anschleppen. Das berufsspezifische steht in den Kurzzusammenfassungen und Impfkalendern eben nicht drin, weshalb es lohnt, dass da mal einer den Impfausweis anschaut und kuckt was wirklich fehlt (macht ja der Computer ganz gut...).
Ob der Betriebsarzt das für lau macht oder der Hausarzt à la carte ist doch auch wurscht... (ausgenommen mal wieder die Privatversicherten mit ihrem superduper Selbstbehalt, die faktisch Selbstzahler sind und deshalb kostenpflichtige Arztkontakte meiden müssen).
papiertiger
21.10.2014, 07:00
Habe es eben mal nachgesehen, kommt tatsächlich auf die Tätigkeit an: Wenn ich in einem Kindergarten oder einem Forschungs- oder Kliniklabor mit Kontakt zu infektiösem Material arbeiten wollte und daher auch primär ein Interesse, mich selbst (bei verstärkter Exposition im Vergleich zur Normalbevölkerung) zu schützen hätte, wäre der Arbeitgeber verpflichtet, mir die Impfung anzubieten.
Geht es hingegen um die Tatsache, dass ich gerne gefährdete Personen mit denen ich beruflich Umgang habe schützen möchte ist die Impfung nach den Richtlinien des G-BA (welcher im wesentlichen die STIKO-Empfehlungen umsetzt in dem Fall) empfohlen (ähnlich wie zB auch wenn ich mit einem Kinderwunsch als umgeimpftes weibliches Windpocken-naives Individuum argumentieren würde, oder mit einer Neurodermitis) und wird damit von meiner Krankenkasse übernommen. Meckert nur der Hausarzt, von wegen Budget ;-)
Hm. .. meckert Dein Hausarzt auch? Sollte es nicht der von mir vermutete sein, hättest Du ja durchaus eine höchst wahrscheinlich nicht meckernde Alternative zur Hand :-D
papiertiger
21.10.2014, 08:48
Genau der meckert aber ebendrum :-D
Dem erzähl ich beizeiten mal was!
papiertiger
21.10.2014, 09:08
Der ist nicht böse, der tut nur so! :luigi:
ehem-user-04-04-2022-1208
21.10.2014, 12:17
Vielen Dank für die ganzen Antworten. Nein des mit den Impfungen ist mir nur eingefallen wegen Influenza, dauernd volle gefüllte Hörsäle, KH usw
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