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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : an die Erstis! Wie waren die ersten Tage?:)



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Arrhytmicin
22.10.2014, 21:04
Hallo liebe Erstis!
viele von uns haben ja nun mitgefiebert als es um die Zulassungen ging und nun wollte ich einfach mal fragen:

Wie waren denn so die ersten Tage an der Uni? :-wow

Wie haben euch die ersten Veranstaltungen gefallen? Habt ihr schon eine Wohnung? Bekanntschaften gemacht? Was fandet ihr super, was macht euch vielleicht ein bisschen Angst? Seid ihr noch völlig orientierungs- und planlos oder findet ihr zumindest schon die richtige Hörsäle zur richtigen Zeit? :-))

Tausend Fragen von einer höchst neugierigen Warterin mit (bald) grauen Haaren und großer Vorfreude auf nächstes Jahr!:jump:

Liebe Grüße, Arrythmicin

Sternchenhase
23.10.2014, 00:58
Aufregend, spannend und anstrengend :-))!

Ich kannte davor außer meiner Mitbewohnerin (die ich einmal gesehen habe) ja keinen Menschen weit und breit, aber wie immer gesagt wird: Es geht allen so. Und wenn man dreimal nach dem Namen fragt, ist das auch nicht schlimm.

Wir wurden in unserer Ersti-Woche in Kleingruppen zu je etwa 10 Leuten eingeteilt, mit "Tutoren/Teamern", die in unserer ersten Zeit für alle Fragen da sind (bei uns waren das welche aus dem dritten Semester). Unsere Tutoren waren etwas verplant, aber sonst sehr nett und hilfreich! Auch in puncto Bücher, Skripte (wo bekomme ich sowas her?), Erklärung von allen möglichen Begriffen, die ältere Semester und Professoren einfach so sagen und kein Ersti weiß was es ist, oder auch "Wo muss ich hin" inkl. Stadtralley und Führungen.
In dieser Kleingruppe habe ich auch die Anfänge von meinem neuen Freundeskreis gefunden und zwar nicht als "Notlösung".
Am Anfang war einfach alles nur neu und verwirrend und wir sind ja soviele, ich habe einfach keinen Menschen erkannt, wenn sich die gesamte Gruppe versammelt hat. Wurde mit der Zeit besser, zumindest habe ich ein paar Leute gesehen, von denen ich wusste, dass ich mit ihnen gesprochen habe :-).

Zu den Veranstaltungen nach der Ersti-Woche: Ich hatte Bio schriftlich im Abi, und Chemie auf LK-Niveau bis zum Ende der Oberstufe (ohne Abi), und da das gerade mal 1,5 Jahre her ist, dachte ich: Kein großes Problem. Das war ein Irrtum.
In Zellbio habe ich zwar den großen Teil verstanden, aber dann ging es los mit der Chemie, und ich bin erstmal ausgestiegen. Chemie ging sogar noch einigermaßen, aber auch hier muss ich dringend noch eine Menge wiederholen, und das wird nicht so leicht. Physik habe ich in der 10. mit einer 4 abgewählt, deswegen habe ich hier, wie zu erwarten war, auch einiges nachzuholen. Insgesamt war ich am Anfang erstmal schockiert über das, was ich nicht weiß, und was ich eigtl wissen sollte, aber das muss machbar sein (auch wenn es gerade nicht danach aussieht). Zumindest laut Tutoren :-)).

Nachdem ich hier im Forum immer wieder gelesen habe, dass man sich die Bücher einfach mal ansieht und vergleicht, bevor man fröhlich draufloskauft, habe ich mit meiner Mitbewohnerin einen Ausflug zu Lehmanns gemacht :-). Wir haben einiges am Empfehlungen von unseren Tutoren mitbekommen und uns dann einfach mal durch die Auswahl gearbeitet. Für Bio habe ich relativ schnell gemerkt, dass die normalen "Bio für Mediziner" etc. für Zellbio (angeblich für die anderen Teile schon) nicht ausreichen, habe ich mir auch viel in der Bib ausgeliehen. Das war auch sehr gut, denn allein vom Anschauen hätte ich nicht entscheiden können, was ich am ehesten brauche. Zumindest in Bio habe ich erst beim Nachschlagen einige Unterschiede bemerkt. Ich weiß jetzt auch für Physik in etwa, was ich mir kaufe (ich schreibe gerne in meine Bücher rein), bei Chemie bin ich mir noch nicht sicher.

Insgesamt freue ich mich immer noch, dass ich Medizin studiere, auch wenn ich, wie gesagt, diese Stoffmenge besorgt sehe und mir die ganze Zeit Sorgen mache, dass ich es nicht schaffe. Aber es macht Spaß :-)! Auch die ganzen neuen Menschen zu treffen und immer neue Leute kennenzulernen, ist inzwischen viel entspannter als am Anfang. An Marburg habe ich mich auch gewöhnt (ich komme aus einer Großstadt, und das ist Marburg nun mal wirklich nicht :-)) ), ich weiß, wo man abends weggehen kann, wo die einzelnen Praktika etc sind, wo welcher Laden ist (oder wo ich ihn finden könnte), mit wem ich in welchen Film kann und habe relativ schnell angefangen, mich wohlzufühlen. Vorlesungen/Praktika sind noch etwas gewöhnungbedürftig, aber anscheinend gewöhnt man sich da sehr schnell dran (frag mich in 4 Wochen nochmal :D ).

Ich bin jetzt auch ziemlich gut mit einer Warterin befreundet, die, dadurch, dass sie schon wirklich lange aus dem Lernen raus ist, noch überforderter war, aber sich jetzt tapfer da durchkämpft.

Liebe Grüße :-)

Arrhytmicin
25.10.2014, 12:11
Danke für deinen ausführlichen Bericht, ich sauge alle Berichte von der Uni nur so auf! ^^ hab auch eine Freundin, die konnte dieses Jahr schon mit Zahnmedizin anfangen, die frag ich auch immer aus :)
Du hast dich ja wirklich relativ schnell reingefunden und Anschluss gefunden! Bleibt einem wahrscheinlich auch nix anderes übrig, wenn keiner keinen kennt ;)
Mit der Menge an Stoff lernt man sicher sehr schnell umzugehen, kann ich mir vorstellen. Ich hoffe, ich finde dann relativ schnell heraus was für ein Lerntyp ich bin, um möglichst von Anfang an so effektiv wie möglich zu lernen.

Vielleicht sind ja hier noch ein paar erstis mit ihren ersten Eindrücken! Würd mich freuen :)

Natrissa
25.10.2014, 19:51
Meine erste Woche ist nun vorbei. Habe per los einen Teilstudienplatz bekommen und musste innerhalb einer Woche mejn Leben komplett umkrempeln und nach Göttingen kommen :-) ja die erste Woche war ziemlich wuselig, kaum jemand wusste wo genau man hin musste. Die meiste Zeit rannte man mit Handynavi durch die Gegend, um sich zu orientieren ;-) Anatomie ging bisher ganz entspannt los, bio hingegen hat meiner Meinung nach ein ganz schönes Tempo vorgelegt, bei dem man am Ball bleiben muss. Dieses Wochenende bietet Göttingen einen vorkurs in Physik, was ich eine tolle Sache finde, da ich von Physik gar keine Ahnung habe ;-) am Dienstag bekommen wir unsere Kittel, darauf freuen sich natürlich schon alle. Man hat nette Leute kennen gelernt, jedoch muss ich sagen, dass ich mir schon einen Ansprechpartner gewünscht hätte bei Fragen, allerdings war ich durch das los auch nicht bei der O-Woche. Wäre man dagewesen hätte das vllt anders ausgesehen :-) aufgrund der Wohnungsnot in Göttingen wohne ich derzeit zu zweit in einer ejnzimmerwhg, was natürlich insoweit gut ist, als das ich ein Dach über dem Kopf habe, Privatsphäre gibt es jedoch keine :-) ich bin fast froh das die erste Woche rum ist und man nun weiß wo die Vorlesungen stattfindet und wie man von A nach B kommt :-) am Freitag dürfen wir das erste mal in präpsaal darauf freu ich mich schon sehr :-) mejn Fazit :nach wie vor mein Wunschstudium allerdings wird meiner Meinung nach relativ schnell der doch recht hohe Anspruch bzw große lernstoff sichtbar, ich denke jedoch das wenn man kontinuierlich sich hinsetzt, dass das dann auch alles machbar ist :-)

ehemaliger User_25062015
25.10.2014, 19:59
Göttingen 1. Semester und Präpsaal? Wie passt das zusammen?

Natrissa
25.10.2014, 20:01
Wir präppen Freitag noch nicht selbst, dürfen den "Profis" nur zusehen, aber auch das ist schonmal sehr spannend zumindest für mich

Zarudo
25.10.2014, 22:39
Ich berichte auch mal:
Meine Einführungstage (2 an der Zahl) sind allerdings schon knapp drei Wochen her, wir haben hier (also in Magdeburg) schon am 6.10. "richtig" angefangen.
Ich bin bis jetzt wirklich zufrieden mit der Uni und der Betreuung: Die paar Hörsaale und Räume, die man kennen muss liegen nah beieinander, man findet nach spätestens vier Tagen jeden Ort auf Anhieb.
Was ich toll finde ist, dass man sowohl mit den Tutoren, von denen man in einer Seminargruppe (20 Leute) 2 Stück an die Hand bekommt, als auch mit anderen Studenten auf Augenhöhe kommuniziert. Da gibt es kein "ich bin ein Jahr weiter und viel besser als du" (wie man das vielleicht aus der Schule kennt), auch wenn derjenige schon 5,6 Semester über einem studiert.
Von den Tutoren (das sind übrigens auch Studenten) bekommt man alle lebens- und studiumsnotwendigen Tipps "Wie lerne ich für welches Fach am besten?" "Wie ist das eigentlich mit den Büchern?" usw.
Die Kommilitonen sind allesamt echt nett, und wie das für Medizin wohl so üblich ist, sind von 18 bis 28 (wahrscheinlich auch darüber hinaus) alle Altersgruppen vertreten.
Und die Professoren sind bis jetzt alle super motiviert und haben Spaß an der Sache.
In etwas mehr als einer Woche steht dann das erste Testat an - drückt mir die Daumen :D

Eine Frage noch @Sanguis: Magdeburg oder Göttingen? :D

ehemaliger User_29072015
25.10.2014, 23:03
Göttingen 1. Semester und Präpsaal? Wie passt das zusammen?

Na, gab es doch bei uns auch. Freitags war doch diese Präpp-Vorstellung, wo der Proff an der Leiche vorgeführt hat.

Kenne es auch nur vom hören sagen und war eine freiwillige Nummer Freitag nachmittags ;-) - ich vermute mal diese Veranstaltung meint sie ;-)

Heerestorte
25.10.2014, 23:13
mejn Fazit :nach wie vor kein Wunschstudium allerdings wird meiner Meinung nach relativ schnell der doch recht hohe Anspruch bzw große lernstoff sichtbar, ich denke jedoch das wenn man kontinuierlich sich hinsetzt, dass das dann auch alles machbar ist :-)

Kein Wunschstudium? Wieso studierst du es dann?
Oder Schreibfehler? :D

Natrissa
25.10.2014, 23:21
Das sollte natürlich "mein" heißen anstatt "kein" ;-) die Autokorrektur meines Handys lässt grüßen ;-)

ehemaliger User_25062015
26.10.2014, 00:38
Eine Frage noch @Sanguis: Magdeburg oder Göttingen? :D

Aktuell ersteres. Zweiteres war nur das erste Semester.

@Nadine
Ach das..ne da war ich nie

-nookie-
27.10.2014, 14:41
Interessant zu lesen :) Habe mir letzte Woche mehr schreibfreudige Erstis erhofft - Arrhytmicin, von dir erwarte ich nächstes Jahr ein Onlinetagebuch :-))

Arrhytmicin
30.10.2014, 17:51
Interessant zu lesen :) Habe mir letzte Woche mehr schreibfreudige Erstis erhofft - Arrhytmicin, von dir erwarte ich nächstes Jahr ein Onlinetagebuch :-))
Da hätte ich sogar wirklich Lust drauf! Muss ich mir mal noch ne passende online Plattform besorgen!;)

Und nochmal an die erstis...^^: gibt es denn von den älteren Semestern eigentlich auch so Insider-tipps zum Thema wie lerne ich am besten, wann fängt man an für eine Prüfung zu lernen, woher bekomme ich altklausuren und sowas?

Und Horten sich so die jungen mit den Jungen und die "alten" mit den alten zusammen? Oder gibt's eine bunte Mischung?

Hach, erzählt nur weiter, ich bin ganz ohr! :-))

jktz90
30.10.2014, 18:12
An die Informationen kommt man immer relativ leicht. Bei uns gibt es z.B eine Facebook Gruppe(geschlossen), in denen wichtige Informationen geteilt werden. Da werden dann auch schon einmal Praktikumsvorlagen für die einzelnen Praktika verteilt.
Ansonsten ist die Fachschaft immer Anlaufpunkt für Altklausuren u. für Informationen bezüglich Vorbereitung etc.

Ich persönlich bin überrascht wie viele der 1. Semester 18/19 Jahre jung sind, in meinem Alter (25) gibt es bei 140 Studienanfängern relativ wenige im gleichen Alter. Ich hatte da auf deutlich mehr gehofft... . Vielleicht liegt das aber auch nur an dem Auswahlverfahren an meiner Uni.
O-Woche habe ich auch noch verpasst, was die ganze Angelegenheit nochmal verschlimmert ;D.

Es gibt leider viele Sachen die einem stören: aufgeregte 18 jährige Jugendliche, die sich auf Grund ihres Studiums als etwas besonderes betrachten; kichernde Mädchen, die sich bei den Vorlesungen zur präembryonalen Entwicklung genauso wie im Sexualunterricht verhalten etc etc.

Zum Lernstoff: ich hatte weder Chemie noch Biologie in der Oberstufe und komm mit dem Lernstoff relativ klar. Biologie ist stumpfes auswendig lernen (Zellbiologie: Transmembranproteine, Zelladhäsionsmoleküle etc) und setzt kein besonderes Vorwissen voraus. Für Chemie würde ich mir vor Studienbeginn die Anorganische Chemie mit Hilfe eines Lehrbuches anschauen(z.B Chemie für Mediziner, Pearson).

Ich bereue es ein wenig den alten, unreformierten Studiengang nicht gewählt zu haben. Mir fehlt einfach der Praxisbezug.

Alles in allem sieht es ziemlich Nüchtern aus. Das Studium besteht bis jetzt nur aus Naturwissenschaften (selbst Anatomie ähnelt eher Biologie).

jktz90
30.10.2014, 18:15
Zu dumm dass ich meinen Beitrag nicht editieren kann ;D

Sternchenhase
30.10.2014, 18:23
Und nochmal an die erstis...^^: gibt es denn von den älteren Semestern eigentlich auch so Insider-tipps zum Thema wie lerne ich am besten, wann fängt man an für eine Prüfung zu lernen, woher bekomme ich altklausuren und sowas?

Ja, von unseren auf jeden Fall :-). Wir können ihnen zu allen Belangen Fragen stellen! Bei uns gibt es auch eine "Ersti-CD" (die eher unter der Hand von den Tutoren an die Erstis gegeben wird) mit ganz vielen Sachen und Materialien und ich habe von drei Freundinnen an anderen Unis auch gehört, dass es das gibt. Falls man wengier Glück mit den Tutoren hat/nicht da war/sonst irgendwas nicht mitbekommen hat, gibt es immer eine FB-Gruppe der jeweiligen Ersti-Jahrgänge, und ich würde mal schätzen, dass mehr ein Drittel der "älteren" Semester bei uns in der Ersti-Gruppe sind und auch auf diese Fragen antworten. Dort versuchen sie dann auch ihre Bücher etc. loszuwerden, falls man sich einiges gebraucht zulegen möchte.


Und Horten sich so die jungen mit den Jungen und die "alten" mit den alten zusammen? Oder gibt's eine bunte Mischung?

Bei uns definitv bunt gemischt!
Wie gesagt, eine meiner neuen, engeren Freundinnen ist auch WZlerin, und wir haben auch einige, die sich eingeklagt haben/Quereinstieg gemacht haben und das vermischt sich einfach. Klar, nicht jeder passt zu einem, aber ich war überrascht, wie schnell man dort Anschluss findet :-). Und wenn du einigermaßen aufgeschlossen bist, findest du die richtigen! Es ist auch sehr abwechslungsreich, in einem so durchmischten Freundeskreis zu sein, die einen haben dann schon mehr Erfahrung und mehr Ruhe, während die anderen dann mal mehr motivieren :-). War zumindest jetzt schon zweimal die Situation bei uns.
Der Anfang ist eine extreme Umstellung (na gut, habe die letzten 8 Wochen auch "Ferien" (= nichts) gemacht :-)) ), und ich mache mir jetzt schon richtig Stress, aber ich sehe auch (noch :-D?) das Licht am Ende des Tunnels. Chemie und Physik sind gar nicht meins, aber Anatomie macht (trotz sehr viel Stoff) Spaß (vermutlich, weil ich da merke, dass ich tatsächlich Medizin studiere :-)) ).

EDIT:



Ich persönlich bin überrascht wie viele der 1. Semester 18/19 Jahre jung sind, in meinem Alter (25) gibt es bei 140 Studienanfängern relativ wenige im gleichen Alter. Ich hatte da auf deutlich mehr gehofft... . Vielleicht liegt das aber auch nur an dem Auswahlverfahren an meiner Uni.
O-Woche habe ich auch noch verpasst, was die ganze Angelegenheit nochmal verschlimmert ;D.

Hm, bei uns gibt es aus diesem Grund noch eine Nachrücker-OE. Außerdem habe ich eher den umgekehrten Eindruck- ich begegne vielen, die (wesentlich) älter sind, als ich mit meinen 19 Jahren.

Es gibt leider viele Sachen die einem stören: aufgeregte 18 jährige Jugendliche, die sich auf Grund ihres Studiums als etwas besonderes betrachten; kichernde Mädchen, die sich bei den Vorlesungen zur präembryonalen Entwicklung genauso wie im Sexualunterricht verhalten etc etc.

Kichern und so was gibt es bei uns nicht.
Aufgeregt waren wir alle, insbesondere beim Eingangsplenum- so viele Fragen, alles neu,... Warst du nicht aufgeregt?
Wie kommst du darauf, dass sie sich als etwas besonderes betrachten?

EVT
30.10.2014, 18:26
Ich persönlich bin überrascht wie viele der 1. Semester 18/19 Jahre jung sind, in meinem Alter (25) gibt es bei 140 Studienanfängern relativ wenige im gleichen Alter. Ich hatte da auf deutlich mehr gehofft... . Vielleicht liegt das aber auch nur an dem Auswahlverfahren an meiner Uni.

Naja, 20% müssen ja mindestens genauso alt sein wie du. Vielleicht sehen die nur jünger aus? ;-)

jktz90
30.10.2014, 18:32
20% von 140 Leuten klingt für mich nicht gerade nach einer riesigen Auswahl ;)

jktz90
30.10.2014, 18:39
Aufgeregt waren wir alle, insbesondere beim Eingangsplenum- so viele Fragen, alles neu,... Warst du nicht aufgeregt?
Wie kommst du darauf, dass sie sich als etwas besonderes betrachten?

Das fängt an mit gemeinsamen Vorlesungen mit anderen Studiengängen (ökologischer Landschaftsbau, Gelächter), geht über die Anprobe des neuen, tollen Kittels und endet mit einem Praktikumstag, bei dem ich mich für die Kinder einfach nur fremdschämen musste.

EVT
30.10.2014, 18:47
Naja, wenn du auch so auftrittst, wirst du nur schlecht Freunde finden. :-))
Wenn du an einer Uni bist, die nur nach Abinote auswählt, ist es doch klar, dass da kaum ältere Leute sind. Ausbildungsbonus etc. wird einem dann dort nichts bringen.