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StuartProwerFaktor
31.12.2014, 08:11
wie kommst du auf 18.000?
Zeitverlust würde ich stark davon abhängig machen, wie alt man ist. Ein Zweitstudium z.B. mit 23 zu beginnen, halte ich keineswegs für Zeitverschwendung. du arbeitest später noch so lange in deinem Beruf, da macht es doch nichts, ob es drei oder vier Jahre weniger sind. Mit 30 sieht das schon ganz anders aus.

18.000€ entspräche ungefär dem Bruttolohn eines halben Jahres, der einem durch ein Freisemester ja entgehen würde.
Das mit dem Zeitverlust war auch mehr auf das Freisemester bezogen. Da ich selbst Zweitstudent bin sehe ich das mit der Zeit natürlich sehr ähnlich - aber nur der Note willen 1/2 Jahr aussitzen ... das wäre mir dann doch zu viel (sofern man nicht tatsächlich auf eine gute Note angewiesen ist).

Hanno04
31.12.2014, 11:10
ne würde ich auch nicht machen. in pharamzie ist die note auch nicht ganz so wichtig. man wird auch mit einer vier nen job in der apo finden. wir sind ja zum glück nicht in dem bachlor/ master notenwahnsinn

janis02
04.01.2015, 22:18
haha also die Note ist mir eigentlich im ersten Examen auch voll egal. Hauptsache ich bestehe das Ding. Bin eher der mündliche Typ, also kann das besser rüberbringen und erklären als schriftlich etwas festhalten. Daher werde ich das auch schnell durchziehen und wenn es dann am Ende ne 4 ist, wen juckts? Später wird auch kein Mensch nach de Note fragen. Wie im Abi...

Morphium
04.01.2015, 22:34
Hm naja, die Note ist mir schon ein bisschen wichtig. Deshalb auch die Überlegung ein Semester frei zu machen. Aber ich versuche das Beste aus der Situation und der wenigen Zeit rauszuholen. Am Ende ist es sicher halb so schlimm,als man denkt. :-oopss

MineBiene
04.01.2015, 22:38
Ach, das ist echt nicht so schlimm. Am Ende schneiden fast die meisten mit 3 oder 4 ab. Natürlich will man aber auch ne gute Note für sich, weil ne 4 auf dem Zeugnis scheißen aussieht, aber denk dir immer, dass es nicht das Ende ist. Und falls es kacke läuft, dass man das in den weiteren Examina begradigen kann. Also, alles gut!

Minoo
05.01.2015, 18:20
Stimmt. der Durschnitt besteht das Erste Examen mit einer 3. Was nun aber nicht heißen soll, dass man dafür nicht viel lernen braucht. Leider :-?
Der Schwierigkeitsgrad der Fragen wird vom IMPP genau so erstellt, dass eine 1 oder 2 nur die wenigsten schaffen.

StuartProwerFaktor
05.01.2015, 21:52
Man muss fairerweise sagen, dass die jeweiligen Unis da auch etwas Verantwortung tragen. Wenn man sich mal die Bestehnsstatistiken anguckt und nach Orten vergleicht, wird man da ziemlich große Unterschiede finden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das zT sicherlich daran liegt, dass einige Herren / Damen an der Uni leider ihrer Professur nicht ganz gerecht werden ...

luckyluc
06.01.2015, 08:28
wo kann man sich diese bestehensstatistiken ansehen? würde mich ja interessieren wie das bei meiner uni ausschaut. fließen denn immer alle klausurergebnisse ein, wohl kaum? also muss man die auswertung vlt auch mit vorsicht genießen. statistiken bilden ja nicht immer die realität ab ;)

StuartProwerFaktor
06.01.2015, 10:07
wo kann man sich diese bestehensstatistiken ansehen? würde mich ja interessieren wie das bei meiner uni ausschaut. fließen denn immer alle klausurergebnisse ein, wohl kaum? also muss man die auswertung vlt auch mit vorsicht genießen. statistiken bilden ja nicht immer die realität ab ;)

https://www.impp.de/internet/de/archiv.html

Je nach Uni und Fach ergibt sich da schon ein deutliches Bild - was man aus eigener Erfahrung vielleicht auch zum Teil erwarten würde.

Hanno04
06.01.2015, 10:16
no! hinter hannover und berlin gehören führen wir in hamburg die losser-grupper an. 53, 4 % Durchfallerquote im letzten examen. das macht mich unruhig.
und was soll ich daraus nun deuten? ist die lehre so viel schlechter, die studenten viel dümmer oder hamburg einfach so geil, dass man mehr feiert als lernt ;)

luckyluc
06.01.2015, 10:26
[QUOTE=Hanno04;1808341]no! hinter hannover und berlin gehören führen wir in hamburg die losser-grupper an. 53, 4 % Durchfallerquote im letzten examen. das macht mich unruhig.
QUOTE]

der link führte auf die Ergebnisse der Mediziner, falls du da geschaut hast. Die Examensergebnisse für Pharmazie findet hier ihr:

https://www.impp.de/internet/de/loesungen-und-ergebnisse.html

dann auf erster Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung" klicken.

Hanno04
06.01.2015, 10:30
oh stimmt danke, habe bei medizin geschaut.
cool, dann sieht das alles auch schon besser für uns hamburger aus.

luckyluc
06.01.2015, 10:32
Bitte, wer richtig lesen kann ist halt klar im Vorteil :-D
was die Stadt angeht, hast du leider recht...Hamburg ist eben "leider geil".

janis02
10.01.2015, 22:37
Naja, von solchen Statistiken sollte man sich nicht beunruhigen lassen. Am Ende liegt es doch immer an dir. Auch wenn die Uni mega schlecht ist, kannst du sehr gut abschneiden oder an einer guten Uni schlecht abschneiden. Es hängt halt damit zusammen, wie gut man gelernt hat. Aber stimme euch auch in dem Punkt zu: Wenn der Stoff gut dargeboten wird, ist das natürlich vorteilhaft und man schneidet evtl. besser ab. Auch auch ohne die besten Skripte und Vorlesungen der Profs ist das sicher gut zu meistern, wenn man sich anstrengt. Das meiste ist ja eh Eigenstudium... Leider

Morphium
11.01.2015, 22:21
Aber wenn man während der Semester schon gute Vorlesungen oder Seminare besucht und gehört hat, die Skripte eine dementsprechend gute und hohe Qualität aufweisen, dann fällt es dir später bei der Vorbereitung auf das Examen einfacher als wenn du alles nochmal nachlesen musst und viele Dinge unklar bleiben.. Das kostet Zeit und Aufwand. Daher würde ich schon sagen, dass die Wahrscheinlichkeit gut abzuschneiden relativ hoch ist, wenn man eine "gute" Uni besucht.

MineBiene
11.01.2015, 22:42
Stimmt leider. Und deshalb auch echt abhängig von den Profs, die "lehren". Würde auch sagen, dass es damit zusammenhängt. Solche Statistiken sind ja auch in irgendeiner Form ein Feedback und wenn die Uni dabei so schlecht abschneidet, würde ich mich als Prof doch anstrengen und versuchen, es besser zu machen!?

Phosphorsalzperle
12.01.2015, 21:44
Solche Statistiken sind ja auch in irgendeiner Form ein Feedback und wenn die Uni dabei so schlecht abschneidet, würde ich mich als Prof doch anstrengen und versuchen, es besser zu machen!?

Ich würde mir als Prof Evaluationen auch zum Herzen nehmen. Aus der Realität weiß ich aber, dass es viele gibt, denen das ziemlich am Ar*** vorbei geht.
Ähnlich halten sie es mit Rankings und Statistiken. Oftmals ist es nur die Forschung, für die sie sich interessieren und solange diese erfolgreich ist, kümmert sie auch eine schlechte Evaluation ihrer Lehre nicht.

Morphium
25.01.2015, 22:28
Du sprichst hier genau das Wichtigste an. Sie sind eben Profs, die nur forschen wollen. Ihr Ziel ist es nicht, den Studenten zu lehren. Und von Pädagogik sind sie auch ganz weit entfernt..

Hanno04
31.01.2015, 20:10
ach ich habe auch wirklich engagierte dozenten. da würde ich nicht pauschal sagen, dass ihnen die lehre am a**** vorbeit geht. ob sie nun die besten pädagogen sind, unterschreibe ich auch nicht. aber müssen sie das? leute wir sind nicht mehr im kindergarten, sondern an der uni. das steht die wissenschaft eben im vordergrund. liegt doch in der natur der sache.