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Moin Moin,
Die Übernahme eine bestehenden Apotheke kannst du grob mit einer halben Million rechnen. Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab wie die Umsatzstärke, Lage, Größe, Ausstattung und Alter.
Komplett eine neue Apotheke aufzumachen liegt noch deutlich über dem Preis. Also demnach sind die 20 Jahre, die der Laden laufen sollte gar nicht schlecht geschätzt.
cavalorn
08.03.2015, 19:07
was? zwanzig jahre hören sich aber lang an. Was zahlt man denn für eine apotheke, ich habe da gar keinen vorstellung...
theoretisch könnte man sie doch auch wieder verkaufen, vor den 20 jahren. ist es nicht so, dasss man sich damit auch eine geldanlage schafft?
finde ich ja interessant, dass du jetzt noch medizin studierst. warum siehst du darin keine wirkliche alternative. als pharmazeut und mediziner stehen dir doch alle türen offen.
Meiner Meinung nach ist eine Apotheke keine sinnvolle Geldanlage. Eine durchschnittliche Apotheke kann durchaus >500T€ kosten. Du kaufst die Einrichtung, das Warenlager und den Frmenwert. Das Warenlager ist dabei ja die sicherste Anlage, da du es jederzeit wieder verkauft kriegst. Die Einrichtung ist nach der Abschreibung nur noch einen formellen Euro wert. Und der Firmenwert ist halt das Ding. Der kann sich von heute auf morgen von 300T€ auf 0 € reduzieren wenn die zu erwartenden Gewinne durch veränderte Standortfaktoren (Ärzte...) und Politikgekröse auf einmal einbrechen. Darin steckt das Risiko.
Ja, die Arbeitsmarktsituation ist in beiden Zweigen ja recht gut. Ich wollte und will jedoch nie in der ärztlichen Branche arbeiten. Das Studium gebe ich mir nur aus reinem Interesse; ist auch eher unwahrscheinlich, dass ich es bis zum Schluss durchziehe, mal schauen ne, nur kein Stress.
Nächstes Jahr bin ich mit der Promotion zum rer.nat. durch und breche dann alle akademischen Zelte höchstwahrscheinlich ab und mache was fachfremdes.
so what, du bist aber abgefahren: studierst medizin, danach pharmazie, promovierst anschließend, aber willst weder in der medizinischen noch akademischen branche arbeiten???...spannend, spannend. wirst du irgendwann bundeskanzler? ;) politik dürfte doch fachfremd genug sein
cavalorn
11.03.2015, 10:41
Hahaha ne lass stecken. Ich will nicht in die Politik XDD
Außerdem ist die Reihenfolge anders. Pharmazie dann Promotion dann Medizin und dann ... :)
*Neuritis Ulcerosa*
11.03.2015, 10:52
Pharmazie dann Promotion dann Medizin und dann ... :)
Mmmh, inspiriert mich jetzt irgendwie. :-love :-))
Viel Erfolg dir!
Hahaha ne lass stecken. Ich will nicht in die Politik XDD
Außerdem ist die Reihenfolge anders. Pharmazie dann Promotion dann Medizin und dann ... :)
wehe du studierst noch jura...damit würdest du den vogel total abschießen. ich hoffe, damit habe ich dich jetzt nicht auf neue Ideen gebracht ;)
an jobmöglichkeiten wirst du sicher nicht scheitern. wann beendest du dein medizinstudium?
cavalorn
13.03.2015, 06:35
Gar nicht.
So wie ich es jetzt plane, mach ich nach der Promotion ne Umschulung.
Aber jetzt back to topic
Lissminder
16.03.2015, 18:09
Ich glaube bei mir könnte sich der Gedanke an eine Selbstständigkeit erst in paar Jahren konkretisieren. Vielleicht dann, wenn der Stand Haus, Garten, Familie erreicht ist. Vorher möchte ich besonders meine örtliche Freiheit genießen. Am Apothekerberuf schätze ich nämlich enorm, dass man überall arbeiten kann, wo man will.
Auch wenn es vlt dann "nur" in der Apotheke und nicht in der Industrie ist, sehe ich daran einen großen Vorteil.
ist es überhaupt auf dauer schlau in der industrie zu arbeiten? so ab fünfzig steht man doch meistens als erster auf der abschussliste. ich habe auch gehört, dass viele nur befristetet verträge bekommen. würde ich auf dauer ziemlich mies finden, da kann man überhaupt net planen.
ich könnte mir es daher für die ersten berufsjahre gut in der industrie vorstellen, um erfahrungen zu sammeln. danach mit höherem alter halte ich apotheke für keine schlechte wahl.
luckyluc
21.03.2015, 16:33
Hi Hanno,
was du schreibst ist nicht ganz korrekt. Es gibt maximal nur zwei befristete Verträge danach muss man eine Festanstellung bekommen. Oder maximal vier Jahre darf man im befristeten Arbeitsverhältnis angestellt sein. Zwar ist es nicht mehr so wie vor 10 Jahre als man direkt einen unbefristeten Vertrag bekam, aber es gibt Unternehmen da ist es auch jetzt noch möglich.
In der Apotheke ist der Leistungsdruck nur nicht so hoch. Das kann im Alter schon angenehmer sein.
@ lucky, woher weißt du das so genau oder gibt es dafür eine gesetzliche regelung. ich würde denken, dass es von unternehmen zu unternehmen verschieden ist. weiß jemand zufällig wie das in der apotheke ausschaut. ist es dort leichter einen unbefristeten vertrag zu bekommen?
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