anignu
15.11.2014, 18:02
Ja, also man muss wirklich extreme Sachen machen damit einem die Approbation entzogen wird. Ich weiß nicht mal ob http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Peter_Friedl die Approbation letztlich entzogen wurde...
Ansonsten haben meiner Meinung nach die Oberärzte einfach eine gewisse Aufsichtspflicht. Vom OP her würde ich sogar sagen: wenn der Oberarzt operiert und der Assistent hält die Haken falsch liegt die Schuld wenn was passiert beim Oberarzt. Denn der Oberarzt hat die Aufgabe dem Assistenten das richtig zu zeigen und einzuschätzen ob der Assistent die einzelnen Schritte kann oder nicht. Der Oberarzt führt durch die Operation. Der Oberarzt muss den Facharztstandard wahren...
Zurück zum Kalium und dem Zeug. Klar ist diese Kontrolle auch Aufgabe des Assistenzarztes. Der lernt das aber auch noch. Ein guter Oberarzt (bei mir sogar der Chef, ein Chirurg) kennt die wichtigsten Laborwerte der Patienten und sieht sich die selbst an. Und wenn man mal was übersehen hat, was jedem (!) passieren kann, dann gehört darüber geredet. Damit man was lernt. Meiner Meinung nach: Fehler darf man machen, dafür ist man in der Weiterbildung. Wenn man ein und denselben Fehler zweimal macht isses jedoch Schlamperei. Und das sollte nicht vorkommen.
Und abends nach Hause zu gehen und noch drüber nachzudenken ob man wirklich an alles gedacht hat passiert mir selbst nach 4 Jahren immer noch manchmal, zu Beginn hatte ich das fast täglich. Aber inzwischen nur noch so ein-zwei Mal im Monat. Vor allem auch wenn ich mal Entscheidungen getroffen hab ohne mich abgesichert zu haben durch einen Oberarzt denke ich schon noch gelegentlich länger drüber nach...
Ich empfinde das als ganz normal. Ich mein wir haben doch eine gewisse Verantwortung und sollten uns der auch bewusst sein.
Ansonsten haben meiner Meinung nach die Oberärzte einfach eine gewisse Aufsichtspflicht. Vom OP her würde ich sogar sagen: wenn der Oberarzt operiert und der Assistent hält die Haken falsch liegt die Schuld wenn was passiert beim Oberarzt. Denn der Oberarzt hat die Aufgabe dem Assistenten das richtig zu zeigen und einzuschätzen ob der Assistent die einzelnen Schritte kann oder nicht. Der Oberarzt führt durch die Operation. Der Oberarzt muss den Facharztstandard wahren...
Zurück zum Kalium und dem Zeug. Klar ist diese Kontrolle auch Aufgabe des Assistenzarztes. Der lernt das aber auch noch. Ein guter Oberarzt (bei mir sogar der Chef, ein Chirurg) kennt die wichtigsten Laborwerte der Patienten und sieht sich die selbst an. Und wenn man mal was übersehen hat, was jedem (!) passieren kann, dann gehört darüber geredet. Damit man was lernt. Meiner Meinung nach: Fehler darf man machen, dafür ist man in der Weiterbildung. Wenn man ein und denselben Fehler zweimal macht isses jedoch Schlamperei. Und das sollte nicht vorkommen.
Und abends nach Hause zu gehen und noch drüber nachzudenken ob man wirklich an alles gedacht hat passiert mir selbst nach 4 Jahren immer noch manchmal, zu Beginn hatte ich das fast täglich. Aber inzwischen nur noch so ein-zwei Mal im Monat. Vor allem auch wenn ich mal Entscheidungen getroffen hab ohne mich abgesichert zu haben durch einen Oberarzt denke ich schon noch gelegentlich länger drüber nach...
Ich empfinde das als ganz normal. Ich mein wir haben doch eine gewisse Verantwortung und sollten uns der auch bewusst sein.