Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzarztgehälter in den USA?
smanpodg
12.11.2014, 18:24
Naja. Ich hatte jüngst eine sehr angenehme Erfahrung gemacht mit einem Vortrag einer Prof. Jutta Rump. Die hat darüber doziert, wie die Ansprüche der Generationen sich geändert haben.
Ich möchte nen sicheren Job in einer ordentlichen Hierarchie und ein angemessenes Geld, ohne gierig zu sein.
Die "neuen" möchten Work-Life-Balance, mehr Geld und Anerkennung im Sinne von Tätschelei^^ und bitte keine hierarchische Struktur^^
.Jordan.
12.11.2014, 18:41
Eigentlich besagt diese Generationen-Hypothese, dass Generation Y eher auf Geld verzichten kann und die meisten z.B. den Chefarztposten überhaupt nicht als erstrebenswert sehen.
aber das Thema hier hat wirklich nichts mit dieser Generationendiskussion zu tun...
Meine These zu diesem Generationsquatschgerede: eigentlich möchte doch jeder eine ausgewogene "Work Life Balance" und auch mehr Geld, die wirtschaftliche Lage heute ermöglicht jedoch in manchen Berufen eben auch die annähernde Durchsetzung und das wird dann halt als Feeling" einer Generation verkauft. Ich bezweifle, dass "Vor Y Generationen" nicht genau die selben Träume hatten, nur was es eben illusorischer das durch zu bekommen...
Und nein, diese Neiddebatten sind keine Generationsfrage.
.Jordan.
12.11.2014, 19:04
Wobei ich denke, dass es durchaus nicht wenige Menschen gibt, denen angebliches Prestige und irgendwelche Titel wichtiger sind als eine "work-life-balance“…nur die findet man eben in jeder Generation! ;-)
Also ich würde es, wenn ein Arzt mehr verdient als ein BWLer, nicht nur damit rechtfertigen, dass man v.a. in der Assistenzzeit kein geregeltes Leben mehr führen kann, sondern in erster Linie damit, dass die ärztliche Tätigkeit sowohl weit sinnvoller als auch weit verantwortungsvoller ist als die eines BWLers. Meinen diese geldgeilen BWL-Typen eigentlich, dass ihre Tätigkeit als Investmentbanker etc. irgendjemand anderem hilft als ihrem eigenen Portmonaie?
Außerdem dauert die medizinische Ausbildung viel länger und wenn man das Studium, das streng zulassungsbeschränkt ist, was lange lange Wartezeiten zur Folge haben kann, nicht schafft, steht man ohne Approbation komplett ohne irgendetwas da, während BWLer ja auch nach abgebrochenem Studium sich problemlos selbständig machen können.
Würde außerdem behaupten, dass sowohl das Studium als auch die Tätigkeit danach vom intelektuellen Anspruch unvergleichbar höher ist. Ein Immobilienmakler z.B. macht ja auch nichts anderes als in jedes Zimmer rein zu gehen und zu sagen: "Hier schönes Zimmer", eine Tür weiter zu gehen und zu sagen: "Hier auch schönes Zimmer." Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es schon zu viel, wenn ein BWLer auch nur 1/10 dessem verdient, was ein Arzt - in welchem Stadium auch immer - verdient.
Möchtest du noch ein Herren Gedeck zu dem Stammtischniveau? Selten soviele realitätsferne Vorurteile auf einmal gesehen... Beschäftige dich überhaupt erst einmal damit in welche Branchen studierte BWLer arbeiten, welchen Tätigkeiten diese dort nachgehen und wie Einstiegsgehälter und die Arbeitsbedingungen in Trainee Programmen bei Konzernen wie PWC aussehen. und dann komm noch einmal mit geregeltem Arbeitsleben...
Der einzige der Geldgeil und vom Neid zerfressen ist und den Hals anscheinend aus dämlichen Standesdünkel nicht voll genug bekommt, bist du! Aber irgendwann wirst du merken, wenn du vielleicht mal im Arbeitsleben angekommen bist, dass man in der Regel nur die große Kohle mit einem Berg Arbeit bekommt. Jobs, in denen man vom Faul sein das große Geld bekommt, und das von Anfang an, sind eine Seltenheit...
ehemaliger User 20112014
13.11.2014, 09:02
fhhbd
Gehen wir das Ganze mal von der anderen Seite an... wer zum Geier will in den USA leben?
][truba][
13.11.2014, 10:57
Jeder? Dachte da fliegen einem die gebratenen Tauben in den Mund und die Flüsse bestehen entweder aus Milch oder Honig (oder beidem?). Oder verwechsel ich da was?
Ich geldgeil??? Du kennst mich im echten Leben leider nicht, aber ich bin keinefalls geldgeil. Auch auf neidisch können wir uns nicht einigen, wäre mir egal, ob ich später 500.000€ oder 1.000.000€ verdiene, kann mit dem Geld eh nichts anfangen, es macht mich nur aggressiv, dass genau diejenigen diese Summen verdienen, die ausschließlich aus egoistischen Gründen ein BWL-Studium aufnehmen und anschließend mit ihren Geschäften keinem helfen als sich selbst, während sich dagegen Krankenschwestern und Altenpfleger, die dringend gebraucht werden, mit einem Hungerlohn begnügen müssen...Bin ich der einzige, der findet, dass die Aussage, dass Dir Geld egal sei in einem Thread, den Du eröffnet hast um Dich angesichts des katastrophalen Verdienstes als Assistenzarzt in Deutschland, der "im Tarifvertrag gefangen" sei, schonmal nach den Gehöltern in den USA erkundigst etwas... hmm... befremdlich klingt?
Abgesehen davon: Überleg mal, wieviele BWLer tatsächlich im Investmentbanking für obszöne Gehälter und Boni arbeiten.
Und dann schau mal in die Medizin, die ganzen Titten- und Nasenschnitzer, die Medizinuttenn in Dubai & Konsorten, die Zahnärzte, die in Kitzbühel Touristinnen neben der Piste die Zähne bleichen... da findest Du auch reichlich Leute, die mit Deinen Idealvorstellungen des Arztes wenig zu tun haben und Honorare jenseits von Gut und Böse für Wellnessmedizin einstreichen, während die sprichwörtliche Krankenschwester....
Klar, ist nur ein kleiner Anteil, aber genau das trifft ja auch auf die BWLer zu.
Und auch mal kritisch an die eigene Nase fassen: Hast Du ein Konto bei der Deutschen Bank, der Commerzbank, ne fondsgebundene Lebens-, BU- oder Rentenversicherung? Dann alimentierst Du nämlich evt. genau die Banker mit gegen die Du hier wetterst.
Ich geldgeil??? Du kennst mich im echten Leben leider nicht, aber ich bin keinefalls geldgeil. Auch auf neidisch können wir uns nicht einigen, wäre mir egal, ob ich später 500.000€ oder 1.000.000€ verdiene, kann mit dem Geld eh nichts anfangen, es macht mich nur aggressiv, dass genau diejenigen diese Summen verdienen, die ausschließlich aus egoistischen Gründen ein BWL-Studium aufnehmen und anschließend mit ihren Geschäften keinem helfen als sich selbst, während sich dagegen Krankenschwestern und Altenpfleger, die dringend gebraucht werden, mit einem Hungerlohn begnügen müssen...
Okay, zusammenfassend: Du willst Arzt werden (und keine arme Krankenschwester), alles andere ist Dir zu doof, Geld ist dir auch egal, also hast Du doch eigentlich kein Problem, mach es und freu Dich über Deine schöne Beruswahl. Du setzt Dich ja nun auch nicht für die armen Krankenschwestern ein, sondern vergleichst Ärzte und BWLer. Du müsstest generell mal an Deinen Vergleichen arbeiten, da hakt es so logikmässig doch gewaltig. Weshalb jemand ein Studium aufnimmt kann Dir doch auch kreuzegal sein (und ja es gibt halt Leute die studieren BWL, weil es ihnen Spass macht, kann ich auch nicht verstehen, aber ist so). Dass diese Welt auch BWLer braucht und diese mit "ihren Geschäften" durchaus hilfreich sind wirst Du spätestens in der realen Arbeitwelt merken (mach doch mal einen Auflug in ein größeres Unternehmen, Krankenhaus wäre auch möglich...). Ich habe keine Ahnung wo Du Deine Weisheiten her beziehst, so richtig viel vom Leben scheinst Du noch nicht mit bekommen zu haben, aber ich sehe ein: es ist zwecklos darüber zu diskutieren, weil rein sachlich kostet es 2 min googlen um Dein Weltbild zu widerlegen, auf Fakten (verlinkte Gehäter und so) gehst Du jedoch gar nicht ein, Du wirfst nur neue Nebelkerzen. Viel Spass weiter dabei, nur bitte arbeite mal an Deiner Logik.
Gehen wir das Ganze mal von der anderen Seite an... wer zum Geier will in den USA leben?
Wenn man da so viel frei hätte wie in Deutschland und es etwas Vergleichbares wie 12 Monate Elterngeld geben würde, dann würde ich es mir überlegen. Aber natürlich nur in einer attraktiven Stadt. ;-)
smanpodg
13.11.2014, 13:19
[truba][;1794585']Jeder? Dachte da fliegen einem die gebratenen Tauben in den Mund und die Flüsse bestehen entweder aus Milch oder Honig (oder beidem?). Oder verwechsel ich da was?
Ja, das ist nämlich in Bayern so! (Laut geltender schwarz/braunen, tagespolitikabhängigen Propaganda unseres Porpaganda- und Ministerpräsidenten)
ehemaliger User 20112014
13.11.2014, 13:38
fhjgr
Gehen wir das Ganze mal von der anderen Seite an... wer zum Geier will in den USA leben?
So lange man jung, gesund und kinderlos ist, ist es da gar nicht so schlecht.
Wenn man viel Geld verdient, ist es auch älter, kränker und mit Kindern gut. Die würde ich immer zweisprachig erziehen und die deutsche Staatsbürgerschaft besorgen, dann kann man beim Studium jede Menge Geld sparen. :-D Je nach Stadt gibt es auch gute öffentliche Schulen.
Als Arzt also schon ok. Aber mit wenig Geld würde ich nie in die USA auswandern.
smanpodg
13.11.2014, 13:51
Zahnärze, die in Kitzbühel Touristinnen neben der Piste die Zähne bleichen, sind erstens keine Ärzte, sondern Zahnärzte, und zweitens sind Zahnärzte in meiner Ansicht neben BWLern und Lehrern die dritte maximal überbezahlte Spezies.
Eins scheint man im G8 auf jeden Fall zu lernen: Unreflektierten Schrott zu polemisieren und alles zu pauschalisieren.
][truba][
13.11.2014, 13:56
Medizinstudent, was du redest, geht auf keine Kuhhaut.
"Mir ist Geld egal" - "Naja, ganz egal dann doch nicht".
"BWL´ler sind ALLE geldgeil"
"In den USA ist alles super"
"Zahnärzte sind gar keine Ärzte"
"BWL´ler, Lehrer, Zahnärzte... alle übrbezahlte Stümper"
Du machst dich lächerlich. Lass es doch einfach.
ehemaliger User 20112014
13.11.2014, 13:58
fhjfe
smanpodg
13.11.2014, 14:02
Wir haben den Eindruck, dass du kein Mediziner sein kannst!
Ich meine, ich bin ja selber Zahnarzt, da kann ich schon auch behaupten, dass wir keine Ärzte sind. Klar, sonst würden wir ja Fachärzte für Stomatologie heißen (Stoma = Mund). Wir sind dennoch Mediziner. Und pauschal einfach zu behaupten, alle Zahnärzte sind geldgeil so wie BWLer (von denen wahrscheinlich sogar weniger geldgeil sind, wie bei den Zahnärzten ;))... und Lehrer sind eh völlig überbezahlt... (Schonmal die Besoldungslisten durchgesehen?? Ein verheirateter Lehrer mit Kind, Frau arbeitet nicht, verdient nach 10 Jahren in Besoldungsgruppe A13 (14 werden schon nur noch 25% der Lehrer) 3567,43€ netto!)
Ich weiß garnicht weiter... was machen deine Eltern denn tolles?
Mein Vater ist frühberentet wegen Krebs und meine Mama putzt!
Ich weiß noch, was Geld bedeutet... andere wohl grad nichtmehr...
ehemaliger User 20112014
13.11.2014, 14:38
fersa
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