Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rückblick: Wie hat euch das Studium verändert?
Stephan0815
08.03.2015, 17:41
Schubladendenken und Blickdiagnosen gelernt.
Personen werden eingeteilt in maligne und vielleicht maligne.
Kein Mitleid mehr für Leute, die sich ständig über Ungerechtigkeiten beschweren, aber selbst keinen Finger hochkriegen, etwas dagegen zu unternehmen.
Arroganter, ungeduldiger, fieser, respektloser und effizienter geworden.
Es gibt da draussen immer noch einen größeren Drecksack, als man selber einer ist.
Summa summarum: Ecken und Kanten hinzugefügt, wo vorher zuwenig Profil.
bipolarbär
09.03.2015, 21:16
Früher konnte ich komplizierte Ableitungen kalkulieren, große Zahlen subtrahieren, hatte einen schwarzen Gürtel in Karate und kämpfte mit Elchen in der Wildnis. Ich wusste sogar, dass man Bücher lesen kann. In anderen Worten war ich ziemlich geil. Heute finde ich mich nur noch geil, bin arrogant und eingebildet, aber was solls, der Erfolg gibt mit Recht. Ich habe kein Mitleid, keine Emotionen und keine Angst. Das ist alles für Untermenschen die so Schmarotzerfächer wie BWL, Physik oder Kunst studieren Genauso wie Satzzeichen
Coxy-Baby
09.03.2015, 21:34
Untermenschen
Vielleicht solltest du wieder mehr lesen.
Kackbratze
09.03.2015, 22:52
Heute finde ich mich nur noch geil, bin arrogant und eingebildet, aber was solls, der Erfolg gibt mit Recht.
Mach mal bei mir Praktikum, dann zeig ich dir wo Du schon erfolgreich warst....
roxolana
09.03.2015, 23:09
Humor, anyone?
][truba][
10.03.2015, 07:05
Ich wollte es gerade schreiben. Herrlich schwarzhumorig ;-)
Matzexc1
10.03.2015, 07:47
Also aktuell neige ich dazu mir vorzustellen wie ich meine Prüfer im Physikum erwürge.
Liegt wahrscheinlich am Stress
schmuggelmaeuschen
11.03.2015, 21:26
Ich bin älter geworden.
Borisdiekatze
12.03.2015, 20:10
Ich vermeide noch konsequenter zum Arzt zu gehen, wenn es nicht unbedingt sein muß - und auch im Gegensatz zu vor dem Studium tue ich das heute ohne schlechtes Gewissen.
Ich bin auf jeden Fall innerlich gestresster geworden. Und, was ich mir vorher nie vorstellen konnte, zum absoluten Workoholic geworden...
Ach ja und fast 20kg schwerer bin ich auch noch geworden :D
Guernica
16.03.2015, 22:13
Renne mit Tunnelblick meinen Zielen entgegen. Modulklausur für Modulklausur, Experiment für Experiment (Doktorarbeit), Staatsexamen für Staatsexamen... Während der Schulzeit war ich offener und neugieriger, breiter interessiert. Meine Hobbies sind auf Eis gelegt, die To-Do-Liste lang, es dreht sich alles nur noch um Medizin...
Positive Veränderungen gibt es aber auch und die hängen irgendwie alle mit der Tatsache zusammen, dass ich Zeit viel mehr zu schätzen weiß: dadurch bin ich um Welten effektiver geworden als zur Schulzeit, ich plane dadurch langfristiger, erlebe aber auch freie Zeit mit meinen Lieben viel intensiver, weil ich es mehr zu schätzen weiß!
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