Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drittstaatsangehörige mit deutschen Abi Studium in WIEN
Hallo liebe Community,
Ich habe, wie ihr aus dem Titel schon entnehmen konntet, folgende Problematik:
Ich würde gerne ein Medizinstudium in Wien anfangen (WS 2015/16), falls ich den Aufnahmetest bestehen sollte. Allerdings werde ich in die Ausländerquote zugeteilt, da ich eine türkische Staatsbürgerschaft besitze und müsste pro Semester 750 Euro bezahlen!! Und dass obwohl ich seit meiner Geburt in Deutschland lebe,also im Besitz einer Daueraufenthaltsbewilligung bin und die allgemeine deutsche Hochschulreife erlangt habe.
Meine Frage: Hat jemand unter euch mit demselben Problem wie ich, eine Gleichstellung der Studiengebühren in Wien beantragt? Wenn ja, wie funktioniert das und hat es geklappt?
Ich würde mich über ernstgemeinte Antworten wirklich sehr freuen :))
Grundsätzliche Frage:
Kommt die deutsche Staatsangehörigkeit für dich nicht infrage?
Habe grob im Hinterkopf, dass es bislang mit türkischer Staatsangehörigkeit nicht möglich war, eine Approbation in D zu bekommen, nur Berufserlaubnis (trotz Studium in D) - weiß allerdings nicht, ob das immer noch so zutrifft, ggfs hat sich da was geändert?
Kensington
18.03.2015, 12:10
Das macht aber schon Sinn, dass man als Ausländer an Unis mehr bezahlt, da man selber/die Eltern dort keine Steuern bezahlen.
Ich bin aber auch der Meinung, dass Studiengebühren Sinn machen.
Helfen kann ich dir diesbezüglich nicht, da ich nicht denke, dass es einen Rechtsgrund geben wird. Hättest ja auch einen deutschen Pass beantragen können, wenn du in Deutschland geboren bist.
Das mag mit den Steuern zwar stimmen, aber es trifft auf alle nicht österreichischen EU-Bürger genauso zu. Und die Eltern der/des TE zahlen ja wahrscheinlich wie auch unsere Eltern hier in Deutschland ihre Steuern, so dass dort außer dem anderen Pass kein Unterschied zu deutschen Studienbewerbern besteht.
Manche wollen extra in diese Quote, da sie wohl leichter ist als zusammen mit den anderen Deutschen...
Kensington
18.03.2015, 12:44
Das mag mit den Steuern zwar stimmen, aber es trifft auf alle nicht österreichischen EU-Bürger genauso zu. Und die Eltern der/des TE zahlen ja wahrscheinlich wie auch unsere Eltern hier in Deutschland ihre Steuern, so dass dort außer dem anderen Pass kein Unterschied zu deutschen Studienbewerbern besteht.
Ja, das ist klar. Müssten Eu-Bürger eben auch bezahlen.
Ich denke nicht, dass du da irgendeine Chance hast. Vor allem geht es ja echt nicht um horrende Summen. Mein Problem wären dann eher die höheren Lebenskosten bsp. in Wien.
Ja, das ist klar. Müssten Eu-Bürger eben auch bezahlen.
Ich denke nicht, dass du da irgendeine Chance hast. Vor allem geht es ja echt nicht um horrende Summen. Mein Problem wären dann eher die höheren Lebenskosten bsp. in Wien.
Die Frage ist nicht, was wir denken, sondern ob jemand Erfahrung damit hat.
@Muriel vielen Dank für diese Antwort!! Meine Eltern bezahlen durchaus Steuern, aber an den deutschen Staat. genauso also wie die Kinder von deutschen Eltern, die allerdings nur die Hälfte der Studiengebühren bezahlen müssen oder gar nichts...
@Solara was das betrifft bin ich mir noch nicht sicher und selbst wenn ja würde das längere zeit in Anspruch nehmen und ich hätte dennoch die Problematik mit den Studiengebühren
@EVT das habe ich auch gehört,habe dazu allerdings keine Quelle gefunden
Man würde zwar theoretisch reinkommen,müsste aber 1500 Euro im Jahr dafür bezahlen, hat alles seine Vor- und Nachteile
Habe das gefunden, was ich meinte, allerdings ist der Thread deutlich älter als gedacht ;-) - aber rein informativ einfach mal anbei: http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=29135&page=4&p=1084885#post1084885
Aktuell ja völlig irrelevant ;-), aber bei Freunden von mir ging das relativ fix, innerhalb von ein paar Wochen (war noch vor o.g. Diskussion) edit: ich meinte damit, dass das mit dem deutschen Pass fix ging ...
Sind denn Graz und Innsbruck auch so teuer? Zumindest Graz könnte von den Wohnkosten möglicherweise preiswerter sein?
Die Quote für Nicht-EU-Ausländer ist supereasy verglichen mit der EU-Quote... Dazu findet man auch jede Menge.
Andere bezahlen in Osteuropa 1.000 Euro im Monat an Studiengebühren.
In Deutschland könntest du ja kostenlos studieren, da bist du mit deutschem Abi Deutschen gleichgestellt.
Kensington
18.03.2015, 15:45
Die Frage ist nicht, was wir denken, sondern ob jemand Erfahrung damit hat.
Jo, gut. Aber man darf bei einigen Fragen schonmal den Sinn in Frage stellen. Das macht ein Forum auch so aus. Siehe andere Freds.
Na, aber du weißt es nicht. Und eigentlich war nach Wissen gefragt, nicht ob wir das gut finden oder sonstiges.
Okay, auch ich habe diese Frage nicht beantworten können, aber ein anderes Thema dass in ferner Zukunft drohen könnte (oder auch nicht) angesprochen, welches sich mit einer jetzigen Einbürgerung umgehen lassen würde.
Ob die Frage sinnvoll ist, ja, warum nicht, Geld wächst nicht auf den Bäumen, man spart wo man kann und woanders als in diesem Forum der/die TE aber nun schwerlich jemand finden, der gleichen Weg mit gleichen Voraussetzungen gegangen ist.
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