Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ärztemangel in der Schweiz
Ich werde für 2 Tage/Woche dann 1200CHF/Monat zahlen...
Abartig... Auch wenn man einrechnen, dass es sich um lange Tage handelt.
Dafür kommt auf 3 bis max. 4 Kinder eine Betreuungsperson. Aber es ist schon viel Geld. Wird halt nix subventioniert...
Ist bei unter Einjährigen hier ja auch der Fall. Bis drei dann 1/5
Jule-Aline
28.12.2014, 16:41
Und wie machen das dann die Vollzeittätigen in der Schweiz?Da wird man doch bettelarm oder?Oder gehen dann fast alle Teilzeit?
Die Mütter, die ich kenne, arbeiten Teilzeit. Oft wird auch ein Teil der Betreuung durch die Grosseltern organisiert. In unserem Job ist es ja so, dass sich das bei bis zu 3 Kindern noch knapp "lohnt" mit dem Arbeiten. In anderen Jobs ist es leider so, dass bei mehr als 2 Kindern das Modell, dass ein Elternteil zu Hause bleibt, finanziell lukrativer ist.
Jule-Aline
28.12.2014, 17:44
Oh je.Eilika,wenn du sagst bis 3 Kinder lohnt sich noch das Arbeiten-gibt es Geschwisterrabatt in der Krippe?Oder bezahlt man für jedes Kind den gleichen Beitrag?Hast du schon einen Platz für deinen Kleinen?
Ab Kind 2 gibt es normalerweise 10% Rabatt... Meiner ist in 3 Krippen angemeldet, in einer der 3 (die netterweise auch noch um die Ecke ist) sollte es klappen. Kann es halt erst fix machen, wenn ich auch wieder nen Job habe. Nächstes Vorstellungsgespräch am 16.2. ;-)
Aber bei drei Kindern mit Vollzeitbetreuung lohnt sich das Arbeiten doch auch nicht mehr, oder? Das wären fürs erste Kind ja schon 3000 Franken im Monat.
Jule-Aline
28.12.2014, 17:58
@Eilika: Dann hoffe ich,dass es für dich mit der Stelle klappt.Ich habe unser Kind auch in einigen Krippen angemeldet,aber erst im Jan/Feb gibt es Bescheid ob es klappt oder nicht.
Jule-Aline
28.12.2014, 17:59
Aber bei drei Kindern mit Vollzeitbetreuung lohnt sich das Arbeiten doch auch nicht mehr, oder? Das wären fürs erste Kind ja schon 3000 Franken im Monat.
Verdient man denn als Arzt soviel?Ich habe keine Ahnung.
Naja. Facharzt mit 100% gibt BRUTTO schon 10.000 + x pro Monat...
Das lohnt doch hinten und vorne nicht :-nix Klar, ich gehe ja auch nicht ausschließlich fürs Geld arbeiten, sondern auch, weil ich meinen Job verdammt gerne mache, aber 10000 brutto im Monat und knapp 9000 Kinderbetreuung? Nee, lass mal. Zwei Tage arbeiten mit entsprechend gleichem finanziellen Verlust, sehr gerne, aber mehr Stress würde ich mir da echt nicht antun.
Ich mir ja auch nicht! Aber zum Glück wird die Betreuung ab 18 Monate günstiger und mit 4 kommen sie in den verpflichtenden Kindergarten, der gratis ist... wenn auch nur vormittags ;-)
Aber mehr als 60% will ich gar nicht arbeiten...
Verpflichtend? Wow! So ne Art Vorschule oder wie man es aus D kennt? Und gratis ist ja nett.
Jule-Aline
28.12.2014, 20:57
Und nachmittags kostet der Kindergarten wieder Geld oder?
Interessant,dass es ab 18 Monate billiger wird.Ab wann nehmen die Krippen bei euch die Kleinen auf?
Betreut auch dein Mann euer Kind wenn du arbeitest?Oder können seine Eltern einspringen?
Der Kindergarten gehört vom System her zur Schule. Beginnt mit 4 oder 5 und geht 2 Jahre. Und klar, die Betreuung am Nachmittag kostet. Ist bei der Schule ja aber auch so...
Mein Mann arbeitet 80% und wird einen Tag abdecken. Dazu zwei Tage Krippe. Weniger als 2 Tage pro Woche machen Sie auch nicht wegen der Kontinuität für die Kinder... Meine Eltern haben über 300km eine Strecke. Die Eltern meines Mannes sind näher... Aber zum einen müssen die ja auch alle Arbeiten und zum anderen wollen wir unsere Kinderbetreuung nicht drauf aufbauen. Lieber ergänzend mal oder wenn er krank ist oder so. Aber nicht zwei Tage jede Woche...
Ach ja, die meisten Krippen nehmen ab 3 Monate...
Würde auch keine feste Betreuung durch die Großeltern wollen. Die sollen mal Oma und Opa zum Verwöhnen und keine Erziehungsinstanz sein.
teletubs
29.12.2014, 15:29
Die Krippen nehmen die Kinder ja nach Kapazität ab 3 Monaten auf. Eben wie Eili schon geschrieben hat: bis 18 Monate kosten sie mehr, weil einfach der "Pflegeaufwand" höher ist...danach lernen sie ja nach und nach sich selber zu versorgen und selbständiger zu essen etc.pp. Das macht auch schon Sinn. Und es sind halt auch mehr Betreuer in der Gruppe bei den kleinsten Zwergen.
Je nachdem wird die Kita vom Arbeitgeber oder der Stadt/Gemeinde subventioniert.
Jule-Aline
29.12.2014, 16:36
Die Krippen nehmen die Kinder ja nach Kapazität ab 3 Monaten auf. Eben wie Eili schon geschrieben hat: bis 18 Monate kosten sie mehr, weil einfach der "Pflegeaufwand" höher ist...danach lernen sie ja nach und nach sich selber zu versorgen und selbständiger zu essen etc.pp. Das macht auch schon Sinn. Und es sind halt auch mehr Betreuer in der Gruppe bei den kleinsten Zwergen.
Je nachdem wird die Kita vom Arbeitgeber oder der Stadt/Gemeinde subventioniert.
In unserer Stadt sind die Kosten von 0-3 Jahren gleich.Der Beitrag richtet sich nach dem Einkommen und der Anzahl der Betreuungsstunden.Der Arbeitgeber subventioniert eher selten die Krippen ,d.h man bekommt dann einen steuerfreien Zuschuss zum gehalt.Die Städte und Landkreise bezahlen schon einen Teil der Gesamtkosten ,trotzdem zahlt man noch einen Beitrag.In anderen Orten bezahlt man einen Festbetrag unabhängig vom Einkommen,dieser richtet sich ggf noch nach der Stundenzahl.
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